Schwimmbadpommes........

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TGSA

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.......und andere unvergessenen köstlichen Kindheitserinnerungen.

Ich kann mich noch an viele Gerichte und Geschmäcker aus meiner Kindheit erinnern.
Köstlichkeiten die es heute so gar nicht mehr gibt oder total anderes schmecken.

Die Schwimmbadpommes sind nur ein Beispiel davon.
Bevor unser Schwimmbad damals (60/70er) umgebaut wurde und es danach eine nennenswerte
" Gastronomie" mit Pommes gab, behalf man sich mit einem kleinen Anbau am DLRG Häuschen.
Zwei Fenster, Holztheke und Rollos umgeben von vielen hohen Kieferbäumen.
Softdrinks, Brezel, und Frankfurter Würstchen mit Senf und einer Scheibe Schwarzbrot.
Die Würstchen lagen oft lange oder zulange im warmen Wasser von diesem Alukessel,
aber waren trotzdem oder deswegen extrem lecker.
Herausfordernd war auch der Weg voller Kiefernzapfen und man war froh und stolz diese
Challenge gemeistert zu haben.
Die Original Frankfurter Würstchen stammen ursprünglich aus einer Metzgerei in meinem Ort.
Meine Mutter hat diese Würstchen oft gekauft und Zuhause zubereitet.
Das hat aber immer anders geschmeckt wie im Schwimmbad.


Nicht unerwähnt sollen die unzähligen Süßigkeiten sein, die man damals für wenige Pfennig
in einer Tüte an der Trinkhalle oder Kiosk an der Straßenecke erwerben konnte.
Brausestäbchen, Lakritzschnecke, Colafläschchen oder irgendwelche Dinge aus süßem Schaum.

Wer kennt noch die Automaten an der Straße ?
Kaugummikugeln oder Nussvariationen unverpackt oder Plastikkugeln mit Sammelinhalt.
Heute hygienisch undenkbar, aber wir haben trotzdem überlebt.

Mein Opa hatte eine Gaststätte im Ort, dort bin ich jeden Tag nach der Schule hin.
Da gab es frisches gesundes selbstgemachtes Essen aus der Küche.
Immer mit einer Suppe vorab und einer Nachspeise .
Zum Familien Lunch am großen Tisch durfte ich mir auch immer einen Saft aus
der Gaststättentheke aussuchen.
 
Heute alles aus "hygienischen" Gründen nicht mehr machbar!
Dem Beamten-Schimmel sei DANK!
 
Und das wir hier auch nur eine Nuance Politisch werden können wir direkt weg lassen… hab ich weniger Arbeit…

Kulinarisch:

Eier in Senfsauce
Panierter Blumenkohl….
Vermisse ich bis heute nicht

Aber die Königsberger Klopse meiner Oma-Donnerstag vermisse ich total.
Die gab es eben von Oma handgemacht.. nahezu jeden Donnerstag…
 
Bei uns in der Bäckerei konnte man für 10 Pfennig verschiedenen Süsskram einzeln auswählen
Die kleinen 4 eckigen Fruchtgummi kosteten 2 Pfennige.

Die arme Frau hinter der Theke bekam als fast Atemnot wenn man sich reichlich Zeit liess beim "Einkauf" für 50 Pfennig.....
 
Wer kennt noch die Automaten an der Straße ?
So was?

hab ich von einem Kaugummidealer geschenkt bekommen und restauriert, steht im Gartenhäuschen als Deko ;)

Ist noch voll aus Metall, auch die Mechanik innen.............Die "Kugeln" sind aber Dekobällchen vom Chinamann :biglaugh:

ach ja, diese Wassereisstangen im Plastikschlauch und die kleinen Kirschlecker mit grünem Plastikstiel (3Stk. 5 Pfennig) waren auch toll :beerchug:
 

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.......und andere unvergessenen köstlichen Kindheitserinnerungen.

Ich kann mich noch an viele Gerichte und Geschmäcker aus meiner Kindheit erinnern.
Köstlichkeiten die es heute so gar nicht mehr gibt oder total anderes schmecken.

Die Schwimmbadpommes sind nur ein Beispiel davon. ....
Schwimmbad-Pommes hatten wir nicht.
Bei uns war das Freibad ein Flußbad - wie heute noch.
Nur damals konnte man da nur schwimmern.
Dann kam ein 1-Meter-Brett und ein 3-Meter-Brett und irgendwann eine Rutsche.
Mit der Rutsche kam auch ein Kiosk.
Als da die Pommes einzogen, war ich aus dem Freibad-Alter raus ... .

Süßigkeit .. absolut Mangelware.
Als Stepke - das höchste war eine frische Sahne aus der Waffel in der Molkerei.
Als Jugendlicher zog dann Süßkram beim Bäcker ein, einzeln verpackt - lecker :up:
Den ersten Fernseher im Haushalt gab es bei uns `80.
Original S/W ... große Variante, von einem Dritten übernommen - war eher Luxus.
Die WM-Spiele `74 konsumierte ich in der Dorfkneipe.
Der Saal war ziemlich voll, alles starrte auf den Fernseher.
Dazu gab es Bier, Schnaps und vieeel Zigaretten.
Durch dieses Räuchern müsste ich mindestens 100 Jahre alt werden.
Mann - waren das noch Zeiten ... :coolman:
 
Wat Ihr allet hattet! Bei uns arme Ossis gab es für den Nachmittag 40 Pfennich gesamt mit, für Freibad (30 Pfennich) und zwei halbe Stullen mit Senf beschmiert a 5 Pfennich als Verpflegung. Wat zu Trinken kam ja ausse Leitung. Wir ham nüscht vermisst.
 
Meine Holde mußte noch zu ihrem Onkel auf der anderen Straßenseite zum Telefon, damit ich sie fragen konnte, ob sie mich heiraten möchte. Ihre Eltern hatten vor 50 Jahren noch kein Telefon.
Ach ja, sie hat ja gesagt und alle Soldaten, die im Keller des Unterkunftsgebäudes in einer Schlange für den Daily Love Call warteten, hörten mit, als ich mich umdrehte und rief: SIE HAT JA GESAGT. Wurde ein teurer Abend.
 
Ich vermisse ihn, den Braunen Bär!

das Eis hatte damals schon komische Namen,
Brauner Bär, Flutschfinger,........

Ich mochte das Capri oder die Variation mit der Waffel.

Mein Oma hat immer ein leckeres Hühnerfrikassee gemacht.
Und Zuhause gab es am Wochenende oft Schnitzel oder Kotelett.
An Feiertagen auch mal einen Braten.
 
Wat Ihr allet hattet! Bei uns arme Ossis gab es für den Nachmittag 40 Pfennich gesamt mit, für Freibad (30 Pfennich) und zwei halbe Stullen mit Senf beschmiert a 5 Pfennich als Verpflegung. Wat zu Trinken kam ja ausse Leitung. Wir ham nüscht vermisst.
Jägerschnitzel mit Spirellis und Tomatensoße, Senfeier mit Kartoffeln, Königsberger (ohne Kapern) einfach geil
 
Die Erinnerung ganz spontan nach dem ersten Beitrag.

Pommes im Freibad Dortmund Wellinghofen 60er Jahre, ein schmieriger alter Kerl als Ladenbesitzer, Pommes in einer Rollmopsschale, (halb so groß wie draußen) bei gleichem Preis. Geschmacklich,....ich kann mich auch daran erinnern aber wenn ich sie mir mal leisten konnte, habe ich sie gekauft. "Mein" Eis war immer ein Capri.
Anne Bude bei uns in Hörde neben einem Krankenhaus hatte Bömskes noch einzeln die in Papiertüten gezählt wurden. Silberlinge waren schön billig, ich meine mich zu erinnern, zwei Stück für einen Pfennig. Brausetüten, Brausebonbons und Wundertüten mit billigen Plastikspielzeugen darin. Die Bude, früher Mia Giese als Eigentümerin, ist längst zu und das Krankenhaus ebenfalls dicht.

Eine Mark in der Tasche zu haben war für mich als Kind schon etwas Besonderes, wenn ich an unsere Enkel (6 und 3) denke, die haben gar kein Taschengeld nötig, es ist praktisch immer alles was sie sich wünschen, vorhanden.

Gruß
Willy

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Gibt's bei uns noch. Freibad Trippstadt bei Kaiserslautern. Meine Holde hat eine Saisonkarte für nur 60 Euro.. Ich habs nicht mehr so mit Schwimmen, seit sie meinen Stil korrigieren wollte. Also fahren wir mit dem Jeep hoch für die letzte Stunde am Abend, und ich sage an der Kasse nur "Bin Begleitung, gehe nur zum Kiosk" - und bin bisher immer kostenlos reingekommen! Dann schön ein Weizen. Alles andere wie oben beschrieben, eine Zeitkapsel in meine Kindheit.
 
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