Reifen umsetzen, wie oft?

Diskutiere Reifen umsetzen, wie oft? im Forum Reifen und Felgen im Bereich Jeep Modelle & Technik - Dann hast du die Vorderräder aber nicht über Kreuz gewechselt, oder? So steht es zumindest in meiner Bedienungsanleitung meines Commanders.
  • Ersteller Ersteller Geolander
  • Erstellt am Erstellt am
Hi,
Danke für die Infos, werde das dann mal checken lassen.

Gruß Harry
 
Meine ATs sind jetzt etwas über 4 Jahre drauf (90.000Km, und fast ganz runter) und wurden NIE VA/HA getauscht..
Und, oh Wunder, trotz des überwiegenden HA-Antrieb sind VA und HA ziemlich gleichmäßig abgenutzt.
Klingt ja super. Dann werde ich mal die Profil-Abnutzung beobachten und nur nach Bedarf entscheiden.
 
..Sollte man tunlichst unterlassen, wenn die Reifen laufrichtungsgebunden sind...
Das stimmt wohl, aber mir ist kein Geländereifen mit einer Laufrichtungsbindung bekannt.
 
Bei unseren Autos werden die Reifen auch nicht umgesetzt und verschleißen relativ gleichmäßig. Hinten etwas schneller als vorne. Beim Discovery ist das nach 40.000Km nicht mal ein halber Milimeter Unterschied.
 
Auch ohne Laufrichtung mache ich es nicht, da sich die Stollen immer leicht Keilförmig abfahren, änder man die Laufrichtung kriegt man meist heftige Abrollgeräusche (Sägezahn).
Einfach von vorn nach hinten, fertig. Sollten sich die Reifen rechts und links unterschiedlich abfahren, dann stimmt eh irgendwas ganz gewaltig nicht!
 
Auch ohne Laufrichtung mache ich es nicht, da sich die Stollen immer leicht Keilförmig abfahren, änder man die Laufrichtung kriegt man meist heftige Abrollgeräusche (Sägezahn).

Ich wechsel die Reifen Kreuzweise bevor sich ein Sägezahn bildet / um dessen Bildung überhaupt zu vermeiden. :hmmm:
 
@Kardan06
Was fährst Du für ein Fahrzeug, steht ja nix unterm Avatar oder in der Signatur.
 
Ich finde das auch informativ,

Und wechsle die Sommerreifen diagonal und die Winterreifen mit Laufrichtung vorne - hinten. Aber nur Saisonweise!

Ich stellende nur die Frage wieso das bei den Jeep‘s mit permanent Allrad nötig ist ( ja ich habe sehr leichte Sägezahnbildung nach der Saison) Hängt das mit der Kraftverteilung vorne/hinten zusammen?

Hintergrund der Frage: ich fuhr Jahre lang einen Audi S6 aus dem Jahre 1999,
Da wurde nix hin und her gewechselt und alle vier Reifen haben sich immer sehr gleichmäßig ab/runter gefahren.
Beim Audi sollte man nur drauf achten das die Profilhöhe vorne zu hinten nicht zu unterschiedlich ist um ein andauerndes ausgleichen des „Thorsen/Ausgleichsgetriebe“ zu verhindern.
 
Bei unseren Autos werden die Reifen auch nicht umgesetzt und verschleißen relativ gleichmäßig. Hinten etwas schneller als vorne. Beim Discovery ist das nach 40.000Km nicht mal ein halber Milimeter Unterschied.
Ist ja logisch. Hinten kommt der Abrieb vom Beschleunigen, vorne vom Bremsen. Das ist der Vorteil von Hecktrieblern.
 
Fahrzeug steht doch im Beitrag. Beim TJ habe ich mal mit dem Umsetzen angefangen, um aus Sparsamkeit das Reserverad nicht ungenutzt altern zu lassen. Da ich die ATs dann aber immer weit vor der Verschleißgrenze des Profils wegen nachlassender Nässe- und Wintertauglichkeit gewechselt habe, ist das dann auch schnell unterblieben.
 
Ich stelle nur die Frage wieso das bei den Jeep‘s mit permanent Allrad nötig ist..?
Hintergrund der Frage: ich fuhr Jahre lang einen Audi S6 aus dem Jahre 1999
Beim Audi sollte man nur drauf achten das die Profilhöhe vorne zu hinten nicht zu unterschiedlich ist um ein andauerndes ausgleichen des „Thorsen/Ausgleichsgetriebe“ zu verhindern.
Damit hast du dir doch die Frage selbst beantwortet.
 
Moin,
ich habe es seitdem ich Auto fahre immer folgenderweise gehalten :
Ein regelmäßiger Wechsel von vorn nach hinten und umgekehrt.
Immer die Seite beibehalten, da sich sonst die Laufrichtung ändert und dadurch unruhiger Lauf entsteht der auch durch auswuchten nicht behoben werden kann ( der Reifen ist ein Gewohnheitstier, Antriebskräfte-Bremskräfte ).
Was regelmäßig ist entscheidet das Ablaufbild, welches durch Einsatz und rechten Fuß beeinflusst wird.
Gruß
Uli
 
[MOD]
Ich hab den Thread nun mal nach "Reifen und Felgen" verschoben. Da die Diskussion inzwischen vom JLU weg und eben allgemeiner ist.
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Okay,
heist im Umkehrschluss das die Verteilergetriebe Technik fordert, die Reifen umzusetzen, aufgrund dessen das nicht alle Kräfte zwischen Vorder- und Hinterachse sauber ausgeglichen werden.

Dafür hatte der Audi immer Kraftverteilung V/H 50/50,

Währenddessen im Jeep durch das Verteilergetriebe variabel die Kraft V/H unterschiedlich ist (Je nach Modus) und deswegen die Reifen einen Sägezahn bilden können.

Hab ich das so richtig verstanden?

Heisst folglich: würde im Jeep V/H 50/50 Eingestellt sein ( z.B. Snow Modus)
Würden die Reifen unter normalen Bedingungen gleichmäßig ablaufen.

Stimmt das? Oder hab ich das für mich richtig zusammengesponnen?
 
Aber nur Saisonweise!

Das sollte ja auch eigentlich ausreichen.


Ich stellende nur die Frage wieso das bei den Jeep‘s mit permanent Allrad nötig ist ( ja ich habe sehr leichte Sägezahnbildung nach der Saison) Hängt das mit der Kraftverteilung vorne/hinten zusammen?

Hintergrund der Frage: ich fuhr Jahre lang einen Audi S6 aus dem Jahre 1999,
Da wurde nix hin und her gewechselt und alle vier Reifen haben sich immer sehr gleichmäßig ab/runter gefahren.

Neben einer forschen Fahrweise mit schwerem Fuß und zügig durchfahrern Kurven begünstigt eine einseitige Kraftverteilung die Sägezahnbildung.

Kann man aber wohl so nicht pauschalisieren das Jeeps generell anfälliger für Sägezahnbildung sind. Gibt ja bereits teilweise innerhalb einer Modellgeneration unterschiedliche Allradantriebe (/Verteilergetriebe).

Wenn das Auto falls möglich aber überwiegend im 2WD Modus bewegt wird, oder der 4WD Modus sehr hecklastig ausgelegt ist, dann begünstigt das die Sägezahnbildung.

Wenn dazu dann halt Reifen mit weicher Gummimischung und hohen freistehenden Profilblöcken gefahren werden, begünstigt das die Sägezahnbildung.

Winterreifen werden ja generell nur Saisonal gefahren.

Aber AT-Reifen die ganzjährig am Fahrzeug bleiben und nie getauscht werden haben dann halt eventuell irgendwann einen Sägezahn.

Und wenn man die Reifen erst dann kreuzweise tauscht, wenn einem das Abrollgeräusche richtig auf den Keks geht, wirds kurz danach erstmal recht lang nicht angenehmer. 😅


Meine laufrichtungsgebunden Winterreifen haben an meine ZG mit hecklastig ausgelegtem permanenten Allradantrieb nach 3 Wintern einen leicht hörbaren Sägezahn ausgebildet.
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Die danach montierten AT Reifen (Cooper Discoverer AT3 Sport2) waren dagegen dann trotz höherer freistehendeneren Prodilblöcken
angenehm leise.

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Da das Outside/Inside Reifen waren und um die Sägezahnbildung bei denen zu verhindern hab ich die einmal jährlich kreuzweise getauscht.

Was ohne Bühne mit nur einem einzigen Radsatz aufweniger war als der Saisonale Reifenwechsel. :laugh:

Da mir die Nasshaftung für meine Fahrweise nach 2 Jahren zu stark abgebaut hat, hab ich sie wieder abgeben. Ohne Wechsel hätten sie vielleicht etwas Sägezahnbildung gehabt, die wäre aber höchstwarscheinlich noch nicht wirklich hörbar gewesen. :hmmm:

Zurzeit fahr ich wieder Sommer und Winterreifen. (Die ich beim saisonalen Wechsel jeweils versetz.)
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Hier hab ich vorallem explizit bei den Winterreifen, wo das leider eher selten ist, darauf geachtet, dass das nicht Laufrichtungsgebunde Outside/Inside Reifen sind - Hab vor diese Reifen länger als 2 Jahre zu fahren. 😅
 
Jetzt erst gesehen, dass es hier gerade parallell in Echtzeit einen Thread zu diesem Tjema gibt: Reifen umsetzen, wie oft?

Hab ich übersehen da er zuvor im JL Forum war und jetzt von Carsten in Reifen und Felgen verschoben wurde.
 
Beim Dacia meiner Frau Wechsel ich die Reifen jährlich z.b. links vorne links hinten.
Durch den negativen Sturz vorne laufen sie innen stärker ab..
So halten sie länger bis sie auf minimal sind.
 
Hi,

ich wechsle achsweise vorn / hinten, nicht über Kreuz.
Aber nur beim Jeep wegen Allrad.

Gruß
Willy
 
Thema: Reifen umsetzen, wie oft?

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