Dachgepäckträger

Diskutiere Dachgepäckträger im Wrangler JL, JLU, JT Forum Forum im Bereich Wrangler Forum; Hallo Zusammen, Sobald mein Rubicon da ist wollen wir spätestens nächstes Frühjahr einen Dachgepäckträger montieren. Dieser soll dann später ein...

Rippy0815

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Hallo Zusammen,

Sobald mein Rubicon da ist wollen wir spätestens nächstes Frühjahr einen Dachgepäckträger montieren. Dieser soll dann später ein Maggiolina Dachzelt tragen. Vielleicht auch noch weiteres.
Was ich bis jetzt gesehen habe gibt es wohl 3 Lösungen die ausreichen statische und auch dynamische Dachlast haben.
Bei 2 muss das Hardtop angebohrt werden. Das 3 wird wie ein Skelett ausen am Fahrzeug montiert.
In Frage kommen:
- Goby Stealth System (Skelett rund um den Jeep)
- Rhino Rack Back Bone
- Frontrunner
Beiden beiden muss wohl Löcher gebohrt werden. Bei der Demontage des Hardtops im Sommer sieht man von dem Rhino Racksystem nichts mehr am Fahrzeug. Bei dem Frontrunnersystem muss man wenn es stört noch die 4 Halter demontiert werden.

Wer hat Erfahrung mit den 3 Systemen und kann mir Pros und Cons mitteilen?
Zu welchem System würdet ihr tendieren und warum?
Stört das Goby Skelett System im Geländeeinsatz?
Danke und Gruß
 
derkleineJeep

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Servus,
ich kann Dir nur unsere Erfahrung vom JK weitergeben:
Goby hat uns gar nicht gefallen mit dem Gestänge außen rum, außerdem war (ist?) der doch relativ teuer und (zumindest beim JK) haben wir von Problemen im Gelände gehört (und gesehen), dass das Gestänge manchmal am Hardtop scheuert.

Den Rhino Rack Backbone kann ich Dir empfehlen, wenn Du nur ein Dachzelt (mit 2 Trägern) draufmachen willst. Den haben auch wir auf/in unserem JK. Einfach zu montieren, stabil, nur kleine Löcher zum durchbohren und wenn man das Dachzelt mit den Trägern abnimmt, bleiben nur 4 kleine "Hörnchen" auf dem Hardtop. Das Hardtop kann man dann ganz normal runtermachen.

Den Frontrunnerträger würde ich Dir empfehlen, wenn Du außer dem Dachzelt noch anderes auf den Träger machen willst (Kanister, Kisten, Markise... ....). Da sind die Löcher ein wenig größer und er ist ein wenig umständlicher zum abnehmen (soweit ich das bisher gesehen habe).

Aber soweit ich gesehen habe, gibt es für den JL(U) auch einen "normalen" Dachträger, weil bei dem Hardtop die Traglast höher ist als beim JK? Zumindest hab ich das bei einem Händler im Allgäu so gesehen.
 

Rippy0815

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Servus,
ich kann Dir nur unsere Erfahrung vom JK weitergeben:
Goby hat uns gar nicht gefallen mit dem Gestänge außen rum, außerdem war (ist?) der doch relativ teuer und (zumindest beim JK) haben wir von Problemen im Gelände gehört (und gesehen), dass das Gestänge manchmal am Hardtop scheuert.

Den Rhino Rack Backbone kann ich Dir empfehlen, wenn Du nur ein Dachzelt (mit 2 Trägern) draufmachen willst. Den haben auch wir auf/in unserem JK. Einfach zu montieren, stabil, nur kleine Löcher zum durchbohren und wenn man das Dachzelt mit den Trägern abnimmt, bleiben nur 4 kleine "Hörnchen" auf dem Hardtop. Das Hardtop kann man dann ganz normal runtermachen.

Den Frontrunnerträger würde ich Dir empfehlen, wenn Du außer dem Dachzelt noch anderes auf den Träger machen willst (Kanister, Kisten, Markise... ....). Da sind die Löcher ein wenig größer und er ist ein wenig umständlicher zum abnehmen (soweit ich das bisher gesehen habe).

Aber soweit ich gesehen habe, gibt es für den JL(U) auch einen "normalen" Dachträger, weil bei dem Hardtop die Traglast höher ist als beim JK? Zumindest hab ich das bei einem Händler im Allgäu so gesehen.
Hallo der kleine Jeep,

Soweit ich das gesehen habe hat der Rhino Rack Back Bone beim Unlimited aber 3 Träger. Das heißt auf jeder Seite 3 Trägerstützen und nicht 2 wie Du geschrieben hast. Oder?
 
derkleineJeep

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Hallo,
das kann sein. wir haben ihn halt in unserem JK.
Beim JKU sind es auch 2 hinten im Hardtop (wie beim JK) und eines glaube ich über der Hintertür. Wie das da fest gemacht wird...hab ich bisher nicht gesehen.
Wir haben halt 2 Heavy Duty Träger, die mit dem Dachzelt rauf und runter gemacht werden.
Mit der Plattform kann man auch mehr oben unterbringen, aber dann finde ich den Frontrunner doch besser, der an der A Säule gut befestigt ist.
 
Hamilkar

Hamilkar

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Moin,

hier hatten wir vor einer Weile recht detailiert über den Rhino Rack gesprochen:

Die Montage vom Rhino Rack ist gut machbar, beim JLU werden 3x 1500mm Querträger verbaut.
Nimm für Dein angedachtes Dachzelt den Rhino Rack Dachträger, zusammen mit HD-Querträgern. Keine Plattform.

Der Gobi ist für die Montage von Dachzelten nicht grade die erste Wahl.

Beim Front Runner musst Du auf die Zeltbreite achten, da die maximal mögliche Zeltbreite durch den umlaufenden Rand der Slimline Plattfom eingeschränkt ist.
Die Montage des FR ist relativ aufwendig, das Dach kann später nicht mehr "mal eben" abgenommen werden.

In der Tat muss bei FR (groß) und bei RR (klein) ins Hardtop gebohrt werden. Das ist aber bei ordentlicher Arbeit kein Problem.
Durch die drei RR-Querträger wird der gesamte Dachtäger deutlich leichter als bei der FR-Plattform.

Gruß
:)
 

Rippy0815

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Hallo Hamilkar,

was spricht gegen die Pioneerplattform auf dem Rhino Rack backbone?
Könntest Du das näher erläutern?
Wir dachten an das Maggiolina Airliner plus oder Extrem Medium. Ggf. auch eine Alucab Markise.
Ginge das?
 
Keule2002

Keule2002

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Moin,
ich habe auch das Rhino Rack BB System. Wollet auch erst die Pioneerplatform darauf machen, habe mich dass erst einmal aus Kostengründen fur ein Provisorium mit Querträgern aus Item-Profilen entschieden. Bisher bin ich sehr zufrieden. Und du weißt ja: "Nichts währt so lange wie ein Provisorium". Mal sehen, wie es weitergeht.
Gruß. Klaus


Hallo
Bestellung und Versand bei Taubenreuther top. Vormittags bestellt, nächsten Tag geliefert. Montage ging eigentlich einfach. Ich empfehle einen zweiten Mann zur Hilfe. Nicht nur wegen des zweiten Paar Hände, sondern dass ein Zweiter die Anbauanleitung liest. Das Bohren der ersten Löcher von Innen kostet noch Überwindung, dann geht es. Achtung: ohne Druck bohren; das Material ist sehr dünn und man bricht bei zu viel Kraft durch, so dass es splittert. Gott sei Dank werden solche optischen Mängel durch die zu montierenden Befestigungen-Pads abgedeckt.
Danach erst einmal einmal ein paar Tage Urlaub.
Ich habe mich dagegen entscheiden, die Rhino Rack Plattform zu montieren, stattdessen habe ich mir nur die 37 mm hohen Füße und 6x 5mm Distanzplatten von RR besorgt. Zusätzlich 3x schwarz eloxierte Item-Profile, 40x40, jeweils 1450 mm lang. Die passenden Nutensteine und die Kunststoff-Endkappen und der Basisträger ist fertig (ohne jegliches Bohren). Diesen kann ich jederzeit zu einer Platform ausbauen, ich denke sogar über eine nach hinten ausziehbare Plattform an Schwerlastauszügen nach. Ansonsten kann man mit Item natürlich fast ALLES bauen bzw. anbauen. So sieht der Grundträger erst einmal aus.
Klaus
 

Todi

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Hallo Hamilkar,

was spricht gegen die Pioneerplattform auf dem Rhino Rack backbone?
Könntest Du das näher erläutern?
Wir dachten an das Maggiolina Airliner plus oder Extrem Medium. Ggf. auch eine Alucab Markise.
Ginge das?
Servus,

gegen die Pioneer Plattform spricht überhaupt nichts wenn du dir über pro und contra im Klaren bist und deine Schwerpunkte nach deinem Bedarf gesetzt hast. Bei mir kommt auch die RR Pioneer Plattform mit Backbone zum Einsatz. Meine Überlegungen....

Dachzelt James Baroud Evasion XXL (225x160cm) + Falcon 250 Markise

Allein die zulässigen Montageüberstände der Markise lassen die Lösung mit 3 HeavyDuty-Trägern ausfallen, sonst müsste ich die Markise 50cm nach hinten über den letzten Tragstab überstehen lassen... nicht wirklich eine Lösung - schau dir also bei der Planung auch schon die Montageanleitung deiner gewünschten Markise an.

Meine Pros für die Pioneer Platform:

- Belastbarkeit bis 120/360 kg in Fahrt/statisch für mich mehr als ausreichend
- RLT600–Quick-Release-Füße auf Wunsch oder Standardfuß unter 4cm Aufbauhöhe (+Plattform)
- schnell demontierbar (Plattform bleibt am Zelt), der Wrangler bleibt somit Alltags-/Tiefgaragentauglich
- Backbone auch für andere Träger nutzbar (Extra Füße erforderlich) - schneller Wechsel auf Dach-/Skibox oder Kanuhalter möglich
- einfacher Wechsel auf Softtop möglich

Meine „Neutrals“:

- Bohren im Hardtop - alle Systeme für den Wrangler mit der erforderlichen Traglast werden am Rahmen und/oder der Karosserie montiert. Das ist also in Kauf zu nehmen. Ich selbst habe bei Wohnwagen und Wohnmobilen schon über 60 Installationen mit Bohrungen in GfK-Dächern vorgenommen ohne etwas zu beschädigen, sollte also auch beim Wrangler klappen

Meine Contras:

- Rahmenfest montierte Trägerlösungen haben noch höhere Tragkraft (die ich aktuell aber nicht benötige)
- Offroadtauglichkeit nicht selbst getestet, aber will ich wirklich mit über 100kg auf dem Dach in schweres Gelände? Eher nicht ;)

Wie du siehst, überwiegen bei meinen Überlegungen die „Pros“, weshalb meine Wahl auf das RR Backbone-System mit Pioneer-Plattform gefallen ist.

Meine Überlegungen können allerdings nur Denkanstöße sein und bei anderer Konfiguration und Interessenschwerpunkten wird die Lösung bei jedem anders aussehen.

Den einzigen Rat den ich jedem gebe: überlegt euch genau was ihr auf den Dachträger montieren wollt und stimmt das aufeinander ab. Hartschalendachzelte haben andere Vorgaben an die Befestigung als Klappzelte und Markisen sind auch nicht mal eben so angeschraubt, insbesondere wenn die Länge 150cm überschreitet. Von jedem Hersteller kann man die Montageanleitungen vorab bekommen - da kann man recht schnell rauslesen was geht und was nicht. wer nicht über das notwendige „schrauberische“ Verständnis oder Talent verfügt, sollte auf entsprechende Ausrüster zurückgreifen die zwar bezahlt werden wollen aber für ihrer Arbeit auch Gewährleistung übernehmen..

Gruß
Todi
 

Rippy0815

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Hallo Todi,

Erstmals Danke für Deine umfangreiche Antwort.
Unsere Überlegungen sind die folgende:
1. MONTAGE eines Hartschalendachzelts entweder Autohome Maggiolina Extrem in Größe Medium (210x145) oder ein James Baroud Explorer oder Grand Raid.
Perspektivisch eine Markise (einfach) oder größer wie zum Beispiel Alucab 270 und vielleicht 2 Kanister (Wasser/Diesel). Ggf. Kommen diese aber auch mit Airlinerschienen an die hinteren Fenster o.ä.
Nach durchforsten des Forums und des Internets blieben nur 3 Optionen übrig:
1) Rhino Rack Backbone (zuerst mit 3 HD Querstangen und bei Bedarf dann eine Platform
2) Frontrunner Slimline2 kurz (nur Zelt) oder lang (Zelt und weiteres)
3) Goby Stealthträger
Der letzte wäre für mich nur wegen dem Weglassen der Bohrungen interessant ansonsten zu teuer.
Was hälst Du von dem Frontrinnersystem?
Denke die beste Lösung ist das Rhino System mit 3 Querstangen und bei Bedarf eine Plattform.
Überlegungen richtig?
 

Todi

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Servus Rippy,

auch mir sind nur die von dir genannten 3 Alternativen bekannt - reine Trägersysteme zur Dachrinnenmontage hatte ich durch die benötigte Dachlast bereits zu Beginn meiner Überlegungen verworfen...

Zum Frontrunner kann ich dir mangels eigener Erfahrung leider nichts sagen - da bei mir die einfache (De-)Montage für den Alltag (Tiefgarage) im Vordergrund stand, habe ich mich ziemlich schnell auf das RR Backbone-System konzentriert. Nur zur Unterscheidung der 3 genannten Systeme bei der Montage:

RhinoRack: Bohrungen/Befestigungen im Hardtop nötig
Frontrunner: Bohrungen/Befestigungen im Hardtop und der Karosserie/Rahmen nötig
Gobi: Bohrungen/Befestigungen in der Karosserie/Rahmen nötig

Wenn ich schon über mögliche Folgeschäden nachdenke, repariere ich im Zweifel lieber ein GfK-Hardtop (im Extremfall teurer aber einfacher Austausch möglich) als mich perspektivisch mit scheuernden und unterrosteten Karosseriehaltern zu beschäftigen - bei wem allerdings die Angst vor solchen Folgeschäden im Vordergrund steht, der sollte nach meiner Meinung besser von An-/Umbauarbeiten jeglicher Art Abstand nehmen.

Warum habe ich persönlich mich nun für die Pioneer Plattform und gegen die HD-Träger entschieden?

Die Aufnahmepunkte sind durch das Backbone-System fest vorgegeben, dabei ist der hintere ca. 10 cm vor dem Dachende. Der Abstand vom hinteren zum vorderen Träger beträgt ca. 132 cm (Mitte Träger/Tragstab gemessen). Um jetzt meine Kombination aus Dachzelt und Markise gemäß den Herstelleranforderungen zu montieren (Gewährleistung?!) müssten Zelt und Markise ca. 50 cm über den hinteren Träger überstehen - ich würde also noch deutlich über das Reserverad nach hinten überbauen. Das sieht nach meinem Empfinden nicht nur sch….. aus, sondern verlagert auch den Schwerpunkt des Gesamtaufbaus (zu) weit nach hinten/oben.

Die Plattform mit ihren gut 180 cm Länge gibt mir da deutlich mehr Spielraum, so dass Zelt und Markise hinten bündig mit dem Dachabschluss montiert werden können. Man kann natürlich die Montagevorgaben der Hersteller ignorieren und selbst "basteln". Ich bin jedoch bei den ca. € 6.000,-- des Gesamtaufbaus nicht bereit auf eine Herstellergewährleistung durch ignorieren der Montagevorgaben zu verzichten. Ich habe für mich entschieden, den Aufpreis für die Plattform (zähneknirschend) in Kauf zu nehmen...

Daher gilt mein Rat wie bereits in der ersten Antwort: informier dich über die Montagevorgaben deines geplanten Aufbaus und lege dann deine Schwerpunkte fest (vielleicht ist dir ja die Gewährleistung egal?). Danach legst du dann das Trägersystem fest, welches deine Ansprüche am Besten erfüllt. Auch eine Sonderanfertigung/ein Eigenbau kann dabei herauskommen falls die finanziellen/handwerklichen Möglichkeiten gegeben sind (ich hab das vorrangig aus Zeitmangel für mich ausgeschlossen).

Meinen Um-/Aufbau werde ich Anfang August (sofern der Wrangler wie avisiert kommt) realisieren und gerne auch dokumentieren. Auch bin ich selbst natürlich für Tipps und Anregungen jederzeit "aufnahmefähig"... schließlich kann niemand alles wissen ;)

Gruß
Todi

Edit: verabschiede dich (zumindest bei der Pioneer Plattform) von dem Gedanken, zusätzliches Equipment auf der Plattform zu montieren - Hartschalen-Dachzelte werden im Gegensatz zu Faltzelten immer längs montiert und nehmen die Plattform vollständig in "Beschlag". Nur seitlich bleibt - je nach Zeltgröße - Platz für die Zubehörmontage (Wagenheber, Sandbleche, etc. falls gewünscht oder benötigt)
 
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Rippy0815

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Hallo Todi
Mein Wrangler Rubicon kommt wenn pünktlich zwischen dem 13.8 und 10.9.20. Umbau des Daches erst im nächsten Jahr da ich vor August 21 den Träger noch nicht brauche. Erstmal kommt der sonstige Umbau wie Hohlraumkonserviereung und Unterbodenschutz sowie Umrüstung der MT auf AT Reifen und von Rugged Ridge Elite Light Cover vorne und Hinten.
Bitte sei so nett und dokumentiere Deinen Umbau.
Bohrst Du selber oder lässt Du den Träger montieren?
Bin nämlich handwerklich eher unbegabt und würde daher den Träger lieber montieren lassen.
Weißt Du wer so was macht?
 

Todi

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Servus Rippy,

mein JLU soll (unverbindlich) am 27.07. ausgeliefert werden... ich hoffe dass es dabei bleibt denn der Termin für Unterboden- und Hohlraumkonservierung steht auch bereits ;)

Ich montiere von AHK (incl. Elektrik) über Dachträger bis zu Zelt und Markise (und mal sehen was mir sonst noch einfällt) alles selbst. Allerdings verfüge ich auch über 30 Jahre (Hobby-)Schraubererfahrung sowie das notwendige Equipment. Fototechnisch ist mein Talent dagegen nicht so ausgeprägt - erwarte daher bitte nicht zu viel von der Doku, oder mach sie selbst wenn du magst... Komm‘ doch einfach auf ein Wochenende im Allgäu vorbei - helfende Hände sind immer willkommen und du lernst noch was.. ;)

Wenn ich nicht weiterkomme habe ich den Vorteil, dass ich nur ca. 20km vom „Pauli“ entfernt wohne aber auch in deiner Region sollten sich fähige Werkstätten für die. Montage finden lassen. Im Zweifel mal beim Verkäufer des Trägersystems nachfragen.

Gruß
Todi
 

Rippy0815

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Hallo Todi,

lässt Du die Hohlraumkonservierung und Unterbodenschutz beim Pauli machen?
Was ruft der den dafür auf?
Persönlich dachte ich an Mike Sander für die Hohlräume und Fluidfilm oder Timemax für den Unterboden. Habe mal grob 800 bis 1200 Euro angedacht.
So ist man halt verschieden. Meine Stärke liegt eher im Verhandeln (berufsbedingt) und im Fotografieren.
Das mit einem Treffen ist ggf. eine gute Idee. Sollte es bei mir klappen kann ich neben einer Kamera mit Stativ nur 2 Hände anbieten.
Schauen wir mal .
Grüße
 
Det65

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Leute bleibt beim Thema, wenn ihr euch unterhalten möchtet dann bitte per PN.

Ich werde durchfeudeln wenn das so weitergeht.

Gruß D
 
Hamilkar

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Hallo Hamilkar,
was spricht gegen die Pioneerplattform auf dem Rhino Rack backbone?
Könntest Du das näher erläutern?
Wir dachten an das Maggiolina Airliner plus oder Extrem Medium. Ggf. auch eine Alucab Markise.
Ginge das?
Gegen die Plattform spricht in erster Linie, dass Du bei der Montage eines Hartschalen-Zeltes im Grunde nichts mehr von der Plattfom hast.
Das Zelt nimmt die komplette Fläche ein, die Plattform ist größer, teurer und schwerer.
Grundsätzlich sollte angestrebt werden, die Dachlast so gering wie möglich zu halten.
Die Montage von Markisenwinkel an der Pioneer Plattform ist allgemein schwieriger als an HD-Querträgern.

Die Montage Schienen unter dem Maggiolina sind mittig, die Länge ist 150cm. Das Zelt selbst ist (Außenkante-Außenkante) 210cm lang, ergbit also einen "Überhang" von 30cm vorne und hinten. mit Querträgern wird das Zelt wird leicht über die Hinterkante vom Dach rausstehen, das ist aber nicht dramatisch.

Die Rhino Rack HD Querträger kannst du in 1500mm oder auch in 1650mm Länge verbauen, die Kits werden wie ein Baukasten zusammen gestellt.
Markisen lassen sich allgemein einfacher an die HD Querträger montieren. Mit den Querträgern ist die links/rechts Position der zelt-Montageschienen egal, bei den Pioneer-Längsplanken kann es je nach Zelt eng werden.

Bei freitragenden Markisen, wie die Alucab eine ist, muss sicher gestellt sein, dass möglichst nah am Drehgelenk der Markise ein Montagewinkel platziert wird.
So können die entstehenden Hebelkräfte gut abgeleitet werden. Sollte eine Darche Eclipse 270 montiert werden, gilt das gleiche für das vordere Gelenk.

Grundsätzlich kannst Du, wie Todi sagt, alles mit RLT600 Füßen verbauen.
Diese sind höher, verfügen aber über einen Quick-Release und können entsprechend schnell (de-)montiert werden.
Gegen ungewolltes demontieren wird das Release Teil von einer kleinen Kappe verdeckt, welche durch ein Schloß gesichert ist.
Wenn Du flacher werden willst, kannst Du auf RCL Füße wechseln, das spart etwa 4 cm in der Höhe.

Der Gobi ist für Dachzelte, speziell schwerer Hartschalenzelte, nicht geeignet.

Bei Front Runner wird es ebenfalls spannend.
Grundsätzlich ein solider Träger, jedoch auch das oben angesprochende Gewichtsproblem.
Zusätzlich ist die Plattform zu schmal, um ein Maggiolina Airliner plus oder Extrem Medium drauf zu legen.
Der umlaufende Rand (2cm hoch) kommt dem zelt in die Quere. Mit James Baroud Zelten passt das, da hier die seitliche Rundung der Schale größer ist.
Auch beim FR Träger muss nur ins Dach gebohrt werden, sonst wird alles geschraubt.
Jedoch ist die Montage aufwendiger als beim Rhino, des Weiteren lässt sich der Rhino deutlich(!) einfacher abbauen falls mal ein Ausflug ins Parkhaus geplant ist.

Für den Fall, dass Du unbedingt viele Sachen auf dem Dach rumfahren möchtest, bleibt aber nur der Front Runner.
Dieser hat die längste Plattform, die sich auch an der A-Säule nochmal abstützt. Das Zelt kann durch adapter etwas angehoben werden, sodass es mit dem Rand keine Probleme gibt.

Soweit, bei Fragen fragen.
Gruß
:)
 

Rippy0815

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zu Befehl... ich hatte grad den gleichen Gedanken.. ;)
Hallo Todi,
kannst mir gerne wenn Bedarf besteht eine PN senden oder wir können auch telefonieren.
 
Rubipit

Rubipit

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Jeep Wrangler Unlimited Rubicon JL
Hallo zusammen,

da ich keine Löcher ins Hardtop bohren wollte, habe ich mich für den Gobi entschieden.
Eine weitere Entscheidung für ihn war, dass mir der JLU mit montiertem Träger sehr gut gefällt. Über die integrierte Leiter hinten links kommt man auch mal so ins Dachzelt.
Montiert habe ich ihn selbst was mich 1,5 Tage gekostet hat. Zölliges Werkzeug oder Tausch der Schrauben sind empfehlenswert.
Ich wollte und habe das James Baroud Evasion XXL montiert, wobei der Gobi zu schmal ist für dieses Zelt. So habe ich mir aus ITEM-Profilen einen Zwischenrahmen gebaut.
Nachteil des Gobi ist das Gittergeflecht, welches man bei dieser Anwendung nicht nutzt, ja es eher im Weg ist beim Befestigen oberhalb.
Insgesamt bin ich nach einem Einbau mit Boxen, Kühlbox und Porta-Potti etc. ziemlich schwer geworden, so dass eine Auflastung auf 2980 zGG fällig wird, die ich noch eintragen lassen muss.
Neben den hinteren Seitenfenstern habe ich Halter für 20l-Kanister montiert. Das erste handling damit war gut, aber sie versperren einem schon ein Stück weit die Sicht nach hinten in den Außenspiegeln. Da ist einmal mehr der Blick in den Innenspiegel gefordert.
Als Sackmarkise habe ich mich seitlich für eine Fiamma mit 225 Länge entschieden, die man auch nur halb ausfahren und arretieren kann.
Ich habe noch keine aktuellen Fotos von meinem Wrangler, kann diese aber bei Interesse gerne nachliefern.
 
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Dachgepäckträger

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