ungewollt OFFROAD

Diskutiere ungewollt OFFROAD im Non Tech Forum Forum im Bereich Jeep Modelle & Technik; Liebe XJler, ich komme ja zum Geländewagen wie die Jungfrau zum Kinde.... und habe ihn jetzt seit 2 Monaten. In der vergangenen Jahren bin ich...
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SK Kölsch

SK Kölsch

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Liebe XJler,

ich komme ja zum Geländewagen wie die Jungfrau zum Kinde.... und habe ihn jetzt seit 2 Monaten.

In der vergangenen Jahren bin ich 2-3 mal maßlos im "Gelände" versackt. An dieser Stelle habe ich die Leute mit SUV/Geländewagen beneidet. Jetzt habe ich selbst einen, der bisher nur ONROAD zum Einsatz kam.

Ich würde von euch gerne wissen, zu was ihr schon mit eurem Serien-XJ gezwungen wurdet. Bitte aber nicht die freiwillgen Offroadgeschichten und bitte auch nicht von offroadgetunten Fahrzeugen. Mich interessiert einfach, wo euch euer XJ schon im täglichen Leben eine grosse Hilfe war oder ihr anderen helfen konntet/musstet.

Als Beispiel: ich war mindestens 2 mal auf Veranstaltungen, auf denen ein Feld als Parkplatz eingerichtet wurde. Natürlich kam man mit einer normalen Limo so gerade drauf. Aber einmal nach Regen ging dann gar nichts mehr. Ein anderes mal kam man noch ein paar Meter weit, aber weil nun schon 40 Autos vor mir weggefahren waren, war der Acker durchzogen von tiefen Furchen und plötzlich sass ich auf Grund. Glücklich der Herr mit dem ML, der die Leute für 10€ rauszog :wave:

Ich freue mich auf eure Geschichten.
 
markk

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Glücklich der Herr mit dem ML, der die Leute für 10€ rauszog :yes:
So ein A...! :wave: Solche Hilfeleistungen sind entweder umsonst oder man lässt es bleiben!
Ausnahme: Wenn sich ein Idiot aus eigener Blödheit festfährt (so wie die beiden gelhaarigen Südländer die partout versuchen mussten die Autobahn illegal an einer Stelle zu verlassen an der ein kleiner Graben verlief), dann käme ich schon in Versuchung eine kleine "Gebühr" zu erheben.

Meine bisherigen Hilfeleistungen - leider keine mit dem XJ (zumal der ja ein wenig verbessert ist und damit hier nicht zählen würde):

1. Mit dem Willys ohne jeder Winterausrüstung (auch ohne Heizung :wub: ) und damals auch noch ohne Sperre bei Neuschnee ein paar Fronttriebler eine hauchfeine Steigung hochschleppen.

2. Mit meiner ganz normalen 180er C-Klasse bei Neuschnee den HDJ 80 (Landcruiser mit 3 Sperren) meines Schwagers von einem schneebedeckten Parkplatz geschleppt! Findet er komischerweise auch noch Jahre danach gar nicht so lustig wie ich :wave:

Markus
 

XJWaggi

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Mein schärfstes Erlebniss:
Hab im Winter bei Schnee und Eis einen leeren Sattelzug eine Auffahrt zur B2 raufgeschleppt, seine eigene Traktion hat grad so nicht gereicht, mit dem XJ davorgespannt sind wir dann grad so rauf gekommen, etwa 10m pro Minute, aber es ging vorwärts. :wave:
Voller Stolz über meinen Indianer bin ich dann wieder runter gefahren zum nächsten LKW (Tanksattelzug), der Fahrer erwartete mich mit einem Grinsen und sagte nur: voll beladen, 38 Tonnen. OK, das habe ich dann nicht mal versucht. :wave:
 
SK Kölsch

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Gibts doch gar nicht. Hier scheint der Winter Einzug zu erhalten. Habe mal in Winterberg (natürlich bei Schnee) mit einem Mondeo einen fetten japanischen SUV (Mitsubishi?) aus einem Graben gezogen, der zu schnell in eine abschüssige Kurve geriet und schräg im Graben landete... noch auf allen vieren, aber sehr stark gekippt. Aus eigener Kraft ging nix. Und dann der lahme Fronttriebler dran und raus. Na ja, passt hier nicht ganz rein, aber Schadenfreue über andere SUV/Geländewagen tut einem XJler ja immer gut, was? :wave:
 
Cougar

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ich hab 2 geschichten. die erste, ich hab einen passat mit meinem XJ aus tiefem sand geholfen. nix dramatisches. (auf texel)

die 2. ist schon spannender. ich habe versucht einen in einer nassen wiese versunkenen mondeo zu retten, aber mit meinen 31x10,5 AT von GJ nix zu machen 4 räder drehen durch. aber wie das in amiland bei der eisenbahn üblich ist man bastelt.

also 2 XJ in reihe und vollgas und siehe da der ford kommt raus. was eine aktion :wave:
 
Bodo XJ

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JEEP - was sonst?
:wub: ... mein erster 4x4 - das war Januar 1982, ein Lada Niva 4G ... das gibt ein paar Jahre Erfahrung.
Meine Geländewagen waren bisher nur leicht modifiziert.
Ein Hardcore-Umbau macht einfach bei einem Daily-Driver subjektiv keinen Sinn.
Über 20 Jahre - Geschichten gibt es dazu jede Menge - vom Fiat 500 bis zum BMW X5.
Aber die gehören ans Lagerfeuer oder zu Treffen mit Beteiligten aber subjektiv nicht unbedingt hier her.

Zu den ganzen Mods an den Fahrzeugen - es kommt immer darauf an, was man will.
Mein Ziel ist das Ankommen und weniger der direkte Weg oder extrem-offRoad.
Dementsprechend ist für mich das wichtigste der Reifen, subjektiv danach die Sperre, Verschränkung und
dann erst der Lift.
Klar - alles subjektiv - nur über die Bedeutung der Reifen kann man mit mir kaum diskutieren ... .

Dazu das einfachste Beispiel war ein X5, der abstrakt betrachtet, in einer nassen Wiese abgesoffen ist.
Zugegeben - ich hatte gestichelt und mir war die Tücke des Untergrunds geläufig.
Nachdem beim BMW Nichts mehr ging, habe ich meinen Indianer angeschmissen - neue Spur bis
vor den BMW, zum BMW zurückgesetzt, ausgestiegen und geschaut, wo der Andere das Seil be-
festigt, eingestiegen ... auf das Zeichen von hinten gewartet und irgendwie war es dann fast easy.

Mit weniger Enthusiasmus, mehr Hirn und weniger Technikvertrauen hätte es der BMW vielleicht
auch schaffen können. Mein Indianer hat diese Herausforderung bestens bestanden und ich bin halt
erst einmal zu Fuß über diese Wiese, bevor ich dem XJ freien Lauf lies ... .

Von daher, Storys gibt´s jede Menge ... . :top:

:wave:
Gruß,
Bodo


P.S.
<Glücklich der Herr mit dem ML, der die Leute für 10€ rauszog > :wave:
So ein A...! Solche Hilfeleistungen sind entweder umsonst oder man lässt es bleiben!
Ausnahme: Wenn sich ein Idiot aus eigener Blödheit festfährt


:yes:





:yes:
 

Frank K.

Banned
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Ich bin mal in Werdohl (Sauerland) den Höhenweg hoch (12-14% Steigung), da stand eine Pritsche mit Frontantrieb mit einem total überladenen Hänger dahinter mit irgendwelchen Zement oder Putzsäcken drauf.

Davor ein Opel Corsa Kastenwagen vom selben Bauunternehmen. Bei beiden drehten die Vorderräder durch - vorwärts ging nichts. Strasse etwas feucht.

Also mein XJ davor (statt Corsa), Allrad hab ich ja eh immer drinn, keine Untersetzung und los gings - da waren aber einige Jungs vom Bau ganz schon froh...
 

wildemann

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Lustadt
meinste die jungs vom bau waren froh?
glaub eher das die schon die maurerhülsen klar gemacht haben und ein "heut wird nix mehr geschafft" die runde gemacht hat :wave:
 

orle

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Glücklich der Herr mit dem ML, der die Leute für 10€ rauszog :wave:
Na das ist doch wirklich eine Frechheit.

Ich bin öfter auf Reitturnieren unterwegs und da sind die Parkplätze in der Regel Wiesen. Bei nassem Wetter wird es da regelmäßig etwas matschig. Normalerweise wird dann immer ein Traktor organisiert, der die Leute notfalls rauszieht, oder man hilft sich halt gegenseitig.
Aber dass da jemand Geld für verlangt hat, habe ich in all den Jahren noch nie erlebt.


Zu den Stories:
Ich habe vor Jahren mal einen Opel Vectra mit Pferdeanhänger von einem Parkplatz runtergezogen. Es lag halt ein klein wenig Schnee auf dem Parkplatz, auch wenn die Strassen an sich frei waren. Da von dem Parkplatz auch noch ein kleiner Huckel auf die Straße war, kam er mit seinen Sommerreifen dort nicht rüber.
Also habe ich meinen Mercedes-Kombi mit guten Winterreifen und automatischem Sperrdifferential in der Hinterachse davorgehängt und das Gespann auf die Straße gezogen. Hat wunderbar funktioniert. :wave:

Tschau

Ralf
 
BuccYJ

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Jeepfreak
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muste mich mit meinem Yps auch mal bergen lassen...
Sollte bei dreharbeiten für den SWR mit meinem dicken mitspielen und hab vorher extra noch gefragt ob er dreckig oder sauber sein soll, da hieß es is egal... Ich also die karre gewaschen, komm zum Drehort und der Regiseur schaut mich an und meint.. "der is ja sauber!"
Ich mich kurz umgeschaut, große matschpfütze entdeckt die von einer baustelle übrig war. Sagte nur "Kein Problem, gleich wieder da!" bin mit mächtig schwung und 31er ATs in die 30m pfütze und da muste ich doch am anderen ende am rand feststellen das mein Allrad hinüber ist. Glücklicherweise war für die freharbeiten noch ein Traktor angefordert. Der hat mich dann den letzten meter rausgezogen.
 
Manne

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S Gschicht`l vom BMW und dem Milchwagen, hatte ich glaub schon mal erzählt ?!

Egal: :wave:

Also, beim Kumpel vorm Haus alle P voll, ich also meinen alten 1600er BMW in die frisch aufgefüllte Verkehrsinsel gestellt (wußte ich ja nich), ging gut, nacht`s dann irgendwann raus, ins Auto, starten und Gang rein, dreht durch.
Türe nochmal auf, Türunterkante ist ca. 5cm über Boden, Sch.. Karre total im frischen Humus abgesoffen, hab ich eben im Auto gepennt.
Frühmorgens kommt dann eh immer der Milchtanker, ich also auf und den guten Mann mal angehauen, als der sieht, daß die Karre praktisch unten komplett festgesaugt ist guckt er skeptisch (ich auch).
Dann hat er ne richtig dicke Kette rausgepackt, die ham wer vorne angehängt (ja, damals gab es noch Abschleppösen die was taugten), der hat aber mit seinem LKW mit durchdrehenden Rädern volle Kanne ziehen müssen, bis sich mein guter Wagen dann mit einem mächtigen Schmatzer abgelöst hat.

:wave:
 
xjhardy

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Ich habe eher ein Onroadgeschichte:

Wir hatten vor knapp zwei Jahren ein Opel Corsa in der Werksatt, der durch einen Unfall ( Forderbau zerschossen dadurch Räder Krum) nicht mehr Fahrbereit war.

Jetzt mußte diese Karre aber vom Hof in die Halle...aber wie ??

Schieben war nicht, also Allrad rein, ruck zuck ein Seil an den Abschlepphaken des XJ vorne ( hinten ist keiner mehr, da da mal eine AHK verbaut war) und an das andere Ende der Corsa.

Mit dieser Schose mußte ich auch noch ein Stück Hauptstrasse fahren.... :yes: :top: :yes:

Ihr könnt euch garnicht vorstellen, was da los war, da der Corsa anfing zu schreien, er hat sein nahes Ende gespürt, blieben natürlich der Verkehr stehen und wir hatten die Zuschauer auf unserer Seite.

Dem Corsa hats net geholfen, der ist jetzt im ewigen Autohimmel, Gott sei seiner Kolben gnädig.

P.S.: ich hatte natürlich auch mega Spass dabei :wave: :wave:

:wub: :yes:
 
BuccYJ

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Jeepfreak
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Eine storry fällt mir noch ein .. hatte da mal der Polizei mein freund und na wart ich helf dir, geholfen ainen 2er golf von den straßenbahnschienen zu ziehen.
Hat ein altes mutchensich etwas beim abbiegen vertan und ist in die Halktestelle reingefahren, nach der haltestelle runter auf die nur in schotter eingebetteten schienen und als weiter. Is sogar ca. 300m weit gekommen. Da stand die gute frau nun und die helfer in grün versuchten vergeblich die karre einen ca. 40cm hohen absatz hochzuwuchten. :wave: Sah zum schießen aus.. hab mich dann bereiterklärt und die karre wieder auf die straße gezogen, gerade noch rechtzeitig vor der nächsten straßenbahn. Den unterboden wollte ich aber nicht gesehen haben... weiß nicht ob die sich was aufgerissen hatte.
 
Silko3

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nun will ich auch mal ne story erzählen.

aber leider nicht vom xj,der war von haus aus höhergelegt und zählt daher nicht.
und der wg ist eh nicht sein ding... :sleepgo:

mein erster allrader war ein frontera sport 1 mit harttop von 1994.halt einer der ersten und einer,der bei gewitter immer 10 cm wasser nahm.

ich wohne hier ja am rennsteig und war heimwärts von sonneberg aus unterwegs.ich muß dazu übern rennsteig.der war nun mal wieder gesperrt wegen schneefall...ist eigendlich immer so wenns anfängt mit schnein.

da ichs nun eilig hatte,umgedreht und durchen verschneiten wald.

kleiner allrad rein und mit vollgas im 2. den berg hochgefahren.ich hab erst im nachhinnein mitbekommen,wie steil der wirklich ist...
der schnee ist über die motorhaube gespritzt und die scheibenwischer hams kaum noch mitgemacht.dann fast ne kurve übersehn und dann...oooooops....nen buckel übersehn.

knirsch.....bing....puch....iss der baum umgefallen,an denm ich geflogen war.
mein freund,neben mir,suchte sein handy und hielt sich den kopf....es war im kofferraum gelandet und die tusse hing übern ganghebel... :shocked:

mir gings gut und es gab keine verletzten.aussteigen war nicht,da die türen noch im schnee standen.
rückwärtsgang rein und weiter.war ja eh oben angekommen damit.
oben ein paar mal hin und her gefahren und alles was war...frontbügel lag nun rechts am kotflügel an.
also erst mal das seil rausgehohlt und am baum festgemacht und den bügel wieder weggezogen.

dann gings heim ohne weitere vorkommnisse.


im nachhinnein hab ich mitbekommen,das ich vorne links noch leicht den achsschenkel verbogen hatte,hab ich aber nie repariert.

ein paar tage später hatte mich mein freund überredet.
er mit ein paar schiern untern füßen am ende vom abschleppseil und ich mit 50 quer durch den wald.teilweise auch auf ungeräumten wegen.das war auch schöööön extrem.

im winter drauf hab ich auf einer verschneiten strasse einen alten polo gerammt.der bock hat sich um 90° gedreht und war total verzogen und ich?? ein lackkratzer im nummernschild. :shocked:
ich hab das teil aber dann bar bezahlt...war vorher nur 1000 dm wert gewesen.

und im sommer wurde ich mal gerufen,einen niva rauszuziehn ausem morrast.ich hab mich ca. 10 m hinter ihm festgefahren.als ich am niva war,kam der anruf,das er schon einen radlader besorgt hat und mich mit rauszieht.in dem mom kommt ein panda 4x4 vorbei und fährt sich knapp vor dem niva fest.hätte der nicht kurven müßen,hätte er evt. die restlichen 5m noch geschaft.

mit dem xj und auch dem wg mache ich solche aktionen nicht mehr.
aber ich hab schon vollbeladene 3,5t angezogen und auch abgeschleppt.

erst vor 4 wochen hab ich den c5 meines bruders mit dem wg abschleppen müßen.angefahren bin ich in standgas und obwohl der bock leicht im grabnen stand kam ich auf die strasse.
 
TJ0705

TJ0705

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Hm, da der Thread jetzt schon so weit runtergerutscht ist - zählen auch TJs? Mit nem XJ kann ich nicht dienen. :D Also, mal überlegen.

Wir haben z.B. mal vor ein paar Jahren einen wunderschönen, geselligen Abend bei Freunden verbracht, als nach und nach Eisregen einsetzte. Ok, ich bevorzuge Schnee, aber generell ist mir mit dem Jeep im Winter nicht bang. :hmmm: Freue mich über jede Gelegenheit, den Allrad auszukosten. Der Eisregen kam mir also SEHR recht, und ich freute mich schon die ganze Zeit auf die Rückfahrt. :angry:

Es waren noch andere Leute zu Besuch, und wir alle hatten in diesem Wohngebiet auf dem Grünstreifen seitlich halb im Graben geparkt. Keine dolle Böschung, aber es reichte, daß die normalen PKW nicht mehr wegkamen. War mir schon klar, weshalb ich gaaanz langsam unseren Jeep freikratzte. Habe mir insgeheim schon ausgerechnet, wie groß wohl die Chancen sind, auf dem wirklich spiegelblanken Eis noch ein Auto aus dem Graben zu bekommen. Naja, es war letztlich ein Kinderspiel. Habe mich kurz dahinter gesetzt. Abschleppseil dran, 4wd low rein, und dann mit Standgas(!) ganz easy die Karre rausgezogen. War ein Passat oder sowas. Null Problemo, da hat nichtmal ein Rad durchgedreht. Ok, waren auch gute Winterreifen. Das Schwierigste war, beim Aussteigen aus dem Jeep nicht auf die Nase zu fallen. Ja, ja, bei so einem Wetter bewege ich mich lieber rollend auf allen Vieren anstatt auf zwei Beinen... :yes:


Es gab da auch mal ne Begebenheit im Winter, wo wir in einer Siedlung am Berg parken mussten. Die ganze Zeit konnten wir dank Allrad fahren wie auf Schienen. Direkt nach dem Aussteigen saßen wir dann auf dem Hintern und rutschten den Berg runter. ;) Wie gesagt, ich fahre bei dem Wetter lieber als daß ich laufe...


Dann gibt es noch ne Menge schöner Bergungen auf dem Strand in DK. Aber die ähneln sich doch sehr. Geben also nicht viel her zum Erzählen. Immer das gleiche Muster: PKW fährt sich im tiefen Sand fest. Jeep kommt, dreht erstmal souverän nen Kreis um die Unfallstelle :hmmm: , setzt sich vor den zu Rettenden, macht das Seil fest, zieht locker an, und zieht die Fuhre bis auf festen Grund. Immer wieder schön.

Es gibt natürlich Variationen. Besonders schön zum Beispiel in der Nebensaison, wenn kaum jemand am Strand ist, und die Leute wirklich superdankbar sind für Hilfe. Uns kam z.B. schonmal jemand kilometerlang entgegengelaufen auf dem Strand, und der war sichtlich erleichtert, als er von Ferne die Silhouette vom Jeep erkannte. Hat ganz verzweifelt gewunken, der Arme. Naja, schon schlecht, wenn sowas ausgerechnet dann passiert, wenn weit und breit niemand zu sehen ist. Da macht das Helfen dann doppelt Spaß.

Oder die Mutter mit den zwei kleinen Kindern, die mit ihrem PKW auf so einer Holzbrücke auf dem Strand aufgesessen hatte, weil auf der einen Seite von der Flut die Rampe weggespült war... Die konnte wegen der Kinder nicht weg um Hilfe zu holen und hat sich entsprechend gefreut, daß wir sie runterziehen konnten.

Naja, was erzähle ich - sowas sind die Highlights für jeden Jeeper, nicht wahr? :p

Grüße Dirk

P.S.: Das alles war mit unserem TJ Sport. Seit wir den Rubi haben, ist es wie verhext. Es ergeben sich einfach keine Gelegenheiten mehr.
 
6guns-smoking

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Winterbergung eines 3er BMW aus dem Graben am Hang
eines eigentl. gesperrten Waldwegs.
Muss aber für den Unterhalt meines TJ noch keine
Bergegebühren nehmen.
Überlassen wir das den ML Fahrern.
Ist gut fürs Image.
Peter
 
wolfi55_2000

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Und jetzt mal andersrum. Unvergesslich, wie mein Bruder meinen TJ mit seinem alten BMW Diesel von ner nassen Wiese gezogen hat, nachdem ich Ihm gerade die Story von Rubicon Trail Rated,etc, etc. erzählt hatte...

:angry: :hmmm: :yes: :hmmm: :p


gruss

wolfi55
 
TJ0705

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Ja, wie jetzt, Wolfi? Wir brauchen mehr Details. :hmmm:
Bilder hast Du nicht zufällig? :angry:
 
the Jeep

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Hallo freunde

im Februar dieses Jahres war ich in der Mariazeller Gegend und da meinte ein Ordnungshüter doch glatt, nachdem er nix bei meinem finden konnte weil eh alles typisiert is (hat den echt geärgert) das ich keine Kette drauf habe und hier kettenpflicht wäre.

Nun er hatte recht, aber es war nur frischer Schnee und da san meine MT/R sicherlich genauso gut wie Kette. Er wollte mich ned weiter rauf fahren lassen. So nebenbei merkte ich das die beiden Komiker selber am Dienstkutscherl kane Kette drauf hatten und fragte was der Blödsinn solle. Antwort: "wir san das Gesetz und aus" :yes: .

Also drehte ich lässig um und wollte schon fahren, da sah ich im Rückspiegel wie die Wappler verkehrt in den Strassengraben rutschten.

Ich hielt sofort an, aber ned weil ich den beiden Kings-off-the Road, helfen wollte sonder rasch mal 3 Fotos mit der Handykamera gemacht.

Mit dem Ars..... im Graben meinten die doch glatt ich solle sie mit der Winch rausziehen :angry: :hmmm:

Kurz nachgedacht, teilte ich ihnen mit das ich bei eventualen Schäden am Dienstfahrzeug privat haften würde und angesichts der schlechten Fahrbahnbedingungen auch kein Risiko eingehen wolle, den ich habe mir die Ermahnung echt zu Herzen genommen :hmmm:

So lies ich die beiden Schlaumeier zwischen 2 Ortschaften (in jede Richtung ca 2 Km) und fuhr brav und vorsichtig wieder runter richtung Mariazell.

Selber mit Halbklatzerte Reifen im Schnee unterwegs, andere auf wichtig belehren und dann erwarten das man das grad gelernte (aus der Ermahnung) sofort wieder übern Haufen schmeißt

Ih nehm mal an das sich die Beiden ah bisserl den Ars.... abgefroren haben :p ;) , und das wäre gut so.

Hätten die mir das auf ne lässige Art rübergeschmiert und mich informiert, das sie das eben sagen müßen, aber sie auch sehen das ich die nötige Erfahrung und Bereifung habe (san immerhin gut 4 Km hinter mir her gezockelt), dann wäre das OK gewessen, ich hätte Ihre Karre natürlich da rausgeholt (so was kann an jeden passieren mir eingeschlossen) und gut wärs gewessen :D
 
markk

markk

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Mit dem 4x4-Laster kann man prima bergen, habe mal einen halben Tag einen vollbeladenen LR Discovery mit Motorschaden hinter mir her durch die Dünen zwischen Douz und Ksar Ghilane gezogen. Der Typ hatte keine Ahnung vom Autofahren und lenkte teilweise in Linkskurven nach rechts und in Rechtskurven nach links. :hehe: Meinem Laster war´s wurscht - er hat ihn auch mit falsch eingeschlagenen Vorderrädern locker jede Düne raufgeschleift (ich habe nur drauf gewartet das irgendwann die Lenkung oder gar die ganze Vorderachse des Landys kapituliert, oder es ihm zumindest die Reifen von der Felge zieht, passiert ist aber nichts!). Nur einmal nach einer kurzen Pause wurde der Dünenaufstieg sehr schwergängig - da hat man mich drauf aufmerksam gemacht das sich beim Disco kein Rad drehen würde. Ich nach hinten um nachzuschauen was der Kasper nun schon wieder verbockt hat und was war? Er hatte die Handbremse noch angezogen und der arme Wagen hat mit den blockierten Rädern zwei lange, tiefe Spuren in den Boden gezogen. :hehe:

Am Ende des Tages waren bei ihm vorne beide Abschleppösen abgerissen! Er hatte aber einen guten Rammbügel, an dessen Aufnahme haben wir ihn dann das letzte Stück noch geschleppt und ihn dann ausserhalb der Dünen seinen Kumpels übergeben!

Markus
 
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