Spritpreisbremse - war wohl ein Aprilscherz

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JeepTom59

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Gestern bei uns im Dorf und Umgebung, pünktlich um 12 Uhr, E10 wurde um 12 Cent erhöht.
Ging dann im Laufe des Tages wieder mehrmals runter.
Heute um 12 Uhr, zwischen 15 und 25 Cent Erhöhung, Preise bis jetzt nur zwischen 1 und 6 Cent runter, eine Tankstelle um 10 Cent, aber die hatten vorher gewaltig erhöht.
Im Schnitt heute 10 Cent teurer als gestern.

Das war wohl ein Spritpreisbremsversagen :angryfire:
 
Das dürfte selbst denkenden Menschen doch schon vorher klar gewesen, oder nicht ?

Andere Länder in der EU zeigen wie es geht und auch funktioniert.

Siehe z.B. 🇮🇹

Oder auch hier in 🇫🇷 :

===>>> Frankreich: Tankstellen-Beschäftigte drohen mit Streik wegen Spritpreisen

Die Alemans werden derweil richtig abgezogen und abgezockt.

Und machen mal wieder nichts...sie wollen es scheinbar so....:banghead:

BTW : durch die Strasse von Hormus kommt nur um die 10% bis 20% unseres Rohöls für Deutschland.

Hormus.jpg

Alles Verarsche...mehr schreibe ist dazu an dieser Stelle nicht, weil sonst wieder die Putzfee mit dem Feudel kommt. ;)

Ausser das auch noch andere Dinge über die Strasse von Hormus transportiert werden, z.B. Düngemittel und auch Helium.

Letzteres wird u.a. für die Halbleiterherstellung benötigt, dass wird noch mehr als spannend...

Läuft jedenfalls alles nach Plan im Sinne der Agenda 2030. ;)

Und über die Hälfte des Preises an der Tanke pro Liter sind Steuern, auch das wird gerne verschwiegen...
 
Zuletzt bearbeitet:
In Spanien wurde die Mehrwertsteuer auf Sprit, Gas und Strom von 21% auf 10% gesenkt. Zusätzlich erhält der Transportsektor, die Fischerei und Agrarbetriebe eine weitere Entlastung von 20 Cent.

Ich frage mich, wie die deutschen Transportunternehmen das überleben sollen :(
 
Ich finde bisher keine logische Begründung warum es billiger werden soll wenn nur einmal erhöht werden darf am Tag .
Wenn ein Land so viele Steuern und Abgaben auf ein Produkt erhebt, möchte ich sowieso nicht die alleinige Schuld bei den Konzernen suchen .
 
In Dänemark kostet 1 Liter DIESEL heute 17,59 Kronen, also 2,359 €.
 
Danke an alle für den sachlichen Ton bei einem kontroversem Thema.
 
Schlimmer geht immer, habe letztens auf Texel getankt, 2,53 pro Liter Benzin ...

Und jetzt hätte ich ja auch noch etwas zu allen möglichen Sachen sagen können, mach ich aber nicht.
 
Wir fahren alle Jeep....

Spass kostet (jetzt halt etwas mehr)

Wobei wir inzwischen in Regionen sind wo selbst der Mehrverbrauch vom V8 an LPG sich insgesamt bei den Dieselpreisen rechnet und ich den Diesel eher stehen lasse und den Jeep nehme.
 
Ich frage mich, wie die deutschen Transportunternehmen das überleben sollen :(

An dieser Stelle sollten wir uns alle bewusst darüber werden, was das u.a. auch für unsere Belieferung mit Lebensmitteln etc. bedeutet und deren bald folgender Preis-Explosion.

Viele Lieferanten meiner eigenen Firma haben bereits entsprechend reagiert und die Lieferpauschalen
drastisch erhöht, die gebe ich natürlich 1:1 weiter an meine Kunden.

Wie lange die Kunden das noch bezahlen können, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

Denken wir an dieser Stelle auch mal an Pflegedienste, jene welche die bedürftigen Menschen betreuen.

Eine Freundin von mir ist bei einem Pflegedienst tätig, dieses Unternehmen hat 150 Fahrzeuge im Einsatz.

Sie fährt jede Woche um die 900 KM in Ihrem Job mit Ihrem Firmenwagen.

So, wie anderen auch...

Die Tankfüllung kostet jetzt um die 110€ - reicht für eine Woche. ( Diesel-Fahrzeug )

110€ / Woche = 440 € im Monat bei Ihrem Fahrzeug.

440€ für die anderen 149 gleichen Fahrzeugen im gleichen Zeitraum = 65.560,00€ an Kosten für Diesel / Monat.

Welche Firma kann das in diesem Rahmen noch stemmen ?

Von den ganzen LKW's, jene welche die Lebensmittelketten etc. beliefern, mal ganz abgesehen.

Die im Schnitt jenseits der 30 Liter / 100 Kilometer Diesel benötigen, wenn es gut läuft.

Hat noch jemand noch Fragen, wo das drauf hinauslaufen wird ?
 
Zuletzt bearbeitet:
440€ für die anderen 149 gleichen Fahrzeugen im gleichen Zeitraum = 65.560,00€ an Kosten für Diesel / Monat.

Hat noch jemand noch Fragen, wo das drauf hinauslaufen wird ?
Und vorher war der Diesel umsonst? Da hatten sie doch auch 45-50.000 € Dieselkosten im Monat, oder nicht?
Bei uns fahren die meisten Pflegedienste eh mit Elektroautos durch die Gegend. Die waren halt clever genug, frühzeitig umzusteigen.

Und es gibt auch Speditionen, die den Wechsel zur E-Mobilität schon früh angefangen haben, wie etwa Nanno Jannsen aus Ostfriesland. (YT Elektrotrucker zeigt das jede Woche)
Wenn jetzt nicht der Zeitpunkt ist, sein Mobilitätskonzept zu überdenken und auf E-Mobilität zu wechseln, wann dann?
Aber die Petrolheads jammern lieber über die Spritpreise.
 
E-Mobilität? o_O
Ich hätte natürlich auch gerne billigeren Sprit, aber ich kann es mir noch leisten Verbrenner zu fahren.
Es gibt für mich keinen Grund ein E-Auto zu kaufen.
Hubraum ist durch nichts zu ersetzen!;)
 
Warum verzichten?
Wir haben (weil das alte Auto meiner Frau auseinander fällt) vor 4 Wochen einen gebrauchtes E - Auto gekauft (und ich bin bisher echt zufrieden).
Und fürs grobe wie letzte Woche Holz machen sowie Spaß gibts den Jeep.

Es passt aber bei uns auch vom Gesamtkonzept her mit der benötigten Reichweite, den finanziellen Mitteln und der Möglichkeit, günstig Zuhause zu laden, etc.

Ich finde es anmaßend, zu behaupten, man hätte längst auf Elektro umstellen müssen. Das kann sich nicht jeder einfach so leisten und es passt auch nicht für jeden.
Das gilt privat genauso wie für Unternehmen.

Abgesehen davon, werden die Strompreise mittelfristig nachziehen... denke ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und vorher war der Diesel umsonst? Da hatten sie doch auch 45-50.000 € Dieselkosten im Monat, oder nicht?
Bei uns fahren die meisten Pflegedienste eh mit Elektroautos durch die Gegend. Die waren halt clever genug, frühzeitig umzusteigen.

Und es gibt auch Speditionen, die den Wechsel zur E-Mobilität schon früh angefangen haben, wie etwa Nanno Jannsen aus Ostfriesland. (YT Elektrotrucker zeigt das jede Woche)
Wenn jetzt nicht der Zeitpunkt ist, sein Mobilitätskonzept zu überdenken und auf E-Mobilität zu wechseln, wann dann?
Aber die Petrolheads jammern lieber über die Spritpreise.

Naja, ein E-LKW kostet eben mal das Zwei bis Dreifache eines Diesel LKW. Das können sich die meisten Speditionen nicht leisten, da sie sowieso schon viele Probleme haben. Diese Mehrkosten müssen dann auch auf den Verbraucher umgelegt werden, aber da die meisten Firmen alle Transporte so billig als möglich haben wollen, wird das noch dauern. Von den Problemen mit E-LKW mal ganz abgesehen, einige größere Speditionen testen die Fahrzeuge und leider läuft das Ganze nicht so problemlos.
 
...
Von den Problemen mit E-LKW mal ganz abgesehen, einige größere Speditionen testen die Fahrzeuge und leider läuft das Ganze nicht so problemlos.
Wieso leider?
Eigentlich ist jedem klar, dass Batterie LKWs kein Ersatz für Diesel LKW sein können. Aber man nimmt halt gerne die"Forschungsgelder" mit.
 
Weg mit der Steuer-Abzocke, und alles würde funktionieren.
Die Steuern wurden aber seit Februar nicht erhöht, daher verstehe ich nicht, warum in diesem Zusammenhang viele zuerst auf die Steuern hinweisen. Unser Freund der Mineralölkonzern? Kannste doch vergessen :icon-smile-lachuh:

Wenn der Staat jetzt die Steuern senken würde, würden die Mineralölkonzerne mit Sicherheit den Preis gleich nochmal erhöhen, so dass höchstens die Hälfte einer Steuersenkung ankäme.
 
Wir fahren alle Jeep....

Spass kostet (jetzt halt etwas mehr)

Wobei wir inzwischen in Regionen sind wo selbst der Mehrverbrauch vom V8 an LPG sich insgesamt bei den Dieselpreisen rechnet und ich den Diesel eher stehen lasse und den Jeep nehme.

Wir, meine Frau und ich haben das Glück weitgehend auf ein Auto verzichten zu können, fahren meist Kurzstrecke, einkaufen und dergleichen.
Meinem WJ habe ich erst mal beiseite gestellt und den Akku abgeklemmt. Der von mir ungeliebte Mokka meiner Frau nimmt sich 10L/100km weniger, was jetzt ein Argument für mich ist, das Ding zu nutzen.
Mein 125er Roller den ich mir im Oktober 24 für 800€ zugelegt habe, übernimmt seitdem viele Kurzstrecken, bei passablem Wetter natürlich nur, die kein Auto erfordern und hat sich jetzt schon gerechnet, bin nur wegen des Verbrauchs, (3-3,5L) im grünen Bereich oder komme in Kürze rein, habe die Kosten jetzt nur mal überflogen.
Selbst wenn es für einige Wochen gar nichts mehr geben sollte, können wir eine Zeit lang von unseren Vorräten, in den Fahrzeugen und Kanistern, mobil bleiben, geht nix mehr, dann kommen die Batterieräder zum Einsatz, zur Not auch in reinem Pedalbetrieb.

Gruß
Willy
 
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