Installation und Ladeinfrastruktur

Diskutiere Installation und Ladeinfrastruktur im Forum Hybrid- und Elektroantrieb im Bereich Jeep Modelle & Technik - Gegen dieses Vorgehen spricht bei einem Hybrid nichts... ist für den Akku in der Tat schonender.. Beachtet werden sollte bei dieser Vorgehensweise...
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TangoRomeo7688

Guest
Hallo

Die wirkliche E-Reichweite beträgt knapp 40km
Ich lade den Wrangler täglich über nacht immer voll. Nur über die normale 220V Steckdose, weil langsam laden den Akku schonen soll.
Ist in ca 5 Std voll. Bei Nacht ist es mir egal wie lange er braucht. Hauptsache ist voll wenn es morgens zur Arbeit geht.
Bei 80% fehlen ja schon fast 10km Reichweite

Gruß aus dem wilden Süden

Gegen dieses Vorgehen spricht bei einem Hybrid nichts... ist für den Akku in der Tat schonender.. Beachtet werden sollte bei dieser Vorgehensweise aber folgendes:

Separate Zuleitung vom Zählerschrank zur SchuKo Steckdose.. Mindestquerschnitt 2,5mm² besser 5mm²... Kabel zur besseren Wärmeableitung Aufputz verlegen.. Steckdose separat absichern mit 16A.. ohne zusätzliche Verbrauchermöglichkeit...

bei 1,5mm² und regelmäßigem Laden und evtl noch anderen Verbrauchern an der Steckdose lässt der Kabelbrand nicht auf sich warten.. die Frage ist dann nicht ob es passiert.. sondern wann...

Bevor mit dem NOTLADEKABEL regelmäßig an einer 230V Steckdose geladen wird, sollte sich ein Elektriker den Stromkreis anschauen und das absegnen.

Einem Kunden ist sein Carport abgefackelt, weil er seinen 500e permanent mit Notladekabel aufgeladen hat am Wochenende... alte Verkabelung.. 1.5mm² Querschnitt.. dann kamen noch Staubsauger und andere Verbraucher am Sicherungskreis dazu... all das haben die Kabel bei der Dauerlast nicht lange mitgemacht und es kam wie es kommen musste...



Grüße

Tobias
 
... Einem Kunden ist sein Carport abgefackelt, weil er seinen 500e permanent mit Notladekabel aufgeladen hat am Wochenende... alte Verkabelung.. 1.5mm² Querschnitt.. dann kamen noch Staubsauger und andere Verbraucher am Sicherungskreis dazu... all das haben die Kabel bei der Dauerlast nicht lange mitgemacht und es kam wie es kommen musste...

Dann war der Stromkreis nicht korrekt abgesichert oder das Kabel viel zu lang. Also eine fehlerhafte Installation. Bei einer einwandfreien E-Installation darf und kann das nicht passieren.
 
Es liegt meist nicht an den Kabeln sondern an den Verbindungen der Verteilerdose oder auch der Steckdose.
 
Jedenfall gibt es 5mm² sowieso nicht, nur 4mm², und außerdem wäre das aus Elektrotechnischer Sicht Irrsin. Ganz zu schweigen, dass du die Adern nicht in der Steckdose klemmen kansst.
Eine saubere Installation mit 1,5 mm² sind hier die korrekkte Wahl und ausreichend.
 
Eine saubere Installation mit 1,5 mm² sind hier die korrekkte Wahl und ausreichend.
Bei Leitungslänge über 10 / 15 Meter und B16 Absicherung ist aber schon seit Jahren 2,5mm² der vorgeschriebene Leitungsquerschnitt, bitte nicht sone Bolzen raushauen!
 
@BerndS99 : Deine Tabelle ist nichtssagend, da sie nicht den den zulässigen Schleifenwiderstand, die Abschaltbedingungen der Sicherung und die Verlegeart der Leitung berücksichtigt, alles Größen die bei Abnahme einer Elektroanlage gemessen und geprüft werden. Da ich das jahrelang gemacht habe wirst Du mir nix erzählen.
Wer eine "hochbelasteten" Stromkreis mit 1,5er verdrahtet, handelt, wenn er Fachmann ist, unverantwortlich. Kann man alles im Netz nachlesen.
 
ja was denn jetzt?
handelt unverantwortlich oder ist vorgeschrieben - bitte nicht Verantwortung und Gesetzesvorgaben bzw. Vorgaben seitens des VDE o.a. Institutionen vermischen!
 
Haut mal nicht so aufeinander ein, ihr habt da ein spannendes Thema, lese grad interessiert mit :wave:
 
Das können halt manche nicht verstehen, das eine Norm dem Fachmann Ermessensspielräume einräumt, deren Beurteilung nun mal durch einen Laien nicht möglich ist. Deshalb auch meine Angabe von bis, kommt halt auf die spezielle Funktion des Stromkreises und die Verlegeart der Leitung usw. an. Eine Norm ist nun mal keine "Gesetzesvorlage", die es auch für technische Sachen garnicht gibt. Stichwort KFZ: "Stand der Technik"
 
ich habe mal gerade nachgemessen, was mein Compass sich so beim Laden "genehmigt":

knapp 7 A
1520 Watt
an einer 230V Schukosteckdose
 
und noch was: seitdem die Förderung der Wallboxen ausgelaufen ist, bekommt man "genau" die gleiche Wallbox auf einmal € 874,-- günstiger - ein Schelm wer böses dabei denkt ...... habe jetzt ein Angebot vorliegen für eine 11KW Wallbox für € 299,-- (die hat vorher knapp € 1200,--) gekostet - bei entsprechendem Tarif mit regenerativem Strom
 
Ich habe mal eine blöde Frage wenn man eine 400 V 16/32 AH Steckdose hat könnte man nicht damit mehr laden?
 
nein, aber gefördert wurde "damals" (als noch genügend Geld im Fördertopf war) nur, wenn Du auch einen Naturstromtarif dazu gebucht hast
Du konntest schon immer einfach nur eine Wallbox kaufen, einfach ohne Stromanbieterbindung, nur war das mit der Förderung dann komplizierter, weil Du dann alles "selbst" machen mußtest, wenn Du wolltest
Wallboxen kannst auch in der bucht, bei amazn oder durch Deinen Elektriker beziehen

* mit Stromanbieter: dann hat der das dann für Dich gemacht und Du hast sozusagen die Förderung an ihn abgetreten und er hat dann den Nachweis über Wallbox & Tarif gemacht

Die Förderung übrigens erstreckte sich ja auf gut 900,-- inkl. Einbau

ob und wann die wieder "angeschoben" wird: ????
schon komisch bei einer "grünen" Regierung, dass solche Sachen - genau wie der KFW55 für Gebäude - erst mal auslaufen, ohne, dass sie einfach verlängert werden
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mal eine blöde Frage wenn man eine 400 V 16/32 AH Steckdose hat könnte man nicht damit mehr laden?

verstehe die Frage gerade nicht so ganz ....
selbstredend könnte man aus 400V über Adapter 240V machen, dann kannst Dein Ladekabel mit Schukostecker wieder anschliessen
das "andere" Kabel was dabei ist, ist ja ein Schnellladekabel für Strom-Stationen
 
Mit den Adapter auf 230 V ändert sich ja nichts an der Ladeleistung .
Dann ist ja eine Wallbox doch eigentich nur eine 400 V anbindung oder sehe ich das falsch?
 
siehst grundsätzlich schon richtig, mehr Volt hast Du ja auch normalerweise im Haus nicht ;-)

Ist dann aber extra abgesichert und transportiert ja mind. 11(!)KW oder noch mehr, musst also schon dicke dicke Käbelchen etc. haben, Brandschutz beachten etc etc etc
das Hauptproblem bei Wallboxen ist ja das, dass Sicherungskasten und Standort der Wallbox meistens nicht nahe beinander liegen, Du also ein Geschiss mit möglicherweise Kabel legen etc hast
 
Warum wurde mein Beitrag gelöscht?

Er war weder unhöflich noch untechnisch. Hier sind Beiträge mit interntwissen die das Leben vo. Menschen durch Halbwissen gefährden!
 
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