Verdächtiges Pfeifen/Jaulen im JLU 2018, 2.2D

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Hallo zusammen,

seit einigen Monaten höre ich bei meinem Wrangler, insbesondere beim Betätigen des Gaspedals, ein eigenartiges Pfeifen/Schleifen/Jaulen. Das ist mir erstmalig nach einer etwas holprigen Fahrt in Albanien im letzten Sommer aufgefallen und seither langsam aber stetig öfter aufgetreten. Mittlerweile höre ich es bei fast jeder Fahrt.

Beim Durchforsten bin ich u.a. auch auf Luigis Leiden aufmerksam geworden. Dabei ist mir sofort das Symptom mit den plötzlichen Leistungsabfällen in's Auge gesprungen. Genau das ist mir in den letzten Jahren immer mal wieder passiert. Ich habe mir dabei blöderweise nie viel gedacht, da das Problem eigentlich nur im Urlaub mit großer Zuladung und bei der Beschleunigung bergauf aufgetreten ist. Im Alltag trat es glaube ich so gut wie nie auf, weshalb das Problem auch wieder schnell aus dem Sinn war. Nun habe ich aber die starke Befürchtung, dass ich von der Problematik mit der mangelhaften oder verrutschten Gummimanschette zwischen Ölansaugschnorchel und der Ölpumpe auch betroffen sein könnte.

In Verbindung mit dem jetzt häufig auftretenden Pfeifgeräusch mache ich mir Sorgen, dass diese beiden Symptome zur gleichen Ursache gehören könnten. Ich bin fahrzeugtechnisch wenig versiert und bei meiner Recherche via KI wurde zumindest angedeutet, dass das Pfeifen auch von der Ölpumpe kommen könnte, die durch das Ansaugen von Luftblasen "singt". Das kann natürlich von der KI fantasierter Unfug sein, klang für mich aber erstmal nicht abwegig. Der Turbolader wurde bei der letzten Inspektion mit dem Hinweis auf das Pfeifen bereits überprüft, dort konnte das Problem jedoch nicht ausgemacht werden.

Ich habe mal ein Video mit diesem Geräusch angehängt, in der Hoffnung, dass es von anderen besser eingeordnet werden kann. Der Jahresurlaub mit dem Wrangler steht in wenigen Wochen an und ich hoffe sehr, dass ich bis dahin schlauer bin und das Problem im besten Fall gelöst bekomme. Ein Werkstatttermin für das Pfeifproblem steht auch nächste Woche an, vielleicht kann ich ja mit einem Hinweis in eine bestimmte Richtung schon mal einen Impuls geben.



 
Ich will ja nicht Schwarzmalen, aber ich denke, dass du das Problem schnellstens angehen solltest.

Der 2.2er Diesel hat da so seine Problemchen und den Thread von Luigi hast du ja schon gelesen.

Den Anderen dazu sicher auch, oder ?

===>>># Forenprojekt? # JL(U) 2.2D - Öldruck-Problematik

Und besser erst mal nicht mehr damit Fahren... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist der Plan!

Den Thread zum Forenprojekt habe ich noch nicht ganz durch. Die "Aludichtung" von Tafmet habe ich aber bereits bestellt und werde bei dem Werkstatttermin auf den Einbau pochen.

Gerade bin ich ganz froh darum, dass ich die letzten 6 Monate fast ausschließlich Zug gefahren bin und das Auto nur wenige km gefahren ist.
 
Servus Gryff,

ich sag' mal nichts zum "KI-Unsinn"...

Was ich auf deinem Video vermeintlich höre, ist ein Pfeifen, welches unter Last beim Beschleunigen auftritt. Wenn das vom Turbo kommen würde könnte auch ein Laie den Schaden mit bloßem Auge erkennen... einfach mal den Schlauch zwischen Drosselklappe und Turbo entfernen und hineinschauen (Foto machen).

Ich würde bei aller Vorsicht die einer "Ferndiagnose" angemessen ist, auf einen durchrutschenden Keilrippenriemen tippen. Die Ursachen können vielfältig sein... vom einfachen Verschleiß bis zu einem Lagerschaden an Lichtmaschine oder Klimakompressor. Zur Laufleistung und Wartungshistorie deines Wrangler schreibst du leider nichts... nach 6 Jahren oder 120.000 km (was zuerst eintritt) steht der Austausch von Keilrippenriemen und Zahnriemen im Wartungsplan. Zumindest die 6 Jahre hast du mit MJ 2018 deutlich überschritten...

Gummi altert, wird härter und rutscht dann auch mal durch bevor Schlimmeres passiert... Überprüfung wäre also auf jeden Fall angeraten.

Wenn das Pfeifen von der Ölpumpe stammen würde, hättest du schon lange einen Notlauf und eine entsprechende Öldruck-Meldung.

Gruß
Todi
 
Hi Todi,

danke für deine Einschätzung! Ein guter Hinweis, den ich auf jeden Fall mitnehmen werde. Genau deshalb suche ich den Kontakt, die KI könnte mir fast jeden Bären aufbinden.

Zur Wartungshistorie: Der Wagen hat 2020 seine Erstzulassung bekommen und hat jetzt knapp 80.000 km drauf. Ölwechsel hat jährlich stattgefunden. Der letzte Service war im letzten Jahr bei 78.880 km, seitdem wurde der Wagen wie gesagt kaum bewegt.

Eine Öldruck-Meldung oder gar einen Notlauf hatte ich bisher zum Glück noch nicht.
 
Ich habe heute Rückmeldung von der Werkstatt per Mail erhalten.

Laut Fehlerspeicher ist der Turbolader defekt. Die Reparatur/Austausch des Turboladers soll 5.300€ kosten. Auf das vermutete Problem mit der Dichtung am Ölansaugrohr bzw. einer möglichen Mangelschmierung wurde bislang nicht eingegangen. Mehr Infos habe ich noch nicht, da ich keinen Mitarbeiter mehr erreicht habe. Ich werde morgen erfragen, was genau der Fehlerspeicher angezeigt hat und ob man eine Ursache für den Schaden festgestellt hat.

Ich denke gerade folgendes:
  • Für mich sieht es aus, als wäre ich genau von der hier im Forum bekannten Problematik mit dem 2.2 Diesel betroffen
  • Ich hoffe, dass nicht bereits ein Schaden am Motor entstanden ist
  • Der reine Austausch des Turboladers behebt nicht die Ursache und der nächste Schaden wird kommen
  • Ich werde die Reparatur zu dem o.g. Preis (und ohne Prüfung/Behebung der vermuteten Ursache) nicht machen lassen und mir eine zweite Meinung/Kostenaufstellung inkl. Prüfung der Ursache bei einer freien Werkstatt einholen
Ich werde berichten wie es weitergeht.
 
Thema: Verdächtiges Pfeifen/Jaulen im JLU 2018, 2.2D

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