JeepTom59
Never say never
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- Jeep Grand Cherokee ZG Laredo ('95 PreFacelift) 4.0L
Da es nun so langsam mal Zeit wurde, daß mein Z deutsche Kennzeichen bekommt, hatte ich nach professioneller Hilfe gesucht.
Hintergrund, meine American Racing Felgen, das bereitete mir doch etwas Bauchschmerzen, wie und ob ich die eingetragen bekomme.
Da es kein Gutachten für die Felge gibt, ging ich davon aus, daß sie NICHT eingetragen werden.
In einem Nachbardorf gibt es eine Werkstatt, Garage 17-Fahrzeugtechnik Hinrichs in Hage, er hat sich spezialisiert auf Import von US Fahrzeugen und Oldtimer.
Nachdem ich auf seiner Facebook Seite gesehen habe, was er so alles realisiert hat, war ich mir sicher, den Richtigen gefunden zu haben.
Also los auf einen Besuch, echt dufter Typ, war mir gleich sympathisch.
Hat sich meinen Jeep angesehen, meinte "Alles kein Problem", Felgen kriegt er eingetragen, Auspuff (FM 50), ist doch leise
Nur die kleine Beule in der linken hinteren Tür und Radlauf müsste für das H-Kennzeichen noch gemacht werden.
"Das macht mein Nachbar", nebenan ist eine kleine Werkstatt für Unfallreparaturen.
Gesagt getan, am Montag morgen hatte ich den Jeep bei ihm abgestellt.
Freitag morgen sollte er zum TÜV.
Mittwoch Nachmittag bekomme ich einen Anruf, "Dein Auto ist fertig", ich war völlig überrascht. Er konnte ihn beim TÜV vorziehen
Donnerstag Mittag bin ich dann hingefahren, um ihn abzuholen.
Die Reparatur gut gemacht, muss nur in ein paar Wochen etwas beipoliert werden, daß man den Übergang nicht mehr sieht (sieht man so schon kaum, muss man sehr genau hinschauen).
Bei den Unterlagen vom TÜV fiel mir dann auf, daß der Sachverständige vom TÜV bei den Felgen 7J16 statt 7J15 eingetragen hatte.
Kein Problem, ein Anruf von ihm, wird berichtigt.
Er meinte dann spaßeshalber, du fährst nicht zufällig nach Westerholt (dort sitzt der TÜV-Süd).
Wie der Zufall es will, hatte ich heute morgen einen Termin bei meiner Hausärztin in Westerholt
Also bin ich heute morgen dahin, um die berichtigten Papiere abzuholen.
Ich habe mit einem Sachverständigen gesprochen (der hatte mein Oldtimer-Gutachten gemacht), warum bei meinen American Racing Felgen weder Typ noch ET eingetragen sind. Er meinte, klärt er mit seinem Chef ab, der sei gerade unterwegs, wann ich die Papiere denn brauche. Ich sagte ihm, wäre nicht schlecht, wenn ich die bald hätte.
Wir rufen dich an, ich wieder nach Hause (schon mit Oldtimer-Gutachten). Keine zwei Stunden später klingelt mein Telefon, alles fertig, kannst vorbei kommen.
Westerholt ist nur 15 Minuten entfernt, also nochmal hin.
Dieses Mal war auch der Leiter der TÜV Station da, der meinen Jeep abgenommen hatte.
Er hatte die Eintragung berichtigt und zusätzlich noch die ET und den TYP der Felge eingetragen.
Ich bedankte mich, sagte ihm nur, ich möchte keine Probleme bei einer Polizeikontrolle bekommen.
Haben uns dann noch nett unterhalten (irgendwie sind die Leute hier in Ostfriesland sehr umgänglich) und bin dann wieder nach Hause gefahren.
Fazit: Es ist möglich, amerikanische Felgen eintragen zu lassen wenn ein Load Index in der Felge eingetragen ist. Nicht alle Sachverständigen dürfen das, also muss man den Richtigen finden
Außer der Eintragung der Felgen und Anhängekupplung (3500 kg) habe ich auch noch ein "Gutachten zur Erlangung einer Ausnahmegenehmigung gemäß §70 StVZO" erhalten, da mein Jeep keine Leuchtweitenregulierung hat.
Jedenfalls ist diese Hürde schon einmal geschafft, jetzt nur noch Oldtimer Versicherung und zur Zulassungsstelle.
Übrigens, alle Abnahmen ohne Mängel, kein Bremsenprüfstand, Test im Fahrversuch
Das Wertgutachten besagt Zustandsnote 3, also nichts besonderes, Wiederbeschaffungswert 9500 €




Hintergrund, meine American Racing Felgen, das bereitete mir doch etwas Bauchschmerzen, wie und ob ich die eingetragen bekomme.
Da es kein Gutachten für die Felge gibt, ging ich davon aus, daß sie NICHT eingetragen werden.
In einem Nachbardorf gibt es eine Werkstatt, Garage 17-Fahrzeugtechnik Hinrichs in Hage, er hat sich spezialisiert auf Import von US Fahrzeugen und Oldtimer.
Nachdem ich auf seiner Facebook Seite gesehen habe, was er so alles realisiert hat, war ich mir sicher, den Richtigen gefunden zu haben.
Also los auf einen Besuch, echt dufter Typ, war mir gleich sympathisch.
Hat sich meinen Jeep angesehen, meinte "Alles kein Problem", Felgen kriegt er eingetragen, Auspuff (FM 50), ist doch leise
Nur die kleine Beule in der linken hinteren Tür und Radlauf müsste für das H-Kennzeichen noch gemacht werden.
"Das macht mein Nachbar", nebenan ist eine kleine Werkstatt für Unfallreparaturen.
Gesagt getan, am Montag morgen hatte ich den Jeep bei ihm abgestellt.
Freitag morgen sollte er zum TÜV.
Mittwoch Nachmittag bekomme ich einen Anruf, "Dein Auto ist fertig", ich war völlig überrascht. Er konnte ihn beim TÜV vorziehen
Donnerstag Mittag bin ich dann hingefahren, um ihn abzuholen.
Die Reparatur gut gemacht, muss nur in ein paar Wochen etwas beipoliert werden, daß man den Übergang nicht mehr sieht (sieht man so schon kaum, muss man sehr genau hinschauen).
Bei den Unterlagen vom TÜV fiel mir dann auf, daß der Sachverständige vom TÜV bei den Felgen 7J16 statt 7J15 eingetragen hatte.
Kein Problem, ein Anruf von ihm, wird berichtigt.
Er meinte dann spaßeshalber, du fährst nicht zufällig nach Westerholt (dort sitzt der TÜV-Süd).
Wie der Zufall es will, hatte ich heute morgen einen Termin bei meiner Hausärztin in Westerholt
Also bin ich heute morgen dahin, um die berichtigten Papiere abzuholen.
Ich habe mit einem Sachverständigen gesprochen (der hatte mein Oldtimer-Gutachten gemacht), warum bei meinen American Racing Felgen weder Typ noch ET eingetragen sind. Er meinte, klärt er mit seinem Chef ab, der sei gerade unterwegs, wann ich die Papiere denn brauche. Ich sagte ihm, wäre nicht schlecht, wenn ich die bald hätte.
Wir rufen dich an, ich wieder nach Hause (schon mit Oldtimer-Gutachten). Keine zwei Stunden später klingelt mein Telefon, alles fertig, kannst vorbei kommen.
Westerholt ist nur 15 Minuten entfernt, also nochmal hin.
Dieses Mal war auch der Leiter der TÜV Station da, der meinen Jeep abgenommen hatte.
Er hatte die Eintragung berichtigt und zusätzlich noch die ET und den TYP der Felge eingetragen.
Ich bedankte mich, sagte ihm nur, ich möchte keine Probleme bei einer Polizeikontrolle bekommen.
Haben uns dann noch nett unterhalten (irgendwie sind die Leute hier in Ostfriesland sehr umgänglich) und bin dann wieder nach Hause gefahren.
Fazit: Es ist möglich, amerikanische Felgen eintragen zu lassen wenn ein Load Index in der Felge eingetragen ist. Nicht alle Sachverständigen dürfen das, also muss man den Richtigen finden
Außer der Eintragung der Felgen und Anhängekupplung (3500 kg) habe ich auch noch ein "Gutachten zur Erlangung einer Ausnahmegenehmigung gemäß §70 StVZO" erhalten, da mein Jeep keine Leuchtweitenregulierung hat.
Jedenfalls ist diese Hürde schon einmal geschafft, jetzt nur noch Oldtimer Versicherung und zur Zulassungsstelle.
Übrigens, alle Abnahmen ohne Mängel, kein Bremsenprüfstand, Test im Fahrversuch
Das Wertgutachten besagt Zustandsnote 3, also nichts besonderes, Wiederbeschaffungswert 9500 €





