Jetzt will ich auch einen haben Grand Cherokee 5.7 v8

Diskutiere Jetzt will ich auch einen haben Grand Cherokee 5.7 v8 im Forum Grand Cherokee WH, WK / Commander XK Forum im Bereich Grand Cherokee / Commander Forum - Hallo zusammen, ich bin dabei einen Jeep Grand Cherokee 5.7L HEMI (Bj. 2008, 248.000 km) zu kaufen und möchte danach eine LPG-Anlage nachrüsten...
  • Ersteller Ersteller Busfahrer72
  • Erstellt am Erstellt am

Busfahrer72

Neu hier
Dabei seit
04. Juni 2026
Beiträge
2
Punkte
0
Fahrzeug
Jeep Grand Cherokee
Hallo zusammen,

ich bin dabei einen Jeep Grand Cherokee 5.7L HEMI (Bj. 2008, 248.000 km) zu kaufen und möchte danach eine LPG-Anlage nachrüsten lassen.

Da ich in Bayern (Kitzingen) wohne, würde ich gerne eine Werkstatt in Polen nutzen – habe gehört dass dort viel Erfahrung und gute Preise sind.

Meine Fragen:

• Welche Werkstatt könnt ihr empfehlen – möglichst nahe an der deutschen Grenze?
• Welche LPG-Marke ist am besten geeignet für den 5.7 HEMI mit MDS-Zylinderabschaltung?
• Was muss ich für die deutsche TÜV-Abnahme beachten?
• Was habt ihr bezahlt?

Danke schon mal!
 
Viel Erfolg dabei. Es gibt sogut wie keine Polinischen Anlagen mehr die in D Eintragungsfähig sind. Und die wones gibt nehmen sich preislich nichts gegenüber denen die du auch ohne Probleme bekommst. Und erfahrungsgemäß darfst du um 3500€ mit allem rechnen.
 
Rechne nochmal nach, ob sich die Umrüstung auf LPG bei deiner Fahrleistung und der erwartbaren Lebensdauer der Motors überhaupt rechnet. Überlege auch, ob du einem
18 Jahren alten Motor mit 250tkm Laufleistung LPG zumuten willst. LPG ist nicht unbedingt dafür bekannt lebensverlängernd für den Motor zu sein. Einem Kollegen von mir ist der 5,7 HEMI Motor 40.000km nach der Umrüstung gestorben. Die Umrüstung erfolgte bei 160tkm und das Auto wurde immer schonend gefahren. Das heißt nicht, dass das mit jedem Motor passieren muss, aber man steckt nicht drin.
 
Die genaue Ursache ist mir nicht bekannt, vermute aber auch eine falsch eingestellte Gasanlage. Mein Kollege berichtet, dass er mit Benzin einen Verbrauch von ca. 15l hatte und mit LPG waren es 20l. Hörte sich erst mal plausibel an.

600.000km dürften aber auch mit Benzin eher die Ausnahme sein, als die Regel.
 
Viel Erfolg dabei. Es gibt sogut wie keine Polinischen Anlagen mehr die in D Eintragungsfähig sind. Und die wones gibt nehmen sich preislich nichts gegenüber denen die du auch ohne Probleme bekommst. Und erfahrungsgemäß darfst du um 3500€ mit allem rechnen.
ok und vielen Dank für die Info. Ich habe da keine Ahnung von, bin bisher nur Diesel gefahren. Deswegen möchte ich mich erst mal erkundigen.
 
LPG bedeutet 15% Mehrverbrauch - zumindest meine Erfahrung am Hemi und I6-AMC.
Bei Kurzstrecke scheint es eher 20% Mehrverbrauch.
Dazu kommt ein Benzin-Verbrauch, da Benzin üblicherweise beim Starten nötig ist.
Daher sollte die jährliche Fahrstrecke entsprechend ausfallen - bitte mal nachrechnen.

Zu den polnischen Einbauern ...
.... keine Ahnung, ob man diese Varianten wirklich noch legalisiert bekommt.
Persönlich favorisiere ich Frontgas oder Prins aufgrund positiver Erfahrung - einfach unauffällig.
Es lohnt, einen Einbauer zu nehmen, der das Jeep-Modell kennt.
Die diversen 'Tankmodelle' inkl. Einbau-Position sollte man sich erklären lassen.
Unglückliche Ein-/Umbauten gibt es genügend.
Preissensibel darf man sein - auch >500,-€ Differenz hat es schnell (Stand: 2022).
Trotzdem würde ich einen erfahrenen Einbauer vorziehen ... .
 
Das mit den 20% mehrverbrauch war einmal. Mit den heutigen Anlagen ist der Versuch nahezu 1:1.
Aktuell fahre ich einen 08er Chevrolet Suburban 5,3 FFV(FlexFuel) mit einer Prins Anlage. Wöchentlich 2000km, das läuft problemlos.
 
Wenn polnische Firma, dann eine die einen Eintragungspartner in Deutschland haben.
Sonst ist das gerenne groß
 
Das mit den 20% mehrverbrauch war einmal. Mit den heutigen Anlagen ist der Versuch nahezu 1:1.
Aktuell fahre ich einen 08er Chevrolet Suburban 5,3 FFV(FlexFuel) mit einer Prins Anlage. Wöchentlich 2000km, das läuft problemlos.
Jetzt muss ich den Klugscheisser spielen

Der höhere Verbrauch bei LPG hat absolut nichts mit der verbauten Anlage zu tun sondern beruht ausschließlich auf der geringeren Energiedichte von LPG gegenüber Benzin.

Grundsätzlich hat sich an den LPG Anlagen auch nicht so viel getan, Venturis spielen nur bei Vergaserfahrzeugen eine Rolle und ICOM Flüssigeinspritzer sind maximal selten. Der Rest arbeitet mit Verdampfer und an einer rail montierten Injektoren.
 
Es sollte klar sein das sich das nur lohnt wenn man plant das Auto lange zu behalten, denn wenn man den Wagen verkauft bekommt man für die LPG nichts extra.

Selbst wenn du die Anlage für 2500 Euro bekommst musst du mit dem Hemi heutzutage mindestens 70.000 Fahren um nur die 2500 wieder reinzuschauen. Da der Hemi recht sparsam auf Benz gefahren werden kann. (12-15l).

Meine Erfahrungen sagt mir das jemand der mal auf die Idee kommt einen fast 20 Jahre alten Jeep zu fahren im Durchschnitt nach 20 bis 30k km die Kiste wegen zuviel Reparatur wieder verkauft, geht eigentlich nur wenn man mindestens 2 Autos hat das wenn der WH mal wieder nicht will ein anderes Auto da ist

Hemi kaufen, ja klar aber dann die Sparbüchse erstmal auf Benz fahren und schauen wie es so läuft und vielleicht nach nee Zeit froh sein das man nicht auf LPG umgebaut hat. Ansonsten ab 70.000 km mit diesem Jeep ärgern das man am Anfang keine LPG eingebaut hat da man ab dann 5 bis 8 Euro mehr ausgeben muss auf 100km, aber da muss man erstmal hinkommen.

Ich selbst würde nichts umbauen was nicht lückenloser gewartet wurde und mehr als 150k auf der Uhr hat. Da man langfristig plant sollte die Basis schon top sein da sollte man nicht dran sparen und zu irgendeiner abgerockten Gurke greifen.
 
...also meinen HEMI (5,7L 326PS FL mit MDS, BJ 2008) habe ich in 2016 mit 80tkm gekauft und umrüsten lassen. Verbaut ist eine PRINS VSI 2.0 mit einem Verdampfer sowie einem Ventilschutzadditiv (ob man das braucht, keine Ahnung). Ich kann sagen: Motor und LPG Anlage schnurren bei inzwischen knapp 300tkm wie ein Kätzchen. Einwandfreie, keine Probleme. Kein erhöhter Ölverbrauch, kein erhöhter Zündkerzenverschleiß, keine Probleme mit den KATs. Wichtig ist natürlich die korreke Einstellung durch einen kompetenten und erfahrenen Fachmann. Daher ist zB die PRINS-Anlage nur über eine PRINS-Fachwerkstatt zu warten via OBD, da die Softwarelizenz nur nach Qualifikation erteilt wird.

Der Verbrauch liegt im Stadt-Land-Fluss-Mix so bei 22L/100km. Start-Benzin bis ca. 40° Kühlwassertemp., was beim HEMI im Sommer nach ca. 500m erreicht ist und im Winter nach 800m... ja der HEMI hat gehärtete Ventilsitze. Das alleine ist natürlich kein Allheilmittel. Ich würde die Entscheidung von deiner erwarteten KM-Fahrleistung abhängig machen. Als ich meinen HEMI gekauft hatte, war er mein Daily-Driver. Heute nur noch für Jagd und Holz mit ca. 5-10tkm p.a. Fahrleistung. Ich habe 2016 ca. 3.500 EUR all-in bezahlt mit einem 95L-Unterflurtank.

Wichtige Empfehlung: schaue auch nach dem Gesamt-Rost-Zustand des Fahrzeugs...

Beste Grüße und viel Erfolg
ac
 
Hallo zusammen,

ich bin dabei einen Jeep Grand Cherokee 5.7L HEMI (Bj. 2008, 248.000 km) zu kaufen und möchte danach eine LPG-Anlage nachrüsten lassen.

Da ich in Bayern (Kitzingen) wohne, würde ich gerne eine Werkstatt in Polen nutzen – habe gehört dass dort viel Erfahrung und gute Preise sind.

Meine Fragen:

• Welche Werkstatt könnt ihr empfehlen – möglichst nahe an der deutschen Grenze?
• Welche LPG-Marke ist am besten geeignet für den 5.7 HEMI mit MDS-Zylinderabschaltung?
• Was muss ich für die deutsche TÜV-Abnahme beachten?
• Was habt ihr bezahlt?

Danke schon mal!
Also ich hab hier direkt im Ort nebenan (Drakenburg / bei Nienburg Weser) nen Kumpel in freier Werkstatt und er ist LPG Crack. Rüstet alles um von Oldtimer bis Neuwagen und selbstverständlich auch Achtzylinder.
Er ist selbst Pole und hat Zulassung zum Verbau von Anlagen.
Er kennt auch meinen HEMI und macht an meiner LPG Anlage die Wartung, Finetuning und Software-Updates.
Die Werkstatt selbst ist weit über die deutschen Grenzen bekannt, da sie spezialisiert sind auf Volvo, vor allem Oldtimer....der Kundenstamm kommt aus halb Europa daher, was schon für ihn spricht.
Ich kann ihn antickern und fragen, was der Umbau beim HEMI kosten würde.
Ich sag mal so, wenn du bereit bist Polen anzusteuern, kannste genauso gut auch hier runter juckeln. Auch in Polen ist der Umbau inzwischen, ich sage es mal so, dem europäischen Stand angepasst und das Polen von Damals ist laaaaange nicht mehr das Polen von heute - die haben uns längst überholt.
250K ist natürlich schon ne Hausnummer.
Eines kann ich dir aber nach meiner HEMI - Zerlege Aktion (hatte nen kollabierten Hydrostößel, den Motor zerlegt und innen direkt alles neu gemacht) mit Sicherheit sagen, nach Sichtung aller Ventilsitze, Ventile etc - der HEMI kann LPG definitiv ab!
Meiner (189K) sah von innen aus wie geleckt, bis auf den Stößel.
Solltest du dich tatsächlich dafür entscheiden und die Ansaugbrücke eh runter muss, dann nimm bitte die zusätzlichen 340€ in die Hand und schmeiß diese drecks Plastik OEM MDS-Magnetventile raus!!!!
Meines Erachtens, sind genau die die Fehlerquelle, die überhaupt erst zum Kollaps der Stößel führen.
Warum? Weil diese Magnetventile ja überhaupt erst die Ölversorgung der Stößel steuern.
Ich habe alle vier durch Upgrade auf DORMAN MDS-Ventile ersetzt, die sind nämlich aus festem Aluminium und deutlich passgenauer als der original Trash.
Anyway - alles so deine Entscheidung.
Ich kann aber in jedem Fall, sehr schnell Kontakt herstellen und eine ungefähre Preisangabe machen.
Gruß,
Micha
 

Anhänge

  • Screenshot_2026-05-30-16-09-27-976_com.android.chrome.jpg
    Screenshot_2026-05-30-16-09-27-976_com.android.chrome.jpg
    183,9 KB · Aufrufe: 1
..bzgl. "Zulassung"..
Seit ~2012 können nur noch GAS Anlagen mit entsprechenden TÜV Gutachten eingetagen werden und, der Einbauer muss
ein entsprechenden "zertifizierter " Einbauer sein..
Eine "Wald-und Wiesen" werkstatt, wie "früher" kann es zwar einbauen, wird aber vom TÜV nicht annerkannt.
"Damals" als ich mich interessierte, hatte nur die Prins Anlage so ein Gutachten...und sollte, mit allen, ca. 4.5k € für meinen SRT kosten :(
Habs dann sein lassen...vor allem, die "Erparnis" war nicht so dolle, da, wenn mann richtig "GAS "gibt, schaltet die Anlage eh auf Benzin um..
und, habs dann gelassen, denn habe mir keinen SRT gekauft um "rum zu kriechen" :D :D

Ohne Gutachten -> keine Eintragung -> ohne Eintragung > Betriebserlaubnis erlischt
 
..bzgl. "Zulassung"..
Seit ~2012 können nur noch GAS Anlagen mit entsprechenden TÜV Gutachten eingetagen werden und, der Einbauer muss
ein entsprechenden "zertifizierter " Einbauer sein..
Eine "Wald-und Wiesen" werkstatt, wie "früher" kann es zwar einbauen, wird aber vom TÜV nicht annerkannt.
"Damals" als ich mich interessierte, hatte nur die Prins Anlage so ein Gutachten...und sollte, mit allen, ca. 4.5k € für meinen SRT kosten :(
Habs dann sein lassen...vor allem, die "Erparnis" war nicht so dolle, da, wenn mann richtig "GAS "gibt, schaltet die Anlage eh auf Benzin um..
und, habs dann gelassen, denn habe mir keinen SRT gekauft um "rum zu kriechen" :D :D

Ohne Gutachten -> keine Eintragung -> ohne Eintragung > Betriebserlaubnis erlischt
Ja wie gesagt, mein Kumpel hat zertifizierte Zulassung, den TÜV direkt vor Ort und alles wird ordnungsgemäß direkt abgenommen und eingetragen😉
Seine Werkstatt ist zwar eine "freie Werkstatt", aber keine Wald und Wiesen-Werkstatt in dem Sinne (hast du ja auch nicht in Bezug auf meinen Beitrag geschrieben, sondern generell und da gebe ich dir auch vollkommen Recht:) )
Der Hof steht voll bei ihm und man muss mit Wartezeiten rechnen, da seine Auftragsbücher voll sind.
Gruß,
Micha:)
 
Thema: Jetzt will ich auch einen haben Grand Cherokee 5.7 v8

Ähnliche Themen

Ist ein Grand Cherokee das richtige Auto für mich?

2005er Jeep Grand Cherokee Limited 5.7 V8 HEMI TRAIL RATED was darf der kosten?

Jeep Grand Cherokee 5.7 V8 HEMI

Jeep Grand Cherokee WJ 4,7 V8 HO Flowmaster, Glaspack & co. vs. Straight Pipe

BRC-Anlage: Probleme Zylinderabschaltung

Zurück
Oben