Rost Spezial oder tot?

Diskutiere Rost Spezial oder tot? im Forum Grand Cherokee ZJ, ZG Forum im Bereich Grand Cherokee / Commander Forum - Hallo Freunde ich habe mit letzte Woche eine Grand Cherokee zugelegt, geiles Ding! Nun war ich in der Werkstatt und der meinte er habe zu viel...
  • Ersteller Ersteller HappyCherokee
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Ich würde nichts als unmöglich betrachten nur manches ist eine Herausforderung.
Ich habe aus drei Munga's zwei gemacht und die noch Autogen geschweißt.
Tafel Feinblech, Blechschere mit Übersetzung gekauft zugeschnitten, gedengelt und verschweißt.
Musste ja früher noch bis in die 90ziger Autos auch von Geschwistern schweißen, da dann 1978 ein Merkle Schutzgasschweißgerät gekauft.
Das steht jetzt bei Sven, der hat seinen Golf2 und muss noch seinen Bulli T4 4*4 schweißen.
Heute ist Selbstarbeit noch kostengünstiger wie damals.
Damals waren die Löhne niedrig.
Heute bei 200 teilweise über 300 Euro die Stunde sind ja schon verhältnismäßig kleine Schäden ein wirtschaftlicher Totalschaden.
 
Hallo Freunde ich habe mit letzte Woche eine Grand Cherokee zugelegt, geiles Ding! Nun war ich in der Werkstatt und der meinte er habe zu viel Rost, fand es jetzt nicht ganz so schlimm und denke mir halt auch man kann ja alles reparieren oder?

hol mir jetzt noch ne zweite Meining aber wollt auch ma hier die Expertise abfragen!
Neue Feder und Dämpfer braucht er eh und ich hänge noch die Bilder von Rost an!
Benziner bj 1993 4.0 Motor!
Er ist aus 1. Hand und Motor läuft gut! Innraum ist gepflegt! Im Beifahrerfissraum war er nass weil er schlecht geflickt wurde im Radkasten aber das ist meine kleinste Sorge! Der Träger macht mir mehr Sorgen! Was meint ihr?

Beste Grüße aus Heidelberg
... ein ZJ ist nicht mein Revier, aber diesen Jeep hätte ich eher stehengelassen.
Ein Erwerb/Einsatz als Spender kann man evtl. noch andenken.'
Einerseits ist es mit höchster Wahrscheinlichkeit deutlich mehr Arbeit, wie bisher angenommen,
andererseits bedarf es offensichtlich der 'Neugestaltung' essenziell Karosserie-Partien, die neu
zu gestalten/anzufertigen sind. Hier ist deutlich mehr gefragt, wie ein Blech er- oder einsetzen.

Bevor man sich einen Ansprechpartner für diese Arbeit sucht, sollte man evtl. den Jeep entkernen.
Möbel raus, Teppiche raus,... damit man den Innenzustand wirklich seriös beurteilen kann.
Sollte sich das wider meiner Erwartung sehr positiv darstellen, kann man über ein weiteres Vorgehen
nachdenken. Dann muss auch ein Ansprechpartner weniger mutmaßen :angel:

Allein aus den paar publizierten Bildern gehe ich davon aus, dass dieser Jeep eine 'übersichtliche'
Wartung in seinem Leben gesehen hat.
Dafür wurde aber Kohle in eine Aufbereitung investiert, bevor er auf dem Markt durfte.
Wer eine Karosse auf die erkennbare Weise flickt, war eher nie bereit eine Mark zu viel zu investieren.

Nur meine Wahrnehmung - keiner muss mir zustimmen oder mich gar versuchen zu überzeugen :coolman:
 
Nein Sven ist der Sohn von meinem besten verstorbenen Kumpel.
Den vermachen ich alles was ich nicht mehr brauche.
Vater war LKW KFZtler , Sohn ist LKW Mechatroniker.
Leider muss man in der heutigen Zeit sagen es ist schwierig.. Was wir früher Jahrzehnte am Leben erhalten haben, ist heutzutage nach wenigen Jahren Schrott.
Mit guten Gewissen kann man keinen mehr raten sich eine Baustelle zu kaufen, außer man ist selbst in der Lage die Arbeit zu machen.
 
Im Grunde keine große Sache lässt sich schnell und Preiswert machen, nur nicht in DE.
In Polen geht das ruckzuck, preisgünstig, holen das Fahrzeug ab und liefern zurück.
Sieht danach aus wie neu und hervorragend gemacht.
Unser Sven hat auch einen Ansprechpartner drüben.
Auf den Kontakt würde ich evtl noch mal zurück kommen, danke dir!
 
Ich möchte mich von Ruedi1952 mal distanzieren...ich bin nicht der Sven, von dem Rudi immer schwärmt...:devil:
Nicht, dass da einer auf dumme Ideen kommt...
Schade, hatte mich schon gefreut das ich mein nächtes Projekt, über dich fürn paar Zloty in Polen bei Lolek und Bolek schweissen lassen kann. :newlaugh: :p
 
das mit den Poppnieten habe ich jetzt erst gesehen. total unprofessionell, das gehört noch Hasendraht und Presto drüber. Man, man, man, wer macht sowas? Das sieht doch echt Scheisse aus uns ist nicht dicht! 🧐

sorry für off-topic und viel Erfolg die Story irgendwie hinzubekommen
 
Na da bin ich mal gespannt was das wird :hmmm:

Für einen ohne sehr guten Schrauberfähigkeiten, Knowhow, Platz, Werkzeug, Zeit, Lust drauf, sehe ich da echt dunkle Wolken aufziehen, aber immer noch besser als Geld zu verbrennen und dann trotzdem nichts davon zu haben weil man nicht mehr aufhören kann ohne das es richtig weh tut :a060:

@ HappyCherokee

halt uns auf dem Laufenden und viel Glück :beerchug:
 
Ich würde nichts als unmöglich betrachten nur manches ist eine Herausforderung.
Ich habe aus drei Munga's zwei gemacht und die noch Autogen geschweißt.
Tafel Feinblech, Blechschere mit Übersetzung gekauft zugeschnitten, gedengelt und verschweißt.
Musste ja früher noch bis in die 90ziger Autos auch von Geschwistern schweißen, da dann 1978 ein Merkle Schutzgasschweißgerät gekauft.
Das steht jetzt bei Sven, der hat seinen Golf2 und muss noch seinen Bulli T4 4*4 schweißen.
Heute ist Selbstarbeit noch kostengünstiger wie damals.
Damals waren die Löhne niedrig.
Heute bei 200 teilweise über 300 Euro die Stunde sind ja schon verhältnismäßig kleine Schäden ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Ein Merkle Schutzgasschweißgerät :inlove:
Meins habe ich so etwa 1986 angeschafft. Damit habe ich damals meinen Flossenbenz 220S runderneuert und manche andere Sachen zusammengebruzzelt.
Das möchte ich heute nicht mehr machen. In der kalten Garage oder im Freien, auch nicht für einen Freund....
Und das mit den Poppnieten habe ich auch schon ausgiebig praktiziert, anschließend fett die schwarze Bitumenpampe drübergeklatscht.
War im letzten Jahrtausend an meinem ersten Auto, ein döschewo4, und ich war 19.
Was ich damit sagen will:
wenn Du das nicht selber machen kannst und mega-Bock drauf hast, Finger weg von solcher Baustelle.
 
Bestimmt möchte der TS mal ne Zahl lesen:
Für eine rein technisch verkehrssichere und saubere Arbeit ohne Komplattrestauration würde ich etwa 5.000-7.000€ Reparaturkosten nur für die Karosserie anpeilen.
Mit Grüßen vom Karosseriebauer ✌️
 
Oha, ich hoffe er sitzt, wenn er das liest. Aber war zu erwarten...

Also Teileträger und einen anderen suchen - wäre mein Ansatz. :dozingoff:
 
Man kann es auch kurz sagen, der Jeep ist nur was für Leute die alles selbst machen können!

Aber Leute die alles selbst machen können, lassen den stehn und schauen nach einer besseren Basis!

Nur darum war er ja noch für ihn über, sonst hätte den schon ein Schrauber mitgenommen zum H machen.
 
Kurz eine Anmerkung zum Thema Blindnieten im Karosseriebereich generell, nicht das Beispiel des TE.
Was erst einmal immer nach feinstem Pfusch ausschaut, ist "inzwischen" nicht unübliche Praxis: Karosseriebleche zu kleben und zu nieten.
Da kommt dann so ein Hardcore-Kleber zum Einsatz und im Überlappungsbereich werden die Bleche vernietet.
Natürlich eignet sich auch nicht jede Stelle an der Karosserie dafür.
Dieses Kalt-Fügeverfahren löst bei der Unfallinstandsetzung zunehmend das klassische Schweißen ab. Habe ich auch letztes Jahr erst gelernt, an meinem Jeep wurde auch ein Blech geklebt und genietet.

Bestimmt möchte der TS mal ne Zahl lesen:
Für eine rein technisch verkehrssichere und saubere Arbeit ohne Komplattrestauration würde ich etwa 5.000-7.000€ Reparaturkosten nur für die Karosserie anpeilen.
Mit Grüßen vom Karosseriebauer ✌

Jop, das würde ich so bestätigen. Nicht als Karosseriebauer, aber als Kunde derer :hehe:
Das dann aber schon "ohne Steuer" ...
 
Na ja,

Möglichkeiten gibts viele, aber das Problem ist nur ob man das am besten komplett selber stämmt oder wie in dem Fall keinerlei Möglichkeit usw. vorhanden ist.

Bleche raustrennen alles entrosten um alles zum Schweißen vorzubereiten wäre schon mal was, andererseits möchte ich gar nicht wissen was da noch zum Vorschein kommt.
Dann ist die Technik auch schwer einzuschätzen für einen Laien.

Schade um den 4.0er, 93er Pre aus Kannada, der ist sicherlich seltener als ein 5.9er und im Top Zustand wäre es ein toller Jeep :yes:

in dem Zustand ehr ein Schlachter :a060:

Ich glaub da langt nicht mal ein Schrauber der alles machen könnte dran.

Als Teileträger würde ich den evtl. sogar nehmen, wenn genügend Sachen brauchbar sind, ehr schwierig beim 4.0er??

aber das ist dann auch wieder so was das rumsteht und dann gar nicht braucht weil mans hat :biglaugh:

Selber schlachten würde sich evtl. lohnen, aber da braucht man auch Platz und Werkzeug.............hmmm?

echt ne schei.. Situation für den Besitzer :(

vieleicht findet er ja doch ne Lösung, viel Glück :beerchug:
 
Kurz eine Anmerkung zum Thema Blindnieten im Karosseriebereich generell, nicht das Beispiel des TE.
Was erst einmal immer nach feinstem Pfusch ausschaut, ist "inzwischen" nicht unübliche Praxis: Karosseriebleche zu kleben und zu nieten.
Da kommt dann so ein Hardcore-Kleber zum Einsatz und im Überlappungsbereich werden die Bleche vernietet.
Natürlich eignet sich auch nicht jede Stelle an der Karosserie dafür.
Dieses Kalt-Fügeverfahren löst bei der Unfallinstandsetzung zunehmend das klassische Schweißen ab. Habe ich auch letztes Jahr erst gelernt, an meinem Jeep wurde auch ein Blech geklebt und genietet.

Natürlich gibt es Nieten in der Technologie Karosseriebau durchaus schon lange. Dazu braucht es dann eine entsprechende konstruktive Ausführung, in der Regel mit zusätzlichen Maßnahmen (wie Du schreibst z.B. kleben) und meist dort wo Material- oder Stärkensprünge sind. z.B. dünnes Alublech auf dicken Alugussträger. Alles gut. Nicht selbsttragende Karosserien sind teilweise komplett genietet, z.B. Land Rover Series und Defender bis TD4 inkl.
Was bei Reparaturen aber immer berücksichtigt werden sollte ist, dass nachträgliche Bleche nicht im Lastpfad „gepoppt“ werden. Das ist murks.
 
Ja klar halten auch Nieten vieles seit Jahrzehnten zusammen,

z.B. Flugzeuge, Brücken, Wolkenkratzer Träger, alteAutos mit Leiterrahmen.............

aber am ZJ wars wohl ne Notreparatur ................shit happens :hmmm:
 
Wir reparieren wie wir Kathedralen bauen,
erst Bauen wir,
dann Beten wir.
 
Ich fahre seit 1990 verschiedene Jeeps, YJ, TJ, XJ, WJ und habe schon viel mit Rost an diesen Fahrzeugen zu tun gehabt. Aufgrund dieser Erfahrung, würde ich beim Anblick dieser offensichtlichen Roststellen die Finger von diesem Fahrzeug lassen, erst recht, wenn du nicht selber schweißen kannst.
 
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