BlackCrow

Diskutiere BlackCrow im Buildups Forum im Bereich Jeep Modelle & Technik; Total recall.........................
BlackCrow

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Total recall.........................
 
deadman

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hahahah :(


Aber die Zerstörung eines ZJs lass ich mal weg. Hab ja noch Zeit bis 2010. welcome
 
Bratensaft

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Hallo Andi
Schade um deinen schönen Thread
Hast Du nicht mal eine Sicherung in irgendeiner Form davon gemacht die der Joachim wieder einfügen kann ?

MfG Bratensaft
 

White_Buffalo

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Moin moin,

Kinners, coll bleiben .... :wave:

Noch ein kleines Weilchen, dann kommt die Krähenstory zurück...
und besser als vorher, gell Andy ? :wave: :wave:

Gruss vom Teufel aus dem Moor ;)
Micha
 
BlackCrow

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Hi ;)

Ich selbst hab leider nicht´s von dem treat gesichert :wave: , aber ich ich hab freunde die auf mich aufpassen und meine dummheiten ausbügeln :wave:


Micha, hat diese geschichten gesichert, wieviele davon weiß ich nich aber was fehlt werd ich halt versuchen neu zu schreiben.

gruß :wave:

andy
 
Bratensaft

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freu :wave:

MfG Bratensaft
 
BlackCrow

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Dank fehler im system der hacker bzw. ausgelagerter und sicher verwahrter krähendateien................................................fällt die maske.



Und das wahre wesen der krähe wird langsam aber sicher unaufhaltsam wieder zu tage treten.

many thanks @ micha (White Buffalo )

morgen geht´s los :wave:

gruß :wave:

andy

btw: @ hacker........................ ;) :yes: :wave:
 
BlackCrow

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Weil ich ja viel zu erzählen hab :wave:


Tja... wie fing´s an, wie fängt man an ? Eigentlich, ja eigentlich wollt ich ja nen Patrol........................nachdem ich eingesehen hatte, das mein Suzuki Samurai für ne 5 köpfige Familie doch zu klein iss, hab ich irgendwann auch angefan­gen für den Nissan nen bissel Geld auf die Seite zu legen und mich bei eBay nach einem umzusehen, doch meistens wollten die für ziemliche Rostlauben noch höllisch viel Knete haben.
Eines Tages stand ein Kumpel freudestrahlend vor meiner Haustür um mir seinen "neuen" Jeep zu zeigen. Es war ein schwarzer Jeep Cherokee 4 L Bj 1990. Na ja, bissel Neid kam da schon auf, den ich aber mit dem Argument das ja nen Nissan Diesel weniger Sprit kostet schnell wieder unter Kon­trolle hatte.
Kurze Zeit später, genauer gesagt im Dezember 2003 stand der Kumpel wieder vor der Tür und teilte mir mit das er seinen Jeep wieder verkaufen wird, den als selbständiger Strippen­zieher brauche er ein Auto das zuverlässig immer läuft und noch dazu würde der Cherokee viel zuviel Pflege kosten, ab­schmieren usw.
Hm..........es soll ja Leute geben die es sich genau überlegen wenn sie hart verdiente 2000€ ausgeben wollen/sollen, ich....gehöre nicht dazu Ich war mir sicher, das der Jeep nur auf mich gewartet hat
Von Steuer für 4L Hubraum hatte ich keine Ahnung, der Sprit­verbrauch laut meinem Kumpel betrug nur 13L der Spritpreis damals war bei einem Euro angesiedelt.
Also hab ich meinen Kumpel gefragt ob der Jeep, weil Ami, denn einen G-Kat. hat, was Gescheiteres iss mir nich ein­gefallen und nachdem mein Kumpel das bestätigte, war ich stolzer Besitzer eines 4L Cherokee mit neuem TÜV/ASU und einer kaputten Wasserpumpe, die ihn laufend zum kochen brachte.


Na ja egal, ich war trotzdem stolz wie Nachbars Lumpi und dachte wirklich man könne es mir an meinem strahlen an­sehen was für´n tolles Gefährt ich mein eigen nenne.
Heute, nach mittlerweile 2 Jahren, bin ich mir nich mehr ganz sicher ob es die überschwengliche Freude, der beginn der Midlifecrisis oder vielleicht der Anfang einer gefürchtet Krank­heit namens Liftitis Jeepus war, die mir dieses dämliche Grinsen in Gesicht zauberte.
Aber jetzt mal genug erzählt für heute und noch ein Foto wie die Krähe damals noch aussah, ganz unverbastelt, mit echten viel zu kleinen Winterreifen, aber nett anzuschauen und mein ganzer Stolz (von Frau und Kindern mal abgesehen).



Na ja, eins muss ich noch loswerden, wer keine langen Texte mag sollte hier besser ned lesen ich werd´s mir hier richtig besorgen und mich nich zurückhalten, außer der Admin hat angst um seinen Speicherplatz

bis denne :wave:

Andy
 
BlackCrow

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Hm...........................mein Weib guggt "Wetten das " dann kann ich noch einen :wave:

...die Kid´s waren von unserem Familienzuwachs sehr schnell begeistert. Bei meiner Frau brauchte es da schon etwas mehr..........................neben dem obligatorischen "Lieb und Artig sein" war es nötig die Vorzüge die ein 4L Jeep so hat, ordentlich hervorzuheben.
Und Jungs ihr könnt´s mir glauben, des iss ein hartes Stück Arbeit wenn man eigentlich selbst gar keine Ahnung von der Kiste hat.
Doppelt so schwer isses dann, wenn an dem Auto auch noch die Wasserpumpe kaputt iss und man bei Ausfahrten alle paar Kilometer bei Dezemberkälte anhalten muss um Wasser nach­zufüllen. Also die Wapu musste gewechselt werden..............und zwar dringend.
Getreu dem Motto "Denn sie wissen nicht was sie tun" mar­schierte ich geradewegs und schnurstracks zu DC um eine Wasserpumpe zu kaufen, die natürlich nicht da war, erst be­stellt werden muss oder nur in Mannheim zu bekommen iss, das sie auch noch mindestens 30€ teurer als woanders war, wurde mir auch erst später klar.
Na ja das Glück des Unwissenden iss, das er sich nicht aufregen muss.
Hatte ich den Indianer gegenüber meiner Frau eben noch in den höchsten Tönen gelobt..............................beim Wechsel der Wapu wären durch meine verbalen Ergüsse selbst hartgesottene Zuhälter rot angelaufen. :wave:
Iss auch kein Wunder ................. ich hab nie vorher an irgendwelchen Autos rumgeschraubt, hatte kein Reparaturbuch, das Jeepforum war mir auch noch nicht bekannt, es war eisigkalt auf dem Parkplatz vorm Haus und ich merkte erst sehr, sehr spät das es leichter war die Wapu zu wechseln wenn man wenigstens den Elektrolüfter abschraubt.
Da war es aber schon zu spät, meine Finger waren alle krebsrot und die Haut an vielen stellen aufgekratzt und abgeschürft.
Nach einigen Stunden.....................ja Stunden hatte ich es doch geschafft und fühlte mich wie der King :wave: ich war überzeugt großartiges geleistet zu haben und sehr stolz auf meine "Fähigkeiten" jaaaa.............. ich dachte das es damit getan wäre und der Jeep nun einfach ohne Schäden mindestens ein Jahr laufen würde.................das mir kurz danach noch eine weit größere Herausforderung bevor stand, konnte ich damals noch nicht ahnen
Doch dazu im nächsten Beitrag mehr.
Na ja ne Weile lief alles wunderbar und ich begann bei eBay mal nach Jeep zu suchen, ich fands klasse was es da so alles gibt, bis auf die Tieferlegungsfedern, hatte ich auch für alles Interesse.
Es dauerte nich lange ich führte meine erste "Modifikation" aus.
Ok, ich will mal ned so dick auftragen ich hab einfach ne Kühlerfigur auf die Haube geschraubt und 2 Chrom Jeep Aufkleber aufgebappt



Mit dem Adler hat es noch ne kleine Bewandnis.................ich hatte denselben Adler im alter von 15-16 Jahren auf meinem ersten Fahrzeug überhaupt, einer schwarzlackierten Zündapp CS 25.
Als wir vor kurzem ein Treffen aus Mofazeiten hatten, war die einhellige Meinung meiner Kumpels, das manche Leute nie Erwachsen werden

Kennt jemand das Lied Nessaja von Peter Maffay?

Ich wollte nie erwachsen sein, hab immer mich zur wehr gesetzt, von außen wurd ich hart wie stein und doch hat man mich oft verletzt.
Irgendwo tief in mir, bin ich ein kind geblieben, erst dann wenn ich´s nicht mehr spüren kann..............weiß ich es ist für mich zu spät.................

Gruß ;)

Andy
 
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die nächste Story........................................
nu, wirklich lange Freude am fahren hatte ich nich (hätte mir vielleicht zu denken geben sollen) Denn schon ende Dezember wartete die nächste Überraschung auf mich.
Das rechte Hinterrad war plötzlich voller Öl.
Nach einer Fahrt in eine nahe gelegen Werkstatt war klar das es der Achssimmering war, der die Flüssigkeit nich mehr bei sich behalten konnte. Nach dem Kostenvoranschlag für die Reparatur war auch klar das ich das auf keinen Fall machen lassen konnte oder wollte schließlich hatte ich eben erst knapp 120€ für ne Wasserpumpe stehen lassen. (wie bescheuert kann man sein?) Also am 2.4.2004 stand ich erneut bei DC in Mannheim und legte knapp 61€ auf die Ladentheke.
Im Gepäck hatte ich nun den Simmering, 2L Achsöl, Friction Modifier, und ne Tube Silicondichtung, außerdem aber auch noch ne Explosionszeichnung der Hinterachse die mir die Herren Verkäufer freundlicherweise ausgedruckt hatten.
Na ja des Gelbe vom Ei war´s ned, so das ich doch ein Reparaturbuch besorgte, denn irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, das ich so was noch öfters brauchen würde.
Ok, ich hatte zwar noch nie auch nur irgendeine Achse offen gesehen, noch wusste ich wie ein Differenzial funktioniert, doch konnte ich mir mit Hilfe des "Technischen Reiseführers" in etwa ein Bild machen was mich erwarten würde.
Schwer sah`s nich aus trotzdem nahm ich mir nen Kumpel zu Hilfe, der vor Jahren mal nen CJ gefahren hatte.
Beim Ausbau der Achse ging auch alles glatt , ich war gerade dabei den neuen Simmering ins Achsrohr einzuschlagen, als mein Kumpel warum auch immer auf die glorreiche Idee kam am Hinterrad zu drehen, ein zweimaliges metallisches klingeln war das Ergebnis....................
Hey Joker, wenn du das liest, ich bin dir heute noch dankbar dafür
na ja was war passiert...................auf dem folgenden im Forum geklauten Bild seht ihr ein offenes Diff.



Das obere und untere Zahnrad war durch das fehlen des Herzbolzens beim drehen des Hinterrades herausgefallen, unter diesen Zahnrädern liegen auch noch 2 Scheiben die genauso wie die Zahnräder irgendwo auf dem Werkstattboden lagen.
Ich dachte mich trifft der Schlag, außerdem war ich mir sicher das wir ohne Profis meinen Jeep nie wieder zum laufen bringen würden.
Nach vielen Beruhigungszigaretten und minutenlangem laufen auf einer imaginären Kreisbahn, versuchten wir ahnungslos wie wir nun mal waren, ein Zahnrad nach dem anderen wieder hineinzudrehen.
Das misslang und iss sooooooo.........nicht zum machen.
Das Reparaturbuch half weiter, wir mussten beide Zahnräder mit untergelegten Scheiben zusammen reindrehen, wobei wir aber auch feststellen mussten das das keine Garantie dafür war, das sich die Zahnräder an ihrem Platz auch genau gegenüber standen und der Herzbolzen sich reinschieben ließ.
Nach vielen, vielen Versuchen hatten wir es irgendwann doch geschafft, die Zahnräder standen sich gegenüber, die Scheiben wurden unter Zuhilfenahme von Schraubenziehern mit drücken, leichten Hammerschlägen usw. in die richtige Position gebracht und der Herzbolzen passte wieder, meine Fresse das war ne Geburt
Nach dieser Aktion war das zusammenbauen der Achse kein Problem mehr.
Draußen war es mittlerweile Dunkel geworden und wir waren Durchgefroren aber glücklich das wir das geschafft hatten.
An diesem Abend hab ich mich besoffen
(das hab ich mir verdient) :wave:
Der Simmering iss übrigens bis heute dicht......

weiter geht´s beim nächsten mal :wave:

Andy
 
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.................. sooooooo, nach dem wechseln des Simmeringes herrschte erst mal ruhe Das bedeutet aber nich das ich an/für meinem Jeep nichts gemacht habe.
Mir fiel gleich nach dem Kauf des Jeeps auf, das sich die Musik ein bissel "komisch" anhörte, na ja der Radio der drinne war, war nich der neueste und die Zeit der Kassetten iss doch schon ne weile abgelaufen.
So besorgte ich für meinen dicken einen schmucken Cd mp3 Player.
Der Klang wurde aber auch nach dem Einbau des Cd´s nich besser so das ich mich genötigt fühlte doch mal die Türverkleidung abzumachen und mir die Lautsprecher genauer anzusehen.
Es waren noch die originalen Jensen Speaker drinne bzw. das was von ihnen noch übrig war. Eigentlich nur noch der Karton in der Mitte, der Gummi oder Schaumstoffring der ihn mit dem Rahmen verbindet.... war spurlos verschwunden, ich weiß nich ob den Mäuse gefressen haben oder ob die sich mit der Zeit in Luft auflösen
Also ab in den Med..............Elektrogroßhandel und 4 neue Lautsprecher gekauft und eingebaut. Funzt bis heute
Nachdem nun alles funktionierte hatte ich Zeit bei eBay rumzustöbern, tolle Sachen gab’s da, die jedes Jeeperherz höher schlagen lassen.
Außerdem suchte ich über Google nach Jeeps und was andere so mit ihren Autos anstellen. Gefunden hab ich ne Seite namens Jeepcherokee.org dort gab es einen ganzen Haufen für mich neue Informationen, außerdem nen Hinweis das man sich dort nich mehr registrieren kann sondern des ganze jetzt über das Jeepforum.de läuft.
Dieses Forum hab ich dann auch gefunden



Na ja ne weile hab ich nur mitgelesen, dachte so bei mir................oh man das sind alles Ärzte, Kfz-Mechaniker, Ing. Selbständige usw., da brauchste dich ned anzumelden, Schuster bleib bei deinen leisten..................damit kommste ned klar.
Außerdem war ich vorher noch nie Mitglied in einem Forum noch hatte ich je in einem gelesen. Tja ............irgendwann hab ich’s doch gemacht, zum Wohle meines Jeeps und aus Neugier, hab so auch ziemlich schnell gemerkt das fast alle Jeeper ihre Artgenossen entgegen meiner Befürchtungen sehr herzlich aufnehmen.
Hm................warum ich das erwähne .....................die Anmeldung hier hatte riesige Auswirkungen auf mich und auch auf meinen Jeep.
Dazu mehr im nächsten Beitrag.

Gruß

Andy
 
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einer geht noch bevor ich mich in die Heia schmeißen muss ............................ nachdem ich mich nun im Forum angemeldet hatte, hab ich mich 12 tage später endlich auch vorgestellt hier (stand mal) der original threat dazu.
Damit ergaben sich in gewohnt treuer Jeepmanier neue Probleme die ich zu lösen versuchte.
Unter anderem wusste ich beim besten willen nicht wie man solch ein Forum bedient................was mir wirklich sorgen machte.
Wenn ich so drüber nachdenke fing das alles mit dem Kauf des Jeeps an, laufend mußte, konnte, durfte, sollte ich "Neuland" betreten, da drängt sich einem doch die Frage auf:
Könnte es sein das dieser Amerikanische Jeep der doch für unwegsames unerschlossenes Gelände gebaut worden iss, den Geist der ersten Amerikanischen Siedler in sich trägt, die sich per Planenwagen ihren weg durch fremdes Land bahnen mussten.
Treibt es darum den Jeeper immer wieder dazu Steilauffahrten zu fahren bei denen er nur noch den Himmel sehen kann und nicht weiß wie´s weitergeht und iss er aus diesem Grund ständig auf der Suche nach einer Gelegenheit an einsamen Stellen sich seinen Weg selbst zu suchen
Na ja damals hegte ich nur den Verdacht, heute weiß ich das mein Jeep ein "gewisses" Eigenleben hat.
ER LEBT!
Ok, ich merke ich drifte auf schlüpfrigem Grund, ab, in die Welt der Mystik, doch nun zurück zur Forumswirklichkeit.
In meiner ersten Sig. stand der Zusatz : "für neues offen" Offen, ja offen wollte ich nach ner weile Beiträge lesen, vor allem meinem Auspuff haben.
Ein Glaspack des Sounds wegen, war die erste wirkliche Änderung die ich an meinem Jeep vornehmen wollte, gekauft hab ich dieses wundervolle Teil, das auch heute noch seinen Dienst unter meinem Jeep versieht, bei der allseits bekannten 4x4 Garage.



Doch anders als angenommen war es mal wieder ein Problem dat Dingens an die ihm angewiesene Stelle zu bringen.
Statt wie andere ihn einfach mit Schellen an die Stelle des normalen Topfes setzen zu können war bei mir der org. Topf festgeschweißt was nichts anderes bedeutet den alten Topf wegzuflexen und den Glaspack mit einem Stück Rohr zu verlängern und ebenfalls zu Schweißen.
Ich hatte/habe keine Hebebühne also brachte ich den Indianer in die Werkstatt und war für die 1/4 Std. Arbeit 50€ los.
(wie blöd kann man sein die 2.)
Na ja es wurde geschafft und ich bin bis heute zufrieden damit
Für alle Zweifler..................ich habe vor nen paar Tagen damit Tüv bekommen

Schluss jetzte ich muss pennen........................bis morsche :wave:

Andy
 
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Auf ein neues............................
...................so ich war jetzt Mitglied im Jeepforum.
Natürlich blieben mir die Bilder diverser Cherokeeumbauten nicht lange verborgen, genauso wenig wie die Veranstaltungen in Kiesgruben bzw. die Bilder die dann davon gepostet wurden.
Nun das war was für Mama´s Liebling, schließlich hatte ich mir den Jeep gekauft um im Gelände zu fahren, sicher ich dachte dabei eher bei uns ums Ort rum im Wald und auf der Wiese, aber ok, ne Kiesgrube geht auch
Ich weiß auch ned ................ich hab von den geposteten Beiträgen zwar kaum was verstanden, weil da für einen totalen Newbie schon zu viele Fachausdrücke oder Englische Wörter drin waren, aber Bilder reichen vollkommen aus um ein Verlangen zu wecken.
Ich denke ich hab des ganze aufgesaugt wie ein Schwamm, oder wie der Wüstensand den ersehnten Regen. Auf jeden fall war sehr schnell klar das an meinem Jeep noch einiges zu machen bzw. zu verbessern iss.
Na ja wie gesagt verstanden hab ich nicht wirklich viel und so dachte ich mir das ich doch mal an so einem Stammtisch teilnehmen sollte, man lernt die Leute kennen die einem bei Fragen antworten und kann viel besser nachhaken wenn man was ned kapiert hat vor allen dingen kriegt´s ned jeder mit
Ich vergess meine erste am Stammtisch niemals wieder
Meine Wahl viel auf den Rhein-Neckar Stammtisch, was sich dann auch irgendwann ergab und sich als Glücksfall herausstellte.
Es war wirklich ne lustige gesellige Runde und ich habe mich sehr wohl gefühlt, die männlichen Mitglieder hatten auch sehr viel Geduld um meine Fragen alle zu beantworten das ganze ohne irgendwelche Starallüren oder sonstiges, ich kam zu dem Schluss das des Jeepervolk doch ein nettes Volk iss.
Als der Abend zu ende ging und wir aufbrachen um nach Hause zu gehen, hatte ich noch eine Begegnung der "besonderen" Art, die das weitere vorgehen mit meinem Jeep entscheidend beeinflusste.
Meine Frau und ich saßen schon abfahrfertig im Indianer, als sich eine hochgewachsene, schlanke Gestalt aus dem Dämmerlicht des Parkplatzes auf uns zu bewegte.
Das es eine Frau war, konnte man an dem sanften wiegen ihrer Hüften erkennen.
Mit anmutigen Bewegungen, fast lautlos ....katzengleich kam sie Meter für Meter näher, der leichte Abendwind lies bei jedem ihrer Schritte leichte Staubwirbel entstehen, konnte aber an ihrer perfekt sitzenden Frisur keinen schaden anrichten.
Die Anspannung des Augenblicks stieg ins unermessliche, als sie endlich an unserem Fahrzeug angekommen war.
Sie beugte sich ein wenig nach vorne um mir durch das geöffnete Seitenfenster direkt in die Augen zu schauen.
In diesem Moment vergaß ich alles andere um mich herum, wagte kaum zu Atmen ............mein Hals war wie zugeschnürt.
Es schien Ewigkeiten zu dauern bis ihre feucht schimmernden Lippen die Worte formten, die sich wie die Melodie eines Evergreen´s in meine Seele einbrennen sollten
Hey, nix für ungut Andy...................der muss aber noch höher werden............ :wave:
Joh.............des war ein wirklich denkwürdiger Augenblick meines Lebens durch den ich meinen Jeep mit anderen Augen sah.
Sie hatte recht ich musste was tun.......................und durfte nicht mehr zulange damit warten.
Hm .................. somit wäre eigentlich an allem was nun mit meinem Indianer geschah ....................... nur diese Lady schuld und ich bin fein raus
Foto von der Lady stell ich keines rein aber ich glaub ihr kennt sie alle. :wave:
ok, des nächste mal schreib ich wieder über Mod´s....versprochen.

bis denne :wave:

Andy
 
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Tja..................................
doch wie von Anfang an wollte der Jeep nicht unbedingt so wie ich das wollte.
Ich hatte mit Wasser im Beifahrerfußraum zu kämpfen, hab ich übrigens immer noch, auch andere Kleinigkeiten hatten erst mal Vorrang.
Ich beschäftigte mich trotzdem intensiver mit dem Thema Höherlegung/Lift und mir wurde klar, das ich mit dem Kauf größerer reifen, bzw. anderer Felgen anfangen wollte.
Dank eBay durfte ich mal wieder "Lehrgeld" bezahlen, denn die im Marktplatz angebotenen Jeep Cherokee Felgen, hatten einen ganz anderen Lochkreis als mein Indianer. Tja ich hatte mühe die Dinger wieder loszuwerden und vor allem damit herauszubekommen zu welchem Fahrzeug die wirklich gehören.
Als ob das alles nicht genug wäre, hatte ich an einem morgen auf dem Weg zum Frondienst einen Unfall.
Ein alter 5er BMW nahm mir die Vorfahrt und ich erwischte ihn, um ihn an der Flucht zu hindern gerade noch rechtzeitig mit meinem linken Kotflügel.
Nach dem Zusammenprall war klar das der mir nicht mehr davon fahren würde
Die Stoßstange meines Jeeps hatte ganze Arbeit geleistet. So sah mein Dicker dann aus..........."ein wirtschaftlicher Totalschaden"



Es dauerte ne ganze Weile bis die Versicherung meines Gegenübers Anstalten machte zu bezahlen.
Da mir die Zeit ein bissel zu lang wurde und ich ned mit einem verbeulten Kotflügel, krummer Stoßstange und kaputten Blinker herumfahren wollte, machte ich mich bald ans Werk um die Schäden zu beheben.
Kunststück wenn man bedenkt das ich keine Werkbank oder Werkstatt habe, nich mal nen Schraubstock darf ich mein eigen nennen.
Also raus auf den Parkplatz, die Stoßstange war am meisten in Mitleidenschaft gezogen worden und wurde als erstes in die Kur genommen.



Mit den einfachsten Mitteln musste ich diesem "krummen Hund" an die Eingeweide gehn.
Schraubzwingen, verschiedene Hämmer und ein Holzbalken war alles was ich brauchte um meiner Stoßstange ihre ursprüngliche Form wieder zu geben.



Diese Art der Reparatur nennt man "Kaltverformung" sie ist zwar etwas altmodisch und hinterlässt beim ausübenden den schalen Beigeschmack schmerzender Handgelenke und Oberarme, aber laut meinem alten Werkstattmeister kriegt man nur so und nicht anders Muskeln, auf die Weiber fliegen. (der hatte immer schon nen Knall)
Wie auch immer das Ergebnis ließ sich sehen



Der nach hinten gestauchte und eingedellte Kotflügel wurde ebenso unprofesionell mit Dachlatten, Hammerschlägen und zig uralter tricks und kniffe die man so bei Spenglern abguggen kann wieder in Form gebracht.
Auch dieses Ergebnis konnte sich sehen lassen



Nachdem ich nun noch über eBay weiße Blinker " für ein neues Gesicht", nen Scheinwerferrahmen, und hier übers Forum nen neues Stoßstangenhorn besorgt hatte, sah mein Liebling wieder richtig gut aus.

Ich denke fast es iss unnötig zu erwähnen das einige der Hammerschlage daneben gingen und lebendige Teile meines Körpers trafen, doch man gewöhnt sich dran.
Und doch war es wieder ein Grund, stolz auf das geleistete zu sein
bis zum nächsten.......................
Andy
 
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Soooo.....................
bis hierher.............. iss tatsächlich nur ein halbes Jahr vergangen und doch habe ich an meinem Jeep schon mehr geschraubt als an den Autos der letzten 10 Jahre zusammen.........
Egaaaaaaallll, der Indianer war nun von frischen Kampfverletzungen und alten Kriegsleiden geheilt, so das es nun zeit wurde sein Erscheinungsbild ein bisschen zu verändern.
Mittlerweile hatte ich beim spielen auf schlammigen einsamen Waldwegen und nassen Schafwiesen bemerkt, das ich da mit meinen Winterreifen sehr schnell an Grenzen stoße.
Außerdem waren die 215ner Schlappen doch bissel zu klein. Ich musste meinem genesenen Indianer unbedingt auf die Beine helfen.
Lift hatte ich immer noch keinen, so das eben die größte mögliche Größe für die neuen Mokassins bei der Dimension 235/75 endete.
Natürlich sollte es mir auch auf keinen Fall mehr passieren das die Rothaut beim anpirschen versteckter Spielwiesen rückwärts den Buckel runterrutscht.
Ein MT-Profil sollte es sein, ordentliche Stollen, die sich im Grass festbeißen.............ihr merkt schon gelle........ich hatte noch keine Ahnung was nasse Bergwiesen wirklich für ne Herausforderung sind.
Da wie immer die Kriegskasse ziemlich leer war entschied ich mich gegen den Rat manch weisen Häuptlings dieses Forums, für den Kauf runderneuerter Reifen, der Marke Colway, schlecht/böse aussehen taten sie ganz gut und die Fa. warb mit einer sehr langen Garantiezeit......................die braucht man auch.
Die Felgen wurden nach dem Aufziehen der Reifen auch noch schwarz gestrichen, ich fand´s klasse, der Jeep sah jetzt richtig "BÖSE" aus.
Aber seht selbst



Hmmmmmm..................................und erst dieser Anblick.......................doch auch der Blick in den Mann Blickt.......................erste Sahne :wave:



Die Bilder sprechen eine Sprache die man nicht in Worte übersetzen kann, darum versuch ich’s auch gar ned......... und mach später weiter ...............

Andy
 
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weiter geht´s................................mal wieder ne Reparatur
Mit den neuen Reifen hatte ich jetzt wirklich große Freude. Oft bin ich Samstags oder Sonntagmorgens irgendwo in kleine Odenwälderortschaften gefahren und hab mir die Wege hoch in den Wald gesucht, um mit dem Jeep ein bissel meinen Spaß zu haben.
Am liebsten dahin wo Fällarbeiten stattgefunden hatten, den dort war der Boden schon aufgewühlt und ich konnte so mein Gewissen beruhigen.
Ich hatte und habe riesigen Spaß daran wenn so richtig die Brocken fliegen. Erdbrocken natürlich, keine die an den Jeep gehören.
Es dauert nicht lange und mein Indianer nahm mir diese Ausflüge übel.
Beim Gang einlegen fing es auf einmal an übelst zu rucken, ja manchmal tat es sogar nen richtigen Schlag, am schlimmsten war’s wenn ich irgendwo angehalten hatte und den Rückwärtsgang einlegte.
Auch beim fahren auf der Autobahn hatte ich nich unbedingt ein gutes Gefühl mit meinem Dicken, alles Vibrierte und wackelte, sämtliche Plastikteile der Innenausstattung waren in Bewegung.
Nach ner Forumsfrage war schnell klar das eines der Kreuzgelenke der hinteren Kardanwelle kaputt sein musste.
Ich hatte ne riesen Schiss vor der Reparatur, das hatte seinen Grund darin das viele Beiträge im Forum über Kreuzgelenkwechsel richtige Horrorzenarien enthielten von aufzuflexenden Kreuzgelenken, stundenlangem draufrumhämmern, gerissenen aufnahmen usw. war da die Rede.
Ich war noch nich lange genug im Forum um zu wissen das natürlich solche Beiträge kommen gerade wenn’s Probleme gibt wird darüber berichtet, es schreibt keiner : Kreuzgelenk gewechselt, hat alles geklappt punkt.
Na ja.....................ich hab vorher noch nie nen Kreuzgelenk gewechselt, das war mein erstes mal aber, das hier für alle die´s vor sich haben und die Forumsbeiträge auch gelesen haben.
Kreuzgelenk ging super raus und ganz easy wieder rein, war ne Sache von ner halben Stunde.
Beim meinem wurde es wirklich Zeit, 2 der Töpfe enthielten schon keine Nadeln mehr. Und siehe da das Jeepfahren machte wieder Spaß.
Das tolle an dem Jeep iss wirklich das man, wenn man will, noch sehr viel selber schrauben kann.
Na ja..............ok................besser isses , wenn er einfach läuft

gruß :wave:

andy
 
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..................... kurz nach der letzten Rep. folgte ein absoluter Überflieger Tag für mich und meinen Indianer.
Wir schreiben den 11.07.Anno 2004, ein denkwürdiges und unvergessenes Datum.
Seit Tagen nääääää schon eher Wochen hatte ich mich auf diesen Tag gefreut und meinen Jeep darauf vorbereitet.
Er wurde an allen möglichen Stellen frisch gefettet und mit Sprühfett behandelt, sogar gewaschen hatte ich mein Baby, weil ich ja damit rechnete einige Forumsleute kennen zu lernen und man muss ja nen guten Eindruck hinterlassen.
(wie bescheuert kann man sein die 3.)
Es sollte zu meinem ersten freien Fahren in Eisenberg gehen.
Was mich störte und mir an diesem Tag wirklich bitterböse zu schaffen machte, war ein übler Bandscheibenvorfall, aber ich hatte mich so auf diesen Tag gefreut das ich nicht willens war diesen ungenutzt vorüber gehen zu lassen, also Zähne zusammen gebissen und ab nach Eisenberg
Ich staunte nich schlecht als ich das Gelände dann in Augenschein nehmen konnte, die Größe war schon beeindruckend, die Möglichkeiten erst recht, das war etwas ganz anderes als im Wald und auf der Wiese rumzugurken uuuund man brauchte dort keine Angst vor Förstern zu haben.
Das dort die Gefahr von höllisch laut jaulenden 1000ccm Motoren ausging, hab ich aber sehr schnell bemerkt.
Na ja, am Anfang wußt´ ich ned "wie was wo" und hielt mich in bissel in der nähe von Joachim..... aber mal ehrlich es macht doch keinen Sinn mit nem Jeep der nur 235er MT´s drauf hat, hinter der "Mean Machine" herzufahren , davor zu stehen oder zu fahren auch ned



Ich glaub das sahen andere genauso und es dauerte nich lange bis mich 2 XJ Fahrer... Raveman und XJHardy.... unter ihre Fittiche bzw. in ihre Mitte nahmen.
Sie hatten beide schon ein 4" Fahrwerk verbaut und zeigten mir "wo´s lang geht"
Ich brauchte nichts weiter zu tun als zu versuchen hinter den beiden oder einem von ihnen herzufahren, das war natürlich des beste was mir passieren konnte, ich war nicht alleine und konnte mir abguggen wie andere die Passagen meistern und es dann selber versuchen.
Später gesellte sich auch noch maddoc hinzu und wir tobten zu 4. durchs Gelände.
Natürlich..............ihre Jeeps waren höher, da wo die Jungs locker drüber fuhren krachte, schrabbte und knirschte es unter meinem Indianer gewaltig, so das mir manchesmal Angst und Bange wurde.
Ich konnte aber ganz gut mithalten, bei den Steilauffahrten wunderte ich mich ein bisschen das die beiden da so locker hochzogen und mein Indianer da ziemlich zu schnaufen hatte, hm...........das lag daran das ich keine Ahnung davon hatte das man im Gelände ruhig auch den 4Low benutzen darf diesen feinen Kniff hab ich erst auf dem Forumstreffen kennen gelernt
Ich fuhr halt den Jungs in 4High hinterher. Auf jeden Fall war ich von meinem Jeep restlos begeistert und merkte erst jetzt was dieses Baby wirklich kann, ich kam mir ein bissel vor wie "Alice im Wunderland".
Bei Verschränkungspassagen hatte ich natürlich noch meine Probleme die Stabis hatte ich ja noch drinne, so das der Jeep öfters mal ein Beinchen hob, oder wie hier auf dem Bild gleich dazu noch hängen blieb.



Na ja................die Krähe begann auf jeden Fall an diesem Tag hüpfen zu lernen



Leider traf ich doch irgendwann durch den tiefhängenden Bauch des Jeeps, einen im Sand versteckten Stein, der mir die Getriebebrücke ziemlich ramponierte aber eh................des war´s wert.
Und beim Medizinmann der Indianer der seinen Wigwam in Eschelbronn aufgeschlagen hat, lag zufällig noch eine rum.
Doch waren die ständigen Schläge und das Rumgeschüttel für meine Bandscheiben das endgültige aus.
Gleich von Eisenberg aus fuhr ich mit dem total eingesauten Jeep nach Heppenheim ins Krankenhaus, welches ich erst nach 2 Spritzen wieder verlassen durfte.
Außerdem musste ich unterschreiben das ich das KKH auf eigene Gefahr und gegen ausdrücklichen Ärztlichen Rat wieder verlassen wollte, die haben schon die Messer gewetzt die Weißkittel.
Nun ich konnte kaum noch laufen und krächzte so im Haus rum, was einerseits sch........lecht war aber mir auch Zeit verschaffte über einen geeigneten Lift nachzudenken.
Denn wenn da vorher noch in den tiefen meines Gehirns irgendwelche vernünftigen Gedanken die meinen Jeep betreffen vorhanden gewesen sind, oder rationales denken an irgendeiner stelle noch die Oberhand hatte................ dieser Tag dieses Gelände, dieses Geschüttel und die anderen anwesenden Jeeper haben sie Restlos zerstört, zerstreut, ausgepustet.......................es hatte mich voll erwischt, die Liftitis übernahm fortan das lenken.
Ich brauchte nen Lift.....................UNBEDINGT
das war der Vorsatz....................
mal sehn wann er kommt...............
Andy
 
BlackCrow

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so..................... lange überlegt hab ich nach dem Ausflug ins Gelände nun nicht mehr. Der Einbau eines 4" Lifts war schon für den 24.des gleichen Monats geplant.
Nach hin und her überlegen kosten überschlagen usw. wollte ich meinem Indianer vorne mit GrandCherokee V8 Schraubenfedern + 2" Spacern und hinten mittels 2,5" Zusatzfederblatt und 1,5" langen Schäkel auf die Beine helfen.
Das RE Zusatzfederblatt und die Schäkel kaufte ich in der 4x4 Garage, die Schraubenfedern des Grand bekam ich vom Wichtel und die Spacer holte ich mir bei Blue Gerbil ab.
Außerdem hatte ich ne "Montageanleitung" für den Lifteinbau die man sich auf Jeepcherokee.org herunterladen konnte und ne menge Telefonnummern für den technischen Support in Notfällen im Gepäck.
Am 24.7.05 um ca.11:30 begann sich also ein lang gehegter Wunsch zu erfüllen.
Ich hatte auch einen sehr motivierten Helfer, nämlich meinen Sohn Benny mit dabei, außerdem wollte ich den Indianer bei meinem Dad zuhause in die Kur nehmen, den der hatte ein Schweißgerät und andere wichtige Werkzeuge die ich brauchen würde wenn Schrauben abreißen oder was sonst noch alles schief laufen konnte.
Wir fingen also an der Hinterachse an und hielten uns genau an den Plan, es klappte eigentlich auch alles sehr gut, nur hatte ich leider keine Zeit gehabt die zu lösenden Schrauben mit ordentlich Sprühöl im Vorfeld zu behandeln, das bekamen sie erst während des Ausbaus ab.
Es war also kein Wunder das die Schrauben und Muttern bis zum letzten Gewindegang furchtbar schwer zu drehen waren, besonders seien hier die Bolzen der Schäkel hervor gehoben für die ich noch ein Rohr auf die Ratsche stecken musste und die mir 2 Stecknüsse sprengten.
was auch wirklich kaum zum aushalten war, durch den Sand der laufend herunterrieselte, sich mit dem Sprühöl auf den Werkzeugen vermengte und dem Druck den man aufwenden musste um die Schrauben zu lösen, sahen meine Hände ziemlich schnell aus wie Krebsscheren, knallrot wie von nem gekochten Hummer.
Na ja ich hatte ein Ziel also ignorierte ich´s. Hier mal ein Bild während des Einbaus der Zusatzblätter.





Wie gesagt, hinten ging alles ziemlich glatt, es rissen keine Schrauben ab usw.
Der hintere Stabilisator wurde bei der Gelegenheit ausgebaut und ward nie wieder gesehen.
Vorne wurde es da schon schwieriger, auch da hielten wir uns genau an den Plan, bis zu der stelle wo es darum ging das man die Bolzen der oberen und unteren Längslenker lösen sollte um die Schraubenfeder aus bzw. einbauen zu können.
Hm...........................ich wusste leider überhaupt nich was Längslenker sind.....................aufgrund des Namensteils "Lenker" suchte ich eben vorne an dem Lenkgestänge aber mir wurde auch nach längerem suchen ned klar was ich da lösen sollte um die Federn ausbauen zu können.
Ich hatte irgendwie eine solche Blockade das selbst mehrmalige anrufe bei XJHardy kein Licht ins dunkel bringen konnten.
Ich hab’s einfach ned gerafft.
Egal, nachdem mein Dad schnell noch 3 Federnspanner besorgt hatte kamen wir auch so weiter, da wurden die alten und die neuen Federn eben so lange zusammengezogen bis sie rausgehen, was natürlich viel langwieriger und mühsamer iss, aber so isses halt wenn man keine Ahnung hat, dann tut man sich weh/schwer.
Aaaaber ich hatte auch vorne das Glück das nirgendwo Schrauben abrissen, leider wurde auch schnell klar das die originalen Stossdämpfer jetzt zu kurz sind, genauso wie die originalen Stabistangen die jetzt beim einfedern an den Schraubenfedern schrappten, aber egal ich hatte nur die also so gut es ging wieder dran die Dinger.
Na ja es war 22 oder 23 Uhr und schon dunkel als ich wieder zuhause war, müde war ich die Arme taten weh, die Hände brannten wie Feuer ebenso meine Augen die voller Eisenbergsand waren.
Ja ich und mein Bub wir waren beide rechtschaffen ferdisch...................aber glücklich über einen 4" Lift
siehe Bilder...................









Ein paar Tage später wurden wie auf obigem Bild schon zu sehen, noch Quick Disconects eingebaut und wenigstens die hinteren Stoßdämpfer ein kleines Stück mittels der Stabihalter verlängert, trotzdem waren sie viel zu kurz so das sie schon beim überfahren von Kanaldeckeln schlugen.
Auch die Bremsleitungen wollten begradigt werden, die Längslenker mussten losgedreht und nach nem bissel auf der Stosstange hüpfen wieder festgedreht werden, gebrauchte Rockrails von Joachim gab’s auch gleich darauf und die Spur musste auch noch neu eingestellt werden.
neue Dämpfer braucht das Land.....................
 
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