Mein zweiter ZJ und unsere gemeinsamen Wege

Diskutiere Mein zweiter ZJ und unsere gemeinsamen Wege im Forum Buildups im Bereich Jeep Modelle & Technik - Moin, das Vorgeplänkel kann ich mir nun mal sparen :) Meine Neuvorstellung können Interessierte hier einsehen...
  • Ersteller Ersteller GigaGaba
  • Erstellt am Erstellt am
Ach du Sche**e,
wat´n Mist aber auch.
Eigentlich sollte doch zumindest die Scheibe ersetzt werden.
Hast mal geschaut, ob das Kabel zum Gasventil vlt. abgeklemmt wurde (durch Tankausbau oder dgl.)?
Oder wurde etwa geschweißt ohne die Batterie abzuklemmen?

Ich hoffe, es gibt eine Lösung !

Tom
 
Oder wurde etwa geschweißt ohne die Batterie abzuklemmen?
Genau das wäre auch meine Vermutung… meistens reicht ja so ein Überspannungsschutz auf der Batterie.

Mit der Scheibe ist ja mal richtig blöd. Grade jetzt wo es kaum welche gibt…

geb mal nen Update wenn du was weißt.. Drücke die Daumen!
 
Echt richtige schei**. Drücke auch die Daumen das man sich gütlich einigt.
Nachtrag: Vielleicht kann der Betrieb hier auch genannt werden, damit kein anderer die gleichen Erfahrungen macht? Sofern erlaubt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hatte mir in der ersten Wut natürlich vorgenommen, gleich wieder hin zu fahren und die den ganzen Mist wieder gerade biegen lassen.
Naja, am Wochenende ist die Werkstatt zu, die Karre steht jetzt ja wieder bei mir und ich konnte natürlich die Finer nicht davon lassen.

Gasanlage komplett ohne Funktion

Habe eine lose Ader im Motorraum entdeckt, die vom LPG-Steuergerät kommt. Mit frischem Kreppband dran, also ist es auf jeden Fall beim Werkstattaufenthalt passiert.
(Die mussten viel wegbauen, u.a. auch LPG-Verkabelung/Steuergerät, um dort zu schweißen.)
Aderfarbe rot-grün, müsste für Zündungsplus sein. Ich weiß aber nicht, wo das aufgeklemmt war.
Muss also die Werkstatt nochmal ran.

Wie es aussieht also zum Glück kein Überspannungsschaden.

Nur ein Scheinwerfer funktioniert, Fernlicht gar nicht.

Ursache gefunden. Eine Schraube im Motorraum, an der drei Kabelschuhe angeschlossen waren (Masse), war komplett rausgedreht.

Riss in der Frontscheibe

Nach Aussage der Werkstatt war der Riss schon vorher. Ich erhebe da aber keine Beschuldigung.
Ich gebe zu, dass da ganz diffus etwas in den Erinnerungen steckt... Irgendwas war mit der Frontscheibe. Kann durchaus sein, dass ein kleiner, recht unscheinbarer Riss im schwarzen Randbereich war. Der ist jetzt natürlich, vielleicht auch durch das Schweißen und das Rauf und Runter auf der Hebebühne, weiter gerissen und 30 cm lang.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hebebühne ist das Stichwort. Tragende Teile schweißt man wenn das KFZ auf den Rädern steht, damit sich nix verspannt wenn man rausschneidet. Hängt aber davon ab wie groß die OP ist. Der Z ist nicht der stabilste, dass merkt man wenn Du auf unebenen Gelände stehst und die Heckklappe öffnest.
 
Habe eine fabrikneue, originale Tür hinten links bekommen.

Da die Tür natürlich nackig ist, muss ich nun alle Innereien umbauen...
Also einmal alles von links nach rechts.

IMG_20251026_232334.jpg

Angefangen mit Türpappe, Dämmung, Lautsprecher.

Dann Schloß, Gestänge, Türgriff innen, Türgriff außen.
Das ist, naja... sagen wir mal nicht ganz so spaßig.

IMG_20251027_001952.jpg

Habe das Gestänge mit den ganzen Kunststoffklammern dann zum Glück zerstörungsfrei demontieren können.


Drolligerweise hat die neue Tür in den Bohrungen (sieht aus wie mit Fließbohrverfahren gefertigt) keine Gewinde für die Aufnahme des Türgriffs.
Meiner Meinung nach sind die beiden Schrauben keine gewindeformenden oder gewindefurchenden, sondern ganz normale M6 Schrauben.
Also M6 Regelgewinde reingeschnitten. Passt.

IMG_20251026_235713.jpg

Als nächstes geht's dann weiter mit den beiden Scheiben, dem Fensterheber und den Fenstergummis. Und diesem Rahmensteg zwishcen den Scheiben.
Mir graut's schon :a060:
Weiß noch gar nicht wie man das am besten angeht...
 
Mir ist bei meinem aktuellen und auch bei meinem ehemaligen ZJ aufgefallen, dass die "Türentriegelungsknöpfe" an den äußeren Türgriffen nicht so schön geschmeidig liefen.
Bei einem Griff ist es sogar so schlimm, dass der Knopf beim Betätigen drin blieb und nur mit Klopfen wieder herausspringt.

Da ich die Türgriffe 1. eh von den alten auf die neuen Türen umbauen muss und 2. es sich besser ohne Türgriffe lackiert, nehme ich sie alle einmal auseinander.

So sieht das dann aus:

IMG_20251026_222212.jpg

Man beachte auch die gammlige Befestigungsmutter.

Die kleine Blechschraube lösen (im Foto schon geschehen) und man kann den ganzen MEchanismus rausnehmen.

IMG_20251026_222321.jpg

Es gibt zwei Hauptgründe, warum der Knopf so hakelig sein kann:
1. Die Torsionsfeder und das zugehörige Gelenk ist nicht mehr gängig. (im obigen Bild die untere Feder; die Druckfeder oben ist unkritisch)
2. Der Metallstift ist korrodiert, aufgeblüht und dadurch hakt er in der Kunststoffführung. (im folgenden Bild zu sehen)

IMG_20251026_222243.jpg

Abhilfe:
1. Feder und Gelenk äußerlich entrosten, in Ballistol oder Mittel der Wahl tränken.
2. Metallstift mit Vlies entrosten, Kunststoffführung säubern (z.B. mit ner kleinen Flaschenbürste), mit Silikonfett schmieren.
Zusammenbauen. Freuen. Kleine Sache, große Wirkung.

Noch ein Hinweis:
Um den Türgriff zu demontieren, muss zuerst das Schloß beiseite, da eine von zwei Befestigungsmuttern direkt da drunter liegt.
Erst die 3 Schrauben TX30, die das Schloss an der Tür befestigen, rausschrauben.
Um mit Ratsche und Nuss an die Mutter zu kommen, genügt es, zwei von drei Stangen auszuklipsen, nämlich die vom Türknopf außen und die von dem Türgriff innen (Nr. 2 im ersten Foto oben). Das sind genau die Clips, an die man gut ran kommt. Dann kann man das Schloss zu Seite schwenken und hat freie Bahn.
 
Weiter mit dem Umbau der Türen... genauer gesagt dem Umbau der Innereien der alten, gammligen Tür hinten links in die werksneue Tür.

Als nächstes geht's dann weiter mit den beiden Scheiben, dem Fensterheber und den Fenstergummis. Und diesem Rahmensteg zwishcen den Scheiben.
Mir graut's schon :a060:
Weiß noch gar nicht wie man das am besten angeht...

Das war unterm Strich halb so schlimm, auch dank der Anleitung von @raik zum Demontieren der hinteren Türfenster.

IMG_20251026_232334.jpg

IMG_20251030_004403.jpg

IMG_20251029_214909.jpg

Nur das Wiedereinsetzen der kleinen Scheibe war bei mir knifflig und ging nur durch Lösen und "Beiseitedrücken" der großen Scheibe. Hat aber alles gefunzt. Nochmal machen muss ich das trotzdem nicht unbedingt :D
Ob es dann wind- und wasserdicht ist, werden wir später sehen...

So ganz astrein gefertigt ist die neue Tür leider nicht, als Beispiel diese Stelle am Türscharnier:

IMG_20251103_212147.jpg

Dann auch noch diese schlecht umgelegte Blechkante, der ich dann kurzerhand mit dem Schonhammer gezeigt habe, wo sie ihren Platz hat.

1762252541369.png

Zusätzlich gab es auch einige "Lagerspuren" in Form von kleinen, durchgeschliffenen Kanten.

Daher habe ich mich entschieden, auf die ganze Tür eine zusätzliche Schicht 2K-Grundierung aufzubringen und im nächsten Schritt dann den Decklack (für die Innenflächen am Jeep ist das ein seidenmatter 1K-Acryllack). Fluid Film kommt dann zum Schluss unten rein.

IMG_20251103_225900.jpg IMG_20251103_231621.jpg

IMG_20251103_232958.jpg

Wäre natürlich cleverer gewesen, vor dem Einbau der Fenster zu lackieren... Nun ja. :p

Ich unterschätze immer wieder, wie viel Zeit beim Reinigen, Schleifen, Entfetten, Lackieren, ... drauf geht. Dann hier und da noch Owatrol anwenden, das muss auch erst trocknen, usw...
Gerade die Innenseiten der Türen nerven echt, auch da man ständig Gefahr läuft, die Kanten der Blechfalze durchzuschleifen. Bleibt leider nicht 100%ig aus.
 
Nach nem Monat mal wieder ein kleines Update:

Die Anbauteile sind zu 90% vorbereitet für den Einbau.
Noch sind paar Sachen zu erledigen, z.B.:
- die ganze Schließ-Mimik und Gestänge mal ausbauen, kontrollieren, schmieren usw.
- Türschachtdichtungen und Fensterführungen kontrollieren, reinigen
- schauen ob und welche Nubbsies defekt sind / fehlen

Mal ne gute Nachricht:
Habe eine Lackierhalle klar gemacht, in der ich mich ein Wochenende austoben kann. Mit Heizung, Absaugung, Druckluft... :cool: kann also doch den Jeep "am Stück" lackieren.
Plan:
Freitagabend: Waschen, Stoßstangen demontieren, Abkleben
Samstag: Anschleifen, Lackieren in 2 Durchgängen, Kunststoffteile primern und lackieren
Sonntag: Trocknen lassen und hoffentlich Freuen wie ein Schneekönig.
Sportlich, aber muss klappen.

Habe jetzt 8 Dosen Mipa Protector plus Härter und Farbe... Sollte reichen?! :hmmm:

Lackieren wird dieses Jahr aber nix mehr. Bald beginnt wieder die Holzernte. 1765278496469.gif
Ich peile Ende Januar an.
 
Achja, neulich ist mir der Türgriff von der hinteren Tür quasi abgerissen... :hehe:
An der "neuen" Türe ist zum Glück ein guter gebrauchter Türgriff dran.

IMG_20251127_234207.jpg


Das neu georderte Teil von Dorman brauche ich daher nicht... Wird dann im Marktplatz zu finden sein.

1765279236892.jpeg
 
Ja.
Nach aktuellem Stand, alles bis auf Motorhaube.
 
Da muss man sich aber ganz sicher sein!
Das schleift man nicht so schnell wieder runter :)
Gerade schwarz ist oftmals eine optische Abwertung (natürlich auch Geschmackssache).
Ich habe mal einen in Marineblau gesehen, das war ok, aber es ist halt matt!
 
Da muss man sich aber ganz sicher sein!
Das schleift man nicht so schnell wieder runter :)
Gerade schwarz ist oftmals eine optische Abwertung (natürlich auch Geschmackssache).
Ich habe mal einen in Marineblau gesehen, das war ok, aber es ist halt matt!
Was ist denn damit gemeint oder worauf bezieht sich das?
 
Ja.
Nach aktuellem Stand, alles bis auf Motorhaube.
Ok,
ob da 8 Dosen reichen kann ich nicht sagen, frag mal Clonecommandercody der hat seinen ja kompl. mit Raptor gespritzt, Dosen und verbrauch sollte etwa gleich sein :hmmm:

Farbe für den ZJ aussen komplett (ohne Anbauteile) hab ich für 2 Durchgänge ca. 3 Liter PU Lack gebraucht.

Willst du über den Mipa noch drüberlackieren? oder ist die Farbe für innen usw.

Den Mipa überlackieren ist ja quatsch, dann zerkratzt der Decklack auch wieder.....versteh nicht ganz was du vor hast.
 
Da muss man sich aber ganz sicher sein!
:thumbs-up:

Gerade schwarz ist oftmals eine optische Abwertung (natürlich auch Geschmackssache).
Wird ein Grauton nach Liste Reichsausschuss für Lieferbedingungen.

Farbe für den ZJ aussen komplett (ohne Anbauteile) hab ich für 2 Durchgänge ca. 3 Liter PU Lack gebraucht.
Dann bin ich mit 8,8 Litern ja auf der sicheren Seite.

Willst du über den Mipa noch drüberlackieren? oder ist die Farbe für innen usw.

Den Mipa überlackieren ist ja quatsch, dann zerkratzt der Decklack auch wieder.....versteh nicht ganz was du vor hast.
Nix drüberlackieren.
Nur eine Schicht Protector, in zwei Durchgängen. Technisch reicht ein Durchgang, der zweite ist für die Ausformung der Struktur.
 
Dann bin ich mit 8,8 Litern ja auf der sicheren Seite.
kann ich schlecht einschätzen, ist ja nicht mit normalem Lack vergleichbar.
Denk schon, das es reicht, aber mal Clonecommandercody fragen kann nicht schaden :beerchug:

Nix drüberlackieren.
Nur eine Schicht Protector, in zwei Durchgängen. Technisch reicht ein Durchgang, der zweite ist für die Ausformung der Struktur.
Alles klar, so passt das :up:

Den Mipa hast dann in grau gekauft, welche Ral Nr. denn? neugierig, war auch schon mal auf grau, da aber alles Andere schwarz ist blieb ich bei schwarz, nur etwas mehr Seidenmatt (Tiefschwarz) das ist nicht ganz so matt wie die Militärfarbe bzw. Teerschwarz.
 
Thema: Mein zweiter ZJ und unsere gemeinsamen Wege
Zurück
Oben