Welche Dachboxen sind zu empfehlen?

Diskutiere Welche Dachboxen sind zu empfehlen? im Non Tech Forum Forum im Bereich Jeep Modelle & Technik; Hallo, eigentlich wollte ich die Wolfpack Pro von Frontrunner nutzen. Leider sind diese zu klein. Ich möchte gerne zwei Klappstühle und...
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Hallo,

eigentlich wollte ich die Wolfpack Pro von Frontrunner nutzen. Leider sind diese zu klein. Ich möchte gerne zwei Klappstühle und eigentlich auch einen Tisch rein machen…

die Stühle sind 54x57x10cm groß.
Der Tisch ist theoretisch 14x18x19cm groß…

wo habt ihr eure Stühle verstaut? Und wo denTisch?

habt ihr Empfehlungen?

danke euch
 
Mik

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Der Tisch ist theoretisch 14x18x19cm groß…
Des is aber ein sehr kleiner Tisch 🤔
Den würdest du ja fast noch ins Handschuhfach bekommen 🤣

Thule hat eigentlich ganz passable Dachboxen in allen Größen, dort bekommt man auch nach Jahren noch Ersatzteile.

Mik
 
392er

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Sorry, Tisch hat 14x18x90…

wie befestige ich die Boxen am besten auf einem Frontrunner Slimline II?

ich schaue mir die Thule mal an.

habe aktuell folgendes auf dem Dach geplant

iKamper Skycamp 3.0 Mini hinten drauf.

somit habe ich vorne noch ca. 140cm x 90cm zur Verfügung.

habe dann geplant eine Reihe mit ca 55cm tiefe mit Frontrunner Doppelreservekanister mit 42l und daneben eine Alukiste mit ca 100x55cm

in die andere Reihe dann zwei Frontrunner Cub box mit 32cm tiefe und 44cm breite sowie den 42l Wasserkanister mit ca.51cm breite.

die Frage ist dann nur wie ich die beiden Cub Boxenbefestige um nicht noch mehr breite zu brauchen und ob ich ganz vorne die große Box und die Rservekanister mache oder die beiden Cubboxen und den wasserkanister?

ebenfalls noch die Suche nach einer passender Box mit ca. 100x55cm. Ich schaue mal bei Thule. Suche aber eigentlich eckige Boxen
 
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Carlo-ZJ

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  • Die Platform allein wiegt 30Kg
  • Das Zelt wiegt 57kg
  • 42L Kanister
  • Und noch eine Kiste o_O
Ich würde so viel wie nur möglich im Auto transportieren. Umso schwerer der Gegenstand umso niedriger.

Wenn möglich würde ich versuchen alles, außer halt das Dachzelt im Auto zu transportieren.

Wenn Du die Stühle und den Tisch auch für Pausen herausholen möchtest, halt möglichst griffbereit im Auto verstauen.
 
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Goldsucher

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Bei mir habe ich BW-Boxen aus Alu fest mit dem Slimline 2 verschraubt. Eine Box ist mit 85x85 etwas größer und nimmt den Tisch mit 80x80cm gut auf. Wie Carlo schon schreibt, achte auf das Gewicht. Daher habe ich Stühle von Helinox in den Boxen sowie anderes leichte Equipment, damit es innen im Fahrzeug frei bleibt - ich habe einen Schlafausbau von Red Rock Adventures eingebaut und schlafe innen.

20220826_084206.jpg

Die Boxen habe ich innen gedämmt, damit nichts klappert.

20210727_160009.jpg
 
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Moin, ja, absolut. Auf das Gewicht möchte ich achten, aber ich möchte eine Rücksitzbank noch komplett haben und später nur den Kofferraum ausbauen. Hier kommt Küche rein, Kühlbox, Batterie, und noch 1-2 Kisten für Utensilien / Klamotten.
Dann ist aber auch schon voll.

Deshalb wollte ich auf dem Dach haben:
- iKamper Skycamp 3.0 Mini (57KG)
- Tisch und Stühle (zusammen 12KG)
- Box für Tisch und Stühle (ca. 10KG)
- 2 x Reservekanister (zusammen ca. 42kg)
- eventuell 1 x Wasserkanister (ca 42kg)
- 2 x kleine Box für Kleinkram (je 2KG)

Wären 165KG auf dem Dach


Seitlich am Dach dann:
- iKamper ExoShell 270° Markise (30KG)
- 2 x Bergungsboard (zusammen ca. 11KG)
- eventuell Wagenheber (14KG)

Wären ca. 55KG seitlich am Dach

Was meint Ihr? Sollte das gehen?
 
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Nachdem die Kisten ja nicht gerade Zuladungswunder sind, würde ich mal auf die Waage fahren, wenn dein Dachträger und Dachzelt drauf sind.
Da kommt schnell Ernüchterung auf :)
Wasser und Sprit gehören mMn nicht auf nen Dachträger, oder an die Seite.
Zum einen wegen dem Gewicht, zum anderen wenn du ihn mal umlegst, duscht du das Auto mit Sprit ab.
Das wäre mir zu heiß 🔥
 
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Also ich habe nicht vor mit dem Auto in solche Gegenden zu fahren wo ich dieses umlege :)

Auflastung auf 3500kg zGG kommt nächstes Jahr.
 
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Du hast aufm Schirm, das damit die Garantie hops geht?

Das Umlegen geht auch bei uns ganz fix.
Eleganter Ausweichhaken wegen nem #%@%& Reh und fertig.
Vor allem mit dem Gewicht oben.
 
Carlo-ZJ

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Deshalb wollte ich auf dem Dach haben:
- iKamper Skycamp 3.0 Mini (57KG)
- Tisch und Stühle (zusammen 12KG)
- Box für Tisch und Stühle (ca. 10KG)
- 2 x Reservekanister (zusammen ca. 42kg)
- eventuell 1 x Wasserkanister (ca 42kg)
- 2 x kleine Box für Kleinkram (je 2KG)

Wären 165KG auf dem Dach
Und die Frontrunner Plattform wiegt an sich auch nochmals 30kg (50Kg?). Was dann ca. 200kg wären. o_O
:eek:

Für was brauchst Du 42L Wasser?

Und wo hast Du vor hinzufahren dass Du 42L zum nachtanken bis zur nächsten Tankstelle brauchst?

Hast Du die Plattform und das Dachzelt schon montiert und bist damit Mal gefahren? Kurvige Landstraße, Autobahnauf- und abfahrt? Autobahnbrücke mit Seitenwind?


Mein Dachzelt wiegt 45Kg und die Querträger zur Befestigung 5kg.

Die ca. 50kg Dachlast sind (auf dem ZG) deutlich spürbar.

Ein voller Kofferraum und eine volle Rückbank spür ich im ZG dagegen eigentlich gar nicht. Schaukelt nochmals etwas sanfter über Bodenwellen und die Bremsen fühlen sich nochmals einen Hauch zaghafter an.


Ich möchte nicht wissen wie sich 200kg auf dem Dach anfühlen. :no:
 
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na wie Doppeldecker Bus halt
 
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Und die Frontrunner Plattform wiegt an sich auch nochmals 30kg (50Kg?). Was dann ca. 200kg wären. o_O
:eek:

Für was brauchst Du 42L Wasser?

Und wo hast Du vor hinzufahren dass Du 42L zum nachtanken bis zur nächsten Tankstelle brauchst?

Hast Du die Plattform und das Dachzelt schon montiert und bist damit Mal gefahren? Kurvige Landstraße, Autobahnauf- und abfahrt? Autobahnbrücke mit Seitenwind?


Mein Dachzelt wiegt 45Kg und die Querträger zur Befestigung 5kg.

Die ca. 50kg Dachlast sind (auf dem ZG) deutlich spürbar.

Ein voller Kofferraum und eine volle Rückbank spür ich im ZG dagegen eigentlich gar nicht. Schaukelt nochmals etwas sanfter über Bodenwellen und die Bremsen fühlen sich nochmals einen Hauch zaghafter an.


Ich möchte nicht wissen wie sich 200kg auf dem Dach anfühlen. :no:
Ich versteh die Problematik und werde in zwei Wochen mal testen wie es ist nur mit Platform und Dachzelt zu fahren.

Ich möchte nächstes Jahr nach Lappland (Finnland) da hätte ich gerne etwas Ersatzsprit dabei.
Wasser vor allem für Kochen, aber auch mal waschen. Aber wie gesagt auf den 42l Kanister könnte ich auch verzichten...
 
multigerd

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Wir waren schon oft in der Gegend unterwegs, unter anderem mit Commander Hemi, der auch kein Kostverächter ist mit Wohnwagen am Haken. An Tankstellen hat es eigentlich keinen Mangel. Bei längeren Etappen ohne Tankstelle auch mal an die Säule fahren, wenn der Tank noch halb voll ist. Je weiter im Norden, desto weniger Zapfsäulen gibt es, ist aber ohne Kanister machbar. Vielleicht einen leeren dabei haben, da oben hält jeder an, wenn du am Strassenrand stehst und fragt, ob er helfen kann.
Wasser sollte man dabei haben, allerdings zum Waschen kann man sich an jedem Gewässer bedienen. Als Trinkwasser reichen 20 Liter für 2 Personen locker 3 Tage, kann man auch an jeder Tankstelle bekommen.
 
Carlo-ZJ

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Ich versteh die Problematik und werde in zwei Wochen mal testen wie es ist nur mit Platform und Dachzelt zu fahren.
:thumbs-up:


Ich möchte nächstes Jahr nach Lappland (Finnland) da hätte ich gerne etwas Ersatzsprit dabei.
Mit Kanistern auf dem Dach ist die Chance an jeder Grenze herausgewunken zu werden wohl ungleich größer.
Wenn es eine Begrenzung zur Mitnahme von Sprit gibt sind das meinst: 0L 10L oder 20L.
Und wenn über 40L erlaubt sind wären da noch der Punkt mit dem Zoll.
Also selbst wenn Du die Kanister erst unterwegs füllst musst auf der Rückfahrt oder einer Fahrt über die nächste Grenze eventuell noch mit einplanen, dass Du die vorher noch in deinen Tank umfüllst.

Und 20L Kanister in den Tank zu füllen ist m.E. sehr umständlich, und kann schonmal länger dauern.

Und bei der ganzen Logistik müssen sie dann im Notfall ja auch noch voll sein...

Wasser vor allem für Kochen, aber auch mal waschen. Aber wie gesagt auf den 42l Kanister könnte ich auch verzichten...
Ein Kochtopf füllt sich doch deutlich einfacher mit einer Wasserflasche aus dem letzen Supermarkt.
Hungrig zum kochen mit einem (wenn ganz voll) 20L Kanister zu hantieren... :glasses:

Und den gefüllten Kanister wieder zum Auto zu tragen und wieder aufs Dach zu heben...


Kleidung kann zur Not ja einfach Mal in irgendeinem Bach oder See gewaschen werden.
Meine schwitzigen Kleider werden aber nur mit Wasser nicht wirklich "sauber."
Und wenn man Shampoo oder gar Waschmittel dazunimmt, dann wohin mit dem Wasser?
Wenn man das irgendwo in der Nähe wegkippen kann, dann gibt's da bestimmt auch Wasser zum Waschen.

Und wenn man solange unterwegs ist, dass einem Socken und Unterhosen ausgehen dann fährt man auf seiner Reise doch irgendwann sicher Mal durch eine Stadt mit Waschsalon, oder steht auf einem Campingplatz mit Waschmaschine...

Und wenn man unterwegs Mal Geschirr zum abwaschen hat. Mit einem Papiertuch auswischen.
Tücher in seine Mülltüte und Geschirr in die Spülschüssel und bei der nächsten Gelegenheit abspülen. :thumbs-up:

Deshalb würde ich keinesfalls 80KG extra auf den Dach transportieren.

Weniger ist m.E. mehr, erst recht beim Campen. :)

Nur weil es für diese Plattform diese passenden Kanister gibt braucht man die nicht. :)


Edit: Ohne diese Reservekanister (vor dem relativ windschnittigen Hybrid Dachzelt) sparst dir vielleicht sogar gerade so viel Kraftstoff, dass es zur nächsten Tankstelle reicht. :)
 
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Ok, Danke dir für die ausführliche Info.

Dann plane ich mal mit einem Reservekanister und einem max. 20 Liter Wassertank.
Mein Problem bleibt aber die passende Dachbox für Stuhl und Tisch. Ich werde dafür im Inneren kein wirklichen Platz finden, deshalb oben drauf und das ist auch nicht so schwer....

Ich suche eine Box, die ich vorne drauf machen kann, wo zwei Stühle mit je 54x57x10cm rein passen und ein Tisch mit 14x18x90cm.
Box sollte schwarz sein. Hartkunststoff reicht mir auch. Muss kein Alu sein....

Jemand eine Idee? Wie und Wo haben die Oberländer hier Ihre Stühle verstaut?
 
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Mit Kanistern auf dem Dach ist die Chance an jeder Grenze herausgewunken zu werden wohl ungleich größer.
Wenn es eine Begrenzung zur Mitnahme von Sprit gibt sind das meinst: 0L 10L oder 20L.
Und wenn über 40L erlaubt sind wären da noch der Punkt mit dem Zoll.
Also selbst wenn Du die Kanister erst unterwegs füllst musst auf der Rückfahrt oder einer Fahrt über die nächste Grenze eventuell noch mit einplanen, dass Du die vorher noch in deinen Tank umfüllst.

Und 20L Kanister in den Tank zu füllen ist m.E. sehr umständlich, und kann schonmal länger dauern.

Und bei der ganzen Logistik müssen sie dann im Notfall ja auch noch voll sein...



Ein Kochtopf füllt sich doch deutlich einfacher mit einer Wasserflasche aus dem letzen Supermarkt.
Hungrig zum kochen mit einem (wenn ganz voll) 20L Kanister zu hantieren... :glasses:

Und den gefüllten Kanister wieder zum Auto zu tragen und wieder aufs Dach zu heben...


Kleidung kann zur Not ja einfach Mal in irgendeinem Bach oder See gewaschen werden.
Meine schwitzigen Kleider werden aber nur mit Wasser nicht wirklich "sauber."
Und wenn man Shampoo oder gar Waschmittel dazunimmt, dann wohin mit dem Wasser?
Wenn man das irgendwo in der Nähe wegkippen kann, dann gibt's da bestimmt auch Wasser zum Waschen.

Und wenn man solange unterwegs ist, dass einem Socken und Unterhosen ausgehen dann fährt man auf seiner Reise doch irgendwann sicher Mal durch eine Stadt mit Waschsalon, oder steht auf einem Campingplatz mit Waschmaschine...

Und wenn man unterwegs Mal Geschirr zum abwaschen hat. Mit einem Papiertuch auswischen.
Tücher in seine Mülltüte und Geschirr in die Spülschüssel und bei der nächsten Gelegenheit abspülen. :thumbs-up:

Deshalb würde ich keinesfalls 80KG extra auf den Dach transportieren.

Weniger ist m.E. mehr, erst recht beim Campen. :)

Nur weil es für diese Plattform diese passenden Kanister gibt braucht man die nicht. :)


Edit: Ohne diese Reservekanister (vor dem relativ windschnittigen Hybrid Dachzelt) sparst dir vielleicht sogar gerade so viel Kraftstoff, dass es zur nächsten Tankstelle reicht. :)

Hallo,

ich bin kein Weltenbummler oder ähnliches.
Sicherlich kann man seine Sachen in Waschsalons waschen und mit 10 Liter Wasser aus dem Supermarkt auskommen.

Man läuft allerdings Gefahr, das die Reiseroute durch Waschsalons, Tankstellen und Supermärkten bestimmt wird.

Ich bin jemand, der auch auf Reisen abseits von Städten und Zivilisation einen gewissen Standard an gewohnter Hygiene braucht. Ich muss nicht jeden Tag duschen, aber sich täglich frisch machen ist ein muss. Wenn man mit Frau reist, dann sind die Anforderungen nich einmal höher und so soll es auch sein!

Sicherlich nutzt man jede Gelegenheit, um solche Dinge zu „outsourcen“. Die Ernüchterung kommt teilweise vor Ort. Die Waschmaschinen sind besetzt und es gibt Regionen in nicht all zu weiter Entfernung, wo die Standards der sanitären Einrichtungen nicht den „europäischen“ entsprechen (ich habe es aber auch schon umgekehrt erlebt!).
Wenn man das Gefühl hat, das Wasser aus der Dusche stammt von den Duschgängen der anderen, ist man froh, 80 Liter Wasser dabei zu haben und die auch noch per Knopfdruck aus der Brause kommen. Auch gibt es Regionen, wo nicht immer ein See, Fluss oder Bach vorhanden ist.
Zum Thema 40 Liter Kraftstoff dabei haben. Es gibt die Regel, was man hat, das braucht man nicht. Diese funktioniert bei mir seit Jahren. Sicherlich ist das Tanknetz mittlerweile überall auf der Welt recht gut ausgebaut, aber für den Fall einer Panne (wie schnell ist im Gelände mal ein Leck entstanden, der Verbrauch höher als kalkuliert oder die nächsten beiden Tankstellen geschlossen?!)
Mit Kraftstoffkanistern auf oder mittlerweile am Fahrzeug hatte ich noch an keiner Grenze Probleme. Allerdings mit den millitärgrün lackierten Dachbox und Kiste. In Verbindung mit der Heizungsbox auf dem Dach, war ich bei Einreise und Ausreise auf der Tour nach Marokko von höchsten Interesse bei den Grenzern. Alles leicht erklärbar gewesen und die Herren waren auch sehr freundlich, allerdings ist das schon ein komisches Gefühl, wenn man herausgewunken und zum warten aufgefordert wird, 4 Uniformierte mit Maschingewehren und einer in Zivil auf uns zukam. Nach einer Stunde durften wir auch weiter und die Grenzer kannten dann auch jedes unserer Kleidungsstücke. Erstaunt waren sie, was wir alles mit hatten allerdings nicht das was sie vermutet hatten. Auch nicht nach der gefühlten 100. Frage nach Waffen, Munition, Drohnen usw. Was habe ich daraus gelernt?! Militärgrün ist eine ungünstige Farbe bei der Reiseausrüstung. Ich bin jetzt vom Thema angekommen…

Fazit: ich Fahre mit 80 Liter Wasser im Tank, womit wir nur duschen, waschen und zum kochen benutzen und es könnte teilweise gern mehr sein auch wenn man jede Gelegenheit zum nachfüllen nutzt. Zum trinken werden Wasserflaschen/ 5 Liter Flaschen gekauft, Kanister mit 17 Liter Diesel ist immer gefüllt auf Reisen am Fahrzeug. Wäsche gewaschen wird während der Fahrt und die Kisten bekommen demnächst eine andere Farbe.

Es geht natürlich auch mit viel weniger, aber es kostet auf Reisen Zeit, die wir lieber zum genießen der Tour nutzen, als damit zu verbringen, wo fülle ich etwas auf.

Dieses sind nur meine eigenen Erfahrungen und auf mich/uns abgestimmt.

Gruß Roland
 
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Danke dir für deine Erfahrungen. Ich bin etwas froh, dass es noch andere gibt, die so denken wie ich dachte :)
Wir kommst du klar beim fahren mit dem Gewicht auf dem Dach? Also das Thema was oben von vielen geschrieben wurde.
 
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Danke dir für deine Erfahrungen. Ich bin etwas froh, dass es noch andere gibt, die so denken wie ich dachte :)
Wir kommst du klar beim fahren mit dem Gewicht auf dem Dach? Also das Thema was oben von vielen geschrieben wurde.
Gut! Aber das wäre hier zu ausschweifend und wurde hier schon im Forum thematisiert…
 
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