Bericht von der Schweden Offroad Tour 2006

Diskutiere Bericht von der Schweden Offroad Tour 2006 im Reisen und Touren Forum im Bereich Allgemeines; Schweden Offroad Tour 2006 In diesem Jahr fand die 11.. Schweden Offroad Tour (SWOT) statt. Sie begann am 8. August in Falkenberg und endete am...
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armin

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Schweden Offroad Tour 2006


In diesem Jahr fand die 11.. Schweden Offroad Tour (SWOT) statt. Sie begann am 8. August in Falkenberg und endete am 23.8 in Kiruna. Im Gegensatz zum letzten Jahr gab es dieses Jahr keinen Transfertag zwischen Härnösand und Kalix sodass diese Verbindung von 550 Km eigentlich nach dem Offroadtag in Härnösand und dem nächsten Morgen in Kalix gefahren werden musste. Im südlichen Schweden liegen die Gelände wesentlich dichter beisammen ansonsten max. 200 Kilometer. Aufgrund dieser Änderungen gab es dieses Jahr 16. Offroad Tage. Wie bei der Schweden Offroad Tour üblich ist die Organisation angenehm locker. Wer morgens da ist macht mit, wer eine Tag Pause will kommt einfach nicht. Viele Teilnehmer nehmen auch nur ein paar Tage im Süden teil oder machen auch zwischendrin mehrere Tage Pause um sich auszuruhen oder etwas anzuschauen.

Gegen Norden wird die Teilnehmerzahl meist kleiner da der lange Rückweg doch viele Teilnehmer abschreckt. Insgesamt nahmen dieses Jahr wohl wieder über 300 Fahrzeuge und 11 Nationen teil. Genauere Informationen hierzu gibt es wohl bald auf der Website http://www.swedenoffroad.com

Wir haben dieses Jahr in Strängnäs in der Nähe von Stockholm eingestiegen und haben die Gelände in Strängäs, Stockholm (Ekeby), Märster, Söderhamn erkundet. In Härnösand waren wir abends auch noch bei der allwöchentlichen Motorsport Party und haben ein paar Runden für die Zuschauer auf dem Motocross Kurs gedreht. Das Wetter war währen der gesamten Zeit perfekt. Jeden Tag Sonne aber nur 20-25 Grad. Wir haben viele nette Teilnehmer kannengelernt und auch Wolfgang und Mathias hier aus dem Forum getroffen. Peter Ojerskog hat wie immer die Tour organisiert und betreut und mit Witz und seinem ganz eigenen Humor für allgemeine Erheiterung gesorgt.

Weiter gehts mit den Einzelnen Etappen...
 
armin

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Strängnäs

Das Gelände in Strängnäs ist für sein großes Schlammloch und die beiden lokalen Teilnehmer bekannt die jedes Jahr ein super Show mit Ihren Fahrzeugen bieten. Ansonsten bietet das Gelände einige schöne Waldpassagen und Auffahrten sowie eine leicht sumpfigen Teil im Süden der einige Tücken birgt. Ein brandneuer Suzuki Jimny fuhr dort auch mit und schlug sich sehr tapfer. Im Gespräch mit dem Fahrer erfuhr ich dann dass es sich um ein Brandneues Auto eines Importeurs handele das als Journalist gerade teste.

Das übliche Treffen am Morgen mit Briefing. “Its never to late to have FUN at Sweden Offroad Tour”


Die altbekannten örtlichen Teilnehmer liesen es bald richtig krachen.


Wir gingen es etwas langsamer an ;-)




Manche Passagen kamen “Knüppeldick”


Hier konnte man gut die Böschungswinkel austesten.


Und die Skidplates und der Aufsetzschutz machten sich bezahlt.


Bei der “Safari” schlug sich der Jimny tapfer.



Der XJ blieb zuerst stecken und musste von einem Defender rausgezogen werden



Aber irgendwann ist für jeden einmal Schluß. Peter Ojerskog fuhr den Jimny dann allerdings ohne fremde mit viel Schwung raus.


Video vom Monster CJ im Schlammloch ca. 2 MB
 
armin

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Stockholm (Ekeby)

Die Ekeby Kiesgrube im Süden von Stockholm bietet zwei besonders faszinierende Fahrmöglichkeiten. Zum einen die Sandtrichter der Grube an deren sandigen Steilhängen man ausgiebig die Wühl- und Krabbelfähigkeiten seines Autos testen kann und zum anderen den „Schwedischen Rubicon Trail“ einen kleine Granitberg der man mit einigem Geschick befahren kann. Zudem gibt es noch einen kleinen Geschicklichkeitsparcours mit einem Schlammloch, Eisenbahnschwellen und einer Steigungsrampe. Die Wälder rund um die Grube sind auch befahrbar und bieten einen schönen Kontrast zum sandigen Terrain.

Der Sammelplatz an dem man auch den Übungsparcours findet


An den losen Sandhängen kann man schön die Traktion seiner Reifen und des Alradsystems testen.


Manchmal staubt es auch richtig...


Das macht durstig und Zeit für ein schwätzchen ist auch immer.


Der schwedische Rubicon ist schon eine kleine Herausforderung


Die XJ’s meistern Sie mit bravour


Wolfgangs Rubicon zeigt was er kann....


Aber auch der Defender aus Finnland kommt gut zurecht...



Wir habens auch probiert aber leider sind die Böschungwinkel des WH nicht ausreichend.


In den Wäldern rund um die Grube ist es auch sehr schön...
 
armin

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Märsta (Rosenbergs 4WD Land)

Dieses Gelände ist neu hinzugekommen. Es handelt sich um ein privates Offroad Gelände eines Clubs und ist in sehr gutem Zustand. Das Gelände ist ideal um die Rockcrawler Fähigkeiten seines Fahrzeuges zu testen. Besonders die Wrangler und Defender hatten hier Ihren Spaß. Das Gelände hat mehrere kleine Trails mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Dabei gibt es große Felsen genauso wie sumpfige Durchfahrten. Einige der schwereren Abschnitte wurden dieses Jahr von Allen links liegen gelassen. An einer schlammigen Passage kam es jedoch zu spektakulären Fahr- und Rettungsmanövern. Bei der unsanften Bergung wurde einem Cherokee die komplette Stoßstange abgerissen. Wolfgang hat es dann etwas professioneller angefasst und den Cherokee mit seiner Winde rausgezogen.

Komisches Gefühl wenn es plötzlich abwärst geht...


Hier gehts auch äbwärts....


Auch der Patrol von Peter zeigte seine Rockcrawler fähigkeiten. Hier hatte sich kurz zuvor ein Wrangler den Krümmer abgerissen. Leider sieht man auf dem Bild nicht richtig wie hoch der Absatz ist. Auf dem Video von Mathias weiter unten sieht man es besser.


Wolfangs Rubicon in seinem Element...


Und dann ging es ab ins kühle schlammige Naß.


Der ruppige Bergeversuch durch den Wrangler endete mit dem Totalverlust der Stoßstange am Cherokee. Später wurde der Cherokee dann von Wolfang rausgezogen.



Der schwarze Wrangler bestätigte die These: Manchmal hilft viel Viel. Unter massiven einsatz der Motorleistung und dem tosenden Beifall der Zuschauer wühlte sich der Wrangler erfolgreich durch den Schlamm.


Hier wird eine gründliche Wäsche empfohlen ;-)



Video von Mathias wie er mit seinem TJ den Felsen erklimmt ca. 1,5 MB
 
armin

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Söderhamn (Norrlandsporten bei Kilafors)

Diese Gelände ist für mich eines der Highlights der Schweden Offroad Tour. Es handelt sich um ein altes Skigebiet dass Aufgrund von mangelndem Zuspruch stillgelegt wurde. Die Lifte sowie die Skihütte an der Talstation und auf dem Berg sind noch vorhanden. Vom Berg geniest man ein atemberaubendes Panorama. Auf dem Gelände darf man überall fahren, auf den ehemaligen Skipisten und auch einfach quer durch die Botanik. Insbesondere die schwarzen Pisten haben es in sich. Dort haben Wolfgang und Peter sich dieses Jahr an den Steilhängen versucht und auch zum Teil bezwungen. Die Hänge sind so steil dass Peter Ojerskog uns mehrmals gewarnt hat dort vorsichtig zu sein und keine Rückwärtsüberschläge zu riskieren. Das besondere an dem Gelände ist eben auch dass man hier richtig fahren kann also auch ein paar Kilometer von unten nach oben und auf den verschlungenen Wegen und Pisten zurücklegen kann. Bis man das ganze Gelände erkundet hat ist der Tag schnell rum. Die einzelnen Bereiche des Skigebietes sind von sehr unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und bieten für jeden Geschmack etwas. Auf dem Gipfel trifft man sich dann immer wieder zum Essen oder auf ein Schwätzchen.

Blauer Himmel im “Basiscamp”


Genialer Ausblick von oben..


Aber der Weg dahin ist steil...


Video von Wolfgang mit seinem Rubicon beim Steinklettern

....und steinig.


Die Tücke liegt manchmal im Detail. Wolfgang weißt Peter an einer schwierigen Passage ein.


Mittendurch macht auch Spaß !

Video von der Buschdurchfahrt
Die schwarze Piste hat es echt in sich...Peter arbeitet sich mit dem Patrol und viel Mut ganz nach oben. Respekt !

Video von Peter auf der schwarzen Piste

Ohne Worte....


Nach einem tollen Tag fuhren wir wieder Richtung Tal....
 
armin

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Härnösand

Die Etappe in Härnösand sind wir dieses Jahr nicht mitgefahren. Allerdings waren wir am abend nach Norllandsporten noch auf der, an jedem Mittwoch stattfindenden Party im Motorpark. Zur Unterhaltung der Zuschauer haben wir dann zusammen mit ein paar Militälapplandern ein paar Runden auf dem Motocrossparcours gedreht... Am Schluß gab es sogar einen Pokal ;-)

"Tour Leader" - Peter Ojerskog in seinem roten Cherokee


Wolfgang bei ein paar lockeren Runden im Abendlicht


Man glaubt es kaum aber der Haufen war aus Sägemehl.


Das war der Abschluss für uns...
 
majacol

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Klasse, Danke für die tollen Impressionen. Irgendwann muß ich da wohl auch nochmal hin. ;)
 
cherokee xj

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Schöne Fotos und schöne Story :hehe:

Gruß

Micha ;)
 
Linedance

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Danke @Armin. Ein schöner Bericht.
Nu weis ich, was ich auch dieses Jahr wieder verpasst hab. :hehe: Aber dafür fahre ich demnächst wieder rüber und treffe alte Bekannte. ;)
Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr. (Das sag ich nun schon seit 2 Jahren...)

Gruß,
Matthias
 
x-core

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Ein lobenswerter Bericht!Schöne Bilder! ;)

Ich hoff das es nächstes JAhr klappt und wir mit rüber können.

Martin
 
yjochen

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Hallo Armin,

das sind extrem schöne Bilder.
Habe ich das richtig verstanden, es ist eigentlich eine kompette Veranstaltung mit irgendwelcher Wertung und man kann fahren an welchen Tagen man einfach will.
Das meiste auf Campingplätzen oder im freien Gelände?

Wie sieht es da preislich aus?

Macht mich echt an die Geschichte und ich brauch da mehr Infos!

Aber mal ne blöde Frage: Habt Ihr die Autos immer wieder gereinigt, die sehen immer so extrem sauber aus.

Viele Grüße
Jochen
 
WJRonny

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Na da werd ich ja richtig neidisch!
Wäre auch gern wieder mitgefahren.
Sind ja einige Fahrzeuge von 2004 wiederzuerkennen ;)

Schöne Bilder!

Servus.Ronny :hehe:
 
armin

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Hallo Jochen,

die SWOT ist keine Wertingsveranstaltung. Hier geht es nur um den Spaß.
Die SWOT führt auch im eigentlichen Sinne nicht offroad von a nach b (das habe ich beim ersten mal gedacht), sondern nur geographisch innerhalb von 16 Tagen von Süden in den Norden.

Das ganz läuft so ab.
Peter Ojerskog (der Veranstalter) organisiert für jeden Tag ein Fahrgelände das von den Teilnehmern genutz werden kann. Die Gelände sind sehr unterschiedlich von Ihrer Art. Es gibt echte Offroad Parks aber auch ausgediente Skigebiete, Kiesgruben etc.)
Die Gelände liegen zwischen 50 und 250 Kilometer auseinanderliegen sodaß die Tour jeden Tag ein Stück weiter richtung Norden zieht. Im Süden liegen die Gelände ziemlich eng beieinander und im Norden gibt es auch mal eine Transferstrecke von 580 Kilometern zwischen Härnösand und Kalix zu bewältigen.
Das letzte Gelände ist das in Kiruna wo es dann auch ein lockeres Abschlußessen gibt.
Zu jedem Gelände gibt es eine Empfehlung für einen Campingplatz in der Nähe. Allerdings muss isch jeder selbst um seine Übernachtung kümmern. Die Campingplätze sind leider oft voll dafür sind die Hotels sowie Bed & Breakfast im Sommer in Schweden sehr günstig. Mann sucht sich also einfach am Abend selbst was oder sucht vorher im Internet nach einer interesanten Übernachtungsmöglichkeit. Im Zweifelsfall findet man meist ein Scandic oder Ibishotel in der Nähe. Die haben Sommerpreise von 55-75 € für ein Doppelzimmer.

Die Organisation ist insgesamt sehr locker.
Wer mitfahren will muss morgens zwischen 9:00-10:00 Uhr am angegeben Gelände erscheinen.
Jeepfahrer zahlen pro Tag 150 Kronen (ca 17 Euro)
Andere Marken 300 Kronen also ca. 34 Euro. (Jeep ist Sponsor).

Um 10:00 gibt es dann ein Briefing zum Gelände mit Tips von Peter.
10:15 gibt es eine freiwillige Einführungsrunde mit Fahrtraining und Tips von Peter
Ansonsten stehen 6 Stunden Zeit für freies fahren und um das Gelände zu erkundigen zur Verfügung.
um 15:00 macht Peter für die die wollen noch so eine 1 Stündige Safari. Dabei fährt er mit mit seinem roten Cherokee vor und zeigt den Teilnehmern die aus seiner Sicht schönsten Stellen.

Wenn man keine Lust mehr hat kann man das Gelände auch einfach verlassen und irgendwo schwimmen oder etwas Essen gehen. Mann kann später nochmal wiederkommen oder auch schon zum nächsten Gelände weiterfahren. Wenn man an einem Tag nicht mitmachen will dann kommt einfach nicht und zahlt auch nicht.
Die meisten Teilnehmer legen zwischendrin immer wieder mal einen oder mehrere Tage Pause für Sightseing ein oder fahren wie wir nur ein paar Tage mit und bleiben dann an einem Ort um Urlaub zu machen. Gegen Norden wird das Feld dann sowieso meist kleiner weil der Rückweg ja immer länger wird und die Anzahl der Bewohner im Norden viel niedriger ist.
Meist gibt es jedes Jahr aber auch ein paar ganz Harte die alle Tage und alle Gelände mitfahren.
Mann lernt auf der Tour aber meist schnell nette Leute kennen mit denen mann dan auch Abends was unternimmt und sich verabredet.

Viele Grüße

Armin
 
Darker240

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Schöne Bilder und toller Bericht. Was mich natürlich Intersssiert wie war dein ganz persönlicher Eindruck von denn Geländeigenschaften des WH.

Gruß

Darker240

PS: Was für Reifen hast du dir besorgt für die SWOT.
 
yjochen

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@Armin

Herzlichen Dank für die weiteren Informationen. Das macht es für mich ja noch viel interessanter. Hatte da eine komplett falsche Vorstellung.

Für mich ist zwar die Anreise relativ weit aber ich werde das im Auge behalten und eventuell ähnlich wie Du für einige Tage mitfahren.

Preislich ist das ja absolut fair.

Ganz herzlichen Dank für den sehr ausführlichen Bericht!

Somit gibt es ein echtes Reiseziel für 2007 ;)

Viele Grüße
Jochen :hehe:
 
majacol

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Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr. (Das sag ich nun schon seit 2 Jahren...)
:hehe: :hehe: ;)
Wir werden Dich schon noch überzeugen und warten auch nächstes Jahr auf Dich! ;)
Denn das ganze würde noch mehr Spaß machen, wenn eine etwas größere Jeeper-Gemeinde sich auf die Socken macht. :yes:
 
Linedance

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Ja, ich weis. Allerdings bin ich noch immer am Überlegen, ob es Sinn macht, den WoWa zur SWOT mitzunehmnen. Das würde schon mal das Unterkunfts- und Verpflegungsproblem klären.

Gruß,
Matthias
 
armin

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@YJochen

ach ja eine Frage habe ich noch nicht beantwortet:
Die Swot war dieses Jahr recht trocken von daher gab es eben nicht so viel Matsch.
Leider gibt es nur bei sehr wenigen Geländen einen Dampfstrahler um das Fahrzeug sauber zu machen was ja insbesondere nach Wasserschlammdurchfahrten zu empfehlen ist.

Dafür gibt es aber an fast jeder QK8 Tankstelle in Schweden einen Waschraum mit Dampfstrahlern und mehreren Hebebühnen die man für kleines Geld mieten kann. Ist echt eine tolle Sache...

Viele Grüße

Armin
 
armin

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@Darker240

Eine Aussage zu den Geländeeigenschaften des WH.
Grundsätzlich haben wir es sehr soft angehen lassen. Ich habe keine Lust größere Beträge für Reparaturen oder lackierungen in die Planung für das Urlaubsbudget einfliesen zu lassen. Wir haben also oft auch nur zugeschaut wie die Wrangler und Defender gefahren sind. Zum Glück war Wolfgang hier aus dem Forum mit seinem Wrangler Rubicon alleine angereist und so konnte ich viele Passagen mit ihm fahren. (Dafür an dieser Stelle nochmal meinen Dank an Wolfgang !)

Ansonsten habe ich folgende Beobachtungen gemacht.
Wenn man einen Seriern WJ mit Quadra Trac II (mein letzter) und einen Serien WH mit Quadra Drive II vergleicht, schneidet der WH auf jeden Fall besser ab. Die Traktion ist mit dem Quadra Drive II echt Klasse allerdings muss man sich erstmal daran gewöhnen dass mit dem dem Quadra Dirve II in der Untersetzung mit permanent gesperrten Achsen rumfährt. Da macht eben jede Menge Geräusche.

Als Reifen hatten wir Pirelli Scorpion AT in 235/65/17 drauf.

Ansonsten ist beim Serien WH (genau wie ein Serien WJ) die mangelnde Bodenfreiheit und die schlechten Böschungswinkel ein echtes Manko. Wir haben permanent aufgesetzt und viele Passagen konnten wir eben leider gar nicht fahren. Gerade das Heck mit seinem überhang ist eben sehr empfindlich gegen Aufsetzten und deshalb war die Stange die ich dort angebracht habe eine echt gute Idee.

Wir haben nach diesem Jahr genau wie letztes Jahr wieder überlegt ob wir wegen dieser Limitationen nochmal mit dem Grand Cherokee zu SWOT fahren oder uns lieber nach einem anderen Auto dafür umschauen. Aber jedes Mal wenn wir zurückkommen und dann wie dieses Mal 5.000 Kilometer gefahren sind, wissen wir auch wir wiederum was wir an dem Grand Cherokee haben und wie bequem wir gefahren sind. Das ist eben der kompromiss. Raus aus dem Offroad Gelände und dann mit 200 Km/h über die Autobahn.

Viele Grüße

Armin
 
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Aber jedes Mal wenn wir zurückkommen und dann wie dieses Mal 5.000 Kilometer gefahren sind, wissen wir auch wir wiederum was wir an dem Grand Cherokee haben und wie bequem wir gefahren sind. Das ist eben der kompromiss. Raus aus dem Offroad Gelände und dann mit 200 Km/h über die Autobahn.

Viele Grüße

Armin
Ähm mit 200 auf ner schwedischen Autobahn :devil: Wirklich?


Gruß,
Matthias
 
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