Motoröl absaugen JA oder NEIN

Diskutiere Motoröl absaugen JA oder NEIN im Grand Cherokee WK2 Forum Forum im Bereich Grand Cherokee / Commander Forum; Leide habe ich keine Bühne oder Grube. Daher spiele ich mit dem Gedanken mir eine 12 Volt Motorölsabsaugpumpe zu kaufen. Hat jemand schon einmal...
freejeep

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Leide habe ich keine Bühne oder Grube. Daher spiele ich mit dem Gedanken mir eine 12 Volt Motorölsabsaugpumpe zu kaufen. Hat jemand schon einmal ernsthaft überprüft, wieviel Restöl nach dem Absaugen im Reservoir verbleibt ? Wenn es gut ist, gibt es eine eindeutige Empfehlung einer Absaugpumpe ?
Meine neue Werkstatt akzeptiert kein selbst mitgebrachtes Öl. Ich will aber nur eine Sorte Ravenol NDT 5W40 ( API CJ-4 ), also Ölwechsel selber machen.

Gruß
Roger
 
wadim82

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Du hast ein Offroader! Da brauchst du doch keine Bühne/Grube!
Beim tiefer gelegten A6 hab ich das sogar ohne gemacht!
Fahrwerk höchste Stellung, dann kannst du drunter tanzen!
Beim absaugen bleibt viel in der Wanne liegen.
 
Vancouver

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Für mich: Klares NEIN. Die Ablassschraube sitzt an der tiefesten Stelle und sorgt dafür, dass mögichst alles auslaufen kann.

Es gibt aber einfache und sinnvolle Alternativen:

Ich habe in allen meinen Fahrzeugen die Ölablassventile von stahlbus drin. Siehe hier: Öl wechseln - sauber und einfach
Einfacher geht es wirklich nicht. Man braucht nicht einmal die Bodenwanne abzubauen. Fahrwerk hochfahren - fertig.

Nachdem der Ölfilter entnommen wurde, dann einfach einen 10 Literkanister (Bsp. AdBlue oder destil. Wasserkanister) mit Teppichbodenmesser aufschneiden, darunter legen, die Schutzkappe vom Ventil abschrauben, den gekürzten Silikonschlauch einstecken, nach rechts drehen - fertig. (Funktioniert aber nur, wenn das Öl warm ist, sonst öffnet das Ventil nicht).

Aussaugen muss man nur den Ölfilterbecher weil sich darin ca. 1/4 Liter Altöl sammelt, das nicht abfließt. Dieses sauge ich immer ab (Spritze oder Saugpumpe).

Hin und wieder (jeden 3. oder 4. Ölwechsel) schraube ich trotzdem dieses Ablassventil aus, damit das Altöl normal ausgeschwemmt werden kann. Dann einfach neuen Dichtring (wie bei der Ablassschraube auch) einsetzen und wieder einschrauben. Anzugsdrehmoment beachten !

Den Gummidichtring der Schutzkappe und die Anlagefläche am Ventileinsatz bestreiche ich immer mit Keramikpaste, dass der beim Einschrauben sauber "flutscht".

Die Ablassschraube beim WK2 hat das Gewinde M14x1,5. Bei Interesse dann dieses bestellen: Fa. Stahlbus, (Nr. SB-210211-S-NA) für M14x1,5.

Gibt es auch mit Verlierschutz des Schutzdeckels, muss aber nicht sein. Habe noch nie einen Deckel verloren. Kann man sich sparen.
 
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wadim82

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Stuntman Mike

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Ich habe eine Absaugpumpe von Proxxon und habe das auch mal beim Smart (450) gemacht.

Da ist dann aber so wenig rausgekommen das ich den Smart auf Ölwanne mit Ablass umgerüstet habe.

Ich würde es wohl nicht mehr machen, dann eher zum McOil fahren.

Wobei, wenn man nur ein paar tkm pro Jahr fährt und jährlich wechseln möchte könnte das schon eine Alternative sein. Da ist es ja nicht so wild ob noch ein Liter drin bleibt.
 
OldTom

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Ich habe eine Absaugpumpe von Proxxon und habe das auch mal beim Smart (450) gemacht.

Da ist dann aber so wenig rausgekommen das ich den Smart auf Ölwanne mit Ablass umgerüstet habe.
...
Öl absaugen funktioniert nur mit professionellen Geräten.
Proxxon, oder die anderen billigen Pumpen die man bei Amazon oder ebay kaufen kann, sind nur Spielzeug.
 

endmen

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Klares NEIN zum Absaugen. Wenn Du es selbst nicht wechseln kannst/willst, fahr zu McOil da zahlst um 100 Euro und ist allemal besser als mit Hobbygeräten abgesaugt. :)
 

GCSummitDulmania

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Nicht absaugen...
 
OldTom

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Es spricht definitiv nichts dagegen, Öl mit einem professionellen Druckluftgerät abzusaugen, wenn der Vorgang entsprechend richtig gehandhabt wird. Wir haben das selbst schon mal geprüft. Öl über die Ablassöffnung abgelassen, eine halbe Stunde gewartet, Schraube wieder rein und eine weitere Stunde gewartet. Dann die Schraube wieder raus und geschaut ob noch Öl abläuft. Nach dem Ablassen über die Ablassöffnung kam nach einer Stunde noch deutlich mehr Öl, als nach dem Absaugen. Mit einen professionellen Absauggerät mit hohem Unterdruck kann man also in kurzer Zeit mehr Öl absaugen, als per Schwerkraft über die Ablassöffnung abläuft. Mit einen Hobbygerät ist das aber nicht möglich.
 
gemmy

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Mit einen professionellen Absauggerät mit hohem Unterdruck kann man also in kurzer Zeit mehr Öl absaugen, als per Schwerkraft über die Ablassöffnung abläuft. Mit einen Hobbygerät ist das aber nicht möglich.
Vor allen Dingen hat man auch mehrere Sondendurchmesser. Nicht alles was zum Peilstabrohr rein geht, geht auch nach unten durch, oder ist lang genug dass man zum Ölwannenboden kommt. Außerdem braucht man schon Erfahrung, um bei einer 6mm PE Sonde zu merken, daß man unten ist.
Wenn man weiter schiebt macht sie nen Bogen und der Rest bleibt drin.
 
Labrador

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Man kann das mit dem absaugen machen, und wenn man das richtig macht bekommt man nahe zu alles an Öl raus. Mir persönlich dauert es einfach zu lange, ablassen geht zügiger.
 

GCSummitDulmania

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Wichtig ist, beim Ablaufen auch warmes Öl zu nutzen, das läuft einfach schneller raus...
 
Nichtraucher

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Hi

bei meinem Bootsmotor ging nur absaugen weil unter der Ölwanne der Bootsboden war. Ehe ich den Motor ausbaute, (war einiges zu machen) saugte ich also ab und siehe da, die Ölwanne war, als ich sie abnahm, bis auf eine geringe Menge, leer.

Ich habe Automatiköl (Mercedes und Jeep) abgesaugt damit mir die Brühe nicht in die Ärmel läuft wenn ich die Wanne abnehmen. Und siehe da, ein geringer Rest, ob der durch die Ablas Schraube heraus gekommen wäre, möchte ich bezweifeln.
Nach Kontrolle der Ölfilter, die praktisch neuwertig waren, sauge ich in Zukunft nur noch und lasse die Wannen dran.

Motoröle sauge ich auch ab.

Wichtig ist dass das Öl nicht kalt ist, etwas mehr als handwarm dann fließt es mit der Proxon Pumpe ganz gut ab, legt man die Pumpe tiefer als die Ölwanne, hilft die Schwerkraft mit. Klar dauert es länger aber ich muss ja nicht wartend davor sitzen.
Ich mache derweil andere Dinge, Autos saugen, aufräumen, Kaffee trinken, Scheiben putzen oder was anderes.
Achja, die Fahrzeuge so stellen dass das Öl dahin läuft wo der Peilstab den Boden der Wanne treffen würde.

Bei den Motorrädern lasse ich nach wie vor ab, wenn die auf meiner Bühne stehen, komme ich gut bei und saugen lohnt nicht.

Gruß
Willy
 
V8Jeeper

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Mir persönlich dauert es einfach zu lange, ablassen geht zügiger
So war es auch schon in der 80er Jahren

Kleine Story dazu:
ich hab ende 79 als Stift bei VAG Vertragswerke angefanf´gen und so ein Luftdruckgerät in der Größe eine Waschmaschine in der Ecke entdeckt und gefragt was das denn sei.
Antwort ganz modernes Ölabsauggerät..........Frage......warum nutzt es denn keiner.............weils "Schmarn" ist.

Ok der Hintergrund war eigentlich der, dass man keine Hebebühne belegt und ein Stift (Lehrling) das ohne irgendwo absaugt.b (Profigerät mit Luftdruck und verschiedenen Aufsätzen)

Aha, muss ich mal testen, klappte gut, dauerte aber locker 1/2 Stunde + und etwa 50ml blieben drin nachdem ich überprüft hab was noch raus kommt wenn man die Ablaßschraube raus dreht ...also ok.

Wechselintervall war alle 7,5k und 15k inkl. Ölfilter.........Ergebnis..schau das was machst statt drauf zu warten und dann stand es wieder in der Ecke und verstaubte weiter ;)

Um auf die Frage zurückzukommen:
Ja, kann man machen, sollte man aber lieber sein lassen wenn es nicht als Zwischen (Not) Lösung gedacht ist. Und geht auch mit Ebaypumpe für ca. 20,- wenn der Schlauch und die Zugängigkeit passt.
Empfehle............vor Wechsel Stand am Ölmeßstab kontrollieren, Füll und Absaugmenge vergleichen oder richtig machen :beerchug:
 
Nichtraucher

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Besser saugen als ewig drin lassen weil zu teuer, zu umständlich wegen Termin und Wartezeit oder gar "können Sie morgen Mittag abholen".
 

CyberCrash

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Für mich: Klares NEIN. Die Ablassschraube sitzt an der tiefesten Stelle und sorgt dafür, dass mögichst alles auslaufen kann.

Es gibt aber einfache und sinnvolle Alternativen:

Ich habe in allen meinen Fahrzeugen die Ölablassventile von stahlbus drin. Siehe hier: Öl wechseln - sauber und einfach
Einfacher geht es wirklich nicht. Man braucht nicht einmal die Bodenwanne abzubauen. Fahrwerk hochfahren - fertig.

Nachdem der Ölfilter entnommen wurde, dann einfach einen 10 Literkanister (Bsp. AdBlue oder destil. Wasserkanister) mit Teppichbodenmesser aufschneiden, darunter legen, die Schutzkappe vom Ventil abschrauben, den gekürzten Silikonschlauch einstecken, nach rechts drehen - fertig. (Funktioniert aber nur, wenn das Öl warm ist, sonst öffnet das Ventil nicht).

Aussaugen muss man nur den Ölfilterbecher weil sich darin ca. 1/4 Liter Altöl sammelt, das nicht abfließt. Dieses sauge ich immer ab (Spritze oder Saugpumpe).

Hin und wieder (jeden 3. oder 4. Ölwechsel) schraube ich trotzdem dieses Ablassventil aus, damit das Altöl normal ausgeschwemmt werden kann. Dann einfach neuen Dichtring (wie bei der Ablassschraube auch) einsetzen und wieder einschrauben. Anzugsdrehmoment beachten !

Den Gummidichtring der Schutzkappe und die Anlagefläche am Ventileinsatz bestreiche ich immer mit Keramikpaste, dass der beim Einschrauben sauber "flutscht".

Die Ablassschraube beim WK2 hat das Gewinde M14x1,5. Bei Interesse dann dieses bestellen: Fa. Stahlbus, (Nr. SB-210211-S-NA) für M14x1,5.

Gibt es auch mit Verlierschutz des Schutzdeckels, muss aber nicht sein. Habe noch nie einen Deckel verloren. Kann man sich sparen.

So mache ich es auch.
Ergänzend habe ich eine 12,99€ Lidl Ölabsaugpumpe, die ich an den Silikonschlauch der Stahlbus Ventillösung anschließe.

Damit pumpe ich das Öl in einen normalen Kanister. Hoffe damit die Ölwanne vollständig leer zu bekommen. Beim Ölfilter Sauger ich dann ebenfalls noch das Öl weg.
 
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Motoröl absaugen JA oder NEIN

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