Ölwechsel Differential und Automatik beim 2,8 CRD

Diskutiere Ölwechsel Differential und Automatik beim 2,8 CRD im Wrangler JK Forum Forum im Bereich Wrangler Forum; Hallo, da ich gerade die 40tkm überscrhitten habe,, würde ich prohylaktisch mal die Öle/Filter der Achsdifferentiale, ATG und VTG wechseln...

JoergMoeller

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Hallo,

da ich gerade die 40tkm überscrhitten habe,, würde ich prohylaktisch mal die Öle/Filter der Achsdifferentiale, ATG und VTG wechseln. Mengen und Ölsorten bekomme ich noch heraus, aber gibt es sonst noch etwas an Werkzeug/Verbrauchsmaterialien, dass man braucht und man beim ersten Mal immer erst merkt nachdem man das Öl abgelassen hat? Dichtmittel? Dichtringe? Filter? Haben die Ablassschrauben eigentlich Magnete? Wenn nicht, macht es Sinn sie gegen welche mit Magneten auszutauschen? Falls ja, was haben die für ein Gewinde? Andere sinnvolle Tipps zum Einfüllen des Öls? Kommt man ja fallweise schlecht dran.

Gruß
Jörg
 
Tasteman

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3/8'' Vierkant für die Schrauben
Dichtband für die Diffablassschrauben
Diffs lassen sich "so okay" über die Einfüllhilfen an den Ölflaschen befüllen,
Für VTG benutze ich eine 500ml Ölspritze mit einen kleinen Schlauchstück
ATG habe ich bei 60Tkm nach Tim Eckart Methode spülen lassen, macht für mich Sinn.
Keine Magneten in den Schrauben, spült alles so gut raus, sehe keine Notwendigkeit (anders als im Motor)
 
Voodoo1993

Voodoo1993

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Die Intervalle sind doch deutlich länger. Ein ATG Spülung reicht grob alle 60-70k km wenn keine extremen Belastungen auftreten(das kann man je eh nur mit einer Maschine machen) . Beim VTG und Achsen eigentlich das selbe.

Manche Schraube haben Magnete, die normale Motorenölablassschraube hat zb keine, die Achsen dafür schon. Sauber machen fertig. Metallspähne sollten wenn dann sowieso im Filter hängen.

Für das ATG braucht man meines Wissens noch ein passenden Ölmessstab, das weiß ich aber nicht ganz genau da ich ein MT habe.

In die Rubicon Div kommt noch ein Zusatz Additiv für den locker. MOPAR MS 10111 wenn ich es noch richtig im Kopf habe.

Ein Stück Schlauch, Trichter, und eine Plane sollte man noch haben, beim letzten ölwechsel hab ich mir den Garagenboden versaut.
 
destagge

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Hi,
für's AT brauchst du ne neue Ölwannendichtung und nen Filter. Ja nachdem wann du den nächsten Ölwechsel machen willst, kannst du den Stecker prophylaktisch gleich mit machen, wenn du den kaufst ist da alles dabei (O-Ringe und Schraube sind schon dran). Normal ist der Ölwechsel für das AT glaube erst bei 60tkm und der Stecker nach Wartungsplan sowieso nicht. Wenn du aber eh einmal dran bist kannst du den 10er für den Stecker auch investieren.
Für die Diffs brauchst du nix weiter. Bei meinen Ablassschrauben sind Magnete dran (Bj. 2012, Rubicon). Wenn du die Deckel zusätzlich abnehmen willst brauchst du halt hinterher ne Dichtmasse.
Grüße
Michael
 
Rubi42

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Ein ATG Spülung reicht grob alle 60-70k km wenn keine extremen Belastungen auftreten(das kann man je eh nur mit einer Maschine machen)
Hab das bei einem andernen Auto schon von Hand gemacht: Leitung zum Getriebeölkühler abgezogen, das eine Ende in einen Eimer, das andere Ende ins Ölfass (Am besten die Enden nicht vertauschen :banghead:) Motor an und die Gänge durchschalten.
Soweit ich weiss, macht die "Maschine" nichts anders.

In die Rubicon Div kommt noch ein Zusatz Additiv für den locker. MOPAR MS 10111 wenn ich es noch richtig im Kopf habe.
War es nicht umgekehrt? Die Rubis mit der originalen Sperre brauchen kein Limit Slip Additiv, weil sie keine Reiblamellen haben?

Für das ATG gibt es in der Bucht ein Filter Kit, da sind 2 Filter und eine Dichtung dabei. Den einen Filter kann man nur wechseln, wenn die Ölwanne abgeschraubt wird.
 
Det65

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Wenn man die Diff Öle tauscht sollte man die Deckel auf jeden Fall runternehmen, es bleibt einiges an den Teilen an Mocke kleben, sollte man dann schön sauberspülen mit Bremsenreiniger.
 

JoergMoeller

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Hallo,

die Trottel in der Jeep Werkstatt sehen mich so schnell nicht wieder ... das war vor ein paar Tagen der letzte "Regelservice" wg. 4 Jahresgarantie.

Ich weiß, dass die Intervalle etwas länger sind, aber ich kann es mir am leichtesten merken, wenn ich alle 20k das Motoröl und alle 40k die Getriebeöle wechsle. Wenn ich das selbst mache, kommt es ja auch deutlich billiger, da kann ich auch öfter wechseln.

Wer gut schmiert, der gut fährt ;-)

Im fernsehen war mal ein Bericht über Holzernte mit einem Lastheli. Da sagte der Pilot sinngemäß "Wenn ich gut zu meiner Maschine bin, dann ist sie auch gut zu mir. Wenn ich mich gut um die Wartung kümmere, und sie nicht unnötig quäle, dann lässt sie mich auch nicht im Stich, wenn ich in einer Ausnahmesituation mal etwas mehr von ihr fordere."

So ähnlich sehe ich das auch. Angenehme Nebeneffekt des "selbstwartens" sind
- man kennt sich mit seinem Auto aus, weiß wo was sitzt
- man beschäftigt sich auch "untenrum" mal mit der Kiste und entdeckt so kleine Schäden bevor sie sich zu großen auswachsen können

Ist halt doof sich erst mit dem Auto zu beschäftigen wenn man in einem Schlammloch steckt, es langsam dunkel wird und die Karre nicht mehr fährt, .... ;-)
 
Det65

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Hab das bei einem andernen Auto schon von Hand gemacht: Leitung zum Getriebeölkühler abgezogen, das eine Ende in einen Eimer, das andere Ende ins Ölfass (Am besten die Enden nicht vertauschen :banghead:) Motor an und die Gänge durchschalten.
Soweit ich weiss, macht die "Maschine" nichts anders.


War es nicht umgekehrt? Die Rubis mit der originalen Sperre brauchen kein Limit Slip Additiv, weil sie keine Reiblamellen haben?

Für das ATG gibt es in der Bucht ein Filter Kit, da sind 2 Filter und eine Dichtung dabei. Den einen Filter kann man nur wechseln, wenn die Ölwanne abgeschraubt wird.
genauso ist es, der Rubi hat eine Sperrscheibe und keine Lamellenkupplung, daher braucht man kein LS. Aber wo hat das Nag1 einen zwoten Filter?? Eigentlich gibt es nur einen Filter....
 
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Hallo,

die Trottel in der Jeep Werkstatt sehen mich so schnell nicht wieder ... das war vor ein paar Tagen der letzte "Regelservice" wg. 4 Jahresgarantie.

Ich weiß, dass die Intervalle etwas länger sind, aber ich kann es mir am leichtesten merken, wenn ich alle 20k das Motoröl und alle 40k die Getriebeöle wechsle. Wenn ich das selbst mache, kommt es ja auch deutlich billiger, da kann ich auch öfter wechseln.

Wer gut schmiert, der gut fährt ;-)

Im fernsehen war mal ein Bericht über Holzernte mit einem Lastheli. Da sagte der Pilot sinngemäß "Wenn ich gut zu meiner Maschine bin, dass ist sie auch gut zu mir. Wenn ich mich gut um die Wartung kümmere, und sie nicht unnötig quäle, dann lässt sie mich auch nicht im Stich, wenn ich in einer Ausnahmesituation mal etwas mehr von ihr fordere."

So ähnlich sehe ich das auch. Angenehme Nebeneffekt des "selbstwartens" sind
- man kennt sich mit seinem Auto aus, weiß wo was sitzt
- man beschäftigt sich auch "untenrum" mal mit der Kiste und entdeckt so kleine Schäden bevor sie sich zu großen auswachsen können

Ist halt doof sich erst mit dem Auto zu beschäftigen wenn man in einem Schlammloch steckt, es langsam dunkel wird und die Karre nicht mehr fährt, .... ;-)
Es gibt aber auch zwei andere Wörter für "Oft Öl wechseln" Helikopterschrauber oder Zerwarten!!
 
Rubi42

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Aber wo hat das Nag1 einen zwoten Filter?? Eigentlich gibt es nur einen Filter....
Mein Fehler, ich war bei meinem Prefacelift mit dem andern ATG.... Ob das wirklich 2 Filter hat, weiss ich auch nicht sicher, es waren im gekauften Set 2 dabei. Gewechselt hab ich noch nicht.
 

JoergMoeller

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Es gibt aber auch zwei andere Wörter für "Oft Öl wechseln" Helikopterschrauber oder Zerwarten!!
Ich verstehe was Du meinst, es sind aber (vermutlich) schon mehr Getriebe durch zu seltenen Ölwechel als durch zu häufigen Ölwechsel gegrillt worden.
 
destagge

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Das NAG1 hat nur einen Filter den man wechselt.

Leitung zum Getriebeölkühler abgezogen, das eine Ende in einen Eimer, das andere Ende ins Ölfass (Am besten die Enden nicht vertauschen :banghead:) Motor an und die Gänge durchschalten.
Soweit ich weiss, macht die "Maschine" nichts anders.
Ja, die Maschine macht nichts anderes.

Ich habe direkt nach dem AT-Ölwechsel den Motor für ein paar Minuten laufen lassen, Wandler belastet, Gänge durchgeschaltet etc. und dann direkt wieder das Öl gewechselt. Das ganze 3x, also bis kaum noch Dreckbrühe mehr raus kam. So bekommt man zwar nicht alles Altöl raus, aber hat deutlich weniger Aufwand als beim Spülen wie beschrieben und ein m.M.n. besseres Ergebnis als beim reinen Ölwechsel (bei dem der Wandler komplett mit Altöl voll bleibt). Bin seit dem 3-4tkm gefahren und die Problemchen die das AT hatte sind weg.
 

JoergWL

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Moin zusammen,
wie geht der Stopfen vom Peilstabrohr runter, bleibt der heil, passt der von Mercedes??
 
destagge

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bei mir kann man ihn mit ner Zange oder kräftigen fingern analog Rechtsgewinde abschrauben (also entgegen Uhrzeiger) und dabei bleibt er heile...
 
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