Über die zweite Möglichkeit, denkt ein Mensch mit gesunden Menschenverstand sowieso nicht nach.
Zumindest sollte man da nicht blauäugig rangehen. Salvage heißt ja nicht unbedingt, dass es nur noch ein Haufen Schrott gewesen sein muss. Auch rechnerische Versicherungstotalschäden fallen darunter, was bei bei den Stundenverrechnungspreisen von Jeep schneller passieren kann, als man denkt.
Dank VIN kann man sich aber ein ganz gutes Bild machen, was am Fahrzeug war und wenn man weiß wer den Wagen wiederaufgebaut hat und das dort keine vom LKW gefallen Teile verbaut wurden, dann kann es durchaus eine Option sein.
Ich kenne einige Beispiele, da hatten die Leute mit ihren Salvage Fahrzeugen weniger Probleme, als manch anderer mit seinem fabrikneuen Wagen ab Werk. Und dafür haben sie unterm Strich nur die Hälfte gezahlt.
Aber natürlich gibt auch negativ Beispiele. Und wie das immer so ist, bei negativen Erfahrungen schreien die Leute immer am lautesten und seit es Internet und Social Media gibt, meint jeder seine Negativ Erfahrung wäre der Maßstab für alle.
Positive Erfahrungen teilen die Menschen erfahrungsgemäß wesentlich weniger, als negative. Daher sollte man das im relativ betrachten.
Wie dem auch sei, ich will Deine Aussage nicht wegreden. Wer einen Salvage Titel in Betracht zieht, sollte genauer als genau hinschauen.
- technischer Totalschaden?
- „Nur“ rechnerischer Totalschaden?
- Über die VIN bekommt man meistens die Bilder vom „zerstörten“ Fahrzeug.
- Carfax
- Wer hat den Wagen aufgebaut?
- Wo kamen die Teile her?
- Fahrzeug genauer als genau unter die Lupe nehmen
- Prüfen ob die Nummer zueinander passen
- Auf jeden Fall einen Gutachter das Fahrzeug genau checken lassen
- Niemals den Aussagen des Verkäufers vertrauen (aber das gilt ja immer)
- Damit rechnen, das trotz aller Achtsamkeit irgendwas auftreten kann und ggf auch was größeres (hier hilf es eine Gebrauchtwagengarantie beim Kauf abzuschließen).