XJ Bj97 mit Vialle Lpi Version 7 :-)

Diskutiere XJ Bj97 mit Vialle Lpi Version 7 :-) im Autogas Forum Forum im Bereich Jeep Modelle & Technik; Hallo Jeep-Gemeinde :-) Heute habe ich mal keine Frage, sondern möchte unser neues Spielzeug im XJ hier Forum ein wenig stolz vorstellen...
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CherokeeXJFan

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Hallo Jeep-Gemeinde :)

Heute habe ich mal keine Frage, sondern möchte unser neues Spielzeug im XJ hier Forum ein wenig stolz vorstellen :Smilie048: , mit Bildern natürlich. Letzte Woche am Dienstag hatte ich den XJ in der Nacht von Wiesbaden zum Gasumrüster nach Berlin gefahren, dann am Samstag meine Liebste im Freien geehelicht :inlove: und am Sonntag nach der Feierei mit dem Bus nach Berlin und dort gemeinsam zwei Tage verbracht. Am Dienstag  haben wir unseren XJ vom Gasumrüster in Berlin abgeholt, sind dann ca. 600km auf LPG heimwärts gecruised :drive:

Entschieden haben wir uns zum zweiten Mal für eine Flüssiggaseinspritzung, aber es wurde diesmal keine ICOM JTG, sondern eine Vialle Lpi 7 Anlage. Ich habe mich gegen eine Verdampferanlage (Prins) entschieden, da diese alle 25tkm in die Wartung sollte und diese Anlagen einen Mehrverbrauch gegenüber Flüssiggaseinspritzung aufweisen und der Motor weniger Leistung hat als im Benzinbetrieb. Wir fahren seit 2009 einen B200 mit einer Flüssiggasanlage (ICOM JTG) und haben, wenn die Pumpe nicht defekt war, bisher gute Erfahrung machen können. Wir haben uns dennoch diesmal gegen die ICOM entschieden, da diese z. B. aktuell den Leitungsdruck nicht per Sensor misst, die Vialle schon. Dies hat Vorteile im Sommer und Winterbetrieb. Ebenfalls wollte ich das Problem mit der Gaspumpe im Tank nicht mehr haben. Kurze Story: Im B200 wurden zur Garantiezeit die Walbro-Pumpe (Made in USA) dreimal getauscht. Da vermutet wird, dass bei dieser Pumpe der Strömungsring nur geklebt ist und dieser sich mit der Zeit auflöst, habe ich die vierte dann gegen eine Pumpe vom Nissan SX-200 selber getauscht (bisher läuft diese). Bei der Vialle sind mir aktuell keine gravierenden Probleme bekannt, wenn doch  bitte hier posten :) .

Warum Berlin? Ich hatte mit dem ersten Gasumrüster so große Schwierigkeiten gehabt, dieser verbaute in dem B200 FlashLube-Flasche unterdruckgesteuert, und dann waren nach 50tkm doch die Ventile hin. Nachdem der Zylinderkopf mit speziellen Ventilsitzringen & Ventilen überarbeitet worden ist, lief er, bisher und immer noch, 50tkm einwandfrei -> ohne FlashLube Additive-Gedöns! Der Motor W245 hat ab Werk nachweislich weiche Ventilsitzringe und es waren nur die durch. Bei der Reparatur des B200 wurden die Bohrungen mit den Düsen im schlechten/ungünstigen/unregelmäßigen Winkeln an der Ansaugbrücke entdeckt, die der erste Gasumrüster fabriziert hatte. Eine neugebrauchte Ansaugbrücke mit neuen günstigen Winkeln der Gasdüsen führten zum verbesserten Laufverhalten bei z. b. 80km/h auf der Autobahn (Baustelle) im Tempomat-Modus. Davor hatte ich immer solche Ruckungen im Fahrbetrieb durch Eisbildung innerhalb der Ansaugbrücke (von Beginn an im Gasbetrieb).

Aus diesen Erfahrungen heraus habe ich einen Gasumrüster gesucht, der sein Handwerk versteht und den Jeep als Umrüstfahrzeug kennt, und in Berlin gefunden :Smilie048:

Wir haben uns für einen 85L Tank (zylindrisch) entschieden, da grundsätzlich die Tanks sich nur definiert bis 80% füllen lassen (Sicherheitspuffer), und somit für die 4L Maschine nicht viel an Kraftstoff übrigbleibt. Im ersten Angebot des Berliners Umrüster stand ein 70L Zylindertank längs im Kofferraum, aber mit diesem wären wir ca. 250-300km weit gekommen (theoretische Vorabrechnung). Das war uns für zukünftige Reisen zu wenig, deshalb ein 85L Zylindertank, leider quer verbaut. Ein Muldentank kommt leider aus Pumpen-technischen Gründen bei der Vialle nicht in Frage, nur bei Prins hätten sie uns ein Muldentank an der Reservehalterung montieren können. Dazu hat uns der Umrüster umfassend mit Gastankstellenadapter ausgestattet, für Italien, Holland, Polen usw. Wir werden noch eine Holzverkleidung mit Innentaschen um den Zylindertank basteln.

Die Heimreise war problemlos und der Motor schnurrte in allen Lastbereichen sehr gut :) nach 270km Autobahn mit Tempomat 100-110km/h Reisegeschwindigkeit, leider auch mit Baustellen (60km/h-80-100-80-60- usw.), haben wir mal vollgetankt. Es waren bei Start in Berlin relativ genau 68L LPG im Tank, nach 270km haben wir 34L nachgetankt :) somit kommen wir über 500km mit einer Füllung und hatten zu diesem Zeitpunkt einen Verbrauch von ca. 12,6L/100km, was im LPG-Betrieb absolut traumhaft ist :top:  (echt top eingestellt worden von der Werkstatt in Berlin!)
Wenn der Motor kurz zuvor bereits auf Autogas lief, schaltet die Anlage fix wieder in den Benzin Betrieb, da die Vialle einen Drucksensor in der Gasleitung (kurz vor der Ansaugbrücke) installiert hat. Die ICOM schaltet immer sturr nach definierter Zeit (30s, 55s, je nach Steuergerätkonfiguration) auf Gasbetrieb um, auch wenn ich mal kurz abgestellt hatte, oder im Taunus die Schubabschaltung öfters der Benzinbetrieb aktiviert wird.

Sodele, jetzt habe ich viel geschrieben und komme nun zu den ersten Bildern B)
 
Füllstandanzeige:

 
Zylindertank von vorne und hinten:


 
Gasinjektoren von vorne und oben:



Steuergerät:


So das war es erst einmal von der Umrüstung :bounce:  bei weiteren Fragen mich einfach anschreiben.
 
Viele Grüße
Thorsten (glücklich verheiratet :inlove:  und stolzer Besitzer eines XJ :wub: )
 
Heisseluft

Heisseluft

Lalala...
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Mache mal bitte noch ein Pic von der Ansaugbrücke und den "Einblasstellen"... ich nehme an es wurde ein "Inlinesystem" verbaut, sonst funktioniert es so wie die eingesetzt nicht.
 
Anmerken möchte ich auch, dass dein (letzter) Bericht sehr Subjektiv verfasst ist, du schiebst deinem Umrüster eiskalt einen Ventilschaden in die Schuhe, Flaslub hin oder her,  Lage der Bohrungen hin oder her...den wirklichen Grund kennst Du nicht...Das es ein unglücklicher Griff fütr dich war, möchte ich nicht in Abrede stellen...
 
 
...übrigens hatte ich deinen XJ in Bernau gesichtet... :idea1:
 
 
:wave:
 

CherokeeXJFan

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Heisseluft schrieb:
Mache mal bitte noch ein Pic von der Ansaugbrücke und den "Einblasstellen"... ich nehme an es wurde ein "Inlinesystem" verbaut, sonst funktioniert es so wie die eingesetzt nicht.
 
Anmerken möchte ich auch, dass dein (letzter) Bericht sehr Subjektiv verfasst ist, du schiebst deinem Umrüster eiskalt einen Ventilschaden in die Schuhe, Flaslub hin oder her,  Lage der Bohrungen hin oder her...den wirklichen Grund kennst Du nicht...Das es ein unglücklicher Griff fütr dich war, möchte ich nicht in Abrede stellen...
 
 
...übrigens hatte ich deinen XJ in Bernau gesichtet... :idea1:
 
 
:wave:
 
Hallo Heisseluft :wave:

dank Dir für die Anmerkungen, ist der Bericht vollständig Subjektiv? :blush:
Würde dies sehr gerne korrigieren, hab mir so viel Mühe gestern Abend gegeben. :hmmm:
Also auf eine Info von Dir würde ich mich freuen.

Die Bilder kommen zum späten Nachmittag.

Den wirklichen Grund für den Schaden am B200 kenne ich aber tatsächlich. Im reinen Benzinbetrieb lief der Motor ruckelhaft und es stank hinten heraus nach unverbrannten Benzin. Mercedes in Rüsselsheim hatte im Vorfeld das Steuergerät ausgelesen und alle Sensoren, Zündkerzen usw. für den reinen Benzinbetrieb überprüft = alles OK aber dennoch lief der Motor unrund. Es wurde fachmännisch eine Kompressionsprüfung durchgeführt und diese verdeutlichte, das wir es hier mit eingeschlagenen/abgetragenen Ventilsitzringen zu tun haben. Die alte A & B-Klasse ist auch dafür bekannt (Ventilsitzringe).

Der Zylinderkopf wurde abmontiert, zu Wessel & Gährken AG nach Münster versendet und nach der Instandsetzung wieder montiert. Der Benzinbetrieb war dann bereits wieder einwandfrei hergestellt. Für den Gasbetrieb haben wir noch eine neue Ansaugbrücke überarbeiten lassen und danach waren auch die sporadischen Ruckler im Fahrbetrieb verschwunden.

Die in Münster geben mir auf den Zylinderkopf 200tkm Garantie im Gasbetrieb ohne Additiv.
http://www.wessel-gaehrken-ag.de/ventilsitzring.html

Seit dem Überarbeitung des Zylinderkopfes wurde von einem anderen Gasumrüster, der die Anlage instand setzte, die FlashLube-Flasche entfernt, da dieses System (unterdruckgesteuert) nach seiner Aussage nicht einwandfrei funktioniert und der Zylinderkopf mit diesen Sitzringen kein Additiv benötigt (hoffen wir es mal).

Ich schreibe es hier noch einmal sehr deutlich, bei diesem meinem Motor waren tatsächlich die Ventilsitzringe soweit durch, dass diese nicht mehr einwandfrei schlossen. Allein die Zylinderüberarbeitung reichte aus, um den Benzinbetrieb wieder herzustellen. Ich war bei jedem Arbeitsschritt, bis auf Münster, dabei. Die alten Ventile liegen hier irgendwo noch rum.

Ich bin echt nicht der Typ der jemanden sofort beschuldigt, und dass nicht auch noch ohne Fakten, aber ein bissel Sauer bin ich schon auf den ersten Gasumrüster *grummel* Ich entschuldige mich wenn ich mich im obigen Bericht in meiner Wortwahl vergriffen hatte.

Viele Grüße
Thorsten
 

CherokeeXJFan

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Hallo Heisseluft,

Du wolltest Bilder von der Ansaugbrücke und den Einblasstellen… vom Jeep oder von der alten Ansaugbrücke des B200?
Ich war eben am Jeep und hab noch ein paar Bilder geschossen.

Ansaugbrücke und den Einblasstellen:

 

Tankanschluss für den Gasadapter zum Tanken (mit Metallverschraubkappe):

 

Tankanschluss am B200 als Vergleich (Karosserie rostet bereits dort seit 2010):


Viele Grüße
Thorsten
 

IljaOblomow

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Ich dachte ursprünglich an Vialle aber da ich unbedingt einen stehenden Tank (Reserverad im ZJ) haben wollte, kam es für mich nicht in Frage, auch der Preisunterschied war nicht unerheblich. Bin auf deine Erfahrungen gespannt. Beim verbrauch komme ich bei diesen Geschwindigkeiten auch mit meinem 5.2 auf diese Werte, auch wenn ich normalerweise eher auf 16 L komme. Viele Grüße
 
catmanjag

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Die Einblasstellen sind echt weit vom Ventil weg, versucht man eigentlich bei einer Flüssigeinspritzung anders. Nu sind die Injektoren auch nicht grad klein......
 
Wie das bei Vialle gelöst ist weiß ich nicht, bei der Icom hast Du innerhalb der Metall-"Düsen" noch einen PTFE/HDPE/wasauchimmer-Kunststoffschlauch, der maximal 1cm aus dem Röhrchen rausstehen durfte - damit kommt man bei der Positionierung aber auch nicht bis ans Ventil.
 
Aber er läuft, und scheinbar nicht schlecht......
 

CherokeeXJFan

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XJ988 schrieb:
Die Einblasstellen sind echt weit vom Ventil weg, versucht man eigentlich bei einer Flüssigeinspritzung anders. Nu sind die Injektoren auch nicht grad klein......
 
Wie das bei Vialle gelöst ist weiß ich nicht, bei der Icom hast Du innerhalb der Metall-"Düsen" noch einen PTFE/HDPE/wasauchimmer-Kunststoffschlauch, der maximal 1cm aus dem Röhrchen rausstehen durfte - damit kommt man bei der Positionierung aber auch nicht bis ans Ventil.
 
Aber er läuft, und scheinbar nicht schlecht......
 
Hallo Gordon,
 
ja die Entfernung der Gasinjektoren zur Einblasstelle ist uns auch aufgefallen, bei unserem B200 mit der ICOM JTG ist die Entfernung noch größer (Leitung von den Gasinjektoren zu den Einlassventilen), Bauart bedingt durch die unförmige Ansaugbrücke. Die Entfernung der Gasinjektoren zum Einlassventil vom B200 wird über die von Dir beschriebenen PTFE/HDPE/wasauchimmer-Kunststoffschläuche (genaue Bezeichnung ist mir nicht bekannt) mit mehr als 1cm (ca. 7cm) zum Einlassventil geführt. Auch der zweite Gasumrüster, der den B200 wieder mit neuer Ansaugbrücke instand setzte, konnte die Länge nicht wesentlich günstiger gestalten. Das hat bestimmt Auswirkungen auf die Leistung, aber dank ihm läuft nun seit 2010 der B200 einwandfrei, muss nur ab un an die Pumpe wechseln :judge:
 
Beim Jeep ist bestimmt so etwas Ähnliches installiert worden, also in der Ansaugbrücke von den Vialle-Gasinjektoren eine Leitungsführung hin zu den Einlassventilen. Aus nichtvorhandenem Platzgründen waren die Techniker des Berliner Gasumrüsters vermutlich gezwungen, diese etwas weiter nach hinten zusetzen.
 
Unser XJ hat einen durchschnittlichen Verbrauch von ca. 14-16L im Benzinbetrieb, und dachten mit Autogas wären wir bei 16-18L. Auf der Heimfahrt waren wir sehr glücklich darüber, dass der Motor an seiner Laufkultur nichts eingebüßt hatte, auch subjektiv keine erkennbare Leistungseinbußen aufwies, und besonders der nicht erwartete (niedrige) LPG-Verbrauch.
 
An den 85L-Tank quer eingebaut werden wir uns auch noch gewöhnen müssen, stehender Muldentank (Reserveradhalterung) wäre uns liebe gewesen, aber wir wollten die Vialle… nun ist es so.
 
Viele Grüße und einen schönen Sonntag :wave:
Thorsten
 
 

MrCommander

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Hallo Thorsten,

von mir erhältst Du zuerst einmal meine herzlichsten Glückwünsche und die Gratulation zur Hochzeit!
Immer und überall soll euch Glück und Erfolg begleiten und eure Liebe frisch bleiben.

Zum Fahrzeugbericht: sehr schön und persönlich geschrieben. Habe mich selbst hineinversetzt gefühlt.
Zu der Bemerkung des Ventileschadens kann ich Deine Beurteilung völlig nachvollziehen und verstehen.
Denn mein vorheriger Cadillac SRX ist Aufgrund nicht verbautem Ventileadditiv auf zwei Zylindern verreckt.
Falsche Beratung, kein Additiv, gutgläubigkeit und imGrunde ein eigenrlich hervorragender Betrieb.
Zwei Fahrzeuge laufen auch heute noch einwandfrei. Nur eben der Caddy war ein Fehlgriff...
Egal und Schwamm drüber. Noch gut verkauft, trotz Hinweis auf die zwei Zylinder. Hat den Käufer nicht abgeschreckt.

Also denn, allzeit gute Fahrt, ein schönes Eheleben und günstiges Gasen,
wünscht euch Bruno
 

CherokeeXJFan

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MrCommander schrieb:
Hallo Thorsten,

von mir erhältst Du zuerst einmal meine herzlichsten Glückwünsche und die Gratulation zur Hochzeit!
Immer und überall soll euch Glück und Erfolg begleiten und eure Liebe frisch bleiben.

Zum Fahrzeugbericht: ...
 
Hallo Bruno,

vielen Dank für Deine Glückwünsche :wave:

Jetzt habe ich, nach den letzten stürmischen Tagen, einige verwirrende inhaltliche Fehler in meinen vorherigen Texten entdeckt, und ein Bild ganz vergessen hochzuladen. Das hole ich jetzt nach. Ebenso eine kurze Info zur Eintragung der Gasanalage in den Fahrzeugschein. Wenn jemandem weitere Fehler (Inhaltlich, Begriffe, usw.) auffallen sollte, bitte nicht zögern und hier schreiben.

In meinem ersten Beitrag schrieb ich relativ weit unten, dass wenn die Vialle Lpi (V. 7) bereits ordentlich auf Autogas lief und das Fahrzeug nach kurzer Standzeit wieder gestartet wird, die Anlage innerhalb weniger Sekunden in den Benzinbetrieb schaltet. Ich meinte vom Benzinbetrieb in den Gasbetrieb :closedeyes:

In meinem zweiten Beitrag schrieb ich versehentlich Zylinderüberarbeitung, meinte aber den Zylinderkopf :rolleyes: sonst wurde am Motor, Sensorik, usw. nix getauscht.

Hier noch ein Foto vom Druckregler und -sensor. Der Sensor sorgt dafür, wenn der notwendige Gasleitungsdruck erreicht worden ist, dass die Anlage auf Gas umstellt, aber die genaue/detaillierte Regelung dieser Anlage ist mir noch nicht vollständig bekannt.



Thema: Zulassungsstelle und allgemeine Betriebserlaubnis
Vom Gasumrüster in Berlin hatten wir alle notwendigen Unterlagen (TÜV-GAP-Berlin, Gassystemeinbauprüfung nach Anlage XVII Nr. 2.4 StVZO, usw.) in einer Mappe schön zusammengestellt ausgehändigt bekommen. Mit diesen und weiteren Fahrzeugtypischen Unterlagen (Fahrzeugschein, Fahrzeugbrief, allg. TÜV-Bericht vom letzten Jahr) sind wir mit guter Laune an Board am Samstag zur Zulassungsstelle in Wiesbaden gefahren. Einmal neuen Fahrzeugschein mit neuem Nachnamen, Fahrzeug ist auf meine Frau angemeldet :drive:, und die Eintragung der Gasanlage. Dort mussten wir dann erfahren, dass das so einfach nicht ist. Man hat uns einen Antrag auf Erteilung einer Betriebserlaubnis in die Hand gedrückt, Antrag soll ausgefüllt per Fax o. Mail zur Zulassungsstellebehörde Marbug-Biedenkopf, und uns noch sehr herzlich darüber informiert, dass das Geld kostet (39,90€). Die Gasanlage von meinem B200 wurde 2008 anstandslos von der Zulassungsstelle in den Fahrzeugschein eingetragen, ohne einen Antrag auf Erteilung einer Betriebserlaubnis. Aktuell ist die Betriebserlaubnis vom Jeep seit dem Einbau der Anlage erloschen! :cry:
Nun gut, Antrag gestellt… Wollte es nur mal erwähnen.

Viele Grüße
Thorsten
 
Heisseluft

Heisseluft

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Danke für die Pic´s ...
 
Du hast eine GSP-Prüfung (incl. GAP), aber keine Änderungsabnahmegem. §21  von der Dekra/Tüv erhalten?
 
Dann kann die Eintragung nicht funktionieren...da hat der Umrüster scheinbar gespaart...weil GSP stellt er selber aus...
 
:closedeyes:
 

CherokeeXJFan

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Hallo Heisseluft :wave:

Änderungsabnahmegem. §21  von der Dekra/Tüv?

Wir hatten in Berlin vom Autogasumrüster zusätzlich zu GSP/GAP-Bescheinigung vom TÜV folgende Unterlagen mitbekommen:

 - Fahrzeugprüfung gem. § 19.2 StVZO mit EG-Dok
 - Gutachten zur Erlangung der Betriebserlaubnis gemäß §21 StVZO (§19(2) StVZO)

Mit diesen Unterlagen war die Eintragung der Gasanlage hier in Hesse (Wiesbade) net möglisch. Wir mussten die „Erteilung einer Betriebserlaubnis nach § 19 Abs. 1 StVZO“ beantragen inkl. alle bisherigen Papiere vorzeigen, und mit dieser Genehmigung sollte die Zulassungsstelle nun zufrieden sein. Allgemeine Betriebserlaubnis ist erteilt, Unterlagen sind nun vollständig, aber waren noch nicht bei der Zulassungsstelle :angel:

Meintest Du das Änderungsabnahmegem. §21? Nur das was uns gefehlt hatte kam nicht vom TÜV :no:

Viele Grüße
Thorsten
 
Heisseluft

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Lalala...
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Danke für das Feedback, so unterschiedlich ist das in Mitteldeutschland... :rofl:
 
Viel Erfolg!
 
:wave:
 

CherokeeXJFan

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Moin :wave:

Habe nach 600km Gasbetrieb die Zündkerzen ausgetauscht und war ein wenig über den Zustand der alten Zündkerzen überrascht. Verbaut waren bisher die NGK FR5-I (Benzinbetrieb) und die letzten 600km auf Gasbetrieb. Bereits vor dem Einbau der Gasanlage wollte ich die Zündkerzen tauschen, aber hatte die falschen bestellt. Dies ist mir erst beim Ausbau der ersten Zündkerze aufgefallen, da diese wesentlich länger war als die Neue -> http://www.jeepforum.de/topic/90966-zundkerzen-laengenunterschied/
 
Somit blieben die NGK zunächst zur Umrüstung auf Gasbetrieb verbaut. Bevor ich die erste Zündkerze wieder reinschraubte, erstellte ich ein Foto von dieser. Als ich dann nach Erhalt der richtigen Zündkerzen Champion RC12LYC die alten NGK zum Wechseln wieder rauschraubte ist mir dann dieser weis-gräuliche Zustand an der Kerzenoberfläche so wie der rote Bereich am Isolator (Brennraum) aufgefallen.

Kann es sein, dass der im Gasbetrieb zu mager läuft, oder ist das Kerzenbild in Ordnung (optimal)?
Ich dachte immer diese müsste rehbraun aussehen…

Vor dem Gasbetrieb (links) - Nach 600km Gasbetrieb (rechts) - identische Kerze:


Alle 6 NKG-Kerzen (Zylinder 1-6 von links nach rechts):


Die verbaute Anlage Vialle Lpi sollte sich ja selber einstellen (Steuergerät+Drucksensor). Ein zu magerer Betrieb wegen nicht korrekt eingestellten Gasdruckregler wäre nicht möglich (so in der Theorie).

Bin jetzt irgendwie verunsichert, ob das langfristig den Motor wegen thermische Überlastung schaden könnte…
Kann mich hier irgendjemand beruhigen? :(

Viele Grüße und einen schönen Sonntag
Thorsten
 
 

Thunderbird1987

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Meine Kerzen sehen auch so aus, ich hab mir da auch nen Kopf deswegen gemacht.
Heisseluft hat aber mal gemeint das es sinnlos ist bei Gasbetrieb Kerzengesichter zu lesen.
 

CherokeeXJFan

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Thunderbird1987 schrieb:
Meine Kerzen sehen auch so aus, ich hab mir da auch nen Kopf deswegen gemacht.
Heisseluft hat aber mal gemeint das es sinnlos ist bei Gasbetrieb Kerzengesichter zu lesen.
 
Bei unserem B200 (4-Zylinder) mit der ICOM JTG sahen die Kerzen nach langer Betriebszeit rehbraun aus, deshalb aktuell die Unsicherheit :hmmm:

hmm... :idea1: werde mal die „Short/Long Term Fuel Trim Werte“ im Benzin und Gasbetrieb bei einer längeren Fahrt mit unterschiedlichen Lastbereichen auslesen und vergleichen. Im November wollen wir unserer erste längere Fahrt in Berge wagen, da sollte mir der Gasbetrieb keinen Kummer bereiten ;-) klar könnten wir auch im Benzin-Betrieb fahren, das wäre aber irgendwie schade…
 
 

CherokeeXJFan

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Ich wollte ja Daten zur Laufzeit im Gasbetrieb zur Vialle Lpi 7 nachreichen,
aber mein Jeep steht immer noch zerlegt in der Garage  :no: ich komm einfach nicht voran...  :frust:
 
...nur damit das Thema nicht geschlossen wird, Infos u. Daten folgen.
 
Gruß
Thorsten
 

RTandreas

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Hallo Thorsten und andere aus Hessenland,
so wie ich das in verschiedenen lpg-Foren mitbekommen habe ist deine Geschichte:
 
"Eintragung der Gasanlage. Dort mussten wir dann erfahren, dass das so einfach nicht ist. Man hat uns einen Antrag auf Erteilung einer Betriebserlaubnis in die Hand gedrückt, Antrag soll ausgefüllt per Fax o. Mail zur Zulassungsstellebehörde Marbug-Biedenkopf, und uns noch sehr herzlich darüber informiert, dass das Geld kostet (39,90€). Die Gasanlage von meinem B200 wurde 2008 anstandslos von der Zulassungsstelle in den Fahrzeugschein eingetragen, ohne einen Antrag auf Erteilung einer Betriebserlaubnis."
 
momentan nur in Hessen möglich. Die haben da ne neue Art des Geldeintreibens gefunden. Überall sonst reicht es aus mit GSp zum TÜV (Westen) DEKRA (Osten) zu gehen und Abnahme nach $21 dann zur Zulassungsstelle eintragen und gut. Eben so wie du es 2008 gemacht hast. Heute darfst du eben noch ein paar Sesselfurzer mehr und ihre Stempel verköstigen....

 

 
Gruß andi
 


 
 
Heisseluft

Heisseluft

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Thunderbird1987 schrieb:
Meine Kerzen sehen auch so aus, ich hab mir da auch nen Kopf deswegen gemacht.
Heisseluft hat aber mal gemeint das es sinnlos ist bei Gasbetrieb Kerzengesichter zu lesen.
 

:smileJap:
 

CherokeeXJFan

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:wave:  Jetzt sind wir bereits viele km im LPG-Betrieb gefahren und hatten bisher keine Probleme.
 
Das dies aber durchaus ein subjektiver Eindruck ist   :idea1:  dachte ich mir ich schließe mal ein OBD2-Interface „ELM327-Blauzahn“ an und lese mal eine definierte Strecke im Benzin- und LPG-Betrieb die Short/Long Term Fuel Trim Werte mit der App Torque Pro aus.
 
 
:dozingoff: Leider muss ich den Testlauf noch einmal durchführen, da ich vergessen hatte das Basis-Steuergerät zu reseten.
 
 
Ich hatte bei einer längeren Autobahn-Fahrt mit 100km/h mit Tempomat eine Zeit lang den Benzin- und danach den LPG-Betrieb beobachtet (auch mal wechselweise).
 
Folgende Werte im Benzin-Betrieb:
LTFT1: 3,1-5,5% (2 bis 10% leichte Schwankungen)
STFT1: 0% (-2,3 bis 2,3% starke Schwankungen)
 
Im LPG-Betrieb etwas höher:
LTFT1: 11% (8 bis 12% leichte Schwankungen
STFT1: 0% (-2,6 bis 2,3% starke Schwankungen)
 
Schalte ich von Benzin in den LPG-Betrieb, klettert der LTFT1 bis zu 11% hoch, schalte ich wieder auf Benzin-Betrieb fällt der Wert wieder auf ca. 5%.
 
Ich dachte im Benzinbetrieb sollten der LTFTx durchschnittlich bei 0% liegen?
Jetzt habe ich den Salat und mache mir Gedanken, weil womöglich irgendwas nicht stimmt und das fuchst mich jetzt!  :hmmm:
 
Hätte das Auslesen besser sein lassen…  :D
 
Schönen abend  :snow:
Thorsten
 
Heisseluft

Heisseluft

Lalala...
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Den SFT vergisst du erst mal....
 
 
LFT im Benzin sieht gut aus, ideal müsste er im Gasbetrieb genau so sein, wenn die Gase korrekt eingestellt ist.
 
Deine hat eine Tendenz zu mager zu laufen.
 
Wenn du keine Höchsteistungen abrufen möchtest, und sonst keine Auffälligkeiten hast...weiterfahren...
 
 
 
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