Wie breit ist zu breit? Spurverbreiterung beim Grand Cherokee WG

Diskutiere Wie breit ist zu breit? Spurverbreiterung beim Grand Cherokee WG im Grand Cherokee WJ, WG Forum Forum im Bereich Grand Cherokee / Commander Forum; Hallo zusammen, habe keinen passenden Beitrag gefunden, bin aber auch noch nicht wirklich vertraut mit den Suchfunktionen in Foren. Ich möchte...
Kopterroffle

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Hallo zusammen,

habe keinen passenden Beitrag gefunden, bin aber auch noch nicht wirklich vertraut mit den Suchfunktionen in Foren.

Ich möchte die Spur meines GC noch etwas verbreitern und wollte mal wissen, ob das noch Sinn macht bzw. ob der Dicke das aushält.
Aktuell habe ich 30 mm Spurverbreiterung pro Rad verbaut, zusammen mit den originalen Rogue Silver Felgen mit 50 mm ET.
Da ich mir gerne neue Felgen zulegen möchte, überlege ich, ob nicht welche mit etwas weniger ET passen würden, vielleicht so um die 10 mm weniger.
Dass der TÜV dabei vermutlich einen Tobsuchtsanfall bekommt, ist mir klar, darum soll es aber nicht gehen.
Mich beschäftigt eher die Achsgeometrie, also ob man sich ab einer gewissen Breite Sorgen machen muss, dass Achse und Spur darunter leiden.
Man sieht es ja bei den Amis, dort laufen die Räder teilweise gar nicht mehr im Radkasten, sondern stehen komplett raus. Wie machen die das, breitere Achse?

Leider hat mein Dicker bereits jetzt schon eine verbogene Achse und dadurch etwa 6 Grad negativen Sturz an den Vorderrädern, was ich jedoch mit einstellbaren Traggelenken weitestgehend korrigieren konnte. Trotzdem möchte ich die Achse nicht noch stärker belasten, was sie ja zwangsläufig wird, je weiter man mit den Rädern nach außen geht.
Meint ihr ich kann noch ein bissle verbreitern? Hat das schon jemand ausprobiert und kann etwas zur Freigängigkeit der Räder (gedacht sind 245/75 16) sagen? Am Kotflügel möchte ich nichts machen.
Habe eine 2 Zoll Höherlegung verbaut.

Bin über jede Meinung dankbar.


Grüßle
Johannes
 
Nichtraucher

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Leider hat mein Dicker bereits jetzt schon eine verbogene Achse und dadurch etwa 6 Grad negativen Sturz an den Vorderrädern, was ich jedoch mit einstellbaren Traggelenken weitestgehend korrigieren konnte. Trotzdem möchte ich die Achse nicht noch stärker belasten, was sie ja zwangsläufig wird, je weiter man mit den Rädern nach außen geht.
Meint ihr ich kann noch ein bissle verbreitern?

Bin über jede Meinung dankbar.


Grüßle
Johannes

So ein klein wenig fehlen mir die Worte, ich sag aber mal so, mehr als zusammenbrachen kann das Auto eigentlich nicht.

Gruß
Willy
 
Buster3

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Ich fahre seit über 10 Jahren so rum, ET weiss ich jetzt nicht aus dem Kopf, könnte aber schon Minus sein, ist mit
30mm Spruplatte 265 70 r16, eintragen kannst du aber bestimmt vergessen!
Habe es nur ohne Spurplatten eingetragen bekommen. :newlaugh:

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V8Jeeper

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Leider hat mein Dicker bereits jetzt schon eine verbogene Achse
Servus,

kannmir bei normaler Fahrweiße ohne extreme Aktionen nicht vorstellen, dass die Achse wegen Spurplatten usw. sich verbogen hat, da war sicher etwas anderes im Spiel.

Felgen mit passender ET sind dafür ausgelegt und die bessere Wahl, aber Spurplatten mit Gutachten halten genauso da die ja in verbindung mit der Felge getestet bzw. erlaubt sind.

Da du es ja legal haben willst, bleiben dir nur Felgen da es Platten mir mehr als 30mm und Tüv kaum geben wird.

Dein Problem sollte es erst mal sein alles auszumessen und dann nach legalen Möglichkeiten zu suchen.

Bei ET 50 und 30er Platten bist im Endefekt bei Felgen ET 20, also wären ET 10 ja genau die 10mm die du haben möchtest (falls sie dann abgedeckt, nicht schleifen und Gutachten haben).

Die Belastung ist gleich, egal ob Felge oder Platte.

Wenn es einfach nur ohne Tüv sein soll, versuch Platten zu bekommen oder pack noch ne 10er drunter (Radbolzen in der richtigen länge sind Pflicht)

Beim Autospeedway habe ich und auch Kumpels locker bis 100mm Platten im Grenzbereich über lange Zeit gefahren, aber da brauchst keinen Tüv und die Räder müssen auch nicht abgedeckt sein :beerchug:

erstmal solltest du sagen ob es (hoffentlich) legal sein soll oder einfach "No Risk, No Fun"
 
Buster3

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Achja zum Thema, das Material leidet, wenn wir so anfangen kann man ihn gleich stock lassen. Ist doch klar alles was man höher und breiter usw. macht geht besonderes auf alle teile der Vorderachse, da muss man dann halt mehr tauschen als beim Stock.

Aber lieber das der WJ geil aussieht und dafür dann eben an der Eisdiele en etwas kleineres Eis kaufen! :jester:
 
Buster3

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Servus,

kannmir bei normaler Fahrweiße ohne extreme Aktionen nicht vorstellen, dass die Achse wegen Spurplatten usw. sich verbogen hat, da war sicher etwas anderes im Spiel.
Wahrscheinlich sind die Balljoints nicht mehr die besten und der Vermesser hat gesagt die Achse ist krum.
 
Kopterroffle

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@Buster3 danke für Deine Rückmeldung, sieht auf jeden Fall stark aus Dein Jeep!

@V8Jeeper danke ebenfalls, sehr nützliche Infos, werde ich mir überlegen, ob ich auf die SPV verzichte und eine dementsprechende ET nehme.

@V8Jeeper @Buster3 ich habe mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Die Achse war schon krumm, als ich den Jeep gekauft hatte. Da war er noch komplett Stock. Die Spurverbreiterung kam dann erst nachträglich von mir drauf. Die Balljoints sind wie erwähnt neu gemacht und durch einstellbare ersetzt.

Eintragung sollte ich hinbekommen, die SPV ist bereits eingetragen, und ich würde behaupten, dass die Lauffläche vom Reifen, wenn man wie mein TÜVler etwas schielt, auch bei weiteren 10mm durch eine andere ET abgedeckt ist, und es sich somit eintragen lassen sollte. Wenn nicht, kleb ich 0815 Kotflügelverbreiterungen dran, welche dann halt leider wieder abfallen, sobald ich den Hof vom TÜV verlasse. Laut diesem macht es einen deutlichen rechtlichen Unterschied, wenn man eine Spurverbreiterung mit ergänzender Kotflügelverbreiterung eingetragen hat, auch wenn die Verbreiterung nicht mehr angebracht ist, als wenn man komplett auf die Eintragung verzichtet. So ist zumindest die Betriebserlaubnis nicht erloschen, sondern man hat nur gegen eine Auflage verstoßen, oder irgendwie so ähnlich. Aber darum soll es wie erwähnt nicht gehen.

Ich wollte nur wissen, was die Experten davon halten, wenn man die Spur im Vergleich zur Serie um 40mm pro Rad verbreitert, wenn die Achse schon einen Vorschaden hat. Dass das Material etwas mehr darunter leidet, aber die Achse auch nicht gleich durchbricht, ist mir klar.
Ich bin jedoch zuvor Lada Niva gefahren und habe dort mal gelesen, dass man die Spur um max. 30mm pro Seite verbreitern soll, da sonst die Achse sehr stark darunter leidet. Das lässt sich vermutlich aber nur schwer vergleichen, das Material beim Jeep deutlich robuster sein wird...

Aber wenn es so viele mit deutlich breiterer Spur gibt, denke ich mal, mein Dicker wird die 40mm trotz vorerkrankter Achse schon aushalten.
Fahr dann lieber einmal mehr zur Achsverm., um zu kontrollieren, ob sich was kritisch entwickelt.

Danke euch ;)
 
Nichtraucher

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Achja zum Thema, das Material leidet, wenn wir so anfangen kann man ihn gleich stock lassen. Ist doch klar alles was man höher und breiter usw. macht geht besonderes auf alle teile der Vorderachse, da muss man dann halt mehr tauschen als beim Stock.

Aber lieber das der WJ geil aussieht und dafür dann eben an der Eisdiele en etwas kleineres Eis kaufen! :jester:
Ich bin da sehr spießig und würde eher die Achse richten, als durch gediegene Optik von dem verbogenen, eigentlich ja auch unwichtigem Fahrwerksteil abzulenken.

Gruß
Willy
 
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Ich wollte nur wissen, was die Experten davon halten, wenn man die Spur im Vergleich zur Serie um 40mm pro Rad verbreitert
Das macht keine Probleme, ZJ hat Serie auch ET 31,5 oder ET 25,5, ich fahr ET -28 voll legal
(ohne Platten) und auch Offroad ohne Probs. Das sind dann zwischen 53,5 bis 59,5mm Abweichung. :beerchug:
 
Kopterroffle

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@Nichtraucher was meinst mit Achse richten? Wie soll das gehen?

Ich hatte auch lange überlegt, ob ich eine neue einbaue, oder eben die verstellbaren Traggelenke.
Da eine neue Achse laut Jeep Vertragshändler aber 8t€ kostet, und sowieso nicht mehr lieferbar ist, müsste es eine gebrauchte sein.
Und wer weiß, ob die dann nicht auch verbogen oder wie sonst der Zustand so ist.
Da meine Achse erst 100tkm runter hat, habe ich mich für die Variante mit den Traggelenken entschieden, auch aus Kosten- & Aufwandsgründen.
 
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Ich bin da sehr spießig und würde eher die Achse richten, als durch gediegene Optik von dem verbogenen, eigentlich ja auch unwichtigem Fahrwerksteil abzulenken.

Gruß
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Ja klar, wenn ne Achse wirklich verbogen ist kommt eine neue bzw. andere rein ist doch wohl logisch!
Ich habe aber von Mehrkosten durch mehr Materialbelastung gesprochen, spass kostet!
Die Teile verschleissen schneller als unter normaler Belastung und müssen darum öfter getauscht werden!

Was denkst du von mir das ich mit ner Schrottkarre rumfahre?
Nee ist schon klar! :newlaugh:
 
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@Nichtraucher was meinst mit Achse richten? Wie soll das gehen?

Ich hatte auch lange überlegt, ob ich eine neue einbaue, oder eben die verstellbaren Traggelenke.
Da eine neue Achse laut Jeep Vertragshändler aber 8t€ kostet, und sowieso nicht mehr lieferbar ist, müsste es eine gebrauchte sein.
Und wer weiß, ob die dann nicht auch verbogen oder wie sonst der Zustand so ist.
Da meine Achse erst 100tkm runter hat, habe ich mich für die Variante mit den Traggelenken entschieden, auch aus Kosten- & Aufwandsgründen.
Ich habe eine gebrauchte Achse verbaut die war i.o, habe das Teil vor dem Einbau halt konserviert und optisch wieder schick gemacht.

Bin auf einer schmalen Straße beim ausweichen am Straßenbankett über einen Stein gedonnert.
Danach war das Achsrohr krumm, konnte man mit einem Haarlineal sehen.

Ansonsten kann man eine gebrauchte auch vor dem Einbau überholen lassen.
Dann landet man irgendwo bei 2k und hat auch die Gewissheit das demnächst auch kein Straßenbahnsound aufkommt.
 
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Ich habe eine gebrauchte Achse verbaut die war i.o, habe das Teil vor dem Einbau halt konserviert und optisch wieder schick gemacht.

Bin auf einer schmalen Straße beim ausweichen am Straßenbankett über einen Stein gedonnert.
Danach war das Achsrohr krumm, konnte man mit einem Haarlineal sehen.

Ansonsten kann man eine gebrauchte auch vor dem Einbau überholen lassen.
Dann landet man irgendwo bei 2k und hat auch die Gewissheit das demnächst auch kein Straßenbahnsound aufkommt.
Kann ich mich noch dran erinnern, ist schon viele Jahre her.
 
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Die Zeit geht nur so durch, die Achse ist aber noch recht ruhig ;)
 
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vergiss die Achse, solange sie in den geforderden Bereich einstellbar ist, passt das schon.
Das sehe ich anders an der Stelle, nämlich eher so:
Ich bin da sehr spießig und würde eher die Achse richten
Das hat aber mit Spießigkeit nix zu tun.
Eine krumme Achse macht doch weitaus mehr Probleme als "nur" einen versauten Sturz am Rad?!
Vorzeitiger Tod der Achslager, Tellerrad Kegelrad Paarung für'n Arsch, hervorgerufen durch den Winkelversatz der Welle (6 Grad ist schon nicht ohne), je nachdem wo das Ding krumm ist. Dann haste nämlich ein größeres Problem.
Würde zumindest die Lager und Räder im Diff ausgiebig inspizieren.
 
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Ist doch Wurst, außer es ist eine Achse mit vari Lock, dann kann es sich lohnen den Inhalt aufzuheben. Je nachdem wie lange man den Wagen halten will.

Ich finde allerdings das es rumgemurkse ist wenn man versucht mit Tricks wieder hinzubiegen.
Ich empfehle die Flucht nach vorne.
 
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Wie breit ist zu breit? Spurverbreiterung beim Grand Cherokee WG

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