Neuvorstellung aus NDS: Mein (Alb)-traum 1997er ZG 5.2

Diskutiere Neuvorstellung aus NDS: Mein (Alb)-traum 1997er ZG 5.2 im Forum Buildups im Bereich Jeep Modelle & Technik - Moin in aller Runde! :wave: Zur Vorstellung zu meiner Person und meinen persönlichen Weg zum Grand Cherokee ZG möchte ich auf meinen...
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Jeep Grand Cherokee ZG Limited 5.2 V8
Moin in aller Runde! :wave:

Zur Vorstellung zu meiner Person und meinen persönlichen Weg zum Grand Cherokee ZG möchte ich auf meinen Vorstellungsthread hier hinweisen:

Neuvorstellung

Hier soll es nun in erster Linie um das Fahrzeug an sich gehen. Im April letzten Jahres habe ich mir einen Grand Cherokee ZG 5.2 limited für 6800€ gegönnt.

20250131_163704.jpg

Zum Kauf: die Besichtigung und Probefahrt fand am späten Abend mit eingehender Dämmerung statt. Ich war gegen 19 Uhr mit dem Verkäufer verabredet und habe mich direkt nach der Arbeit auf den Weg ins über 300 Kilometer entfernte Sauerland gemacht. Es gab 3 weitere Interessenten für das Fahrzeug, und ich wollte unbedingt der erste sein. Die Bilder aus der Anzeige sahen vielversprechend aus: von außen sehr gepflegt. Zu den weiteren Eckdaten: Laufleistung 290.000 km, TÜV neu (nahezu mängelfrei: "nur" ölfeuchtes Lenkgetriebe und oberflächlich korrodierte Außenschweller). Zudem wurde der Wagen laut Verkäufer "umfangreich und liebevoll" vom Vorbesitzer umgebaut. D.h. der Wagen wurde optisch vom 5.2 limited auf den 5.9 limited LX umgebaut: höherwertigere Lederinnenausstattung, Motorhaube mit Lufthutzen, Kühlergrill, Heckklappe mit ausstellbarem Fenster, Felgen, getönte Scheiben, Infinity-Soundsystem und ein VTG-Swap auf das "beliebte" NP242 samt neuer Kardanwelle. Zitat: "...es wurde viel Schweiß und Arbeit in den Jeep investiert. Daher nur in gute Hände zu vergeben.."

Nunja. Angekommen zur Besichtigung: mein Standardablauf: Als erstes sämtliche Flüssigkeitsstände überprüft: Motoröl, Kühlflüssigkeit, Bremsflüssigkeit, ATG-Ölstand und Farbe bzw. Geruch (vor und nach der Probefahrt mit Hilfe der Kaufberatung aus dem Forum), Funktionsprüfung der Komfortausstattung (Hier: insbesondere Sitzheizung: und ja - sie funktionierte, zumindest fahrerseitig). Dann zur Probefahrt: Achten auf weiches Schaltverhalten des ATGs: für mich zum ersten Mal in einem Ammi - absolutes Neuland. Aber ich konnte nichts ruckartiges feststellen. Wagen lag sehr stramm und spritzig am Gaspedal. Von Hinterrradantrieb auf Allrad mit offenem Differential: problemlos. Gesperrter Allrad: problemlos. Geländeuntersetzung aufm schottrigen Feldweg getestet: etwas ruppiger, aber voll funktionsfähig. Einlegen des Rückwärtsgangs: ebenfalls ohne Auffälligkeiten. Enge Kurvenfahrten zwecks "Auffälligkeiten Tracklock": keine Verspannungen zu hören.
"Ja man! Es läuft!" war mein erster Gedanke. Nach 30 Minuten zurück auf den Hof. Bis jetzt alles super. Check Klimaanlage: mhmm, nicht wirklich möglich, da Außentemperatur bereits nur um die 10 Grad. Auf ein hörbares Anspringen der Klimakompressorkupplung habe ich (bedauerlicherweise) nicht geachtet...
Also nur noch ein obligatorischer Blick unter den Wagen. Dank der Bodenfreiheit bestimmt auch ohne Grube möglich, dachte ich mir. Also Handytaschenlampe an und let's go:
Puuuuuuuh. Feucht. Sehr feucht. Ölfeucht. Das Lenkgetriebe war am siffen als gäb's kein Morgen mehr. Es war alles eingesaut. Ölwanne Motor: naja, schon schlimmeres gesehen. Ölwanne ATG: joah, feucht, bekanntlich keine Ölablassschaube. Aber immerhin nicht tropfend... VA und HA-Differential: nichts auffälliges. Rost: hier muss ich sagen habe ich leider so gar keine Ahnung. Für mich sah es leider laienhaft in Ordnung aus (zu Erinnerung: Dämmerung, keine Grube, nur "Handytaschenlampe"...). Klar die Außenschweller sind durch - aber der Verkäufer sagte ja kein Problem laut TÜV-Bericht...
Ich war mit mir selbst am hadern. Rational betrachtet war es ein Nein. Wir haben geschnackt, zwei Stunden lang. Wieso ich den Wagen leider nicht kaufen kann. Unterboden mir zu heikel als Laie. Es war ein super nettes Gespräch, über Gott und die Welt, über Jeep, über seinen Zweitwagen: einen Jeep Wrangler, über den GC: mit dem er vor kurzen noch problemlos nach Kroatien gefahren sei. Über all die unbezahlte Arbeit die in den GC investiert wurde. Über die weiteren Interessenten. Über den V8, und das Lebensgefühl mit diesem Auto. Dann am Ende - ich hatte diesen kleinen, penetranten Mann im Ohr - "tu es."
Ich habe entgegen all meiner Rationalität eingeschlagen. Dieses Auto - die Probefahrt - hat mich einfach nachhaltig sprachlos gemacht.

Zeitsprung: Zwei Wochen sind seit dem Kauf vergangen. Ich sitze mit frisch gestempelten Kennzeichen im ICE runter Richtung Sauerland, kann es kaum erwarten meine neuste Errungenschaft nach Hause zu überführen. Treffen an seiner Schrauberhalle: der Wagen picobello gewaschen und aufbereitet, vom Verkäufer inklusive als "Gratisbeigabe" mit riesiger Dachbox ausgestattet. Es gibt für beide Seiten emotionale "Erinnerungsselfies" mit dem Wagen. Ich steige ein, starte den Motor - wie erwartet dieses breite Grinsen in meiner F*esse. Es geht los. Ein Traum von Auto wird wahr. Benzin und LPG-Tank sind voll. Ich entscheide mich fürs erste "sparsam" mit LPG Richtung Duisburg zu fahren - schließlich muss der Wagen als erstes meinen besten Kumpels vorgeführt werden! Ich stehe also innerorts an der roten Ampel, als ich zum ersten Mal diesen widerlichen Geruch bei heruntergelassenen Fenstern wahrnehme: zuerst erinnert es mich an den Geruch von schleifendem Kupplungsbelag. Erst beim zweiten Mal muss ich feststellen: es ist der Geruch von Gas. Autogas!
Ich schalte um auf Benzin. Der Geruch scheint zu verschwinden. In meiner Heimat Duisburg angekommen - alle meine Kumpels rasten aus und sind hellauf begeistert. So ein Auto haben sie noch nie zu Gesicht bekommen! Ich nehme sie alle zur Probefahrt mit. Anerkennendes Nicken und Grinsen.

Zeitsprung: Zwei Monate und über 3.000 Kilometer seit Kauf sind vergangen. Ich plane meinen Roadtrip runter nach Gibraltaer. Mit dem Jeep soll es auf 2200 MüNN durch die Pyrinäen gehen. Auf der Arbeit angekommen will ich den Jeep in die Parklücke setzen. Ein lautes knattern, vibrierendes Lenkrad und folgende Erkenntniss: die Riemenscheibe der Servopumpe besteht nun aus drei Teilen. Ab in die gute "freie Markenwerkstatt": 1700 Euro werden für neue Servompumpe, inklusive Riemenscheibe, Servoöl und Riemen fällig. Bemerkung der Werkstatt: der Wagen sei verkehrsunsicher: LPG-Anlage undicht, nicht fachgerecht verbaut, Bremsleitung unsachgemäß per Kabelbinder am Unterboden befestigt. Diverse weitere Rollen von Klimakompressor, Spanner, Wasserpumpe haben Spiel und gehen als nächstes hoch. Forderung: Unterschreiben eines Gewährleistungsverzichts unter bekanntgabe o.g. Mängel seitens der Werkstatt inklusive Empfehlung: Wagen nicht für den Betrieb im öffentlichen Starßenvekehr geeignet. Kein Lächeln mehr im Gesicht beim Starten des Wagens.

Zeitsprung: Acht Monate nach Kauf des Grand Cherokees: Mittlerweile habe ich das Gefühl, ich kenne jedes Geräusch am Jeep - leider! Beim letzten Ausflug zum Angelsee - mit Allrad Full Time: das VA-Differential macht scheinbar mahlende Geräusche. Beim aussteigen und Blick unter den Wagen: es sifft grenzenlos aus dem Wellendichtring des VA-Diff! Und es stinkt. Vermutung: mindestens Lagerschaden am VA-Diff. Eventuell auch Kegel- und Tellerrad hinüber? Also von nun an nur noch im Hinterradantrieb weiter...
Klimaanlage? Ohne Funktion. Klimakompressorkupplung zieht nicht an. Klimakompressor laut Werkstatt ohnehin hinüber. Kostenvoranschlag: 700€ Klimakompressor + 600€ Trocknerpatrone + Satz Arbeitsstunden. Danke, aber nein danke. Meine Lösung: kürzerer Keilrippenriemen (2090mm ohne Klimakompressor eingeschlauft, selbst gewechselt - mein erster "Schraubererfolg"). Weitere Auffälligkeiten: nicht ganz sicher, aber ATG macht beim herunterschalten vor der roten Ampel ebenfalls Geräusche wie "im alten Linienbus". Dann die Hupe: ohne Funktion. Ja richtig, ohne Funktion. Nach messen mit Multimeter und Sichtprüfung folgende Erkenntnis: originale Hupe abgeklemmt, ersetzt durch "Drucklufthorn?" mit Relais und Wackelkontakt. Aktuell halbwegs zum laufen gebracht (klingt jämmerlich).
Bremsen: beim starken Bremsen zieht der Wagen mittlerweile gefährlich unkontrollierbar nach links: Bremsanlage scheint i.O. Vermutung laut Forum: eventuell Buchsen/Lager Fahrwerk hinnüber? (Jedenfalls zieht der Wagen erst nach links, wenn der Wagen merklich nach vorne eingetaucht ist). -> Beinnahe Unfall in die linke Leitplanke. Nicht geil. :frust:
Wagen stand drei Wochen: Batterie tot. Zellspannung 5 Volt. Neue Batterie. Nach drei Tagen: neue Batterie wieder platt. Messung Ruhestrom: 700 mA :blink: 40 mA laut Forum normal. Div. Messungen durchgeführt, Sicherungen aus der zentralen Stromversorgung gezogen, Stromlaufplan besorgt, Ergebnis: BodyControllUnit oder Anh.-Kupplung. Beides hin und her getestet. Ohne Erkenntnis. Nun auf einmal wieder alles i.O. - Ruhestrom bei 20 - 40 mA...

Zeitsprung: 10 Monate nach Kauf des Grand Cherokees: Einer meiner "dienstlich gelieferten Buddys" hat in einer Ammiwerkstatt gelernt und bietet mir an mit dem Jeep auf seine Grube zu fahren, um mal gemeinsam ein Bild vom Wagen zu machen. Was nun folgt ist schwer in Worte zu fassen:
Es war ein Gefühl der absoluten Fassiglosigkeit. Ich hatte ja bereits damit gerechnet, dass nicht alles so glänzt wie eins vom Verkäufer versprochen. Aber seht doch einfach selbst:

Dateien im Anhang. Es folgt Teil II im Anschluss.

Grüße André. :mellow:
 

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Joar… als erstes: ich hab das mal in Buildups verschoben. Wenn man es so detailliert macht, dann gehört das nun mal hier hin.
Einzelprobleme gerne in den jeweiligen Foren immer ein Problem in einen Thread.

Zusammenfassung gerne hier.
Der Zustand bei Dir ist erwartungsgemäß bei dem Alter. Mein Z sah zwischendurch genauso aus… geh ein Thema nach dem anderen an.. hast ja nun einige.. und in ein paar Tagen, äh Wochen, äh Jahren… bist du dann vielleicht mal fertig.

Sei stark und leidensfähig, er wird es dir danken! Und du ihm auch, jedes Mal wenn Du den Anlasser betätigst und er anspringt…
 
Teil II:

Wie ihr den oben vorgestellten Bildern entnehmen könnt, ergaben sich auf der Grube folgende Mängel:

- Längsholme insb. hinten nach Radaufnahme durchrostet (TÜV-relevant)
- Außen- und Innenschweller durchrostet (handgroßes Loch)
- Unterboden generell stark korrodiert
- Teilweise unfachgerecht "nachgeschweißt"
- Federwegsbegrenzer (nicht sicher ob korrekt bezeichnet) vorne re. lose
- Arme von Hebebühne nicht fachgerecht angesetzt
- Stoßdämpfer am Ende
- LPG-Anlage Verdampfer undicht + unsachgemäß eingebaut
- Bremsleitung per Kabelbinder "befestigt"
- VTG: Riss im Gehäuse
- VTG: vermutlich Lagerschaden vordere Kardanwelle, da Kardanwelle starkes Spiel am VTG + Ölverlust
- VTG: Simmerring hintere Kardanwelle undicht
- ATG undicht
- Motor ölfeucht
- VA-Diff: min. Wellendichtrring hinüber
- HA-Diff: Wellendichtring verdächtig "furztrocken"
- HA-Diff: Öl-Einlass-"Versiegelt?"
-> Wann letztes Mal Diff-Öl-Wechsel?!
- Basteleien an Hupe, Standheizung, LPG-Anlage, ATG-Ölkühler
- Lenkgetriebe hinüber (Pitarm "eiert -> starker Ölverlust)
- Starkes Spiel Lenkung (vergleichbar mit UNIMOG 2to gl...)
- Leitungen Lenkgetriebe undicht (Servo "jault" gelengentlich beim losfahren)
- diverse "Schmiernippel an Lenkanlage furztrocken -> mit Fettpresse abeschmiert
- Motor: PCV-Valve vergammelt
- Motor: KGE-Entlüftung vergammelt
- Motor: Gemisch zu fett
- Motor: Zündkabel unsachgemäß verlegt
- Innenraum: Befestigung Fahrersitz-Fußraum: stark korrodiert, teilweise Teppich mit Rostspuren bei Aufnahme Sitz
- Innenraum: VIC ohne Funktion (ggf. kalte Lötstellen laut YT)
- Innenraum: Dachhimmel kommt runter
- Innenraum Tachobeleuchtung Wackelkontakt

O.g. Auflistung ggf. unvollständig - das gröbste was mir gerade eingefallen ist. :frust:

Meine Freunde sagen lass es sein, es macht keinen Sinn. Mein KFZ-Buddy und selbst leidensbehafteter Ammischrauber sagt: "André, ganz ehrlich dein Unterboden ist schulnotenmäßig ne 5. Aber machbar beim Karosseriebauer isses!".

Ich liebe dieses Auto. Ich bekomme im Herbste nach Steuern ne 5-stellige Abfindung verpasst und überlege ernsthaft alles in den Wagen zu stecken...
An dieser Stelle möchte ich euch erst einmal mit den Bildern und Gedanken allein lassen. Ich habe nun noch ein gutes halbes Jahr Zeit mir Gedanken zu machen, was ich mit diesem Wagen anstellen möchte. Ich weiß, es wird an Ende eine unvernünftige und alles andere als rationale Entscheidung werden - aber hey, brauchen wir nicht alle ein unvernünftiges Hobby im Leben?! :)
Auf jeden Fall bin ich auf eure Meinungen und Anregungen gespannt! Lasst doch einfach Mal eure Anregungen und Gedanken hier - ich würde mich freuen!

Liebe Grüße
André
 

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geh ein Thema nach dem anderen an.. hast ja nun einige.. und in ein paar Tagen, äh Wochen, äh Jahren… bist du dann vielleicht mal fertig.

Oder keines der Themen an diesem Fahrzeug angehen und sich mithilfe des erlangten Wissens ein rostärmeres und unverbrauchteres Auto suchen.

Anhand des Rostgrads Deines Autos wird das am Ende höchstwarscheinlich sogar deutlich günstiger sein.
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Wenn Du an Diesem Auto die Problemstellen an Schweller und Unterboden beseitigen lässt und das Auto wieder in einen einwandfreien technischen Zustand versetzt...
Dann hast immernoch Roststellen in Bereichen die bei einem gepflegterem Exemplar noch völlig problemlos wären.

An einem etwas gepflegterem Exemplar wird es ebenfalls einiges zum Schrauben geben. Daran wird im Gegensatz zu Deinem höchstwahrscheinlich auch nicht so gut wie alles aufeinmal dran zu machen sein.


Die Räder, 5.9er Innenausstattung und Haube könntest ja auf die neue Basis übernehmen.


vom Verkäufer inklusive als "Gratisbeigabe" mit riesiger Dachbox ausgestattet.

Hast Du Atera 080120 Träger mitbekommen?
Die serienmäßigen Querträger sind mit ihren Kunststofffüßen nämlich nur darauf ausgelegt auf das Dach fixierte Gegenstände zu fixieren, deshalb die Kunststoffleisten.

Dachträger/Querträger; Dachzelt; Dachkorb..
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, soweit, so gut, aber ich bewundere Dich dafür, dass Du dich dem ZJ angenommen hast. Meine Hand wäre in der Hosentasche geblieben und hätte die Rückfahrt ohne Jeep angetreten.

Ich bleibe hier mal kleben und bin gespannt, wie der weitere Weg deines ZJ aussieht...:coolman:
 
Moinmoin André,

du hast ein fast 30 Jahre altes Fahrzeug erworben.

Das da natürlich nicht immer alles töffte ist, liegt daher auf der Hand.

Substanziell betrachtet ist immer Luft nach oben und es wird sicher einiges zu machen / erledigen zu sein.

Gut möglich und auch sehr wahrscheinlich, dass der Einstandspreis da noch einmal ganz locker rein fliessen wird an Euronen.

An Teilen wohl gemerkt im DIY.

Von Achsrevisionen, ATG und VTG-Revision etc. mal ganz abgesehen.

Da drüber solltest du dir im Klaren sein und werden.

Meine Empfehlung, aus über 30-jähriger Schraubererfahrung, mit JEEP / US-Alteisen :

Fange an, selbst zu Schrauben, auch mit der Unterstützung dieses Forums, da geht schon einiges !

Einen entsprechenden Werkzeug-Pool ( mit einem Hausfrauen-Werkzeugkasten kommst du nicht weit...) anlegen und sich mal nach einer geeigneten Halle / Schrauberbutze zur Miete umschauen und schon kann es losgehen.

Alternative : Du hast Talers ohne Ende und lässt alles machen.

Aber dann wird es leider ganz fix ein Geldgrab...

Viel Erfolg und ölige Schraubergrüße und weiterhin viel Freude am Old-School V8

Micha
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh man, dass tut mir echt sehr leid!!
Ein typischer Fall vom Vorbesitzer: Hauptsache das Blechkleid blinkt und blitzt und wenn man unters Röckchen schaut eine Katastrophe.
Dabei sehe ich die Ölverluste, Achsüberholung vorne, Klima, Bremsleitungen usw noch als "harmlos". Das kann man zum größten Teil selbst machten.
Du musst die Roststellen mal säubern und freilegen (z.B. Drahtaufsatz, Bürste, etc) und mal mit Owatrol behandeln.
Anschließend hast Du einen richtigen Überblick was an Blech angefertigt werden muss.

Viel Erfolg
 
Mein Mitleid hast du auch.
Aber positiv gesehen, hast du was fürs Leben gelernt was dich noch verhältnismäßig wenig gekostet hat.
Ich würde den Wagen, wenn auch mit Verlust, weiter verkaufen. Ehrlich anbieten damit es da nicht noch Ärger gibt.
Die Schäden sind dir ja bekannt und du hast Sie auch öffentlich gemacht.

Dann in Ruhe (ich weiß, ist nicht so einfach wenn man etwas haben will) nach einem besseren Modell suchen.
Aus eigener Erfahrung kann ich dir nur sagen, dass es bei mir immer geklappt hat, selbst wenn ich schon dachte es kommt nichts mehr.
Hatte auch schonmal bei einem anderen Fahrzeug überlegt es zu restaurieren, weil es günstig war.
Dann aber mal durchgerechnet und auch die Zeit berechnet die dabei drauf geht und eindeutig zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich nicht rechnet. Vor allem, wenn man stattdessen in dieser Zeit eventuell auch noch was verdienen kann.
Wenn dann auch noch die Möglichkeiten begrenzt oder nicht vorhanden sind...(Platz, Werkzeug, Kenntnisse usw.)...

Und eins noch. Ich habe ein Ferienhaus im Sauerland, welches ich im Winter nicht mit dem Jeep besuche. ;)
Also Augen auf beim erneuten Kauf.
 
Wow,
also vieles, das sicherlich auch für dich mit viel Zeit machbar ist,
trotzdem gibt es einige Sachen wie Rost (und du wirst noch massig mehr finden wenn mal die Schweller drausen sind, auch die Hilfsträger vorne vom Rahmenträger zum Einstieg)

Abdichten kein großes Problem aber wenn VTG Lager kaputt ist muss es raus und kompl. überarbeitet werden (kein Hexenwerk) VA Simmering nach "Red Neck" Methode wechseln, sollte Lager oder Kegelrad usw. kaputt sein wird es teuer.

Elektrischer Kram und Klima erstmal unwichtig, braucht man nicht zum fahren und kann man zum Schluß machen.

Das wichtigste wäre erst die Technik reparieren, die Kiste trocken bekommen und Schweißarbeiten inkl. entrosten und versiegeln.

so weiterfahren geht nicht ohne noch weitere Zerstörung.

meine Einschätzung was deine "3+" Kenntnis und deine Möglichkeiten angeht..........

versuch die Kiste halbwegs trocken zu bekommen, blas den Unterboden mit Leinölfirnis an um wenigstens den Rost etwas am weitergammeln zu hindern, und verkauf den Hobel zu fairen Preis an einen der ihn in kompletter Eigenleistung richten kann.

Du versenkst nur Geld ohne Ende, nimm das was du dafür Bekommst und leg was drauf, dann hast relativ stressfrei einen für weniger Geld der dann von dir gewartet und gepflegt werden kann.

Schau dich mal z.B. in Spanien um, da bekommt man nahezu Rostfreie für weniger als du gezahlt hast, auch wenn meist der Lack übel aussieht..............

oder kauf einen für 10-12k der Top ist, all die Spinner die Preise weit über 12k aufrufen lässte einfach weiter träumen ;)

:giveup: nur Meine Meinung, die Kiste ist nix für dich :beerchug:
 
Leuts, der Rahmen ist eindeutig durch! Damit tun sich sogar Werkstätten schwer, das sachgemäß zu reparieren. Für mich ist das ein Abwrack-Kandidat! Ja, machbar ist letztlich alles, aber wenn man es nicht selber machen kann, wird man allein an Lohnkosten zur sachgemäßen vollständigen Instandsetzung mindestens den doppelten Betrag reinstecken, was man hinterher an Wiederverkaufswert erhalten würde. Ich bin ja was Rost angeht schon recht schmerzbefreit, weil ich alles DIY mache. Aber die Rahmennummer ist nicht ohne. Da müsste man erstmal in Erfahrung bringen, ob es das Rahmenstück noch als Ersatzblechteil gibt. Da kann man nicht einfach ein gekantetes Karosserieblech nehmen! Rahmenteile haben eine andere Stahlgüte. Ich wär an der Stelle raus!
Die erforderlichen Instandsetzungsarbeiten gleichen eher einer aufwendigen und kostspieligen Restauration. Lokale Reparaturen führen nur zu weiteren notwendigen Reparaturen. Ein Fass ohne Boden!

Jeder weitere in das Auto gesteckte Euro ist m.M. rausgeworfenes Geld.
Buch den Wagen unter Lehrgeld ab und such Dir was vom Zustand her Besseres. Du kennst ja jetzt die Schwachstellen. ;)
 
Ich bekomme im Herbste nach Steuern ne 5-stellige Abfindung verpasst und überlege ernsthaft alles in den Wagen zu stecken...

Damit bekommst das Fahrzeug nichteinmal annähernd in z.B. diesen Zustand hier versetzt:

Jeep Grand Cherokee 5.2 V8 13.000km !!!

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Screenshot_20250301_113218_Kleinanzeigen.jpgScreenshot_20250301_113232_Kleinanzeigen.jpgScreenshot_20250301_113240_Kleinanzeigen.jpgScreenshot_20250301_113257_Kleinanzeigen.jpgScreenshot_20250301_113312_Kleinanzeigen.jpgScreenshot_20250301_113324_Kleinanzeigen.jpgScreenshot_20250301_113340_Kleinanzeigen.jpgScreenshot_20250301_113358_Kleinanzeigen.jpg


Warum so viel Geld in ein komplett rostiges endverbrauchtes Auto mit 300tkm versenken?

Und an dem inserierten werden auch einige Gummiteile allein Aufgrund des Alters zu erneuern sein.

Das Auto ist aber einfach in jeder Hinsicht deutlich unverbrauchter und gepflegter als Dein Fahrzeug es jemals wieder sein wird.

Ich hätte schon längst angerufen und einen Besichtigungstermin vereinbart.
 
Moin André, mein herzliches Beileid :(

Ich habe mal Karosseriebauer gelernt und frueher an vielen Rostlauben rumgebrutzelt. Ganz ehrlich, ich wuerde keine Zeit damit verschwenden, dieses Fahrzeug wieder fit zu machen.
Du wirst einen wesentlich besseren finden, schau dich vielleicht auch mal in Spanien um, hier haben die meistens wenig Rost.
Deinen wuerde ich entweder verkaufen oder als Teilelager hinstellen.

Dieser Jeep ist ein Fass ohne Boden, das Geld das du da reinstecken musst um ihn halbwegs wieder fit zu bekommen, kannst du besser in einen anderen investieren.
Auch wenn du einen in gutem Zustand findest, wirst du immer noch was reinstecken muessen (Kuehlanlage usw...)

P.S. Auch ich habe frueher mal Pech gehabt und solche Dauerbaustellen gekauft, im Endeffekt immer mehr Arbeit und Geld reingesteckt als sie jemals wert waren.

Buche es als Lehrgeld ab, auch wenn es weh tut
 
der Rahmen ist eindeutig durch!
genau das ist das größte Problem wenn man es nicht selbst anständig machen kann ist es schon vorbei..... R.I.P.

Leider fehlt ihm die eigene Garage Grund usw. ansonsten könnte man entweder eine Trailer Queen zum spielen bauen (aber alles dicht und VA+ VTG muss passen)

oder

selber schlachten, einiges verkaufen und oder auf Lager legen wenn wieder ein ZJ ins Haus kommt.

also für ihn beides hinfällig :a060:

was kann helfen? ehrlich mit Angaben der meisten Mängeln und auch Vorzügen für realen Preis verkloppen wäre fair für Käfer und Verkäufer.....Rest ist Lehrgeld :yes:

ach ja der für 21k mit angeblichen 13tkm ist so real wie der Osterhase, da wird wohl ne Null am KM Stand fehlen und der Preis ist jenseits von gut und böse.

Den Sammlerwert eines Autos errechnet sich nicht aus Liebe, Verliebtheit usw. sondern aus welches Modell, BJ, Selteheit, Produktionszahlen und Zustand.............Rest sind Spinnereien.

sobalt ein Auto die magischen 30 Jahre (bei uns) erreicht hat wird es noch lange nicht ein begehrtes Sammelobjekt, es hat grad mal den Tiefpunkt des Preises überlebt (wenn Zustand passt)

nur mal ein Beispiel, ein Mustang 1 aus den 60ern kann in gutem Zustand auch bei uns als 6 Zyl. für unter 15k gekauft werden und ein 0-8-15 V8 für 5k mehr.
Hat einer ein Modell das kaum gebaut wurde kann der Preis auch auf 80k und mehr steigen.

Na ja............denk mal die Preisgedanken sind von Jeepliebhabern in einem Forum oft etwas durch die rosa Brille beeinträchtigt :giveup: :rofl: :beerchug:

Unterer Teil ist OT, aber das Ding reparieren ist leider nix für den TE auch wenn er mir leid tut

siehe erste Zeilen und #9 #11
 
Leuts, der Rahmen ist eindeutig durch! Damit tun sich sogar Werkstätten schwer, das sachgemäß zu reparieren. Für mich ist das ein Abwrack-Kandidat! Ja, machbar ist letztlich alles, aber wenn man es nicht selber machen kann, wird man allein an Lohnkosten zur sachgemäßen vollständigen Instandsetzung mindestens den doppelten Betrag reinstecken, was man hinterher an Wiederverkaufswert erhalten würde. Ich bin ja was Rost angeht schon recht schmerzbefreit, weil ich alles DIY mache. Aber die Rahmennummer ist nicht ohne. Da müsste man erstmal in Erfahrung bringen, ob es das Rahmenstück noch als Ersatzblechteil gibt. Da kann man nicht einfach ein gekantetes Karosserieblech nehmen! Rahmenteile haben eine andere Stahlgüte. Ich wär an der Stelle raus!
Die erforderlichen Instandsetzungsarbeiten gleichen eher einer aufwendigen und kostspieligen Restauration. Lokale Reparaturen führen nur zu weiteren notwendigen Reparaturen. Ein Fass ohne Boden!

Jeder weitere in das Auto gesteckte Euro ist m.M. rausgeworfenes Geld.
Buch den Wagen unter Lehrgeld ab und such Dir was vom Zustand her Besseres. Du kennst ja jetzt die Schwachstellen. ;)

Ja Rahmen ist halt das größte Problem..

Aber mal ganz ehrlich: der gezeigte Zustand ist bestimmt nicht 2 Jahre alt. Wer das "durchgewinkt" hat...dem gehört das Handwerk gelegt samt dem jenigen der das "in Auftrag" gegeben hat!
Sorry für OT, aber durch etwas wird alles verschärft und keiner traut sich mehr nur einen "Strich" rechts oder links nach zu geben.
 
Moin community! :wave:

Zuerst einmal einen herzlichen Dank für eure ehrliche und direkte Meinung zu meiner Errungenschaft. Ich musste ehrlich gesagt nach all dem Feedback ganz schön schlucken. Aber genau dafür habe ich mich schließlich hier angemeldet, um mir konstruktives, ehrliches Feedback einzuholen. :angel:

Ich hatte mir an dieser Stelle eigentlich vorgenommen, mir meine Optionen offenzulegen: Was ich mit dem Wagen noch anstellen könnte. In welcher Reihenfolge ich mich welcher Baustelle annehmen sollte. Wieviel Geld am Ende nötig sein wird und vorallem - über was für einen Zeitrahmen wir hier für die "Vollendung" dieses Projekts sprechen.

Oder keines der Themen an diesem Fahrzeug angehen und sich mithilfe des erlangten Wissens ein rostärmeres und unverbrauchteres Auto suchen.

Anhand des Rostgrads Deines Autos wird das am Ende höchstwarscheinlich sogar deutlich günstiger sein.

Wenn Du an Diesem Auto die Problemstellen an Schweller und Unterboden beseitigen lässt und das Auto wieder in einen einwandfreien technischen Zustand versetzt...
Dann hast immernoch Roststellen in Bereichen die bei einem gepflegterem Exemplar noch völlig problemlos wären.

An einem etwas gepflegterem Exemplar wird es ebenfalls einiges zum Schrauben geben. Daran wird im Gegensatz zu Deinem höchstwahrscheinlich auch nicht so gut wie alles aufeinmal dran zu machen sein.


Die Räder, 5.9er Innenausstattung und Haube könntest ja auf die neue Basis übernehmen.

und

Leuts, der Rahmen ist eindeutig durch! Damit tun sich sogar Werkstätten schwer, das sachgemäß zu reparieren. Für mich ist das ein Abwrack-Kandidat! Ja, machbar ist letztlich alles, aber wenn man es nicht selber machen kann, wird man allein an Lohnkosten zur sachgemäßen vollständigen Instandsetzung mindestens den doppelten Betrag reinstecken, was man hinterher an Wiederverkaufswert erhalten würde. Ich bin ja was Rost angeht schon recht schmerzbefreit, weil ich alles DIY mache. Aber die Rahmennummer ist nicht ohne. Da müsste man erstmal in Erfahrung bringen, ob es das Rahmenstück noch als Ersatzblechteil gibt. Da kann man nicht einfach ein gekantetes Karosserieblech nehmen! Rahmenteile haben eine andere Stahlgüte. Ich wär an der Stelle raus!
Die erforderlichen Instandsetzungsarbeiten gleichen eher einer aufwendigen und kostspieligen Restauration. Lokale Reparaturen führen nur zu weiteren notwendigen Reparaturen. Ein Fass ohne Boden!

Jeder weitere in das Auto gesteckte Euro ist m.M. rausgeworfenes Geld.
Buch den Wagen unter Lehrgeld ab und such Dir was vom Zustand her Besseres. Du kennst ja jetzt die Schwachstellen. ;)

holen mich dann allerdings doch Recht schmerzhaft auf den Boden der Tatsachen zurück. Ich denke es wird tatsächlich ein Fass ohne Boden. Ich kann selber nicht Schweißen, müsste also sämtliche Karosseriearbeiten machen lassen. Ich denke allein das wären am Ende mehrere tausend Euro - und dann ist noch nichts an Fahrwerk und Antriebsstrang gemacht.

Das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen. Im Nachhinein betrachtet sehe ich das ganze als Leergeld Lehrgeld. Klar, die knapp 7000€ Kaufpreis und nochmal an die 1800€ für Werkstatt und von mir besorgte Kleinteile sind weg. Aber das Leben geht weiter, das geht es immer! Und ich habe einen recht gut bezahlten Job, sodass ich es verschmerzen kann.

Was also noch anfangen mit der Kiste? Ganz ehrlich: ich tendiere zu behalten, als rollenden Ersatzteilspender. Der Wagen ist angemeldet und hat noch ein Jahr TÜV (wobei ich mich mittlerweile Frage, wie er das geschafft hat?! Aber offtopic... :dozingoff:) Ich bin auf das Fahrzeug nicht angewiesen, am Ende des Tages ist es nur ein Auto - wenn auch ein sehr geiles. Und genau deswegen steht wohl für mich fest:

@Carlo-ZJ hat das ja sehr gut auf den Punkt gebracht.

Wenn Dir die Kiste so gut gefällt, nimm die Abfindung und kaufe Dir einen im guten Zustand.
Den aktuellen kannst Du ja schlachten und in Einzelteilen verkaufen oder als Ersatzteilträger wegstellen.

Ich finde die Umbauten zum 5.9er ja schon recht schick - möchte aber gern die Karosserie des 5.2er haben, also ohne Schiebedach (da später ja mal der Wunsch von Dachzelt, etc...) Und vom Innenraum her steht er ja recht gut da (mit Ausnahme des sich lösenden Dachhimmels), sodass ich diese Teile alle wiederverwenden könnte, um mir einen robusten 5.2er nach eigenen Vorstellungen umzugestalten. :lickout:

Einen entsprechenden Werkzeug-Pool ( mit einem Hausfrauen-Werkzeugkasten kommst du nicht weit...) anlegen und sich mal nach einer geeigneten Halle / Schrauberbutze zur Miete umschauen und schon kann es losgehen.

Genau das wäre langfristig betrachtet der Plan. Der Jeep kommt so lang trocken in 'ne Mietgarage. Und, ich hätte schonmal ein Fahrzeug um Schraubererfahrungen zu sammeln - auch wenn's nur um das Ausschlachten von Ersatzteilen geht. Klar, viel Geld werde ich in den Wagen nicht mehr investieren. Aber zumindest das Öffnen der Diffs und Wechseln der Öle ist noch drin. So kann ich mit dem Wagen noch zum Angelsee um die Ecke...

Du wirst einen wesentlich besseren finden, schau dich vielleicht auch mal in Spanien um, hier haben die meistens wenig Rost.

Ja ich habe tatsächlich schon den ein oder anderen Thread von dir, bzw. ganz generell im Unterforum der Kaufberatung spannend mitverfolgt. :wave:

Ich hätte schon längst angerufen und einen Besichtigungstermin vereinbart.

Ein gutes halbes Jahr muss ich mich schon noch gedulden - leider.

Jedenfalls wird es beim nächsten, potentiellen Kauf anders ablaufen. Ich hatte nun die Chance den GC ein Jahr lang kennenlernen zu dürfen, mit seinen Schwachstellen, antriebsseitigen Geräuschen und Dingen auf die man beim Kauf ein Auge werfen sollte muss.

Der Grand Cherokee ZG ist und bleibt für mich einfach ein fantastisches Auto - und seitdem ich V8 gefahren bin, will ich am liebsten nie wieder etwas anderes fahren. So ist das nunmal. :hehe::rolleyes:

Grüße
André :wave:
 
Ich finde die Umbauten zum 5.9er ja schon recht schick - möchte aber gern die Karosserie des 5.2er haben, also ohne Schiebedach (da später ja mal der Wunsch von Dachzelt, etc...)

Für jeden ZJ/ZG war das Schiebedach jeweils eine optionale Sonderausstatung.

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Den 5.9er gab es (zum Glück) auch ohne Schiebedach.


Das Scheibedach wird Dich in Verbindung mit einem Dachzelt wohl weniger stören. :dozingoff: :hmmm:
Die nicht mehr erhältlichen Ersatzteile und möglichen Defekte, sowie ein potentiell nasser Innenraum durch verstopfte Abläufe aber schon viel eher.

Wegen des Dachzelts würde ich mich vorab über mögliche Lösungen belesen.

Auf die normale geschlossene Dachreeling mit den orginalen Querträgern kannst kein Dachzelt montieren.

Aber zumindest das Öffnen der Diffs und Wechseln der Öle ist noch drin.

Das würde ich bei dem Zustand komplett lassen.


So kann ich mit dem Wagen noch zum Angelsee um die Ecke...

Dazu braucht bei dem Auto keine frischen Betriebsmittel mehr.


LPG-Anlage undicht, nicht fachgerecht verbaut, Bremsleitung unsachgemäß per Kabelbinder am Unterboden befestigt.
Ich würde damit nicht mehr fahren. :no:
 
Hast Du Atera 080120 Träger mitbekommen?
Die serienmäßigen Querträger sind mit ihren Kunststofffüßen nämlich nur darauf ausgelegt auf das Dach fixierte Gegenstände zu fixieren, deshalb die Kunststoffleisten.
Nein, nur der serienmäßige Dachträger des 5.2 mit den wabbeligen Querstreben, auf denen die Dachbox verschraubt war. Die Träger an sich kommen mir ohnehin sehr fragil vor, sodass ich die Dachbox ohnehin demontiert hatte. Für ein Dachzelt hätte ich mich nach einem anderen Trägersystem umgesehen.

Tja, soweit, so gut, aber ich bewundere Dich dafür, dass Du dich dem ZJ angenommen hast. Meine Hand wäre in der Hosentasche geblieben und hätte die Rückfahrt ohne Jeep angetreten.
Mein Bauchgefühl sagte mir auch lass es - aber ich war ehrlich gesagt mittlerweile auch recht genervt von den Besichtigungstouren quer durch Deutschland und wollte das Thema "Geländewagenkauf" dann auch einfach rechtzeitig vor meinen Urlaub und dem damit geplanten Trip abschließen. Ironischerweise wurde das mit dem Jeep ja nix, sodass es wieder dreieinhalb Wochen "Leben und Schlafen" im VW Polo, mit reingezimmerter Liegefläche wurde. War immerhin spannend. :hehe:
Ich bin für die anderen Autos teilweise bis rauf nach Berlin und Rostock gejuckelt...

Es drängt sich mir gar der Verdacht auf, dass der Verkäufer ebenfalls schon zu genau dieser Erkenntnis gekommen ist! :nacht:
Also zu dem Kauf an sich: da möchte ich dem Verkäufer (junger Bursche, mitte 20, "Hobbyschrauber") an dieser Stelle nichts unterstellen. Da er neben dem GC ja noch einen Wrangler in seiner Schraubergarage stehen hatte, bin ich mir auch nicht sicher, ob er selbst nicht vielleicht auch hier im Forum aktiv ist? Gehen wir im besten Fall mal davon aus, dass er selbst auch etwas naiv an die Sache mit dem GC rangegangen ist. Er musste den Wagen seiner Aussage nach aus finanziellen Gründen verkaufen - drohender Jobverlust, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe...
Er sagte sogar sinngemäß, für den Fall, dass ich mich später dennoch vom GC trennen möchte, soll ich ihn undegingt zu erst kontaktieren. Er würde ihn eventuell zurückkaufen, bevor er "in falsche Hände gerät"... Verrückt, oder? :blink:

Aber mal ganz ehrlich: der gezeigte Zustand ist bestimmt nicht 2 Jahre alt. Wer das "durchgewinkt" hat...dem gehört das Handwerk gelegt samt dem jenigen der das "in Auftrag" gegeben hat!
Sorry für OT, aber durch etwas wird alles verschärft und keiner traut sich mehr nur einen "Strich" rechts oder links nach zu geben.
Tja und was habe ich daraus gelernt? Ein nahezu mängelfreier TÜV-Bericht ist null aussagekräftig. Ich habe mich leider drauf verlassen...

Grüße
André :wave:
 
Dann ruf Ihn doch an und frag ob er das ernst gemeint hat mit dem Rückkauf.
Soll dir mal einen guten Preis machen. Komm ihm blöd wenn er dir blöd kommt und sag Ihm du würdest der Sache mit dem TÜV auf den Grund gehen. Das war dann wohl bei einem mängelfreien Bericht eher sowas wie Vetternwirtschaft.
Und ich an deiner Stelle, würde Ihm definitiv etwas unterstellen.

Vielleicht kannst du wenigstens einen kleinen Schadensersatz "erarbeiten".

Wenn der nicht ganz so abgewichst ist, könnte was klappen.

Mach einfach ein bisschen Druck. Ohne wird es nicht gehen.
 
Thema: Neuvorstellung aus NDS: Mein (Alb)-traum 1997er ZG 5.2

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