Poltern an der Hinterachse & Ölwechsel leicht gemacht

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Grand Cherokee Overland - Baujahr 2019 - 3.0 Diesel
Hallo allerseits,

(Off Topic zuerst)
heute war ich bei einem fachkundigen Freund (KFZ-Meister) und habe mit ihm zusammen einen Ölwechsel an unserem Indianer gemacht.

Hier im Forum gibt es nette Nutzer und viele Tips und Tricks, die auch einen engagierten Laien in die Lage versetzen, einen Ölwechsel selbst durchzuführen.
Die meisten Grand Cherokees haben die Fahrprogramme. In der höchsten Fahrwerksstellung ROCK kann man die Öl-Ablassschraube prima lösen und einen
10-Liter Auffangbehälter locker positionieren. Man braucht nur das korrekte Öl, den Filter, wenige Standardwerkzeuge und einen Drehmomentschlüssel für 2 Schrauben
( kann man sich borgen oder für einen kleinen Euro erwerben) um die Arbeit kompetent zu erledigen. Ich möchte mit diesem Post einfach nur mal Danke an alle Sagen,
die ihr Wissen hier preisgeben - und die interessierten Mitleser animieren, es wirklich einmal selbst zu versuchen. Man spart einige Hundert Euro und Spaß macht die Sache auch.

Vancouver, Dir danke ich ganz besonders!!!

Nun zum eigentlichen Thema:
Vom Fahrwerk kommen polternde Geräusche, es rappelt und scheppert hinten recht laut, vorne nur wenig. Die Dreieckslenker waren es nicht, die sitzen bombenfest, haben kein Spiel und machen einen soliden Eindruck. Das Luftfahrwerk ist auch in Ordnung,
An einigen Stellen vorn und hinten sitzen Lagergummis ( die Bilder füge ich diesem Post bei ). Die haben ein kleinwenig Spiel, ob das Poltern daran liegt
weis ich nicht. Wir werden sie aber auf jeden Fall ersetzen. Ansonsten haben wir nichts lockeres gefunden

Unser Jeep ( ein WK2 Modelljahr 2018, Baujahr 2019 3.0 Diesel 250 PS) hat erst 46.000 auf der Uhr, aber er ist numal 7 Jahre alt - da darf man ihm das "Altern" auch zugestehen. ;-)

Nun zu meinen Fragen:

1. Hat jemand einen Tip, ob sonst noch etwas im Verborgenen scheppern kann?

2. Gibt es ein alternatives Material für die Stabigummis, aus Polyurethan z.B? Da würde ich mich dann über eine Artikelempfehlung sehr freuen.


Viele Grüße an alle

Frank
 

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Guten Abend, gut das ich damit nicht alleine bin. Bei mir ist es auch von hinten rechts wie wenn etwas verrollt, aber nur wenn ich rechts abbiegen und eine Welle ist und auch nicht immer. Zu finden ist nichts, ich weiß nicht ob es vom Spiel der Steckachsen kommen kann. Ist bei mir schon über 1.5 Jahre und ich lebe damit, aber eine Ursache wäre gut zu wissen. Mein GC ist Baujahr 2016 und ein 3.6 V6 und ein Import. VG aus Sachsen
 
Hallo Andre,

ich habe viele Jahre Range Rover Sport gefahren ( die mit 510 PS ), das Geräusch ausgeleierter Stabilager kenne ich genau. Die Autos wiegen viel, so wie de rIndianer auch.
Mein Freund kennt die Landys In- und Auswendig, darum haben wir uns diese Gummis zuerst angesehen. Sie haben marginale Risse und sitzen nicht 100% fest, darum werden sie getauscht. Wir hoffen, das damit das Rappeln verschwindet.Der Rest des Fahrwerks ist Top. Die Achsen sollten es nicht sein, der Wagen hat nachvollziehbare Kilometer, kommt aus Deutschland und stand ein paar Jahre bei Jeep im Showroom. Darum hat er - zu meiner Freude - auch eine etwas bessere Ausstattung als der Overland in der eh schon tollen Standardausrüstung.

Eigentlich würde ich die Gummis lieber gegen etwas haltbareres tauschen, Polyurethan sollte gut sein.

Vielleicht hat jemand einen Kauftip für mich, damit wir den Tausch angehen können.

Noch immer suche ich auch nach einem Tip wegen der sirrenden Kraftstoffpumpe m Heck. Wenn es nicht mehr so kalt ist, werden wir
die Reserveradmulde mal etwas dämmen. Vielleicht bringt es ja was.

Gruß zurück

Frank
 
Hallo Frank, dann halte mich mal auf dem Laufenden, für mich klingt das Geräusch zu metallisch für Stabilager, zumal meiner erst 150000 km weg hat und das Geräusch schon seit 30000 km ist und sich weder verschlechtert noch eine spontane Selbstheilung Eintritt. Vg Andre
 
Hallo Andre,
setz dir ein Lesezeichen und schau zwischendurch mal rein.
 
So, die Stabigummis vorn und hinten sind getauscht, das Rappeln ist verschwunden. Das dazu kommende Knacken von vorne kam von einer losen Mutter im Lenkgestänge, die wurde wohl beim Motortausch nicht richtig angezogen. gut, wenn man einen Fachmann zum Freund hat, der sowas ohne viel Aufwand entdecken kann.... Übrigens: Jeep hat die Gummis auf den Stabis laminiert, sie gehen also nur schwer ab. Aber es ist machbar. Man verkauft lieber ein komplettes Bauteil.... Aber es gibt eine Alternative aus Polyurethan, die kann man in diversen Durchmessern bei Google finden. Da verschiedene Durchmesser bei den Stabilisatoren verbaut wurden, muss man nur genau messen. Ein Messschieber ist das Mittel der Wahl. :-)
Für mich ist das Thema nun gelöst, ich wünsche allen Lesern eine gute Fahrt und viel Freude mit dem Indianer.

Wir sind sehr glücklich damit.

Gruß aus Recklinghausen
Frank
 
Hast du noch einen Link für die Polyurethan Puffer?
 
Hallo Cybercrash, einen Link habe ich nicht, weil ich die Stabigummis nicht bestellt habe.
Aber ein Bild mit Teilenummern, das wird hoffentlich helfen. Google mal nach Heavy Duty Stabilisator Gummi, da
werden auch Polyurethan-Lager angezeigt.
Wichtig: Die Gummis sind NICHT paarweise man muss also immer 2 bestellen.

Noch ein Montagetip:
Stabi ausbauen, alte Gummis abmachen, sauber flexen und abschmirgeln. Die Schellen in denen die Gummis
gelagert sind muss man auch mit Kraft aufmachen und die gebörtelte Innenkante des Schraubendurchlasses etwas verbiegen.
Die kleineneren Stabis bekommt man mit etwas Schmiere und Kraft auf den Stabi geschoben.
Die größeren haben wir an der Unterseite geschlitzt, die bekommt man nicht über die Stabis gezogen.
Das macht aber nichts, sie sitzen gut in den Schellen, da ruckelt und rappelt nichts.
Wenn Du bedenken hast, dass die Stabigummis auf dem Stabi verrutschen könnten ( die sind ja ursprünglich auflaminiert), montiere neben die Stabigummis links und rechts einfach eine Schlauchschelle zum fixieren. Haben wir bei einem Stabi so gemacht, absolut solide.

Liebe Grüße
 

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