[WK2] Motorschaden Dieselproblem - Alternativen?

Diskutiere [WK2] Motorschaden Dieselproblem - Alternativen? im Technik allgemein Forum im Bereich Jeep Modelle & Technik; Hallo Fan-Gemeinde, möchte mir einen gebrauchten Grandy kaufen mit dem 3l Diesel aus Italien. Es scheint aber ein grosses Risiko zu sein wegen den...
wernersp

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Hallo Fan-Gemeinde,
möchte mir einen gebrauchten Grandy kaufen mit dem 3l Diesel aus Italien. Es scheint aber ein grosses Risiko zu sein wegen den vielen Motorschäden welche hier zu lesen sind und welche auch in den Online Portalen von Gebrauchten zu finden sind.

Gibt es da gewisse Jahrgänge die das weniger haben oder kann ich beim Kauf auf gewisse Sachen achten, damit ich dieses Risiko minimieren kann?

Gruss aus der Schweiz
 
Nyne1526

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Schmierung und regelmäßig Öl wechseln ist das A und O. Auch die wechselintervale verkürzen.
Statt 5w30 darauf achten das die Umstellung auf 5w40 erfolgt ist, seit dem hört man nichts mehr.
Alle die es bis jetzt erwischt hat, hatten immernoch das 5w30 drin.

Das andere Thema wäre die Bosch HD Pumpe, aber das liegt nicht in der Hand von Jeep oder anderer Marken.
Wichtig ist eben qualitativ guter Sprit und etwas Monzol 5C ( 2-Takt Öl) kannst da nichts falsch machen.

Alles andere ist eine Sache des Zufalls.
 
Leberwurstbrot

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Wichtig ist eben qualitativ guter Sprit
Wie meinst Du das? Kraftstoff ist genormt, da gibt es keine Unterschiede. Oder meinst du diese „Premiumsorten“, dessen bessere Wirkung eigentlich auch angezweifelt wird?
 
Nyne1526

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Wie meinst Du das? Kraftstoff ist genormt, da gibt es keine Unterschiede. Oder meinst du diese „Premiumsorten“, dessen bessere Wirkung eigentlich auch angezweifelt wird?
Angezweifelt wird die bessere Wirkung nicht.
Es wird die "spürbare" Wirkung angezweifelt was manch ein Tuningfanatiker meint zu bemerken.
Da wird einfach die Zündwilligkeit und Leistung miteinander verwechselt.
Was ich meine sind die Additive die die Schmierwirkung etwas erhalten oder erhöhen welche bei den Normal bzw Normsorten nicht in der Menge und Umfang enthalten sind.
 
wernersp

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Besten Dank für deine Antwort. Also ist das Ganze ein Problem des Motorenoels? Muss in dem Fall schauen, dass alle Service in einer offiziellen Jeep Garage gemacht wurden und das aktuelle Oel ein 5W40er ist.....
 
Nyne1526

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Also ist das Ganze ein Problem des Motorenoels?
Mag sein das es gepfuscht wurde oder wie hier mal einer gesagt hat , ein Erdbeben hat die Werkzeuge vestellt😂😂

Ich meine sogar das bei Jeep direkt gelesen zu haben das die wegen der einlaufenden Kurbelwelle die Heißviskosität auf 40 umgestellt haben. Klingt natürlich auch logisch.
 
Kozel

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Den Diesel nicht permanent über 3000 U/min bewegen, 5w40 wegen Öltemperaturanstieg an der Belastungsgrenze (Ölkühler unterdimensioniert) und Monzol 450ml pro Tankfüllung, dann müßte es funktionieren mit der Haltbarkeit.
 
wernersp

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Bei uns in der Schweiz ist Tempo 120km/h. Denke da wird der Motor im Normalfall nicht über 3000 U/min drehen. Was ich natürlich nicht weiss, welche Vorgeschichte das Fahrzeug haben wird, aber schon mal gut zu wissen wie man den Motor schonend behandeln muss. Schon was anderes gegenüber meinem jetzigen welcher kaum Tod zu kriegen ist.....
 
OldTom

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Schmierung und regelmäßig Öl wechseln ist das A und O. Auch die wechselintervale verkürzen.
Statt 5w30 darauf achten das die Umstellung auf 5w40 erfolgt ist, seit dem hört man nichts mehr.
Alle die es bis jetzt erwischt hat, hatten immernoch das 5w30 drin.

Das andere Thema wäre die Bosch HD Pumpe, aber das liegt nicht in der Hand von Jeep oder anderer Marken.
Wichtig ist eben qualitativ guter Sprit und etwas Monzol 5C ( 2-Takt Öl) kannst da nichts falsch machen.

Alles andere ist eine Sache des Zufalls.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wurden die meisten Motorschäden, über die hier im Forum geschrieben wurde, von einer BOSCH CP4.2 Hochdruckpumpe, die gefressen hatte, verursacht. Ob die Pumpe kurz davor ist ihren Geist aufzugeben, kann man kontrollieren, indem man die sog."Metering Unit" abschraubt und schaut ob sich Metallspäne abgelagert haben.
Nicht die Pumpe ist der Kostentreiber im Falle eines Defekts, sondern die Kosten um das mit Metallspänen verunreinigte Kraftstoffsystem inkl. der Injektoren zu erneuern. Wenn die Instandsetzung nach Werkstattvorgabe erfolgt, kommt da locker ein 5-stelliger Betrag zusammen.
 
wernersp

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Super, merci für den Input für diesen Dieselkraftstoffpumpen Bug. Ich fasse mal zusammen:
- Kontrolle ob alle Service gemacht wurden
- Kontrolle ob auf Motorenoel 5W40 umgestellt wurde
- Kontrolle ob Dieselkraftstoffpumpe Typ BOSCH CP4.2 verbaut wurde
- Falls ja: Kontrolle "Metering Unit" auf Ablagerung Metallspäne
 
OldTom

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Jeep und noch ein paar andere.
Super, merci für den Input für diesen Dieselkraftstoffpumpen Bug. Ich fasse mal zusammen:
- Kontrolle ob alle Service gemacht wurden
- Kontrolle ob auf Motorenoel 5W40 umgestellt wurde
- Kontrolle ob Dieselkraftstoffpumpe Typ BOSCH CP4.2 verbaut wurde
- Falls ja: Kontrolle "Metering Unit" auf Ablagerung Metallspäne
Punkt 3 kannst du dir sparen. Diese Pumpe ist definitiv verbaut.
 
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Upps..Oelkühler? Muss ich mal Googeln wo der genau montiert ist.. Danke für den Tip.

Checkliste habe ich mal angepasst.
- Kontrolle ob alle Service gemacht wurden
- Kontrolle ob auf Motorenoel 5W40 umgestellt wurde
- Kontrolle bei Dieselkraftstoffpumpe Typ BOSCH CP4.2 "Metering Unit" auf Ablagerung Metallspäne
- Kontrolle Oelkühler auf Undichtheit
 
Steira

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der vm motor hat den ölkühler seitlich, fahrerseitig unter dem ölfilter
 
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Vielen Dank für die Infos. Denke das könnte auch für andere Forums-Mitglieder von Interesse sein.

Checkliste habe ich mal angepasst.
- Kontrolle ob alle Service gemacht wurden
- Kontrolle ob auf Motorenoel 5W40 umgestellt wurde
- Kontrolle bei Dieselkraftstoffpumpe Typ BOSCH CP4.2 "Metering Unit" auf Ablagerung Metallspäne
- Kontrolle Oelkühler auf Undichtheit => Oellkühler seitlich, fahrerseitig unter dem Oelfilter
 
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Hat jemand ein Bild vom Motor mit dem Einbauort dieser Dieselpumpe bei welcher ich diese "Metering Unit" abschrauben kann um mögliche Ablagerungen von Spänen zu kontrollieren? Oder ist das auch wieder eine halbe Zerlegung vom Motor?
 

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Bei uns in der Schweiz ist Tempo 120km/h. Denke da wird der Motor im Normalfall nicht über 3000 U/min drehen. Was ich natürlich nicht weiss, welche Vorgeschichte das Fahrzeug haben wird, aber schon mal gut zu wissen wie man den Motor schonend behandeln muss. Schon was anderes gegenüber meinem jetzigen welcher kaum Tod zu kriegen ist.....
Hat jemand ein Bild vom Motor mit dem Einbauort dieser Dieselpumpe bei welcher ich diese "Metering Unit" abschrauben kann um mögliche Ablagerungen von Spänen zu kontrollieren? Oder ist das auch wieder eine halbe Zerlegung vom Motor?
Das würde ich auch gerne wissen ,wo sich diese Metering Unit befindet . Kommt man dort leicht ran um die abzuschrauben?
 
Ivo76

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Mir erschliesst sich der Nutzen dieser Kontrolle nicht 🤷🏼‍♂️

1. wenn da Späne sind ist der Schaden schon da und der dicke rennt wenn überhaupt nicht mehr wie er soll.
2. wenn da keine Späne sind ist soweit alles ok.
Dies wiederum ist bloss ne Moment Aufnahme die morgen schon wieder anders aussehen kann.
 
Heisseluft

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Ein absolut berechtigter Einwand...wenn heute keine Späne da sind, ist auch kein weiterer Schaden ersichtlich.
Sind Späne da, läuft der Karren schon lange nicht mehr....also zu spät nachgeschaut...
 

TonyJeep

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Ein absolut berechtigter Einwand...wenn heute keine Späne da sind, ist auch kein weiterer Schaden ersichtlich.
Sind Späne da, läuft der Karren schon lange nicht mehr....also zu spät nachgeschaut...
Ja das wäre doch dann beim Kauf (besser vor Kauf) ein perfekter Zeitpunkt nachzusehen.
Wenn das nur eine Schraube ist, auch leicht zu bewerkstelligen, auch in einer Werkstatt.

Sollten Späne drinnen sein, bleibt der Wagen stehen.
Ohne Späne kann für das ruhige gewissen ja eine neue Pumpe eingebaut werden :)
 
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Nunja, einige...
Falsch. Wenn du dort Späne siehst, läuft der Karren schon nicht mehr....also du hast bei jeden laufenden Motor keine Späne....mach was draus....
 
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