Navigation für Overlanding und Offroad

Diskutiere Navigation für Overlanding und Offroad im Forum Reisen und Touren im Bereich Allgemeines - Moin Gemeinde. Navigation gehört ja irgendwie dazu wenn es um Reisen und Touren geht, ich würde mir eine eigene Kategorie dafür wünschen...
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Ich hab was gefunden, spannendes Open Source Projekt (läuft auch unter Linux) und wollt es nur mitteilen, manch einer interresiert sich ja für sowas, ich hab es aktuell im "probieren geht über studieren" Modus. Es läuft auch über Carplay auf dem Mäusekino im Jeep. Android Auto weiss ich nicht.

Organic Maps
 
Moin Gemeinde,
ich wollte mal wieder etwas teilen. Ist mir beim planen unseres USA Trips übern Weg gelaufen, da die Mietwagenfirma gefragt hat ob ich einen Transponder für Maut haben will. Also hab ich mich gefragt ob ich sowas überhaubt brauche. Für die Planung einer längeren Reise gute Infos,
bei Interesse bitte selber mit den Seiten beschäftigen. Tollsmart hat mich überzeugt, ich habe für Europa einiges probiert wo ich mich auskenne und das hat meistens so gestimmt nach allem was ich noch weiss.

Tollsmart
TollGuru
 
Habe gestern wieder ein Video von " Off Road Recovery" (komischer Kanalname) auf Youtube gesehen... der macht Werbung für '"onX Offroad"... vielleicht wurde das auch hier schon erwähnt, hab nur auf der erste Seite geschaut.
 
Moin,

ich nutze das Garmin Tread (Base Edition) und bin damit sehr zufrieden. Ist etwas teurer, aber ich spare mir das hantieren mit Handy, Tablet etc. und kann mit wenig Aufwand hochgeladene oder vorbereitete Tracks fahren. Hat letztes Jahr in Montenegro sehr gut und zuverlässig funktioniert.

Interessante Spielerei ist die Möglichkeit, sich vom Navi eine Route mit "Abenteuergrad" 1 - 4 berechnen zu lassen. Dabei werden die vorher eingegebenen Daten zum Fahrzeugprofil (Offroadtauglich, normale oder erhöhte Bodenfreiheit, Geschwindigkeit) berücksichtigt und eine entsprechend "abenteuerliche" Route vorgeschlagen, auch wenn man vorher keine GPS-Daten hat. Das Gerät navigiert dann über Feld- und Waldwege, die jedenfalls bei Google Maps nicht auftauchen. Funktionierte auch in Ungarn und Serbien sehr gut und hat interessante Strecken abseits des Asphalts vorgeschlagen. Adventure 4 ist teils echt abenteuerlich, da wird gefühlt jeder kleine Forst- oder Rückeweg eingeplant.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, sich die aktuellen Höhenmeter, Kompass, Längs- und Seitenneigung anzeigen zu lassen, auch das war im Gebirge interessant.

Hier vor Ort klappt die Adventure-Navigation auch, allerdings steht man dann oft vor Verbotsschildern oder Naturschutzgebieten, weil diese leider nicht berücksichtigt werde.
 
Interessante Spielerei ist die Möglichkeit, sich vom Navi eine Route mit "Abenteuergrad" 1 - 4 berechnen zu lassen.
Zeitgeist: Abenteuer bitte, aber nicht ohne Navigation.....
 
Moin, ich wollte nur kurz darauf hinweisen das Locus Maps for iOS in die Gänge kommt. Die Zeit wird zeigen was daraus wird. Schön wäre es wenn die App auch auf einem M Prozessor für OSX in Zukunft laufen würde. Da Basecamp nicht weiterentwickelt wird (und über kurz oder lang auch mit irgendeiner Generation neuer Geräte nicht mehr laufen wird), wäre das eine hervorragende Alternative für ein Planungstool in Zusammenhang mit einer App. Ich habe mir kürzlich die Mühe gemacht Pocket Earth aus einer .ipa Datei auf einem M Prozessor über Umwege zum laufen zu bringen und fände die Idee für die Zukunft von Locus nicht schlecht ohne diese Umwege (arbeitsaufwändig und darum nicht praktikabelauf Dauer).
 
Mietwagenfirma gefragt hat ob ich einen Transponder für Maut haben will. Also hab ich mich gefragt ob ich sowas überhaubt brauche
Hierzu mal eine Frage: was hat denn das mit dem Navigieren zu tun, das sind doch 2 verschiedene Sachen.

Kenn das mit den Cash Lane aus CA in Ballungszentren (z.B. Umgebung LA, Sant Diego), da kann man mit einem Transponder bei Stau diese Spur benutzen um "schneller" ans Ziel zu kommen, Preise wechseln ständig je nach Verkehrsaufkommen.

Wo es diese Spuren gibt, gibt es auch min 1 oder 2 Carpool Lanes, die man ja ab 2 Personen im Auto auch frei fahren kann, das reicht normal immer.

also daher meine Neugier was ihr denn damit vor habt?
 
Hallo Jeeper,

Da ich auch viel ADV Motorrad fahre und damit offroad reise, benutze ich ein Samsung Galaxy Tab Active3 in 8 Zoll (robustes Outdoor-Tablet) in der LTE Version mit GPS. Das Tablet kann ich so vom Motorrad in den Jeep einklicken mit dem dafür spezifischen RAM Halter.
Als Software benutze ich Osmand Pro, das Abo kostent mich 11€/Jahr, dafür habe ich dann immer alle aktuelle Karten,, basiert auf OSM.
Zuzätzlich benutze ich DMD2, ich finde dies ist ein geniales Interface. Gedacht für Motoorad aber auch perfekt für 4x4 Offroading! Sogar gibt es seit kurzem eine TPMS Funktion um 4 Reifendruck Sensoren im Display einzubinden.
Der Vorteil von DMD2 ist das man damit sehr konfortabler GPX Tracks abfahren kann, die Länge und Restlänge des GPS Tracks (auch Offraod) wird schön angegeben im Display. Ein anderes sehr wertvolles Feature ist das die Pisten in verschiedene Farben nach einer Klassifikation angezeigt werden. Trifft nicht immer zu aber es gibt eine sehr gute Idee ob es nur Gravel ist oder eine verwegene steinige Holperpiste.

DMD2 Topo Legende

LG
 
also daher meine Neugier was ihr denn damit vor habt?

Moin, was du schreibst ist alles richtig. Der Beitrag ist vom 10.04.2024. Da haben wir uns kurz mit dem Thema Maut in USA beschäftigt für unsere anstehende Nationalparktour in Verbindung mit Moab. Ich fand die Infos hilfreich um zu erfahren wie es in den Ländern ist die ich nicht sooft bereise. Was hat das mit navigieren zu tun ? Ich plane die groben Routen und Tracks im Vorfeld der Reise, damit ich mich nicht auf der Reise mit derartigen Dingen beschäftigen muss. Im Grunde geht es mir darum Hauptrouten von A nach B zu planen um auch ein gewisses Maß der Zeit einzuplanen wie lange ich dafür brauche, um daraus abschätzen zu können, was ist machbar vor Ort. Für alles was neben der Hauptroute ist entscheide ich spontan wenn ich da bin, dafür brauche ich sowas nicht. In dem Fall USA war es zum einen hilfreich überhaupt zu wissen wo und wie Maut geregelt ist und zum anderen darüber zu entscheiden ob ich den Transponder der Mietwagenfirma brauche/nehme. Aufschwatzen wollen die einem sowas weil es Geld bringt. Ob alle sowas brauchen sei dahingestellt. In meinem Fall sollte die Gebühr dafür 270 Dollar kosten für den Zeitraum für 6 Wochen. Damit wäre dann alles abgedeckt. Nehme ich es nicht, so die Aussage der Mietwagenfirma, bin ich selber fürs bezahlen Verantwortlich und das hängt je nachdem wo es ist mit erheblichen kosten zusammen weil die meisten Ausländer garnicht wissen wie sie es machen sollen und es hinterher teurer wird. Die habe ich mir gespart weil ich meine Routen so geplant habe das ich garnicht in die Verlegenheit kam Maut bezahlen zu müssen. In meinem Fall wäre auch nur eine Strecke von belang gewesen, da es nicht viele Mautstrecken gibt im Westen der USA. Also wären die 270 Dollar zum Fenster rausgeworfen aufgrund einer Verunsicherung der Mietwagenfirma gegenüber dem Mieter, so macht man Geld mit Touristen.

Hier in Europa ist es ähnlich, ich habe noch nie eine Vignette für die Schweiz bezahlt, noch nie in Österreich, in Frankreich und Italien so gut wie nie Autobahnen benutzt. Ich habe jede Menge Zeit im Leben und sehe es nicht ein in anderen Ländern eine Strassennutzungsgebühr abzudrücken wo hier alle Welt für lau fahren darf. Ausserdem sind Strecken abseits der Autobahnen immer schöner. In Italien gibt es mittlerweile die ersten Mautstrecken ohne Station (nur per Videoüberwachung) Tourifalle Nummer eins in letzter Zeit, ohne vorherige Registrierung und App im Nachhinein sehr teuer bezahlt (ging einem Bekannten so). In Göteborg gibt es ne Citymaut die an unterschiedliche Tage und Zeiten gekoppelt ist, auch kaum zu ersehen als normal sterblicher. Betrifft fast alle die zur Fähre hin oder weg wollen. Kost nix (ich glaub 1,70 oder 2,00 Euros) aber das Bezahlsystem ist elendig kurz in der Zeit die man hat und umständlich. Darum fahr ich immer Schleichwege durch die City. Die Mautabschnitte der E6 in Norwegen lassen sich bis jetzt alle schön umfahren wenn man es denn weiss wie es geht. Dazu können solche Webseiten hilfreich sein um im Vorfeld andere Wege in einem Routingprogramm zu planen.

Ich hoffe es war verständlich was mein Anliegen ist. Entscheiden kann ja jeder selber wie er es macht. Meine Zeit die ich im Vorfeld in die Planung stecke hat sich in den letzten 30 Jahren immer wieder als nützlich auf der Reise für mich herausgestellt, deshalb werde ich das auch weiter so machen :).


Für Locus Map gibt es ein Webinterface. Das wäre mal eine erste Alternative.

Ja das kenne ich, das nützt aber nix wenn man unterwegs ist und kein Netz hat oder keine ausreichenden GBytes, darum mein Wunsch einer Datenbank wie sie in Basecamp aufgebaut ist mit Offlinekarten. Ich hab das alles was mir auf dem Herzen liegt dem Entwicklerteam von Locus geschrieben. Es braucht aber eben Manpower um sowas zu programmieren und da fehlt es wohl auch in diesem Bereich des Arbeitsmarktes. Also einfach abwarten ;).
 
Der Beitrag ist vom 10.04.2024
hab ich schon gesehen, war nur neugierig da keine Info dazu kam, sorry :beerchug:

und ja, ich bin aus versehen paar mal mit dem Leihwagen auf solche Spuren gefahren ;)
kam nie was zwecks nachzahlen :biglaugh:

trotzdem danke für die Info, hätte sich ja was ändern können, war schon lange nicht mehr drüben :a060:
 
Ja alles gut, ich habe auch ein bisschen mehr Zeit in das Thema investiert da wir 2025 6 Monate nach Kanada, Alaska und in Nordwesten der USA Reisen. Bei der langen Zeit und den bis jetzt geplanten ca. 30000 km waren die Webseiten sehr hilfreich für mich. Ich poste halt immer mal wenn ich denke es könnte auch anderen helfen, es nimmt sich natürlich auch nicht jeder soviel Zeit für sowas. Zeit ist Geld, oder wie war das doch gleich ;), ich hab aber auch Spass daran.
 
Nein, brauchst du nicht. Mautstrassen sind hier in den USA sehr selten, gibt ein paar Staaten mit mehr, wie Florida, aber die kann man eigentlich immer umfahren. Fahren im Dezember mit dem Wohnwagen auch wieder fuer ein paar Wochen runter nach Florida und das geht auch alles ohne Maut.

In den sechs Jahren, seit ich in den USA lebe, haben wir glaube ich drei oder viermal bezahlt. Geht fuer uns Einheimische per Videoueberwachung und sind nur so einstellige Betraege aber wie gesagt, kann man eigentlich immer ohne Aufwand umfahren.
 
Mal ein kleiner Hinweis. Locus Map kann jetzt Android Auto mit der Gold Lizenz. Für mich eines der letzten fehlenden Features. Jetzt fehlt nur noch die lokale Speicherung der Satellitenkarten und dann ist es perfekt.
 
Ich möchte nur meine einfache Lösung für die Tablet-Halterung zeigen:

B-size ball (1") mit Alu Arm montiert auf billige Getränkehalter-stahlplatte: zum Beispiel

1740833280249.png

Ich kann bei Bedarf einige deutlichere Fotos machen, es kann in Reichweite des Fahrers für Solofahrten oder weiter rechts für den Navigator positioniert werden.
 
Super Lösung :) Ich hab seit 2 Tagen ein ipad mini und war aktuell am überlegen wie ich es am besten ins Cockpit schrauben könnte. So mach ich es auch.
Geht die Beifahrergriff-Verschrauben durch deine Platte? Sieht solide aus
 
Genau so.

Ich brauchte mehr Zeit, um einige Aluminium Konterplatte für die B-Kugel an zu fertigen als die Installation in das Auto zu machen. Das war in 5min erledigt.

 
Ich hatte noch einige Fotos von der Bastelei auf meinem Handy:
1740860439392.png 1740860453797.png1740860467411.png
 
@Jeff_AT Super Hilfreich! Vielen Dank für die Details!
Hast du den Basishalter von RedRock in Deutschland gekauft? Ich finde ihn aktuell nur in US Shops inkl teurem und langsamem Versand.
Da werde ich wohl den Wasserstrahlschneider meines Vertrauens ansprechen und ein paar Halter selber machen :)
 
Thema: Navigation für Overlanding und Offroad

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