also daher meine Neugier was ihr denn damit vor habt?
Moin, was du schreibst ist alles richtig. Der Beitrag ist vom 10.04.2024. Da haben wir uns kurz mit dem Thema Maut in USA beschäftigt für unsere anstehende Nationalparktour in Verbindung mit Moab. Ich fand die Infos hilfreich um zu erfahren wie es in den Ländern ist die ich nicht sooft bereise. Was hat das mit navigieren zu tun ? Ich plane die groben Routen und Tracks im Vorfeld der Reise, damit ich mich nicht auf der Reise mit derartigen Dingen beschäftigen muss. Im Grunde geht es mir darum Hauptrouten von A nach B zu planen um auch ein gewisses Maß der Zeit einzuplanen wie lange ich dafür brauche, um daraus abschätzen zu können, was ist machbar vor Ort. Für alles was neben der Hauptroute ist entscheide ich spontan wenn ich da bin, dafür brauche ich sowas nicht. In dem Fall USA war es zum einen hilfreich überhaupt zu wissen wo und wie Maut geregelt ist und zum anderen darüber zu entscheiden ob ich den Transponder der Mietwagenfirma brauche/nehme. Aufschwatzen wollen die einem sowas weil es Geld bringt. Ob alle sowas brauchen sei dahingestellt. In meinem Fall sollte die Gebühr dafür 270 Dollar kosten für den Zeitraum für 6 Wochen. Damit wäre dann alles abgedeckt. Nehme ich es nicht, so die Aussage der Mietwagenfirma, bin ich selber fürs bezahlen Verantwortlich und das hängt je nachdem wo es ist mit erheblichen kosten zusammen weil die meisten Ausländer garnicht wissen wie sie es machen sollen und es hinterher teurer wird. Die habe ich mir gespart weil ich meine Routen so geplant habe das ich garnicht in die Verlegenheit kam Maut bezahlen zu müssen. In meinem Fall wäre auch nur eine Strecke von belang gewesen, da es nicht viele Mautstrecken gibt im Westen der USA. Also wären die 270 Dollar zum Fenster rausgeworfen aufgrund einer Verunsicherung der Mietwagenfirma gegenüber dem Mieter, so macht man Geld mit Touristen.
Hier in Europa ist es ähnlich, ich habe noch nie eine Vignette für die Schweiz bezahlt, noch nie in Österreich, in Frankreich und Italien so gut wie nie Autobahnen benutzt. Ich habe jede Menge Zeit im Leben und sehe es nicht ein in anderen Ländern eine Strassennutzungsgebühr abzudrücken wo hier alle Welt für lau fahren darf. Ausserdem sind Strecken abseits der Autobahnen immer schöner. In Italien gibt es mittlerweile die ersten Mautstrecken ohne Station (nur per Videoüberwachung) Tourifalle Nummer eins in letzter Zeit, ohne vorherige Registrierung und App im Nachhinein sehr teuer bezahlt (ging einem Bekannten so). In Göteborg gibt es ne Citymaut die an unterschiedliche Tage und Zeiten gekoppelt ist, auch kaum zu ersehen als normal sterblicher. Betrifft fast alle die zur Fähre hin oder weg wollen. Kost nix (ich glaub 1,70 oder 2,00 Euros) aber das Bezahlsystem ist elendig kurz in der Zeit die man hat und umständlich. Darum fahr ich immer Schleichwege durch die City. Die Mautabschnitte der E6 in Norwegen lassen sich bis jetzt alle schön umfahren wenn man es denn weiss wie es geht. Dazu können solche Webseiten hilfreich sein um im Vorfeld andere Wege in einem Routingprogramm zu planen.
Ich hoffe es war verständlich was mein Anliegen ist. Entscheiden kann ja jeder selber wie er es macht. Meine Zeit die ich im Vorfeld in die Planung stecke hat sich in den letzten 30 Jahren immer wieder als nützlich auf der Reise für mich herausgestellt, deshalb werde ich das auch weiter so machen

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Für Locus Map gibt es ein Webinterface. Das wäre mal eine erste Alternative.
Ja das kenne ich, das nützt aber nix wenn man unterwegs ist und kein Netz hat oder keine ausreichenden GBytes, darum mein Wunsch einer Datenbank wie sie in Basecamp aufgebaut ist mit Offlinekarten. Ich hab das alles was mir auf dem Herzen liegt dem Entwicklerteam von Locus geschrieben. Es braucht aber eben Manpower um sowas zu programmieren und da fehlt es wohl auch in diesem Bereich des Arbeitsmarktes. Also einfach abwarten

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