GC liegengeblieben-Werkstatt sagt Motorschaden

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02. März 2026
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JEEP Grand Cherokee MY19 Overland 3.0l V6 MultiJet 184kW
Hallo Jeep-Community,
Schön dass es euch gibt, ich bin kein Autoexperte, deshalb bitte ich um euren fachkundigen Rat.

Mein GC BJ 2020 ist über 4 Jahre problemlos gelaufen. Immer sehr moderat und mit Tempomat, keine Anhängerlast.
Km-Stand 160k. Bis ich auf der Autobahn nachbeschleunigen wollte und plötzlich die Leistung weg war.
Gerade noch rechts rangefahren, Motor war aus, Gang war auf P fixiert. Abgeschleppt und in die Werkstatt. Die haben ihn zwar zum Laufen gebracht, aber Klackern war nicht zu überhören. Metallspäne in der Ölwanne. Im Kraftstofffilter angeblich keine. Turbo wurde nicht ausgebaut.
Der Rückruf der Hochdruckpumpe wurde im November an einem Tag abgewickelt. 2 Kulanzanträge ans Werk wurden sofort abgelehnt.
Meine Fragen:
Ist an der Diagnose Motorschaden zu rütteln?
Würde sich in diesem Falle ein Austausch (kein neuer Motor) rechnen?
Und wenn nicht, wo finde ich Abnehmer für das Fahrzeug?

Danke euch schon mal im voraus, meine Werkstatt ist zwar gut, aber damit gerade auch etwas überfordert
 
Wenn er laut klackert hat er einen Lagerschaden, ist ja nicht selten bei diesem Motor.
 
Zuletzt bearbeitet:
...
Würde sich in diesem Falle ein Austausch (kein neuer Motor) rechnen?
...
Ein gebrauchter Motor ist wohl eher eine Zeitbombe. Ein überholter AT Motor dürfte schwer zu finden sein.
Der Preis für einen neuen Motor liegt in der Größenordnung des Wertes, den das Fahrzeug ohne den Schaden hätte.
 
Wenn Du Dich entscheidest was Du machen möchtest , gerne melden.
Ich habe einige GC mit generalüberholten Motoren „ausgestattet“ und bin bisher sehr zufrieden.
 
Wenn er laut klackert hat er einen Lagerschaden, ist ja nicht selten bei diesem Motor.
War auch meine Hoffnung, aber sind bei einem Lagerschaden auch Späne in der Ölwanne?
 
eBay und Kleinanzeigen.
Die Polen und Litauer nehmen sich gerne der Sache an.

Ach und Kulanzantrag bei Stellantis bei 160tkm......no way
Danke dir, Kontakt nur über ebay/Kleinanzeigen oder gibt es einschlägige Kontakte dahin?
Habe ich gemerkt, Stellantis und Kulanz sind in anderen Welten
 
Wenn Du Dich entscheidest was Du machen möchtest , gerne melden.
Ich habe einige GC mit generalüberholten Motoren „ausgestattet“ und bin bisher sehr zufrieden.
Das klingt gut, kann ich mich dazu mal mit dir austauschen? Telefon?
 
sind bei einem Lagerschaden auch Späne in der Ölwanne?
Ja, die Lagerschale wird abgetragen. Die Späne verteilen sich dann trotz Ölfilter fast überall. Man könnte den Motor öfnnen und prüfen, aber wenns schon klackert sind meist Kurbelwelle und andere Teile schon in Mitleidenschaft gezogen.
 
.... deshalb bitte ich um euren fachkundigen Rat ...
.... haben ihn zwar zum Laufen gebracht, aber Klackern war nicht zu überhören.
Metallspäne in der Ölwanne. Im Kraftstofffilter angeblich keine. Turbo wurde nicht ausgebaut. ....
... Meine Fragen:
Ist an der Diagnose Motorschaden zu rütteln?
Würde sich in diesem Falle ein Austausch (kein neuer Motor) rechnen?
Und wenn nicht, wo finde ich Abnehmer für das Fahrzeug? ...
Selbst wenn man keine Ahnung von der Materie hat:
- Motorklackern
- Metallspäne in der Ölwanne
Wie kann man diese Details irgendwie anders erklären?
---
Motortausch rechnen - gute Frage :unsure:
Da gibt es eine emotionale Betrachtung und eine buchhalterische Betrachtung.
Bei Emotional sind wir alle raus - das ist eine rein subjektive Entscheidung.
Über das Budget betrachtet - ein neuer Austausch-Motor dürfte den Wert des Jeeps erreichen.
Kann man machen, weil evtl. die Basis entsprechend gut ist, wird aber kaum einer tun.
Eine Motor-Revision kann wahrscheinlich im Moment keiner fair kalkulieren.
Ohne dass der Motor offen ist, kann keiner den Schadensumfang im Detail beurteilen und man
kann davon ausgehen, der Sicherheitsaufschlag entsprechend ist.
Den Motor selbst raus rupfen, macht wahrscheinlich nur einen Sinn, wenn man sich dann selbst
helfen kann. Das fängt bei Equipment an ... .
---
Das andere Thema - ein Abnehmer für den Jeep.
Diese Ansprechpartner stehen selten im Telefonbuch.
Einfach mal die üblichen Verdächtigen nutzen wie ebay, kleinanzeigen, ... .
Da melden sich schon ein paar Zeitgenossen.
-
Bei meinem letzten Fall - ich wollte diese Zeitgenossen nicht sehen.
Solche und ähnliche Zeitgenossen kenne ich als Time-Waster.
Daher war meine Variante, meinen örtlichen Entsorger zu kontaktieren.
Der hat mein Kfz bekommen und gut war das ... .
-
Abschließend wünsche ich Dir ein glückliches Händchen und viel Erfolg!
 
Es ist immer ein Rechenexrmpel. Habe einen VW Bus gesehen, die Karosserie sehr gut.
Vom Motor haben die Pleuel sich den Weg nach außen gesucht.
Neuer Motor kostet 10k, rechnerisch gesehen wirtschaftlicher Totalschaden.
Beim Dacia meiner Frau Ventile durch LPG Betrieb verbrannt.
Selber gemacht nur neue Gasfeste Ventilsitze einpressen lassen, neue Ventile alles zusammen, Zahnriemen, Kopfdichtungssatz, Kopfschrauben usw. 1250 Euro.
In einer Werkstatt wären es jenseits der 6k geworden wenn sie es hätten machen können.
 
Egal welche Lösung hier zum Zuge kommt, (AT-Motor, Motor überholen lassen, Motor vom Schlachter, neuer Motor oder Auto verkaufen), der finanzielle Schaden wird vermutlich immer größer als € 10.000.- sein.
Selbst ein neuer Motor, macht den bekanntermaßen anfälligen Motor ja nicht besser und die Gefahr besteht, dass er auch wieder kaputt geht.
Ich hätte nach so einem Erlebnis kein Vetrauen mehr in das Auto und würde es zum Restwert verkaufen.
Das ist aber nur meine Meinung, andere mögen anders darüber denken.
 
Ja, die Lagerschale wird abgetragen. Die Späne verteilen sich dann trotz Ölfilter fast überall. Man könnte den Motor öfnnen und prüfen, aber wenns schon klackert sind meist Kurbelwelle und andere Teile schon in Mitleidenschaft gezogen.
Danke für die Beschreibung, laut Werkstatt wird es wohl so sein. Motor haben sie nicht geöffnet
 
Selbst wenn man keine Ahnung von der Materie hat:
- Motorklackern
- Metallspäne in der Ölwanne
Wie kann man diese Details irgendwie anders erklären?
---
Motortausch rechnen - gute Frage :unsure:
Da gibt es eine emotionale Betrachtung und eine buchhalterische Betrachtung.
Bei Emotional sind wir alle raus - das ist eine rein subjektive Entscheidung.
Über das Budget betrachtet - ein neuer Austausch-Motor dürfte den Wert des Jeeps erreichen.
Kann man machen, weil evtl. die Basis entsprechend gut ist, wird aber kaum einer tun.
Eine Motor-Revision kann wahrscheinlich im Moment keiner fair kalkulieren.
Ohne dass der Motor offen ist, kann keiner den Schadensumfang im Detail beurteilen und man
kann davon ausgehen, der Sicherheitsaufschlag entsprechend ist.
Den Motor selbst raus rupfen, macht wahrscheinlich nur einen Sinn, wenn man sich dann selbst
helfen kann. Das fängt bei Equipment an ... .
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Das andere Thema - ein Abnehmer für den Jeep.
Diese Ansprechpartner stehen selten im Telefonbuch.
Einfach mal die üblichen Verdächtigen nutzen wie ebay, kleinanzeigen, ... .
Da melden sich schon ein paar Zeitgenossen.
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Bei meinem letzten Fall - ich wollte diese Zeitgenossen nicht sehen.
Solche und ähnliche Zeitgenossen kenne ich als Time-Waster.
Daher war meine Variante, meinen örtlichen Entsorger zu kontaktieren.
Der hat mein Kfz bekommen und gut war das ... .
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Abschließend wünsche ich Dir ein glückliches Händchen und viel Erfolg!
Wirklich eine sehr hilfreiche Beschreibung, auch wenn die Erkenntnis nicht schön ist. Aber das Risiko mit einer wie auch immer gearteten Motor-"Bearbeitung" ist dann doch sehr hoch. Wird woll auf die Zeitgenossen :-) rauslaufen. Vielen Dank für dein klares Statement dazu
 
Egal welche Lösung hier zum Zuge kommt, (AT-Motor, Motor überholen lassen, Motor vom Schlachter, neuer Motor oder Auto verkaufen), der finanzielle Schaden wird vermutlich immer größer als € 10.000.- sein.
Selbst ein neuer Motor, macht den bekanntermaßen anfälligen Motor ja nicht besser und die Gefahr besteht, dass er auch wieder kaputt geht.
Ich hätte nach so einem Erlebnis kein Vetrauen mehr in das Auto und würde es zum Restwert verkaufen.
Das ist aber nur meine Meinung, andere mögen anders darüber denken.
Da hast du wohl recht. Denn jeden Tag zu hoffen, dass der Motor nicht wieder abschmiert, da habe ich keinen Nerv zu. Wird jetzt auf eine Veräußerung zum bestmöglichen Preis hinauslaufen. Besten Dank dir
 
Wenn das Auto ansich gepflegt und in Ordnung ist, ich bisher auch Freude daran gehabt hatte, dann würde ich den Motor aufarbeiten lassen. Gibt ja eine Garantie hierzu.

Geld musst jetzt in die Hand nehmen ob du den in dem Zustand für wenig Geld verschleuderst oder ob du das Geld in die Revision steckst. Danach hast jedenfalls weiterhin ein tolles Auto.
Und wenns doch was anderes sein soll, dann kannst den in der Garantiezeit doch für gutes Geld verkaufen.

Zu einem von einer Fachwerkstatt oder einem Profi aufgearbeiteten Motor hätte ich weit aus mehr Vertrauen als zu irgend einem fremden Gebrauchtmotor aus einer Unfall- oder Diebstahlskiste. Das ist dann eher eine tickende Zeitbombe.

Immer wieder sind in den Verkaufsportalen WK2-Diesel drin, die knapp 300.000- 400.000 km gelaufen sind. Und der "Löwenanteil" der VM-Motoren ist ja gar nicht betroffen. Wir lesen immer nur von den defekten Motoren aber nicht von denen die problemos sehr viele Kilometer fressen.
 
Wenn das Auto ansich gepflegt und in Ordnung ist, ich bisher auch Freude daran gehabt hatte, dann würde ich den Motor aufarbeiten lassen. Gibt ja eine Garantie hierzu.

Geld musst jetzt in die Hand nehmen ob du den in dem Zustand für wenig Geld verschleuderst oder ob du das Geld in die Revision steckst. Danach hast jedenfalls weiterhin ein tolles Auto.
Und wenns doch was anderes sein soll, dann kannst den in der Garantiezeit doch für gutes Geld verkaufen.

Zu einem von einer Fachwerkstatt oder einem Profi aufgearbeiteten Motor hätte ich weit aus mehr Vertrauen als zu irgend einem fremden Gebrauchtmotor aus einer Unfall- oder Diebstahlskiste. Das ist dann eher eine tickende Zeitbombe.

Immer wieder sind in den Verkaufsportalen WK2-Diesel drin, die knapp 300.000- 400.000 km gelaufen sind. Und der "Löwenanteil" der VM-Motoren ist ja gar nicht betroffen. Wir lesen immer nur von den defekten Motoren aber nicht von denen die problemos sehr viele Kilometer fressen.

Danke für deinen wertvollen Input. Das ist tatsächlich eine Überlegung wert. Der Wagen ist außerhalb des Motors super in Ordnung und deshalb schmerzt das ja so.

Zu meinem Verständnis: Wenn ich bei einem Motoren-Aufbereiter diesen Motor instandsetzen lasse (meinst du das?), dann habe ich wieder eine Garantie darauf? Dachte nur bei einem Neumotor.

Das würde -vorausgesetzt der Schaden ist nicht zu groß im Motor- neue Optionen eröffnen. Danach nochmal 100.000 km fahren und zu einem vernüftiigen Restwert veräußert.

Wie würdest du vorgehen? Spezialisten suchen, Motor öffnen und Status erheben, dann entscheiden?
 
...
Zu meinem Verständnis: Wenn ich bei einem Motoren-Aufbereiter diesen Motor instandsetzen lasse (meinst du das?), dann habe ich wieder eine Garantie darauf? Dachte nur bei einem Neumotor.
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In Deutschland gilt eine 2 jährige gesetzliche Sachmängelhaftung. Nach 12 Monaten tritt eine Beweislastumkehr in Kraft, d.h. nach einem Jahr musst du beweisen, dass der Mangel schon seit der Übergabe bestand. Die Sachmängelhaftung deckt keine Schäden durch Verschleiß ab. Geben die Kurbenwellenlager ihren Geist auf, wird die Werkstatt nur mit den Schultern zucken, es sei den du kannst beweisen, dass sie die Dinger falsch einbaut haben. Manche Motoreninstandsetzer bieten gegen Aufpreis eine Garantie auf die Arbeit. Hier muss man schauen was diese Garantie alles abdeckt. Üblicherweise gilt die Garantie für 12 Monate und 20.000km.
 
Google mal Wienstroth Göttingen.
Adolf Hoyer Str.3
Der öffnet den Motor, überprüft die Komponenten und sagt dann was neu werden muss.
Unten im Bild Beispiel Zylinderkopf Überholung inkl. Gasfeste Ventilsitze und Ventile.
Nockenwelle, Lager, Kipphebel waren noch wie im Neuzustand.
In einer Renault Werkstatt hätte die Reparatur über 6500 Euro gekostet.
Die sagten gleich machen wir aber nicht.
Hatten nachgefragt was ein nackter Zylinderkopf kostet. 2400 Euro plus MwSt.
Du hast auf jegliche Werkstatt Arbeit Gewährleistung.
Das ist ja das leidige Problem bei den "Fachwerkstätten".
Die haben irre hohe Stundensätze, keine Mitarbeiter mehr die Motoren Instandsetzung durchführen können.
Dann müssen sie auf die Arbeit Gewährleistung geben.
So sagen sie Neu Motor dann ist der Lieferant in der Gewährleistung.
 

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