USA-Roadtrips werden teurer & komplizierter , was ändert sich 2026 ?

Diskutiere USA-Roadtrips werden teurer & komplizierter , was ändert sich 2026 ? im Reisen und Touren Forum im Bereich Allgemeines; Ich hoffe ich verstoße hiermit nicht gegen die Forumsregeln, aber zu Jahresanfang sind ja so manche mitten in der Urlaubsplanung, evtl. auch wegen...
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tom28865

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Ich hoffe ich verstoße hiermit nicht gegen die Forumsregeln, aber zu Jahresanfang sind ja so manche mitten in der Urlaubsplanung, evtl. auch wegen der WM 2026.

Vorab ein mir sehr wichtiger Hinweis: Es geht mir mit diesem Beitrag ausdrücklich nicht um Panikmache oder „USA-Bashing“, dafür mag ich die USA viel zu sehr. Es geht auch nicht um Politik. Die hier beschriebenen Punkte gelten sicher nicht landesweit überall gleich, vieles hängt von Bundesstaat, Region, Zeitpunkt und auch von einzelnen Behörden oder Beamten ab. Die große Mehrheit der USA-Reisen verläuft sicher weiterhin problemlos.
Ich lebe in Deutschland und kann das nur von außen beobachten, erwartet also bitte keine persönlichen Erfahrungen, ich versuche nur relevante Punkte zusammenzutragen, ok ?

Ich/wir waren in den letzten rund 30 Jahren regelmäßig in den USA unterwegs, oft auf klassischen Roadtrips quer durchs Land, teilweise auch allein in sehr abgelegenen Gegenden im Hinterland. Genau deshalb schreibe ich das hier: es hat sich für mich spürbar etwas verändert, was ich so aus früheren Jahrzehnten nicht kannte.
Der Punkt ist ja nicht, dass man automatisch Probleme bekommt – sondern dass man als ausländischer Tourist nicht weiß, ob man selbst zufällig betroffen ist, sei es durch neue Gebühren, strengere Kontrollen/Maßnahmen. Gerade deshalb halte ich es für sinnvoll, diese Entwicklungen zu benennen, damit man informiert plant und nicht unvorbereitet in unangenehme Situationen gerät.

In den letzten Monaten wurden mehrere Regelungen verschärft bzw. Preise erhöht – vieles davon betrifft uns als ausländische Touristen ganz direkt.

1. ESTA-Gebühr deutlich erhöht
Die elektronische Einreisegenehmigung (ESTA), die für visumfreies Reisen bis 90 Tage zwingend notwendig ist, kostet inzwischen statt 21 satte 40 US-$/Person. Macht bei 4 Personen schon mal 76 US-$ mehr "Eintritt".

2.Mehr Kontrolle bei der Einreise > Social Media im Fokus
Künftig sollen bei der Einreise bzw. im ESTA-/Visumsverfahren Social-Media-Accounts der letzten 5 Jahre angegeben werden. Dazu zählen Benutzernamen, ggf. frühere Mailadressen und Telefonnummern. Auch wenn das offiziell der „Sicherheitsüberprüfung“ dient, empfinden viele das als deutlichen Eingriff in die Privatsphäre.
Wer schon einmal mit einem strengeren CBP-Officer zu tun hatte, weiß, dass Nachfragen an der Grenze dadurch eher mehr als weniger werden.
Wer wie ich weder Fratzebuch noch Insta hat...wird vermutlich noch verdächtiger? Wie eher beruflich genutzte Accounts wie LinkedIn mit den dortigen Posts behandelt werden, keine Ahnung. Meine YT-Historie mit Abo's der gängigen US-Late Night Shows...ähmm, wird mir sicher keine Pluspunkte einbringen.
Ich hätte auch sehr wenig Lust mein Smartphone den Officers zu überlassen damit sie dieses auslesen.

3. Nationalparks: Systemwechsel von „pro Auto“ zu „pro Person“
Das ist für Autofahrer vermutlich der größte Einschnitt:
Bisher: Eintritt in Nationalparks meist pauschal pro Fahrzeug (z.B. 30–35 US-$/Auto für mehrere Tage), egal ob 1 oder 5 Personen im Wagen saßen. Gerade für Roadtrips mit Mietwagen extrem fair.
Künftig: Abrechnung pro Person statt pro Fahrzeug und für internationale Besucher teilweise zusätzliche Zuschläge, insbesondere in stark frequentierten Parks (Grand Canyon, Yosemite, Yellowstone usw.). Nicht‑US‑Bürger ab 16 Jahren müssen zusätzlich zur regulären Standard‑Eintrittsgebühr einen 100‑US-$ Zuschlag pro Person zahlen. Macht mal bei einer 4er-Familie = 400 US-$ extra. Gar nicht cool.

• Der bekannte Jahrespass „America the Beautiful“ steigt für Ausländer von 80 auf 250 US-$
• Gebührenfreie Besuchstage gelten nur noch für US-Bürger

4. Mietwagenpreise weiterhin auf hohem Niveau
Zwar sind wohl die extremen Nach-Corona-Preise etwas zurückgegangen, aber realistisch liegen viele Mietwagen – besonders an Flughäfen – weiterhin bei 60–80 US-$/Tag oder mehr, je nach Saison, Ort und Fahrzeugklasse. Dazu kommen Versicherungen, Einweggebühren und teilweise hohe Kautionen. Die WM wird diese Preise wohl noch höher treiben weil man zu den Stadions nicht ohne Auto hinkommt. Die Parkgebühren sollen extrem werden.

5. Hinweis zu ICE-Kontrollen im Landesinneren
Ergänzend sollte man wissen, dass ICE (Immigration and Customs Enforcement) inzwischen nicht mehr nur an Flughäfen oder in Grenznähe aktiv ist. Willkürliche Kontrollen können auch weit im Landesinneren stattfinden, z.B. an Busbahnhöfen, Raststätten, bei Verkehrskontrollen in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden oder auch in Hotels. Ich glaube diese Erfahrung will keiner machen der nur an die deutsche Polizei gewöhnt ist.
Was es dabei nicht besser macht: ICE-Beamte verhalten sich dabei nicht wie „normale“ US-Polizisten. Sie sind primär für Einwanderungs- und Aufenthaltsrecht zuständig, treten deutlich aggressiver auf und haben andere Befugnisse. Diskussionen, Humor oder „Small Talk“, der bei normalen US-Cops manchmal funktioniert, sind hier ...eher nicht ratsam. Man sollte stets gültige Dokumente (Pass, ESTA-Nachweis, ggf. Mietwagenvertrag) griffbereit haben, ruhig bleiben und nur sachlich antworten. Auch wer legal als Tourist unterwegs ist, kann sonst schnell in unangenehme Situationen geraten.

Ich wurde über die Jahre auch 1, 2 Mal von US Cops angehalten. Sobald man erkannte das ich aus Deutschland kam, waren die dann doch eher entspannt. Darauf würde ich jetzt nicht mehr wetten.

6. Fazit
Die USA sind nach wie vor ein großartiges Land für Roadtrips: weite Straßen, beeindruckende Landschaften, tolle Eindrücke, viel Gastfreundschaft.

Aber:
- Es wird teurer, deutlich teurer für die Klassiker im Urlaub
- Es wird bürokratischer und unberechenbarer

Wer eine USA-Tour 2026 plant, sollte deutlich genauer kalkulieren als noch vor ein paar Jahren – vor allem bei Reisen mit mehreren Personen und vielen Nationalpark-Stopps.
Hier noch ein aktueller YT-Beitrag zur WM 2026.
 
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Ich werde seit einiger Zeit von einem auf Nordamerika spezialisierten Reiseanbieter mit sehr guten Angeboten nach Kanada gelockt. Teilweise sogar mit kostenlosen Besuchen der Nationalparks. Da tut sich gerade eine Parallel-Welt auf, wo man als Europäer herzlich willkommen ist. Dann schauen wir uns halt die Rockys von der Rückseite an, why not?
 
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Macht das, es lohnt sich und Ihr werdet es ganz sicher nicht bereuen! Wir waren inzwischen einige Male in CAD und haben es jedesmal sehr genossen. Die Canadier sind das gefühlt eines der entspanntesten Völker die wir kennengelernt haben.

Ein Bsp. von vor einigen Jahren (als die Orange noch nicht im Amt war) bei einer Auto-Rundreise USA/CAD.
- Bei der Landeinreise nach USA, ca. 3/4 Std Durchsuchung des Mietwagen (wobei wir nicht anwesend sein durften) + genaue Befragung wieso/wohin/warum..aber kein "viel Spaß im Urlaub und gute Reise"
Eine Woche später Rückfahrt nach CAD: -ich: "Hallo, wir haben keine Waffen,Drogen,Fleisch oder Alkohol dabei."
Cad.Grenzbeamter..grinst , schaut nur kurz in die Pässe und mit einem "we like that" + "enjoy your vacation" waren wir schon durch.
Kannste Dir denken was uns besser gefällt und wo wir uns willkommen fühlen.

Wenn Ihr Euch vor der Einreise die entspr. Apps auf das Telefon ladet und darin die üblichen Fragen beantwortest, geht die Einreise sehr flott über die Bühne.

Falls Euch die Rockies zu weit sind, wie wäre es mit Nova Scotia? Tolle große Insel im Osten mit tausenden km wirklich toller Küstelinie, schlappe 6-7 Flugstd ab DE? Inzwischen unsere Lieblingsdestination, fühlt sich auch ohne Ferienhaus dort (seufz) richtig vertraut an.
Und...jeder Euro ausgegeben in CAD hilft denen und fehlt den Rabauken im Souterain. :smilie048:
 
KLdriver

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Wir werden mal anfangen, uns mit den Kanada-Angeboten zu beschäftigen. Ich denke, da ist mit Sicherheit was für uns dabei. Und dann schauen wir mal, was in drei Jahren vom ehemaligen „Land of the Free“ noch übrig ist.

By the way:
Geht es euch USA-Reisenden auch so, dass in den einschlägigen sozialen Medien Reisen nach USA wie Sauer-Bier angepriesen wird? Mein Facebook-Stream wird aktuell regelrecht zugespamt mit in deutsch verfassten Schönredner-Beiträgen.
 
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Ich werde seit einiger Zeit von einem auf Nordamerika spezialisierten Reiseanbieter mit sehr guten Angeboten nach Kanada gelockt. Teilweise sogar mit kostenlosen Besuchen der Nationalparks. Da tut sich gerade eine Parallel-Welt auf, wo man als Europäer herzlich willkommen ist. Dann schauen wir uns halt die Rockys von der Rückseite an, why not?
Du kannst dir in Kanada die Rockies von der Vorderseite (Alberta) oder Rückseite (British Columbia) anschauen ;)

Zum Thema USA, ich hab ja sieben Jahre dort gelebt und war vorher schon dauernd von Kanada in die USA gefahren. Seit Dementia Don am Ruder ist, hat sich sehr viel verändert. In der ersten Amtszeit hielt es sich noch in Grenzen, aber nun entwickelt sich die USA zu einem faschistischen Staat.

Mal abgesehen von dem Schwachsinn, seine Social Media Accounts und Email Adressen zu listen, die Gefahr an der Einreise gehindert zu werden ist recht hoch mittlerweile. Da braucht man nur den Richtigen bei der Border Patrol erwischen dem deine Nase nicht passt (oder du eine Antwort gibst, die nicht genehm ist) und man sitzt im Knast, mit viel Glück im nächsten Flieger zurück.

Thema ICE, das läuft im Moment komplett aus dem Ruder, das sind nur noch wenige ausgebildete Leute, der Rest sind meist rechtsradikale Trump Anhänger, deren Intelligenzquotient niedriger ist, als die Oktanzahl beim Sprit. ICE lässt sich mittlerweile vergleichen mit der Gestapo im Dritten Reich, da ist es egal, ob du Amerikaner bist oder Ausländer, wenn du etwas anders aussiehst, kann es dir passieren, daß du erst mal verschleppt und in ein Lager gesperrt wirst, ohne Rechte, behandelt schlimmer als ein Tier.

Ich lese die Nachrichten aus den USA, nicht die allgemeine Presse, da erfährst du sowas nicht.

Wer unbedingt rüber will nach Nordamerika, der sollte sich wirklich Kanada anschauen, natürlich sind dort keine Wüsten wie in Utah oder Nevada, Kalifornien.
Aber es gibt auch dort schöne Landschaften, wie schon oben genannt Nova Scotia, oder New Brunswick, Prince Edward Island im Osten. Von Nova Scotia mit der Fähre nach Newfoundland ist auch nicht weit.

Oder im Westen, wer die Prairie mag, Manitoba, Saskatchewan, Alberta, in die Rockies nach British Columbia.

Ich bin damals 2009 von Calgary Alberta nach Charlottetown Prince Edward Island gefahren, das sind grade mal 4750 Km. Wer Zeit hat, von Vancouver Britisch Columbia nach St. John's Newfoundland sind es über 7100 Km direkte Strecke, da gibt es schon so einiges zu sehen.

Wer unbedingt Wüste haben will, sollte besser nach Südamerika ausweichen ;)

Meine ganz persönliche Meinung ist, die USA zu meiden, so schön die Landschaften auch sind!
 
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Moin Forum.

Ein sehr schön zusammengetragener Beitrag. Dann versuche ich auch etwas beizutragen und dabei neutral zu bleiben. In den letzten 30 Jahren waren wir auch öfters da drüben, zum Glück haben wir schon sehr viel gesehen, erfahren und erwandert. Wir müssen da vorerst nicht mehr hin und wollen auch nicht….neutral, neutral, neutral…andere Mütter haben auch schöne Töchter. Insbesondere Kanada ist aber auch eine richtig schöne Tochter :).

Letzten Sommer und Herbst haben wir nochmal ne Megareise von ca. 30000 km gemacht, siehe Foto. Geflogen sind wir auf dem Hinweg nach Halifax (Kanada) zurück von Denver (USA).

1.jpg

Jetzt etwas, was uns fast auf die Füsse gefallen ist und wir es nicht für möglich gehalten hätten. Der erste Grenzübertritt in die USA war auf dem Top Of The World Highway von Dawson City in Richtung Tok. Eine sehr verlassene Grenze von Kanada nach Alaska rüber (nur in den Sommermonaten geöffnet). Wir haben in der Nacht oben in den Bergen ganz kurz vor der Grenze übernachtet da diese nur am Tage geöffnet ist. Dem entsprechend waren wir früh die Ersten die einreisen wollten. Da war alles super harmonisch, noch einen Kaffee mit den Grenzbeamten getrunken. Eine Stunde über dies und das geredet (es ist der einzige Grenzübergang in dem sich Kanada und die USA ein Gebäude teilen). Irgendwie geht da oben, weit ab von aller Zivilisation, alles seinen unbürokratischen Gang, als gäbe es den Rest der Welt nicht. Einreise so ganz nebenbei mit schickem Extrastempel (Alaska Karibu) im Pass. Aber vor lauter Schwatzerei wohl das I94 Formular bei Landeinreise vergessen auszufüllen. Eigentlich sollte das mittlerweile Digital bei der Einreise ans ESTA angehängt werden, darum haben wir auch garnicht weiter darauf rumgedacht. Später mehr dazu. Dann haben wir in den nächsten 4 Wochen mehrmals die Grenze zwischen Alaska und Kanada gewechselt ohne viele Probleme. Ab und an mal haben sie gemeckert ob denn die Eier die wir einführen aus dem jeweiligen Land sind oder von welchem Baum die Äpfel sind. Alles auf dem kleinen Dienstweg geregelt. Irgendwann nach 8 Wochen wollten wir dann von Vancouver (Kanada) mit der Eisenbahn nach Seattle (USA) fahren. Das hatte damit zu tun das wir aus einem Pickup Camper wieder einen normalen Pickup machen wollten. Der war in Seattle eben mal die hälfte günstiger bei Oneway Miete nach Denver als aus Vancouver. Natürlich schon 2 Wochen vorher ein Bahnticket online erworben. Früh um 5.00 Uhr fährt der Zug ab. Das Bahngleis in Vancouver ist gleichzeitig Grenzstation der USA (gesichert wie Fort Knox). Ein US Beamter forderte uns auf das I94 Formular vorzuzeigen ohne überhaubt in unser ESTA auf dem Computer zu schauen. Wir haben ihm alles erklärt wo und was wir bisher gemacht haben und das wir sowas nicht in Papierform haben. Einreisestempel der letzten Wochen im Pass gezeigt. Das hat den überhaupt nicht beeindruckt. Kein Formular - keine Bahnfahrt. Hilfe, Fehlanzeige. Wir hatten noch 40 min bis der Zug fährt. Dann such Dich mal auf der elendig Bürokratischen Internetseite .gov durch, mit dem Druck der Zeit im Nacken. Wir haben ein paar mal gefragt, der Beamte hatte gar kein Bock auch nur irgend etwas dazu Beizutragen. Es gab nur eine Handvoll Reisende die ebenfalls an dem Morgen in den Zug wollten. Irgendwann haben wir es gefunden, auf dem Smartphone im Mäusekinoformat irgendwie ausgefüllt bekommen und mit Paypal bezahlt, einen Screenshot gemacht und am Schalter vorgezeigt. Noch 10 min bis der Zug abfährt. Jetzt fing das befragen „woher/wohin/warum/weshalb" und nochmal Fingerabdrücke nehmen und Taschen begutachten an. Ich bin ein entspannter Typ im Leben aber an der Stelle hab ich mal meine Frau machen lassen damit sie mich nicht noch mitnehmen. Zug 1 min vor Abfahrt bestiegen. Der Zug hält in Kanada nicht mehr und an der direkten Grenze in die USA hält er dann mitten in der Pampa und 6 Grenzbeamte kamen in den Zug um Gesichtskontrolle zu machen und nach einem „ehrlich jetzt ?“ I94 zu fragen. Ich dachte ich bin im falschem Film. So, lange Rede, was wir nicht wussten, was einem aber auch keiner gesagt hatte, das I94 war tatsächlich in Alaska ans ESTA Digital angehängt. Über die Bearbeitungsnummer des ESTA kann man sich wieder einloggen und wenn man ne Weile sucht findet man das dann auch. Warum also dieser Stress, wollten die wirklich einfach nochmal die Einreisegebühren verdienen oder war es zum Spass der Beamten. Unser ESTA war schon vom vorigen Jahr weil wir 2024 auch in den USA waren, bis Stand voriges Jahr war das Dokument immer 2 Jahre gültig. Die viel teureren Einreiseregeln waren aber im Sommer 2025 schon im Gespräch. Ich denke mal das sie es im laufe der Zeit merken werden gemäss dem Spruch „da beisst sich der Hund selbst in den Schwanz“. Von Marokko in die Westsahara einzureisen ist einfacher - und die schreiben nur alles mit nem Stock in den Sand.

Wir für unseren Teil haben beschlossen uns der Richtung Australien und Neuseeland zuzuwenden für die nächsten Jahre. Naja und Frauchen hat mir schon signalisiert das ich sie gerne nochmal intensiver durch die Nordwest Territorien fahren darf, es war einfach sehr entspannend in Kanadas endlosem Norden. War ne geile Reise und letztendlich sage ich ja immer "Einfach machen" wird schon schiefgehen. ;)

@tom28865 ich glaub wir wohnen garnicht soweit auseinander, wir könnten ja mal in der Prärie Schleswig Holsteins einen Kaffee zusammen geniessen.
 
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Danke, dass Ihr berichtet und die Politik raushaltet, so soll es laufen. :beerchug:
Fällt mir sehr schwer ;)

Ich lebte ja ab 2009 in Kanada und bin bis 2013 fast jede Woche über die Grenze in die USA gefahren (mit dem Truck).
Damals gab es noch kein ESTA, alle drei Monate brauchte ich (und meine Frau, die mit mir im Truck unterwegs war), ein neues I-94.
Also alle drei Monate Formular ausfüllen, Fotos machen, Fingerabdrücke abgeben o_O
Das Interessante an der ganzen Geschichte war, als Trucker kein Problem, als Tourist unmöglich.
Selbst meine Frau, die ja nicht gearbeitet hat und erst auch kein Work Permit für Kanada hatte, bekam problemlos alle drei Monate ein I-94, obwohl sie nur mit mir mitgefahren ist.
Im Allgemeinen waren die Grenzübertritte recht problemlos, es gab nur ein paarmal unangenehme Situationen, bei denen der Truck durchsucht wurde. Da durften wir dann auch nicht dabei sein, mussten außer Sichtweite im Zollgebäude warten :(

Meist sind wir über Coutts/Alberta - Sweetgrass/Montana gefahren, da kannte man uns schon ;)
Waren eh meist die üblichen Fragen bezüglich Medikamenten, Lebensmittel (besonders Fleisch und Wurstwaren und Obst/Gemüse) und natürlich Drogen und Waffen...

Das Work Permit, das ich hatte, war begrenzt auf die Firma, bei der ich angestellt war. Als ich Firmen wechselte, benötigte ich jedes mal ein neues Work Permit für Kanada. Das gab es nur an der Grenze bei der kanadischen Immigration.
Um ein neues Permit zu erhalten, musste man Kanada verlassen, das gab es dann wieder bei Einreise.
Also jedes mal zur Grenze, Kanada verlassen, den sogenannten "walk around the flagpole" in den USA machen und wieder einreisen.
Ging immer problemlos bis auf ein Mal :(

Wir fuhren nach Coutts/Sweetgrass und sind mit dem Auto über die Grenze, den Cop der Border Patrol, den wir erwischten, kannten wir schon, der war allgemein unter Truckern bekannt und unbeliebt. Dumm gelaufen.
Am Schlagbaum wollte ich ihm dann den Grund unseres Grenzübertritts erklären, großer Fehler!
"SHUT UP, I ASK YOU ANSWER" brüllte er mich gleich an. Ok, dann hab ich ihm eben ganz brav alle seine Fragen beantwortet und dachte, wir können jetzt fahren, rumdrehen und wieder nach Kanada einreisen (wir hatten ja ein gültiges I-94). War dem nicht so, er hat einen Kollegen angerufen, der kam mit seinem Border Patrol Pickup an mit voller Disco-Beleuchtung und sagte, wir sollen ihm folgen. Haben wir gemacht, eine Runde über den Parkplatz bis kurz vor den kanadischen Schlagbaum, da hat er wieder abgedreht.
Die Kanadier haben nur gelacht, als wir ihnen erzählt haben, warum das so abgelaufen ist (die kannten uns ja auch schon) :newlaugh:

Als wir dann später unsere Green Card für die USA dort wieder an der Grenze aktiviert haben, ging alles ganz problemlos, auch die Einreise beim Umzug nach Texas mit unserem GMC Van und gemieteten U-Haul Anhänger, am längsten gedauert hatte der ganze Papierkram wegen dem Van.

Wir hatten aber auch an der Grenze in Detroit/Michigan - Windsor/Ontario mit den Kanadiern mal schlechte Erfahrungen, dort waren die sehr unfreundlich und haben den Truck eine Stunde lang durchsucht.
Aber im Allgemeinen war es meist entspannter nach Kanada einzureisen.

Es kommt eben immer darauf an, wen man an der Grenze erwischt, aber das war früher in Europa auch schon so...
Und ich war immer nett und freundlich (wenn auch manchmal mit der Faust in der Hosentasche) ;)
 
tom28865

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Das würde doch auch nur wieder zu sinnlosen Ping-Pong führen, da kann sich jeder seinen Teil denken wem wir die ganzen Verschärfungen verdanken.
 
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Ich lebte ja ab 2009 in Kanada und bin bis 2013 fast jede Woche über die Grenze in die USA gefahren (mit dem Truck).
Damals gab es noch kein ESTA, alle drei Monate brauchte ich (und meine Frau, die mit mir im Truck unterwegs war), ein neues I-94.
Also alle drei Monate Formular ausfüllen, Fotos machen, Fingerabdrücke abgeben o_O
Das Interessante an der ganzen Geschichte war, als Trucker kein Problem, als Tourist unmöglich.
Selbst meine Frau, die ja nicht gearbeitet hat und erst auch kein Work Permit für Kanada hatte, bekam problemlos alle drei Monate ein I-94, obwohl sie nur mit mir mitgefahren ist.
Im Allgemeinen waren die Grenzübertritte recht problemlos, es gab nur ein paarmal unangenehme Situationen, bei denen der Truck durchsucht wurde. Da durften wir dann auch nicht dabei sein, mussten außer Sichtweite im Zollgebäude warten :(

Meist sind wir über Coutts/Alberta - Sweetgrass/Montana gefahren, da kannte man uns schon ;)
Waren eh meist die üblichen Fragen bezüglich Medikamenten, Lebensmittel (besonders Fleisch und Wurstwaren und Obst/Gemüse) und natürlich Drogen und Waffen...

Das Work Permit, das ich hatte, war begrenzt auf die Firma, bei der ich angestellt war. Als ich Firmen wechselte, benötigte ich jedes mal ein neues Work Permit für Kanada. Das gab es nur an der Grenze bei der kanadischen Immigration.
Um ein neues Permit zu erhalten, musste man Kanada verlassen, das gab es dann wieder bei Einreise.
Also jedes mal zur Grenze, Kanada verlassen, den sogenannten "walk around the flagpole" in den USA machen und wieder einreisen.
Ging immer problemlos bis auf ein Mal :(

Wir fuhren nach Coutts/Sweetgrass und sind mit dem Auto über die Grenze, den Cop der Border Patrol, den wir erwischten, kannten wir schon, der war allgemein unter Truckern bekannt und unbeliebt. Dumm gelaufen.
Am Schlagbaum wollte ich ihm dann den Grund unseres Grenzübertritts erklären, großer Fehler!
"SHUT UP, I ASK YOU ANSWER" brüllte er mich gleich an. Ok, dann hab ich ihm eben ganz brav alle seine Fragen beantwortet und dachte, wir können jetzt fahren, rumdrehen und wieder nach Kanada einreisen (wir hatten ja ein gültiges I-94). War dem nicht so, er hat einen Kollegen angerufen, der kam mit seinem Border Patrol Pickup an mit voller Disco-Beleuchtung und sagte, wir sollen ihm folgen. Haben wir gemacht, eine Runde über den Parkplatz bis kurz vor den kanadischen Schlagbaum, da hat er wieder abgedreht.
Die Kanadier haben nur gelacht, als wir ihnen erzählt haben, warum das so abgelaufen ist (die kannten uns ja auch schon) :newlaugh:

Als wir dann später unsere Green Card für die USA dort wieder an der Grenze aktiviert haben, ging alles ganz problemlos, auch die Einreise beim Umzug nach Texas mit unserem GMC Van und gemieteten U-Haul Anhänger, am längsten gedauert hatte der ganze Papierkram wegen dem Van.

Wir hatten aber auch an der Grenze in Detroit/Michigan - Windsor/Ontario mit den Kanadiern mal schlechte Erfahrungen, dort waren die sehr unfreundlich und haben den Truck eine Stunde lang durchsucht.
Aber im Allgemeinen war es meist entspannter nach Kanada einzureisen.

Es kommt eben immer darauf an, wen man an der Grenze erwischt, aber das war früher in Europa auch schon so...
Und ich war immer nett und freundlich (wenn auch manchmal mit der Faust in der Hosentasche) ;)
Selbst meine amerikanischen Freunde haben nur die Augen verdreht wenn es um customs und border patrol ging
Moin Forum.

Ein sehr schön zusammengetragener Beitrag. Dann versuche ich auch etwas beizutragen und dabei neutral zu bleiben. In den letzten 30 Jahren waren wir auch öfters da drüben, zum Glück haben wir schon sehr viel gesehen, erfahren und erwandert. Wir müssen da vorerst nicht mehr hin und wollen auch nicht….neutral, neutral, neutral…andere Mütter haben auch schöne Töchter. Insbesondere Kanada ist aber auch eine richtig schöne Tochter :).

Letzten Sommer und Herbst haben wir nochmal ne Megareise von ca. 30000 km gemacht, siehe Foto. Geflogen sind wir auf dem Hinweg nach Halifax (Kanada) zurück von Denver (USA).

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Jetzt etwas, was uns fast auf die Füsse gefallen ist und wir es nicht für möglich gehalten hätten. Der erste Grenzübertritt in die USA war auf dem Top Of The World Highway von Dawson City in Richtung Tok. Eine sehr verlassene Grenze von Kanada nach Alaska rüber (nur in den Sommermonaten geöffnet). Wir haben in der Nacht oben in den Bergen ganz kurz vor der Grenze übernachtet da diese nur am Tage geöffnet ist. Dem entsprechend waren wir früh die Ersten die einreisen wollten. Da war alles super harmonisch, noch einen Kaffee mit den Grenzbeamten getrunken. Eine Stunde über dies und das geredet (es ist der einzige Grenzübergang in dem sich Kanada und die USA ein Gebäude teilen). Irgendwie geht da oben, weit ab von aller Zivilisation, alles seinen unbürokratischen Gang, als gäbe es den Rest der Welt nicht. Einreise so ganz nebenbei mit schickem Extrastempel (Alaska Karibu) im Pass. Aber vor lauter Schwatzerei wohl das I94 Formular bei Landeinreise vergessen auszufüllen. Eigentlich sollte das mittlerweile Digital bei der Einreise ans ESTA angehängt werden, darum haben wir auch garnicht weiter darauf rumgedacht. Später mehr dazu. Dann haben wir in den nächsten 4 Wochen mehrmals die Grenze zwischen Alaska und Kanada gewechselt ohne viele Probleme. Ab und an mal haben sie gemeckert ob denn die Eier die wir einführen aus dem jeweiligen Land sind oder von welchem Baum die Äpfel sind. Alles auf dem kleinen Dienstweg geregelt. Irgendwann nach 8 Wochen wollten wir dann von Vancouver (Kanada) mit der Eisenbahn nach Seattle (USA) fahren. Das hatte damit zu tun das wir aus einem Pickup Camper wieder einen normalen Pickup machen wollten. Der war in Seattle eben mal die hälfte günstiger bei Oneway Miete nach Denver als aus Vancouver. Natürlich schon 2 Wochen vorher ein Bahnticket online erworben. Früh um 5.00 Uhr fährt der Zug ab. Das Bahngleis in Vancouver ist gleichzeitig Grenzstation der USA (gesichert wie Fort Knox). Ein US Beamter forderte uns auf das I94 Formular vorzuzeigen ohne überhaubt in unser ESTA auf dem Computer zu schauen. Wir haben ihm alles erklärt wo und was wir bisher gemacht haben und das wir sowas nicht in Papierform haben. Einreisestempel der letzten Wochen im Pass gezeigt. Das hat den überhaupt nicht beeindruckt. Kein Formular - keine Bahnfahrt. Hilfe, Fehlanzeige. Wir hatten noch 40 min bis der Zug fährt. Dann such Dich mal auf der elendig Bürokratischen Internetseite .gov durch, mit dem Druck der Zeit im Nacken. Wir haben ein paar mal gefragt, der Beamte hatte gar kein Bock auch nur irgend etwas dazu Beizutragen. Es gab nur eine Handvoll Reisende die ebenfalls an dem Morgen in den Zug wollten. Irgendwann haben wir es gefunden, auf dem Smartphone im Mäusekinoformat irgendwie ausgefüllt bekommen und mit Paypal bezahlt, einen Screenshot gemacht und am Schalter vorgezeigt. Noch 10 min bis der Zug abfährt. Jetzt fing das befragen „woher/wohin/warum/weshalb" und nochmal Fingerabdrücke nehmen und Taschen begutachten an. Ich bin ein entspannter Typ im Leben aber an der Stelle hab ich mal meine Frau machen lassen damit sie mich nicht noch mitnehmen. Zug 1 min vor Abfahrt bestiegen. Der Zug hält in Kanada nicht mehr und an der direkten Grenze in die USA hält er dann mitten in der Pampa und 6 Grenzbeamte kamen in den Zug um Gesichtskontrolle zu machen und nach einem „ehrlich jetzt ?“ I94 zu fragen. Ich dachte ich bin im falschem Film. So, lange Rede, was wir nicht wussten, was einem aber auch keiner gesagt hatte, das I94 war tatsächlich in Alaska ans ESTA Digital angehängt. Über die Bearbeitungsnummer des ESTA kann man sich wieder einloggen und wenn man ne Weile sucht findet man das dann auch. Warum also dieser Stress, wollten die wirklich einfach nochmal die Einreisegebühren verdienen oder war es zum Spass der Beamten. Unser ESTA war schon vom vorigen Jahr weil wir 2024 auch in den USA waren, bis Stand voriges Jahr war das Dokument immer 2 Jahre gültig. Die viel teureren Einreiseregeln waren aber im Sommer 2025 schon im Gespräch. Ich denke mal das sie es im laufe der Zeit merken werden gemäss dem Spruch „da beisst sich der Hund selbst in den Schwanz“. Von Marokko in die Westsahara einzureisen ist einfacher - und die schreiben nur alles mit nem Stock in den Sand.

Wir für unseren Teil haben beschlossen uns der Richtung Australien und Neuseeland zuzuwenden für die nächsten Jahre. Naja und Frauchen hat mir schon signalisiert das ich sie gerne nochmal intensiver durch die Nordwest Territorien fahren darf, es war einfach sehr entspannend in Kanadas endlosem Norden. War ne geile Reise und letztendlich sage ich ja immer "Einfach machen" wird schon schiefgehen. ;)

@tom28865 ich glaub wir wohnen garnicht soweit auseinander, wir könnten ja mal in der Prärie Schleswig Holsteins einen Kaffee zusammen geniessen.
Moin...können wir sehr gerne machen sobald wir so "richtig" oben sind. Aktuell sammle ich noch fleißig km beim Pendeln zwischen OHZ und Schleswig. Der Wechsel vom WK2 zum RAM 1500 war Gold wert was die Transportkapa angeht!
 
Holger K

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Schaut man sich die Statistiken und Infos der grossen Reiseportale und Anbieter an, muss man sich da als Tourist so rein gar keine Gedanken machen.

Selbiges Bild geben auch die Deutschen-USA-Urlaubsgruppen auf Facebook wieder, alles total entspannt in den USA, wird dort von den Urlaubern gepostet.

Als Tourist wird man eher nicht mit ICE in Kontakt kommen, ausser vielleicht an der mexikanischen Grenze.
Wir sind ja echt sehr viel mit dem Wohnwagen unterwegs im Jahr und noch keinen einzigen Beamten in real gesehen. Wo die unterwegs sind, findet man keine Touristen.

Ja, es ist ein wenig teurer hier geworden, gerade in den Bereichen, die man als Tourist nutzt, das mag sicherlich nicht so schoen sein aber faellt jetzt bei den ganzen Kosten fuer einen Urlaub auch nicht so ins Gewicht. Sicherlich fuer einen Touristen nicht ganz so ideal wie frueher und ich kann das schon verstehen, dass es einen erst mal aergert.

Ist halt ein extremer Unterschied ob man in den USA lebt oder nur Tourist ist, fuer uns ist es in den USA sehr viel guenstiger als in Deutschland aber war ja auch mit einer der vielen Gruende, warum wir in die USA ausgewandert sind und als Tourist mag man das sicherlich anders sehen.

Die USA sind halt immer ein sehr spezielles Thema und triggern sehr viele in Deutschland.
 
Dreamland

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Ja sehe das auch ganz entspannt und Kalifornien liegt im Oktober auch wieder an.
Mietwagen ist teuer geworden im Vergleich zu früher. Stimmt aber im Vergleich zu Europa und diversen anderen Ländern....immer noch billig.
Nationalpark jo teurer geworden aber immer noch günstig. Ich sag nur Nationalparks in Afrika.....
Visum fast verdoppelt...ja aber ist doch immer noch billig.
Als normaler Tourist, mit Rückflug Ticket, Mietwagen und Hotel Buchung, Bargeld und Kreditkarten.....sehe ich kein Problem.
 
Holger K

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Du hast meine Aussage leider rein gar nicht verstanden.

Als Tourist bist du in der Regel nie in den Stadtteilen und Gegenden unterwegs, wo diese Kontrollen sind, ausser an der Suedgrenze, wo man bei Roadtrips auch mal an der Grenze entlang faehrt und dort kann es Kontrollen geben. In reinen Wohngegenden, dazu noch in den schlechteren, ist man wohl als Tourist eher nicht unterwegs.
 
chothero

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Ich bin in den letzten 38 Jahren mindestens 2 mal pro jahr in der USA gewesen . Jeweils für mindestens 1 Monat. Bin bisher 3 mal angehalten worden . 2 mal überhöte Geschwindigkeit. 1 mal Grenzschutz nahe mexikanischer Grenze .Das lag wohl eher am Fahrzeug- ein alter Pickup mit Gerümpel auf der Ladefläche. Es lief bei jedem kontakt mit Polizei oder Behörden freundlich ab . Ich bin in vielen Staaten gewesen - oft auch dort wo Touristen nicht anzutreffen sind . Bisher keine Probleme. 2026 werde ich im Juni / juli und im November dort sein . Das steht soweit fest . Natürlich hat sich die USA im Laufe der Jahre verändert. Deutschland doch aber auch . Ob positiv oder negativ sollte jeder für sich entscheiden.
 
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Thema:

USA-Roadtrips werden teurer & komplizierter , was ändert sich 2026 ?

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