Moab - Bilder für Inspirationen

Diskutiere Moab - Bilder für Inspirationen im Reisen und Touren Forum im Bereich Allgemeines; Die Bilder ziehen mich eher an als dass sie mich abschrecken ;)
Bergfahrer3039

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Die Bilder ziehen mich eher an als dass sie mich abschrecken ;)
Sehe schon, Du gehörst echt nach Moab !:D

Nächste Fahrtermine voraussichtlich 22.-24.5.24 und 27.-30.9.24.
Wer ernsthaft Lust dazu hat, soll mir einfach eine PM schreiben.

Bitte hier nachlesen, was gewünscht ist, mache gerne alles mit, ggf. bei @TerraTours nachfragen.
Red Rock 4-Wheelers, Inc. - (rr4w.com)



Kurze Szene 20sek:


War das ganze schon im Frühjahr gefahren und wußte, was mich erwartet, hatte aber die Steigung nicht ganz so steil eingeschätzt.
Kurz vor der Grenze der Fahrbarkeit, je nach Höherlegung kippt er bei 54-57°. Eigentlich ein Spielhang für Extrem-Buggies. Wenn man es nicht schafft (kann passieren), braucht man schnell den Rückwärtsgang, sonst gibt es einen backflip;).
Mein "Filmteam" meinte, das sähe auch bergab bestimmt gut aus... - aber Vorsicht bei sowas!
Bergab nicht fahrbar – das wäre ein sicherer Überschlag (sieht dann auf dem Video vermutlich noch etwas spektakulärer aus ;):hehe: )
Bergab sind maximal 45° fahr- (äh..rutschbar), wenn es unten sanft ausläuft !
 
TerraTours

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...noch mehr Jeep.
Puuuh, ja wo fang ich an...?
Landschaft, Trails, Logistik, ....?
Das die Landschaft um Moab bzw. dem Arches Nationalpark eine einmalige Kulisse bietet,
ist auf den zahlreichen Bildern von Max bereits zu sehen.

Was in dem Zusammenhang natürlich einmalig ist,
dass sich Max dort als Führer und Berater für die kleine Gruppe von Leuten anbietet,
die alleine ein solches Abenteuer nicht angehen würden.

Was kommt auf Euch zu ?
Mit Sicherheit nicht die Akrobatik die teilweise auf den gezeigten Bildern zu sehen ist.
Diese wurden auf dem "Poison Spyder Mesa Trail" (SG6) und "Cliff Hanger Trail" (SG8) gemacht.
Die Einteilung der Trails geht von SG2 bis SG10.
SG2 kann man gleichsetzen mit europäischen Hochalpinen Schotterstrecken.

Das Max uneigennützig auf einen Rabatt beim Vermieter verzichtete, und mir damit einen Fahrtag in einem, im Grunde serienmäßigen Rubicon mit 35"lern ermöglichte, hatte natürlich einen Grund...
Ich war das Versuchskanichen dass er auf 4 Trails schickte um zu testen wie sich ein Moab-Rookie auf die Strecken einstellen würde.

Auf dem "Gemini Bridges Trail" (SG2) konnte ich mich zunächst auf das Fahrzeug einschießen.
Danach ging es auf den "Sevenmile Rim Trail" (SG4).
Ein landschaftlich wunderschöner Trail, gespickt mit kleinen und größeren fahrerischen Anforderungen.
Darauf wurde der Südteil des "Fins and Things Trails" (SG4) befahren.
Dort betätigte sich Max als Beifahrer und Berater.
Landschaftlich außergewöhnlich mit den runden Steinformationen, aber primär Testgelände für die Fähigkeiten des Fahrzeugs.
Nun wäre es Zeit für das wohlverdiente Feierabend-Bier.....gewesen.
"Äh, Matthias, komm wir fahren noch den Nordteil "Fins and Things Trails" (SG4)...!"
"Vergessen zu sagen: Der ist ca. 3 mal so lang wie der Südteil..."
Nach 1 1/2 Stunden konzentriertes Fahren durch die Berg- und Talhindernisse hatte ich die "Gesellenprüfung" dann bestanden.

Wer in Europa schon alle Berge bestiegen, alle Täler durchquert,
und nach neuen Herausforderungen sucht, ist hier genau richtig...
Embedded in the best care of Max.
Let the adventure of your life begin...now !

Zu den genannten Trails möge der/die Interessierte diverse YT-Videos ansehen.

Zu Riskiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder senden eine PN an @Bergfahrer3039
 
Bergfahrer3039

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Nachdem es bisher mir nicht gelungen ist, alle im Forum von Moab erfolgreich abzuschrecken, freue ich mich, daß es tatsächlich 3 Mitfahrer für Ende September 24 nach Moab gibt.:D

Hier noch eine kleine Kostprobe von dem, was kommen könnte. Es ist der Cliffhanger Trail und einer der schwierigsten Trails in Moab, aber auch einer der schönsten.






Nein, sowas fahren wir nicht (beim ersten Mal ;)) auf der gemeinsamen Tour, aber die Landschaft ist überall phantastisch.

Eventuell wäre noch ein Platz zu vergeben, aber das entscheiden wir gemeinsam und es hängt auch etwas von der Routenwahl ab. Sollte tatsächlich noch jemand Interesse an der kleinen privaten Tour haben, bitte mir per PN Bescheid geben.
 
Bergfahrer3039

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Noch ein kleiner Appetithappen für Moab...:D
...nette kleine Geschicklichkeitsübung: V-notch am Poison Spider Trail:



Danke Matthias, für die tolle Inszenierung ! :up: - war beim Fahren ganz easy
(ob die Kratzer im Fels wohl vom Blech kommen ?)
 
adventuredriver

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Moin, Danke hier nochmal für die vielen Anregungen und Bilder. Ich kann noch keine Bilder beisteuern, aber das soll sich ändern ;). Max hat ja viel visuelles Beigetragen um jedem das Erlebnis schmackhaft zu machen. Ich dachte mir ich teile drei Links die ich für sehr gut halte um das Ganze auch "planbarer" zu machen um vielleicht ein Paar Wochen Urlaub draus zu machen. Sucht ein bisschen auf den Seiten rum und beschäftigt Euch auch mit den Weiterleitungen. Moab habe ich auch Direkt im zweiten Link untergebracht.

Jeep the USA
Moab

Und noch etwas was ich bei meiner Planung entdeckt und in diesem Zusammenhang für gut erachte, auch tiefgründiger mit beschäftigen unglaublich wie tief es in die Materie geht wenn man sich in weiterführende links klickt.

Jeep Badge of Honor Trails
Trails Offroad was zum bezahlen und klasse gemacht für ganz Nordamerika

Viel Spass und gutes gelingen.
 
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Bergfahrer3039

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War nicht schlecht verwundert, als ich zufällig einen Link zu diesem (übertriebenen) Bericht sah (mit meinem Video als Illustration:devil:).
Es gibt doch so viele bessere Videos vom Cliffhanger Trail...
@TerraTours: Du warst der Kameramann !

 
Newton's First Law

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Du fährt doch einer mit dem Stock Wrangler 4xe den Cliffhanger in Moab!:drive:




Screenshot 2024-01-09 221240.png
 
Bergfahrer3039

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Danke für die Info :up:

Was die Leute alles tun…:angel:

Das ist ja grausam, barbarisch und tut richtig weh, was die anstellen mit dem schönen neuen Wrangler Rubicon. Aua !:devil:

Naja, alleine und ohne Hilfe wäre er maximal den Starthang runter bis zum ersten Hindernis nach dem Bach gekommen (aber bestimmt nicht mehr wieder zurück hoch zum Trailstart), wenn ihn der Begleiter mit dem großen Jeep nicht die ganzen schwierigen Hindernisse hochgezogen hätte. Hier wurde einfach ohne Rücksicht aufs Material gefahren und es war scheinbar völlig egal, in welchem Zustand man das Auto hinterher vorfand.
Wenn Geld keine Rolle spielt…

Hat dem Fahrer sicher Spaß gemacht, Ist aber nicht so mein Stil, da habe ich eine andere Einstellung zum Material und ich denke mir dabei immer:
Das Geld für die Reparatur hätte man besser an den örtlichen Jeep-Club gespendet, die Leute setzen sich wenigstens ein für die Erhaltung all dieser traumhaft schönen Trails und sind froh über jede Spende.
Aber dann wüßten wir jetzt natürlich nicht, dass man den Cliffhanger Trail doch nicht mit dem Stock Rubicon ohne "Zugfahrzeug" und ohne Beschädigung fahren kann... (den Rubicon Trail sollte man ja damit fahren können;))

Der Cliffhanger ist für mich einer der schönsten Jeep-Routen in Moab und für einen Stock-Rubicon schlichtweg nicht fahrbar.
In aller Ruhe gefahren im richtigen Auto und ohne Stress ist das purer Genuss.

Wenn ich mal wieder Zeit habe, stelle ich den Trail ein bisschen vor. Ist doch ein bissl anspruchsvoller als die Hells‘ Revenge, denn dort kommt man mit dem Stock Rubicon als guter Fahrer durch.;)
 
Bergfahrer3039

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Ein paar Infos für die Moab-Jeeper Ende September:

Ich hoffe sehr, dass ihr es wart, die alle 3 verfügbaren Extrem-Jeeps in Moab gebucht haben für den geplanten Zeitraum unserer Touren vom 28.-30.September!

Das sind nämlich unsere 3 geplanten Fahrtage und normalerweise sind diese Jeeps das ganze Jahr über kaum gebucht. Aber als ich heute nachsah und mich die nächsten Tage mal melden wollte wegen Jeeps und Routen, da habe ich gesehen, dass sie genau diese 3 Tage ausgebucht sind !:devil:

Wenn ihr das wart, dann ist alles gut, denn dann nehme ich den kleineren Jeep mit 35“ und 2,5“-Lift. Der reicht für mich… Falls ihr es nicht wart, dann fahren wir alle mit den normalen „Modified Jeeps“ und keiner fährt Extrem-Jeep mit 39“.

Die genaue Routenwahl legen wir noch fest, aber ich gehe davon aus, dass ihr die einfachen Routen (sowas wie die Westalpen, SG2, z.B. Shafer Trail) sowieso alleine fahrt und wir gemeinsam die etwas „sportlicheren“ Trails (SG 4-6) in Angriff nehmen. Extrem-Trails mit SG7-8 wie Metal Masher, Steel Bender, Escalator oder gar Cliffhanger fahren wir dann später mal (@lebch).;)

Es stehen einige Routen zu Vorauswahl (falls ihr schon mal auf Youtube nachforschen wollt und für alle anderen, die von der Ferne aus dabei sein möchten):

Fins and Things (wurde diesen Winter neu bewertet und ist jetzt als 5 statt 4 geführt, ist aber wohl zu viel befahren)

Hells Revenge (6)

Dome Plateau (4)

7-mile Rim (4)

Poison Spider (6)

Viel Spaß beim Youtuben !
 
adventuredriver

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Moin Gemeinde, unsere Planung Nationalparktour USA 2024 ist fast abgeschlossen. Ich sag hier nochmal Danke an alle für all die Inspirationen die ich durch diesen Thread mitnehmen konnte. Ich wollte zwei Dinge teilen auf die ich gestossen bin. Ich habe zwar nicht ganz verstanden ob es generell gebucht werden muss oder ob es mit einer Nationalparkkarte abgedeckt ist, es zu wissen schadet vielleicht nicht. Vielleicht ändert es sich auch gerade wegen dem worüber Headman diesen Thread eröffnet hat. Wir sind auf unserer Rundreise auch 5 Tage in Moab und wollen auf alle Fälle die White Rim Road als Geniessertour an Start bringen bevor noch anderes erforscht wird. Dabei bin ich darauf gestossen das diese auf 50 Fahrzeuge Pro Tag limitiert wird und ein Tagesticket erworben werden muss (scheint ein System zu sein ähnlich der LGKS). Wir kaufen uns auf alle Fälle ein Eintritts Ticket welches für alle Nationalparks gilt.

Ich verlinke einfach mal das was die Strecken Betrifft, lesen kann ja jeder selber. Vielleicht hat ja schon jemand Erfahrung gesammelt und kann mir behilflich sein ob ich das richtig verstanden habe.

Nationalparkservice Canyonlands
Backcountry Permits
 
Bergfahrer3039

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Kurz das vorläufige Programm unserer kleinen Moab Erkundungs-Gruppe 2024, Ende September. Schreibe es im Moab Thread, damit alle anderen Moab-Interessierten das auch mitverfolgen können. Moab läuft ja nicht davon und ab Herbst gibt es dann ja schon mehrere Guides hier im Forum für zukünftige Moab Touren in den nächsten Jahren. Vielleicht gibt es später doch noch mal eine Moab Forums Tour.;) :angel:

Tag 1: vormittags Fins and Things und nachmittags Shafer Trail und Grand View Point (Sonnenuntergang)
Tag 2: 7-Mile Rim und 3D Plus
Tag 3: La Sal Mountains (bis ca. 3300m) und Cameo Cliffs
Tag 4: Hells Revenge und abends Steaks bei Josie Wyatt (best steak in town)
Tag 5: Flat Iron Mesa (schwierig) oder White Rim (leicht, aber lang) je nach Laune
Tag 6: Poison Spider und ein Stück Golden Spike (würdiger Abschluss)

Viel Spaß beim Vorbereiten auf die Trails (Videos ansehen ist immer hilfreich).

Freue mich sehr, mit der kleinen Gruppe und guten Fahrern 6 Tage in Moab unterwegs sein zu dürfen.:biglaugh:
 
Cherokee Dino

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Sehr cool beschrieben.
Eure Kommentare sind auch gut.
Versüßt mir grad die Wartezeit 😅👍
Und natürlich auch danke für Bilder u Videos 🙃
 
adventuredriver

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Moin Gemeinde. Ganz liebe Grüsse von Max und mir aus Moab. Wie der Zufall es so will fahren wir 2 Tage zusammen ein Paar Trails hier. Ich hab schon viel erlebt auf allen möglichen Pisten dieser Welt. Heute ist mir Teilweise die Luft weggeblieben. Kann man eigentlich weder in Bildern noch in Videos wiedergeben, auch nicht in Worte fassen. Wer was lernen will wie man hier ordentlich durchkommt sollte Max als Offroadfahrlehrer buchen. Ich habe unheimlich viel gelernt heute von Dingen die ich glaubte längst zu wissen und zu kennen. Ich wurde eines besseren belehrt. Wir haben soviel Spass hier.

IMG_6940.jpegIMG_6917.jpeg
 
Bergfahrer3039

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Schön war’s wieder in Moab und diesmal doch ganz anders. Ein kleiner Reisebericht.

Hatte die family dabei und mich mit @adventuredriver verabredet, der ebenfalls die Idee hatte, in einem ähnlichen Zeitraum mit seiner Frau den Westen der USA zu erkunden. Wir fanden als Schnittmenge ein Zeitfenster von 2 Tagen, in denen wir gemeinsam ein paar Trails fahren durften.

Was für ein Glück, mein roter „Hoppelhase“ war tatsächlich wieder repariert.:up: Er ist einer von 3 Extrem-Jeeps in Moab zum Ausleihen, der letztes Jahr von einem Kunden „severely damadged“ wurde (auf deutsch total zerlegt). Er hatte verbotenerweise versucht, damit den schwierigsten Moab-Trail zu fahren, den Pritchett Canyon, was letztendlich mit einem klassischen „Rollover“ endete.

Wir stimmten uns vorher ab und Sven meinte, zum Start erst mal einen schwierigen Trail in Angriff zu nehmen (nur wir beide - reine Männersache) und dann am nächsten Tag den 100 Meilen (ca.160km) langen White Rim Trail quasi als Genusstour zusammen mit seiner Frau zu fahren.

Moab selbst war vor dem Memorial Day schon einigermaßen gut ausgebucht und es waren doch einige Jeeps unterwegs. Zu unserem Erstaunen fanden wir aber ausschließlich mittelmäßig modifizierte Wrangler mit 35“, maximal 37“ Rädern vor. Die wirklich extremen Jeeps sind also auch in Moab eher selten und die kommen meist nur zur Easter Safari nach Moab, um dort in kleinen Gruppen die schwierigsten Trails zu fahren (Pritchett Canyon, Cliffhanger, Rusty Nail).

Sven holte mich letzten Montag pünktlich um 7:00 standesgemäß im Gladiator vom Hotel ab :up:. Wir nahmen uns den Poison Spider (SG6) und am Rückweg einen Teil Golden Spike (SG7) vor. Falls es sich zeitlich noch ausgeht, wollten wir am späten Nachmittag noch einen Teil der Hell’s Revenge fahren.

Sven ist „ein harter Hund“ (das ist übrigens auf bayrisch ein Kompliment!:angel:) und Offroad-mäßig ein alter Hase. Deshalb konnten wir den Trail recht locker angehen und wir kamen gut voran, da nicht viele Autos unterwegs waren und wir keinen Stau vor uns hatten. Am River Overlook waren wir ganz alleine und der Tiefblick auf den Colorado River und Moab ist immer wieder faszinierend.

Bei der Rückfahrt nahmen wir noch ein paar Extra-Hügel mit, auch den Skyline Drive vom Golden Spike Trail. Diesen fuhren wir dann zurück bis zu dem Punkt, an dem sich Poison Spider und Golden Spike treffen und gemeinsam wieder ins Tal führen.

Als Highlight hatten wir noch das Launch Pad (Abschussrampe) als Hindernis vor uns. Es ist eine leicht abschüssige 40-45° steile Rampe, die normalerweise von unten nach oben gefahren wird und an der es immer wieder Unfälle gibt. Jede extreme Steilstrecke ist von unten nach oben gefahren immer leichter als andersherum, bergab sind einige Strecken schlichtweg unfahrbar („The Wall oder Widowmaker Hill) und führen oft zum Purzelbaum. Das Launch pad war ich aber schon vorher 2x runterwärts gefahren und auch dieses Mal „durfte“ mein Mitfahrer aus Sicherheitsgründen seitlich neben der Strecke runterklettern und die Aktion filmen. Wir gehen kein Risiko ein. Diesmal fuhr ich dann auch noch extra vorsichtig und auf dem Film sieht man die Steigung gar nicht so als wenn man drinsitzt und beim Bergabfahren das Quietschen hört. Sieht auf dem Film ganz locker aus.

Wir waren gut in der Zeit und auch den Poison Spider runterwärts hatten wir wenig Verkehr. Als wir schon ziemlich weit unten waren und eine kleine Gruppe recht langsam (oder war das vielleicht normales Trailtempo?) und gemächlich die letzten Hindernisse runterfuhr, kam ein bischen Langeweile auf und wir kamen beim Warten auf die Idee, zum Zeitvertreib ein paar Hindernisse eben mal rückwärts hochzufahren, das geht auch ganz gut und Sven meinte, das wäre doch insgesamt mal eine neue Herausforderung, die Trails rückwärts hochzufahren.....:D.

Jedenfalls waren wir kurz nach mittags wieder in Moab und entschieden uns zu einem kurzen Fastfood-Imbiss, um anschließend im Tourist Office das permit (Genehmigung) für die morgen angepeilte White Rim Road zu einzuholen. Das gestaltete sich als schwieriger als gedacht, denn das Tourist Office schickte uns zur Nationalparkverwaltung im Spanish Valley etwas südlich von Moab.

Dort kam gerade eine Dame in offensichtlicher Dienstuniform aus dem Gebäude und war scheinbar am Weg zu Ihrem Auto. Als wir ihr von unserem Vorhaben White Rim berichteten und die Odyssee mit dem unfähigen Tourist Office schilderten, ging sie mit uns zurück in ihr Büro und erklärte uns, wie wir das Ganze digital erledigen konnten. Nachdem wir das permit hatten, ließen wir Sandy für Ihre Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft noch eine kleine Spende dort, die wirklich nicht hoch war, aber absolut korrekt eingetragen wurde.

Es war nachmittags um halb 3 und da konnten wir noch etwas unternehmen, aber was..?

Wenn ich wieder ein bissl Zeit finde, schreibe ich weiter. Ich wollte zwischendurch auch mal Beifahrer sein...(in meinem Alter sollte man sich am frühen Nachmittag etwas ausruhen, sagt man so...:wave2::yes:)



Der Gatekeeper (Torwächter) am Poison Spider. Wer den nicht schafft, braucht gar nicht weiterfahren




Der Gatekeeper von oben (beim Runterfahren). Rollover possible...;)




Die zweite Steilstufe (optional, da gibt es einen leichten Bypass).

Aber wenn das Hindernis schon da ist, dann soll man es auch fahren (oder wie seht Ihr das ?);)





Klettereinlage…





Geschafft ! :D









Ein bischen Posing vor dem Abgrund (der Beifahrer steigt hier aus Sicherheitsgründen immer 3m vorher aus, man weiß ja nie…). Es geht hier über 300m runter und man landet….





…möglicherweise im Colorado River.





Für die besten Fotomotive nimmt man auch mal etwas Bewegung in den Bergen in Kauf :)





Top of Skyline Drive mit der Fahne am Golden Spike (SG7)
 
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Der Rest der Story

Es war ja schon halb drei nachmittags und Sven zeigte mir seine Blase an der rechten Hand, die tatsächlich nicht von schwerer Arbeit stammte, sondern vom Festhalten auf dem Poison Spider Trail. So konnte es natürlich nicht weitergehen und da ich wie gesagt auch etwas „Erholung brauchte“, gab es jetzt einen Fahrerwechsel.:D

Sven fuhr den Südteil von Fins and Things und ich durfte mich chauffieren lassen. Es war recht gemütlich für mich, manchmal guckte mein „Chauffeur“ etwas ungläubig, als er eine (optionale) 40°-Steigung im „Spielgelände“ hochfuhr und ich hatte das Gefühl, dass er Spaß dabei hatte:up:. Das waren gerade mal 83% Steigung! Auch bergab hielt er sich immer an die oft nicht ganz einfache Ideallinie, so dass er die Strecke ganz souverän bewältigte. So mein Empfinden.
Meine Uhr zeigte jedenfalls bei der Mitfahrt einen Puls von nicht weit über 60 an und das ist immer ein gutes Zeichen, dass ich mich absolut wohlfühlte als Beifahrer.

Gegen 4 Uhr hatten wir den Südteil von Fins and Things incl. aller optionalen Spielplätze durch und dann ging’s weiter zur Hell’s Revenge. Bis dahin war ich schon wieder ausgeruht und wir fuhren dann noch die komplette Hell’s Revenge einmal durch. Erst mal bis zum Hell’s Gate, wo wir Enduro-Fahrern zusehen durften, wie sie sich erfolgreich oder auch weniger erfolgreich durch die steile, schmale Rinne nach oben kämpften. Für Jeeps grundsätzlich kein Problem, aber aufgrund der Selbstüberschätzung mancher Zeitgenossen für Leihjeeps verboten. Weiterer Fotostop war der River Overlook, dann kamen die Hot Tubs und direkt danach die extrem steile Kante nach unten mit wenig Spielraum für Fahrfehler. Ein halber Meter daneben kann hier fatal sein.:devil::nacht:

Vorbei an Escalator und Tipover Challenge waren wir nach gut 2 Stunden Aufenthalt in der Hölle wieder auf der Strasse nach Moab.

Ein rundum gelungener Jeeptag im Red Rock Country !:biglaugh:

Tag 2 war ein gemütlicher Ausflug um den 100 Meilen langen White Rim Trail und zum Abschluss fuhr Svens Frau absolut souverän die Serpentinen am Shafer Trail hoch. Jeder konnte mal ein Stück weit fahren und am Ende des Tages gab es ein gemeinsames Abendessen.:up::D

Tag 3 war family-Jeep-day mit dem Highlight, dass unser 13-jähriger am Poison Spider „Bronco jagen;)“ durfte (Mariah, die Vermieterin meinte: “It’s up to your responsibility what you do on the trails” auf meine vorherige Nachfrage). Auch dabei blieb mein Puls unten, da ich mich total auf ihn verlassen kann, er macht beim Fahren genau das, was ich ihm sage, denn er möchte ja sein Auto optimal kennen.

Am Ende gaben wir unseren „Hoppelhasen“ zurück, die Kids bekamen T-Shirts und wir einigten uns auf 20% Rabatt für unsere 4er Jeep-Tour Ende September.

Ende gut – Alles gut !



Hier durfte ich Beifahrer sein – 40° (83%) Steigung





Typische Steigungen an der Hell’s Revenge – steil, aber harmlos





Das Hells Gate von oben, wo 2 Endurofahrer hochkamen, einer schaffte es, der andere nicht





Endpunkt Hell‘ Revenge





Die ersten Serpentinen am White Rim Trail





Nur SG2, aber links die Felswand, rechts der Fluss, dazwischen das schmale Band Schotterweg. Ich saß hinten und wußte, dass ein guter Fahrer am Lenkrad sitzt !:up:





…und dann auch noch Gegenverkehr.





Unterhalb des Grand View Points (der rechte Berg)





Auffahrt zum Shafer Trail, hier gab ich das Steuer ab.





Family-day: Junior (13) entdeckt Bronco… (ich Beifahrer)





Der Guide im Auto will wissen, wer ihn da verfolgt…:hehe:
 
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