Guten Abend in die Runde
Für jeden ZJ/ZG war das Schiebedach jeweils eine optionale Sonderausstatung.
Den 5.9er gab es (zum Glück) auch ohne Schiebedach.
Das Scheibedach wird Dich in Verbindung mit einem Dachzelt wohl weniger stören.

Die nicht mehr erhältlichen Ersatzteile und möglichen Defekte, sowie ein potentiell nasser Innenraum durch verstopfte Abläufe aber schon viel eher.
Ahh danke für die Info! Ich hatte bis jetzt immer nur 5.9er mit Schiebedach gesehen, daher dachte ich dies sei immer fester Bestandteil beim limited LX...
Genau, das mit den defekten und durch UV-Einstrahlung mit der Zeit brüchig werdenden Kunststoffleisten hatte ich schon gelesen. Die Probleme mit den Ablaufschläuchen kenne ich nur zu gut von meinem Polo - da habe ich erst letzten Sommer den halben Dachhimmel runtergeholt, um sich lösende Schläuche zu säubern und neuanzubringen...

Ich meine irgendwo ganz im Allgemeinen gelesen zu haben, dass sich Schiebedach und Dachzelt nicht vertragen, auf Grund der verminderten Dachlast? Belehre mich gern eines besseren, falls ich hier falsch liege. Nichts desto trotz wäre mir die Variante ohne Schiebedach lieber, auch weil mir die durchgehende Dachkonsole super gefällt.
Liebe Leute und Alteisenliebhaber,
ich zitiere an dieser Stelle aus dem Eingangsposting von André :
Da wird jetzt wohl nichts mehr zu machen sein nach fast einem Jahr im Sinne von Wandlung, Sachmängelhaftung etc.
Zudem es ja auch ein privater Verkauf war.
Auch wenn diese Schäden an der Karosse / Unterboden nicht in solch einer kurzen Zeit entstehen können.
Und wie der Kasten seinerzeit eine HU bekommen konnte, kann nur so gewesen sein :
Am Ende ist André ordentlich abgezogen worden, dass ist nun mal leider Fakt.
Seitens des Vorbesitzers auch scheinbar wissentlich getäuscht worden.
Gruß Micha
Genau, die Nummer ist durch. Und ich habe jetzt nach einem Jahr weder Lust noch die Nerven, um mich mit dem Vorbesitzer rumzuärgern.
Vielleicht eignet sich dieser Thread und die gemachte Erfahrung zukünftig einfach als Negativbeispiel für Neulinge im Kaufberatungs-Thread, die sich ebenfalls einen GC aneignen möchten! Dann wissen sie genau wie es eben nicht ablaufen sollte und was für Fallstricke auf einen zukommen können
Ich kann Dir sagen das mein KFZ rückblickend vor 15 Jahren im gleichen Zustand war. Dir muss nur klar sein, dass Du am Ende richtig viel Kohle investieren wirst. Auch wenn Du selber schraubst, werden es bestimmt 15 k€ die Du da reinstecken wirst, damit Du überhaupt beruhigt fahren kannst. Ich stand genau wie Du da, hatte das Geld über, brauchte das Auto nicht unbedingt und suchte etwas um endlich wieder schrauben zu können. Da kam der runtergerockte Jeep genau richtig. Wirtschatflich völliger Unsinn. Im dem Haufen stecken jetzt bestimmt über 30 T€, keine Ahnung wieviel wirklich, ist mir zum Glück egal. Jede (fast) Erfahrung war es wert. Dieses MIndset brauchst, um das zu Ende zu bringen. Vorher aufhören ist wirtschaftlich noch schlimmer, dann hast nix und dazu Depressionen.
Nachtrag: Ich empfehle Dir einen „Zweiten“ als Spender oder bessere Basis. In meinem stecken 2,5 ZG als Rohware. Und… Du musst das Thema Schweißen am Rahmen für Dich! verantworten. Wenn Du jemand findest der es macht Frage nicht nach TÜV. Gut gemacht sieht man Nix, aber den Segen bekommst trotzdem nicht oder nur schwer. Ich kann damit leben.
Ich hatte ehrlicherweise bevor ich den Wagen hier im Forum vorgestellt hatte schon so grob mit 15.000 - 20.000 Euronen gerechnet (davon grob mehr als 6.000 beim Karosseriebauer für den Unterboden), die da noch an Kosten reingehen würde. Davon natürlich einiges an Arbeitsstunden, da ich mir nicht alles selbst zugetraut hätte. Generell für mich in Ordnung, aber jetzt nach der Geschichte auf der Grube natürlich ausgeschlossen. Schön die Parallelen in deiner Geschichte rauslesen zu können

Generell bin ich ein Freund von ganz oder gar nicht. Heißt, der Wagen soll durchgehend fertig gemacht werden, nichts einfach "bloß schnell für den nächsten TÜV"...
Korrekt - der jetzige soll Ersatzteilspender werden. Vor allem nahezu alles an Innen- und Komfortausstattung möchte ich mir später auf Lager (Garage) legen. Habe ja auch schon gelesen, dass es von Vorteil ist, ein funktionierendes Modul der Wegfahrsperre oder ABS-Steuergerät als Ersatz zu haben...
Jesus das ist mal eine Mängelliste, da wird einen schwummrig, Wie zum Teufel ist der mit dem Ding durch den TÜV gekommen. Ich bin letztes Jahr durchgefallen, festhalten man glaubt es kaum weil mein rechtes Blinkerglas nicht mehr gelb genug war und an einer Mutter der Sicherungsstift fehlte. Dein Wagen wäre hier sofort stillgelegt worden.
Joah, war nen Schlag ins Gesicht
Ich bin seit ich einen Jeep fahre auch zum Schrauber mutiert, habe ein großes Werkstattsortiment und liege öfter unter dem Auto als unter .... na Ihr wisst schon.

Habe mir sogar einen Schrotti als Teileträger geholt. Das beste daran ist die Erfahrung, da kann man einiges rausholen, in Ruhe durchschauen und überarbeiten ganz zu schweigen vom Lerneffekt. Erst am Schrotti schrauben dann beim guten. Bei deinen Wagen würde ich aber auch nicht loslegen wollen, entweder wieder verkaufen und die hälfte des Preises abschreiben oder wenn es das gleiche Auto nochmal werden soll behalten und ausschlachten. Tut beides erstmal weh letzteres wird aber mit der Zeit besser und trägt langfristig dazu bei etwas zu sparen.
Yes, that's the plan! Auch beim "Ausschlachten" lässts sich lernen...
Grüße
André