Handbremse vor oder nach P ziehen?

Diskutiere Handbremse vor oder nach P ziehen? im Technik allgemein Forum im Bereich Jeep Modelle & Technik; Hallo Leute Habe gerade mit Schrecken festgestellt das ich meine Jeeps wohl schon lange schlecht behandle Bei meiner Bettlektüre dem Jeep Handbuch...
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weiss&schön

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Hallo Leute
Habe gerade mit Schrecken festgestellt das ich meine Jeeps wohl schon lange schlecht behandle Bei meiner Bettlektüre dem Jeep Handbuch habe ich plötzlich gelesen das man zuerst die Handbremse ziehen soll und erst danach ins P schalten. Ich habe es immer umgekehrt gemacht! Wie seht ihr das? Was ist der technische Grund dafür und kann das gegenteilige Handhaben dieser Anweisung irgendwelche Schäden hervorrufen? Ich weiss das hört sich nach einer recht peinliche Idiotenfrage an ab es nimmt mch jetzt echt Wunder was Sache ist.
Vielen Dank für eure Erleuchtung und schönen Abend noch.
Grüsse aus dem Käseland
Pini
 
Sarge

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In P brauchst Du doch gar keine Handbremse.
In dieser Stellung wird das Getriebe mechanisch blockiert, die Kardanwelle kann sich so nicht drehen, damit das Differential ebenfalls nicht und die Reifen an der Hinterachse stehen auch still.
Die Reihenfolge ist eigentlich egal, das Getriebe hat in Stellung P etwas Spiel, die Handbremse nicht.
 
Voodoo1993

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Da die Handbremse bei XJ, KK und etlichen anderen Jeep Modellen ein separates System ist hat es eigentlich technisch keinen Sinn.
Ich denke diese bewandniss kommt daher, das verhindert werden soll das das Fahrzeug rollen könnte wenn es kurzzeitig in "Neutral" ist wärend dem umschalten.

Bei unseren Maschinen im Geschäft ist es nur so möglich, da unsere Maschinen keine Parkstellung im Getriebe haben sondern nur N, R oder D. Bevor also der Gang raus genommen wird, wird die (Elektro hydrazlisch) Handbremse aktiviert.
 
OldTom

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Wenn etwas egal ist, dann das!
Mache es wie es dir gefällt. Wenn ich die Handbremse benutze -was äußerst selten vorkommt- dann immer erst dann nachdem ich das Getriebe in "P" geschaltet habe. Aber wie gesagt, es ist sch...egal.
 
cherokee xj

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high octane petrolhead
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Hallo Pini,
 
der technische Hintergrund ist folgender:
 
Wenn man sich mal die kleine "Park-Kralle" im ATG anschaut, die erheblich
kleiner ist, als ein kleiner Finger an einer normal ausgebildeten menschlichen Hand,
also keine Wurstgriffel, macht es sehr wohl schon Sinn, die Handbremse beim Parken
an Steigungen vorher anzuziehen und danach das ATG auf "P" zu schalten. :yes:
 
Aber jeder wie er mag... :angel:
 
Und ein Fahrzeug mit manuellem Schaltgetriebe stellt man ja an Steigungen auch
nicht nur mit eingelegtem Gang ab...obschon es solche Spezis geben mag und eben
auch gibt... :banghead:
 
Gruß Micha
 
Vancouver

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Ich stelle ausnahmslos immer erst auf -N-, dann betätige ich die Feststellbremse bis der Wagen steht, erst dann gehts in -P-.  Beim Schalter trete ich vor dem Verlassen des Fahrzeug 1x diie Kupplung damit sich der gesamte Antriebsstrang entspannt. Der Gang hat nur Sicherungsfunktion.
 
Wer den dünnen Sperrbolzen im Automatikgetriebe schon mal gesehen, hat keine weitere Fragen dazu.  Ferner ist mir nicht klar, was die Feststellbremse für eine Funktion haben sollte, wenn jemand das Fahrzeug im Gefälle auf P abstellt und die Haltefunktion dem Getriebe übergibt.
 
Auf der Ebene (Garage), bzw. wenn das Fahrzeug in -N- nicht rollt, dann stelle ich nur auf -P-. 
 
 
 
 
 
OldTom

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Also sooo schwach ist die Sperrklinke nun auch wieder nicht. Mir ist es mal mit einem Commander passiert, dass ich beim Rückwärtsfahren versehentlich auf "R" geschaltet habe. Zunächst gab es nur ein rasselndes Geräusch, weil die Sperrklinke aufgrund der Geschwindigkeit nicht einrasten konnte. Als das Auto langsam genug war, aber immer noch rollte, griff die Klinke und der Commander kam mit einem sehr heftigen Ruck augenblicklich zum stehen. Die Kräfte, die dabei auf die Sperrklinke eingewirkt haben, waren sicher deutlich höher als wenn das Auto nur an einer leichten Steigung festgehalten werden muss. Kaputt gegangen ist dabei nichts!
Der übliche Vorgang beim Parken an einer Steigung ist doch, dass auf "P" geschaltet wird, solange man noch die Bremse tritt, danach die Feststellbremse betätigt und dann erst die Bremse loslässt. Dabei wirken keine Kräfte auf die Sperrklinke. Ich bleibe dabei, es ist egal ob zuerst "P" und dann Feststellbremse oder umgekehrt.
 

Feuerlocke

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Moin Moin,
genau wegen der Abscheergefahr des Haltepins im Getriebe, beim Parken bei Gefälle, ziehe ich immer die Handbremse an, bevor ich von der Bremse gehe.
Sollte ich es mal vergessen haben, merke ich wie der Dicke noch ein paar Zentimeter rollt, bis er "aufgefangen" wird. Wenn das mal passiert ist, habe ich beim
Wiederlosfahren einen erheblichen Widerstand wenn ich aus "P" nach "D" wechsele.
Darum immer die Handbremse anziehen, damit der Pin nicht beschädigt wird.
 
Gruß,
Werner
 
Heisseluft

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Nunja, einige...
OldTom schrieb:
Also sooo schwach ist die Sperrklinke nun auch wieder nicht. Mir ist es mal mit einem Commander passiert, dass ich beim Rückwärtsfahren versehentlich auf "R" geschaltet habe. Zunächst gab es nur ein rasselndes Geräusch, weil die Sperrklinke aufgrund der Geschwindigkeit nicht einrasten konnte. Als das Auto langsam genug war, aber immer noch rollte, griff die Klinke und der Commander kam mit einem sehr heftigen Ruck augenblicklich zum stehen. Die Kräfte, die dabei auf die Sperrklinke eingewirkt haben, waren sicher deutlich höher als wenn das Auto nur an einer leichten Steigung festgehalten werden muss. Kaputt gegangen ist dabei nichts!
 
 

Mache es noch paar mal, und dann gehts auch kaputt, keine Sorge!
 
raik

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Kaputt gegangen ist dabei nichts!
 
 
Du hast das Getriebe danach auseinandergebaut und nachgesehen, oder ist das lediglich eine Vermutung von dir, weil danach irgendwie alles war wie davor? Man kann nämlich erfahrungsgemäß auch gut verbogene oder beschädigte Teile durch die Gegend spazieren fahren, ohne dass das zunächst irgendwelche Auswirkungen hätte.
 

Clonecommandercody

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#OldTom
Die Parksperre hat nix mit der Schaltsperre von D zu R zu tun. Weder in den Chrysler-, noch in den MB 722- Getrieben.
Oder meintest du "versehentlich auf P geschaltet" ?
 
Mik

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Final Edition Bj. 12/2004
Moinsen,

manchmal ist auch ein Blick in die 'Bedienungsanleitung' ganz hilfreich und zielführend:

image.jpeg
(WJ|WG Bj. '99 - '04)

Sorry für die miese Bildqualität, war ein Schnellschuss ;)

Gruss
Mik
 
BeSchm

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Also wenn man an einem Berg mal anhählt, in P schaltet und dann von der Bremse geht merkt man ja das das Auto noch ein bisschn rollt bis der besgte Bolzen blockiert. Wenn man nun wieder in eine andere Stellung schaltet merkt man einen deutlichen Ruck.
Das zeigt das ordentlich Last auf dem Bolzen war. Das kann dem auf dauer nicht gefallen.
Was ich nicht ganz verstehe: Ich halte irgendwo zum parken an. Dann gehe ich auf P und ziehe dann die Handbremse an. Danach gehe ich erst vom Bremspedal. Da bewegt sich dank der angezogenen Handbremse nichts mehr. Somit ist der besagt Bolzen auch nicht belastet.
Ob ich nun erst die Handbremse anziehe oder in P schalte macht doch genau 0 Unterschied, da ich doch eh auf der Frußbremse stehe :confused:
Zum schalten muss die Bremse doch eh betätigt sein, oder irre ich mich da etwa? Also kann ich ohne das ich stehe soweiso nicht in P schalten. Also macht es Reihenfolgentechnisch keinen Unterschied.
 
weiss&schön

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Hallo Jungs ( ! Me too!)
Vielen Dank für eure Antworten die mir ja einiges erklären. Interessanterweise ein Thema das auf Resonanz stösst. Das mit dem Sperrbolzen habe ich auch schon gelesen, war mir aber nicht sicher ob das bei unseren Jeeps dasselbe Problem ist. Leider oder besser gottseidank habe ich mein Getriebe noch nicht von innen gesehen und weiss also nicht wie dieser Bolzen aussieht. Aber ich beherzige mal eure Tips und ändere meine Abstellgewohnheiten.
Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende

Grüsse Pini
 
OldTom

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Clonecommandercody schrieb:
#OldTom
Die Parksperre hat nix mit der Schaltsperre von D zu R zu tun. Weder in den Chrysler-, noch in den MB 722- Getrieben.
Oder meintest du "versehentlich auf P geschaltet" ?
Danke für den Hinweis!
Natürlich habe ich unabsichtlich von "R" nach "P" geschaltet. Der Wagen ist dann irgendwann ruckartig stehengeblieben und die Sperrklinke hat es unbeschadet überstanden. Zumindest hat sie so lange problemlos funktioniert, wie ich den Wagen hatte, das waren noch zwei Jahre. 
 
eurmal

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So steht's in meiner Bedienungsanleitung (Fzg. s. Signatur); ZITAT:
 
"Beim Parken auf einer ebenen Fläche können
Sie das Getriebe zuerst in die Stellung PARK
schalten und dann die Feststellbremse betätigen.
 
Beim Parken an einem Berg ziehen Sie zuerst
die Feststellbremse an, bevor Sie das Getriebe
in die Stellung PARK schalten. Andernfalls kann
die auf den Getriebesperrmechanismus wirkende
Last es erschweren, den Schalthebel
aus Stellung PARK zu bewegen. Schlagen Sie
als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme beim Parken
an einem Gefälle die Vorderräder zum
Bordstein ein. Schlagen Sie beim Parken an
einem Anstieg die Vorderräder zur Straße ein.
HINWEIS:
Stellen Sie bei Allradantriebsfahrzeugen sicher,
dass das Verteilergetriebe in Stellung
DRIVE (Fahrt) ist."
 
Quelle: Jeep; "Jeep Wrangler Betriebshinweise"; 16JK72-126-GER-AA; Seite 267 Mittelteil. 
 
Det65

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Also wer hier schreibt das beim AT Getriebe die Handbremse überflüssig ist der sollte nochmal genau nachdenken.....da kräuseln sich mir die Haare, Micha und eurmal haben es auf den Punkt gebracht...
 
Sarge

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Naja, ich wohne an der Nordseeküste, das es Gegenden gibt, wo man im Gefälle parkt, vergesse ich schon mal gerne.
 
JKU13

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Hallo eurmal (#16),
mag sei, dass FCA die Handbremse / Handbremswirkung beim Wrangler seit 2012 geändert har, aber beim JK(U) hat die Handbremse (nahezu) keine Wirkung. Deshalb ist das Ziehen der Handbremse eigentlich sinnfrei (@Detlef, #17).
Beim Übergang von P nach ... ist beim JK am Hang deshalb immer ein deutliches Knacken hörbar. Zur Wirkung der Handbremse beim JK(U) gibt es auch einen ausführlichen Thread. Seit 7 Jahren ist bei mir noch nichts passiert, auch wenn ich das harte Knacken äußerst unangenehm finde - das Ziehen der Handbremse interessiert ihn nicht. Selbst im ebenen Gelände würde ich mich nie allein auf die Handbremswirkung verlassen!
Bei anderen Jeeps mag die Handbremswirkung ausreichen (Pini, #1, mit KK), dann dient die Getriebesperre nur als zusätzliche Sicherheit. Und dann sollte man die Sperre möglichst nicht unter Last setzen.
Grüße, Jupp
der sich jedes Mal wundert, warum die Handbremswirkung nie vom TÜV beanstandet wird.
 
Det65

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Jede Handbremse muss ziehen, auch beim JK, das die Wirkung nicht so doll ist wissen wir alle, aber bei leichtem Gefälle sollte selbst die halten. 
 
Man hält an, Fuß auf der Bremse, auf P schalten Bremse anziehen und dann Fuß von der Bremse....
 
Wenn die Feststellbremse nicht zieht hast du auch Probleme beim Tüv....
 
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