98er Grand Cherokee Limited LX 5.9

Diskutiere 98er Grand Cherokee Limited LX 5.9 im Forum Buildups im Bereich Jeep Modelle & Technik - Nachdem ich doch schon eine Menge an meinem Ex-Schweizer gemacht habe, will ich das mal alles in einem Thread bündeln. Wie alles begann, ist hier...
@raik : very nice!

Ich warte gespannt auf die Innenaufnahmen (Fotos) im Bereich der B-Säule,
vermutlich sehe ich die dann erstmals im Originalzustand ;)
 
Hier nun die Schwelleraufnahmen von innen. Am Boden liegt etwas Schmutz. Ich werde jetzt bis zum Hochsommer warten und dann den Dreck mit Rohrreinigungstechnik ausspülen. Nach dem Trocknen wird er dann mit Fluidfilm tapeziert.

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Schwellerspitze vorn

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Schwellerspitze hinten

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Der Hilfsrahmen, welcher quer hinter dem Vorderrad sitzt, war am Boden mit einer Schicht ganz feinem Sand oder Staub gefüllt.

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Nach der Reinigung schaut auch alles noch gut aus. Will mir nicht vorstellen, was das bei einem Fahrzeug für Auswirkungen hätte, welches ganzjährig und auch bei nassem Wetter bewegt wird. Die perfekte Brutstätte für Rost. Die Öffnungen vom Radkasten her werde ich verschließen, da nur von dort aus das feine Zeug rein transportiert worden sein kann. Der Teil ist mittlerweile mit Fluidfilm geflutet.

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Hier mal ein Vergleichsbild der Bosch-Inspektionskamera. Die Auflösung ist eine absolute Unverschämtheit für die heutige Zeit. Ein Bild hat dann um die 10 KB. Damit kann man am PC eigentlich nichts anfangen. Zum so mal Reinluren ja vielleicht ganz ok, aber alles in allem das Geld nicht wert.
 
Vorne ist die schlimmste Stelle, wenn da Rost drin ist wird dieser bis nach hinten mit der Zeit transportiert. Hinter der der Spitze ist ein abgekanntetes Blech, (Bild 2) das gammelt ohne das man es bemerkt. Wenn der Gammel dann durch ist, ist dieser Bereich fast nur noch braune Nuggets, komplett zersetzt und sobald diese sich auf Schwellerlänge nach hinten bewegt haben fängt es dort dann auch an. Von Aussen kann noch alles hübsch sein ,surprise kommt garantiert.
Was für Wasser kann eigentlich dort eindringen und woher?
 
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Ich meinte bzgl. der Abdichtmaßnahmen den Hilfsrahmen hinter dem Radkasten

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Beim Schweller gibts viele Möglichkeiten. Zum einen über die Öffnungen der Einstiegsleisten. Die sind nicht abgedichtet. Wenns also regnet, läuft da fleißig Wasser über die Türen drunter. Dann sind auf der Innenseite zwei große Öffnungen, eine oval, eine kreisrund. Dann sind die Abläufe an den Blechfalzen, die Ablauföffnung im hinteren Radkasten nicht zu vergessen. Für die, die das Schiebedach drin haben, läuft auch noch das Wasser vom vorderen Ablauf in den Schweller. Wasser bringt an einem Fahrzeug meist auch immer Dreck mit.
 
Kannst froh sein das Jeep seit 1998 gleich mehrmals den Eigentümer gewechselt hat. Anderenfalls könnte es heute eventuell ein Jeep Classic Departement geben.

Spätestens jetzt würden Du wohl wöchentlich Post bekommen - "Dein Fahrzeug würde noch in ihrer Classic Sammlung fehlen... " :icon-smile-lachuh:
 
Da mir die beiden Öffnungen im vorderen Radkasten ein Dorn im Auge waren, insbesondere die zum querlaufendem Hilfsrahmen sammelte ja über die Jahre eine gute Schicht feinen Schmutz ein, sollten die bei der Gelegenheit mit verschlossen werden. Fred hätte jetzt einfach seinen 3D Drucker angeworfen, der hier aber fehlt. Eine pragmatische Lösung musste also wieder mal her.

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Als Erstes die Öffnungen mit einem Stück Papier abgenommen.

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Eine NBR Gummiplatte in 6 mm Stärke besorgt. Mit Hilfe der Papierschablonen ausgeschnitten.

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Die Kanten geglättet und eine Nut ringsum herein geschnitten. Die Stopfen für die kleinen Öffnungen sitzen fest in ihren Öffnungen, mit dem Sitz der großen war ich nicht zufrieden. Sie saßen etwas zu labil in der Öffnung drin. Lag wohl an dem, für diese Größe zu geringem und zu dünnem Überstand. Das Ganze hätte ich auch so aus der 6 mm Platte schneiden können, war mir aber dann doch zu unsicher, ob ich damit dann den gewünschten festen Sitz tatsächlich erreichen würde. Außerdem war es eine ganz schöne Fummelei, das Dingens da rein zu bekommen. Neuer Plan.

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Eine 3 mm NBR Platte wurde zusätzlich angeschafft. Aus der wurde einmal ein Gummi geschnitten, der exakt der Öffnung entsprach und einmal eines, das als Widerlager die ganze Konstruktion hält. Hier nur in Ausführung mit zwei Flügeln rechts und links die dafür völlig ausreichend sind und sich dafür sehr leicht einsetzen lässt. Aus der 6 mm Platte wurde die Abdeckung zum Radkasten geschnitten.

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Das Ganze dann mit Gummikleber zusammengeklebt.

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Sitzt perfekt. Lässt sich leicht einsetzen und wieder entfernen, so es denn nötig wäre. Die seitlichen Öffnungen zum Hilfsrahmen habe ich mit Fluidfilm Gel geschlossen. Damit sollte das Reinschaufeln von Dreck ein Ende haben.

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Bei der Befestigung der Radhausschale habe ich festgestellt, dass die Spreiznieten der Fascia für vorn und hinten, hierfür perfekt passen. Von daher auf diese umgestellt. Die lassen deutlich einfacher entfernen, als diese Schraubspreiznieten.

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Die Halterungen der Schwellerverkleidungen wurden beidseitig mit Fluidfilm AR behandelt und wieder angeschraubt.

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Die Schwellerverkleidungen selbst wurden mithilfe der Poliermaschine an den Glanzgrad des Fahrzeuglacks angepasst. Die Kratzer sind dabei auch verschwunden.

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Die Einstiegsleisten mit Kunststoffpflege behandelt und wieder zurück in den Niner.
 
Die Erstellung solcher Stöpsel ist zufälligerweise eines meiner aktuellen Wochenendprojekte. :)

Die Öffnungen stören mich ebenfalls. Auch die große im Rahmen am hinteren Radkasten.
 
Finde ich ja toll, dass ihr beide euch mit den blöden Löchern schon beschäftigt, dann muss ich mir nicht mehr so viele Gedanken machen :p

Im Ernst. Ich habe beim Kanadier ja die dahinterliegenden Hohlräume geöffnet...
Meines Erachtens sind diese wundervoll platzierten Löcher Hauptverursacher für den Gammel in Hilfsrahmen, Bodenblech und sogar dem anschließenden Hauptrahmen/Längsträger. Natürlich schön von innen nach außen, damit man es möglichst spät bemerkt... :dozingoff:
siehe: Mein 95er ZJ und unser gemeinsamer Weg

Schon mal vielen Dank @raik für die Dokumentation deiner Lösung.
@Carlo-ZJ Das schreit ja nach ner kleinen TPU-Konstruktion, nech?
 
Zuletzt bearbeitet:
Da der Sommerurlaub vor der Tür steht, wollte ich nun doch nochmal meinen Innenraumfilter angehen. Problem ist, dass ich die fehlende Lüfterleistung nur durch Hochdrehen des Lüfters kompensieren kann. Das laute Lüftergeräusch überlagert dann aber massiv die Musik. Nicht die, die das Radio von sich geben würde - das bleibt bei mir während der Fahrt grundsätzlich aus -, sondern die Musik, die aus dem Motorraum und dem Heckbereich kommt. Das konnte ich daher so nicht lassen.

Da es mir ja nie darum ging, die Außenluft so gut wie möglich zu reinigen, sondern lediglich effektiv zu verhindern, dass Schmutz und sonstiges Zeug in den Lüftungsschacht kommt und dort den Verdampfer zusetzt (was ja bekanntermaßen eine extrem aufwendige Reparatur zur Folge hätte), hab ich also das Ganze auf den kleinsten gemeinsamen Nenner heruntergebrochen.

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Als erstes irgendeinen klassischen Innenraumfilter gekauft, welcher von den Maßen als geeignet erschien. Der kam nicht mal auf 4 Euro.

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Dann die Verstärkungen abgeschnitten und gegen gefaltet. Dadurch wird der Filterstoff wieder gerade. Dazu dann eine Papierschablone am Niner angefertigt. Die zwei Öffnungen für die Befestigungsclipse ebenfalls ausgestanzt.

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Da ich noch massig zweiseitiges transparentes Klebeband für die Türfolien übrig hatte, bot sich dessen Verwendung gleich an.

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Eingeklebt.

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Einen kleinen Schnitt für die Haltenase des Gitters gesetzt, das Gitter angebracht und fertig. Eigentlich ist es überflüssig. Ich habe es aber trotzdem wieder angesetzt, da ich erstmal beobachten will, ob das über die Einsatzdauer so hält. Ist sozusagen nur das Backup.

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Stufe Lo mit Filter

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Stufe Hi mit Filter

Im Vergleich zur vorherigen Konstruktion habe ich ca. 50 % der verlorenen Lüfterleistung wieder zurückbekommen. Mehr geht wohl nicht mit Filterstoff für Innenräume übern Z-Gebläse, da das ja jetzt schon die Minimalausführung ist. Andernfalls müsste es eine Art feines Maschennetz werden, was dann aber auch wieder den Feinstaub durchlassen würde.

Aus dem einen Filter bekomme ich 4 Stück für den Häuptling. Preislich ist es zumindest ein Schnäppchen. Das Anfertigen dauert nur ein paar Minuten. Ob sich das Ganze tatsächlich bewährt, wird sich aber erst noch zeigen müssen.
 
Es sind zwar noch nicht ganz 5 Jahre seit dem letzten Kühlwasserwechsel vergangen, aber es ist ja gerade wieder Winterzeit und somit Gelegenheit für ganz entspanntes Schrauben. Was ist geplant:

- Kühlwasserwechsel
- Wechsel oberen und unteren Kühlerschlauch
- Wechsel Bypassschlauch
- Ausbau des Kühlers zur Sichtkontrolle
- Reinigung aller ausgebauten Komponenten
- und da es sich anbietet, Riemenspanner wechseln und Riemenscheibe der Servopumpe wechseln (Kunststoff auf Stahl)

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Zuerst einmal die alte Kühlflüssigkeit über den Kühler und die abgezogenen Schläuche abgelassen. Dann erstmal etwas Platz geschaffen.

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Da ich es diesmal genau wissen wollte und ich mich nicht mehr mit halben Sachen abfinden konnte, bekam auch die störrische Ablassschraube auf der Fahrerseite Aufmerksamkeit. Nachdem sie sich weiterhin nicht bewegen wollte, ihr Köpfchen mittlerweile schon rund war, wurde diesmal aber Eskalationsstufe 2 gezündet. Dem Spiralprofil-Ausdreher versuchte sie anfänglich auch noch zu trotzen, mit einem entsprechend verlängertem Hebel, gab sie dann aber ziemlich schnell ihren Widerstand auf.

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Über das Jahr hatte ich schon das erforderliche Material angesammelt. Für den Bypassschlauch-Ersatz hatte ich mir Schläuche von 3 Markenhersteller geordert. Ich wollte etwas Auswahl haben.

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Meine erste Wahl war der Continental. Beim genaueren Betrachten fiel mir dann aber auf, dass hier etwas nicht stimmen kann. Die Wandstärke war nicht gleichmäßig. Ich habe einmal ein Stück abgeschnitten, da man es so besser sehen kann. Auf 10 Uhr fehlen gut 1,5 mm an Wandstärke zum Rest des Schlauches. Nr. 1 -> Mülleimer.

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Mein nächster Kandidat war der Schlauch von AC Delco. Der sah zumindest optisch sehr gut aus. Nach dem Einbau, bei dem ich den Schlauch ja etwas knicken bzw. dehnen muss, tauchten plötzlich kleine Querrisse in ziemlich regelmäßigem Abständen auf. Das Ding möchte ich natürlich auch nicht am Jeep haben. Nr. 2 -> Mülleimer.

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Blieb nur noch meine letzte Wahl der Gates übrig. Der sah optisch auch gut aus und machte nach dem Einbau immer noch einen guten Eindruck. Nichtsdestoweniger ist das Vertrauen in sogenannte Markenprodukte schon an dieser Stelle im Keller. Wie sich im weiteren Verlauf noch zeigen sollte, nicht das letzte Mal. Dazu aber später mehr. Ich muss zugeben, ich habe auch die Option in Betracht gezogen, den alten Schlauch wieder einzubauen. Dem fehlts nach all den Jahren nämlich an nichts. Auf alle Fälle werden alle ausgebauten Schläuche aufgehoben.

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Das Thermostatgehäuse (Mopar) hatte nach den knapp 5 Jahren schon wieder im oberen Bereich den Lack, bzw. die Beschichtung verloren. Es rostete zwar nichts, da dies das Kühlmittel wirksam verhinderte, aber die Farbreste wandern ja trotzdem jedes Mal ins Kühlsystem. Auf so Zeugs, dass dann vielleicht sogar etwas zusetzt, habe ich natürlich gar keine Lust mehr.

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Da dies mit diesen Stahlteilen herstellerunabhängig immer wieder passieren würde und ich mir mit jedem neuen Teil, neue Farb-/Pulverablösungen im Kühlsystem einfangen würde, wollte ich das final beenden. Deshalb diesmal GM Genuine Parts von AC. Alu und ohne Farbe. Damit brauchts keinen weiteren Thermostatgehäusewechsel mehr. Die beigelegte Dichtung ist etwas breit geraten. Die wurde entsorgt.

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Stattdessen kam eine klassische Fel-Pro Dichtung zum Einsatz.

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Nicht nur, dass das Teil keine Farbe mehr in mein Kühlsystem befördert und auch nicht rosten kann, schaut es nicht mehr wie ein Fremdkörper aus, sondern ist auch noch "Ton in Ton" mit dem Rest des Fasses. Einzig zwei längere Schrauben (5/16-18) mussten dafür her. Die alten hätten es vermutlich auch getan, haben ja nichts weiter zu halten, aber ich wollte auf Nummer sicher gehen.

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Da man ja jetzt super an den Riemenspanner kommt, wollte ich ihn samt Sockel wechseln. Der alte ist irgendwie etwas lahm geworden. Er stellte sich nicht mehr so flott zurück, wie das ein neuer tut.

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Da ich mir keinen Stress mit der Dichtheit des Ölmessstabrohrs einfangen wollte, kam dann doch Plan B ins Spiel.

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Es wird nur der Riemenspanner selbst gewechselt. Da mein original verbauter Sockel eh noch wie neu ausschaut, hätte das sowieso keinen Unterschied gemacht. Die SKF-Riemenscheibe kam zwischenzeitlich schon mal neu, nachdem die Gates-Scheibe schon nach 20.000 km Geräusche gemacht hat. Die ist völlig in Ordnung und kommt deshalb so wieder dran.

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Einmal Mopar gegen Mopar.

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Den Geräteträger habe ich so gut es ging gereinigt. Ich habe kurzzeitig mal eine Pulverbeschichtung oder Lackierung in Erwägung gezogen. Dann aber wieder verworfen. Über Alu und Lack/Pulver gibts hier im Forum ja genug zu lesen.

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Der Ausgleichsbehälter hat auch wieder eine Frischekur bekommen.

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Neue Verschlussstopfen in 1/4 NPT für den Motorblock.

Ich habe die Gelegenheit genutzt, einmal ganz genau auszulitern, was auf welchen Weg aus dem Kühlsystem herauskommt. Insgesamt habe ich 15,9 Liter Kühlflüssigkeit nur durch Ablassen aus meinem Kühlsystem herausgeholt. Damit dürfte das Kühlsystem "trocken" gewesen sein. Ein paar kleine Verluste gab es natürlich, die dann im Putzlumpen gelandet sind. Berücksichtigt werden muss auch meine Standheizung, die unter der Stoßstange hängt. In die zusätzlichen Schläuche, die da runtergehen und ins Heizgerät selbst geht vermutlich um einen Liter mehr rein.

Interessant war, dass aus beiden Seiten des Motorblocks jeweils 3,6 Liter Kühlflüssigkeit herauskamen. Heißt also, wenn diese Schrauben nicht geöffnet werden bleiben über 7 Liter Flüssigkeit im Block. Ein Ausschlusskriterium bei diesem Motor jemals eine Fertigmischung einzusetzen. Es würde vielleicht gerade noch so für einen ausreichenden Frostschutz in unseren Breiten reichen, für ausreichenden Korrosionsschutz allerdings nicht mehr. Die vielen, mehr oder weniger stark verrosteten Kühlsysteme, die man hier im Forum so zu sehen bekommt, sprechen ja Bände.

Fortsetzung folgt...
 
Deshalb diesmal GM Genuine Parts von AC.

Kannst Du mir die Teilenummer von diesem schicken Teil mitteilen? 🙀

*Frage für einen Freund*

Das würde meine Bierfass Verschönerungpläne komplett ändern.
 
Aber Vorsicht, auch die Professional (jetzt Gold) Reihe wird unter diesen Teilenummern angeboten. Auch in der Genuine Parts Serie kann das Stahlteil drin sein. Man braucht jemanden, der vorher reinschaut. Nach den Abbildungen im Netz, auch zu Genuine Parts, existiert das Alu-Teil nämlich quasi nicht.

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Thema: 98er Grand Cherokee Limited LX 5.9

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