GC 2.7 als Zweitwagen für offroad - Fragen

Diskutiere GC 2.7 als Zweitwagen für offroad - Fragen im Grand Cherokee WJ, WG Forum Forum im Bereich Grand Cherokee / Commander Forum; Liebe Jeep Fans, nachdem ich mich die letzten Stunden mit der Suchfunktion durch einige Threads mit dem Stichwort "2.7" gelesen habe, würde...
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juliusb

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Liebe Jeep Fans,

nachdem ich mich die letzten Stunden mit der Suchfunktion durch einige Threads mit dem Stichwort "2.7" gelesen habe, würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr Jeep-Spezialisten mir mit den noch offenen Fragen helfen würdet.

Meine Ausgangsbasis: ich möchte mir als Zweitwagen einen gebrauchten "echten Offroader" mit Permanent-Allrad, Diff-Sperren, Untersetzung und Starrachsen (zumindest im Heck) zulegen. Als Einsatzweck dienen hauptsächlich 4x4-Ziele in Europa (z.B. Rumänien/Karpaten, Ostalpen, Westalpen usw.), die eine oder andere "mittelschwere" Nordafrika-Tour könnte auch dabei sein. Evtl. ziehe ich auch mal Hänger damit. Also ein reines Spaß- und Freizeit-Mobil.

Der Mercedes G wäre ein Auto, das mir sehr zusagen würde, ich finde die Preise aber übertrieben. Mein Favorit war bisher nach eingehenden Recherchen der Toyota LandCruiser. Den J9 mit 163PS CR-Diesel gibts ab BJ 2001 um ca. 12.000€ aufwärts. Den Nachfolger J12 mit verbesserter 5-Gang-Automatik ab ca. 17.000€. Nach den erwähnten intensiven Recherchen und Kaufberatungen in diversen Foren habe ich etwas überrascht festgestellt, dass die vom Konzept her zweifelsfrei sehr guten Landcruiser alle ihren modellspezifischen Mängel haben. Unverwüstlich und über 100-tausende km störungsfrei sind die also auch nicht. Ob Saughubsteuerventile, Injektoren, Automatikgetriebe usw., da gibts durchaus Sollbruchstellen, Kultauto hin oder her.

Habe also nochmal die Alternativen gecheckt. MB G fällt weg, da zu teuer. Landrover kommt für mich nicht in Frage, da zu unzuverlässig. Und die anderen (Patrol, Pajero usw.) passen nicht in mein Konzept, da sie das Lastenheft nicht erfüllen (siehe oben). Bleibt also nur mehr der Grand Cherokee :xmas:

Ich hab mich als Jeep-Novize heute durch viele Testberichte gelesen, und offenbar hat der GC ein ziemlich hohes Offroad-Potential. Zwei Starrachsen, permanenter Allrad, angeblich toll funktionierendes Quadra-Trac II, Diffsperren - das klingt schon sehr gut! Lediglich die mit ca. 20cm geringe Bodenfreiheit wurde stets bemängelt, aber das kann man ja relativ einfach beheben. Und für mich als Österreicher ist es auch irgendwie ein gutes Gefühl, dass er in Graz gebaut wird. Was mich dann aber wirklich erstaunt hat, ist das Preisniveau. BJ 2003 mit dem 2.7 Mercedes-Motor kriegt man ab 7.000€. Vermutlich sind bei den billigsten (wie bei allen Autos) auch Gurken dabei, aber wie es scheint, könnte zwischen 7 und 9.000€ mit etwas Geduld etwas brauchbares dabei sein. Das ist nahezu der halbe Preis, wie für einen entsprechenden Toyota. Da dürfen dann auch noch Reparaturen kommen, damit er perfekt da steht, der GC, und ist noch immer günstiger. Und: er hat vorne eine Starrachse, was für mich ein großer Vorteil wäre! Mit dem etwas schlechterem Komfort könnte ich leben, und auf Asphalt rasen würd ich auch nicht mit ihm.

Da ich festgestellt habe, dass ab 2005 im 3.0er vorne "Mädchenachsen" zum Einsatz kommen, finde ich demnach nur den GC 2.7 zwischen 2003 und 2005 interessant.

Nun meine Fragen:

- ist es realistisch, zwischen 7 und 9.000€ einen substantiell guten GC 2.7 ab BJ 2003 zu bekommen? Geduld und sorgfältiges Prüfen vorausgesetzt.

- gibt es ein Modelljahr, das Ihr besonders empfehlen könnt? Oder sind die zwischen 03 und 05 ziemlich gleich?

- wie beurteilt Ihr seine Geländeeigenschaften und Zuverlässigkeit im Vergleich zum LC J9 und J12?

- ich habe heute gelesen, dass der GC 2.7 potentiell Probleme mit den Injektoren, dem Starterkettenrad, der Elektrik, der Automatiksteuerung, stellenweise mit Rost usw. hat. Das schreckt mich alles nicht, da auch die Toyotas ähnliche, wenn auch vielleicht etwas weniger Mängel haben. Ich bin bereit, etwas Liebesmühe in das Aufbereiten des gebrauchten GC zu stecken. Wenn er aber aufbereitet ist und die typischen Sollbruchstellen behoben sind, sollte er möglichst zuverlässig laufen. Ist das machbar, oder bleibt der GC ggf. auch nach dem Präparieren deutlich weniger zuverlässig als ein ähnlicher Toyota LC?

- Da ich ihn für 4x4 optimieren will: welche Reifengröße ist die größte, die er verträgt, ohne ein Fahrwerk zu benötigen? Beim J9 und J12 gehen 265/75 R16 ohne Bodylift. Diese Dimension hätte ich gerne. Alleine schon, um die Bodenfreiheit vom GC zu erhöhen. (Kann man überhaupt 16-Zöller montieren, oder braucht es mindestens 17 Zoll?) Ein Unterfahrschutz käme dann übrigens auch noch dazu.

- Als nächsten Schritt (evtl. erst nach ca. 1 Jahr) hätte ich dann gerne ein Fahrwerk mit + 4-5cm - kann mir da jemand einen Tipp geben, welches sich beim GC bewährt hat? Zuladung: 2 Personen á 65kg plus ca. 2-300kg Gepäck. Und welche Reifen er dann verträgt, wenn man ihn höher legt? Das Ziel wäre für mich 285/75 R16. Beim J9 und J12 mit ein wenig Dengeln, Treiben + Fahrwerk machbar.

- wieviel kostet es bei diesem Motor, ihn per DPF und evtl. Kat auf grüne Plakette zu bringen?

- zuletzt wäre ich für alle Tipps und Hinweise dankbar, an die ich bis jetzt noch nicht gedacht habe.

Freue mich auf Eure Rückmeldungen und verbleibe

mit Gruß und Kuss vom Julius
 

Joshi

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Hallo Julius
Willkommen im Club
Du hast dir ja schon reichlich Wissen angeeignet und Erfahrungen gesammelt .
Ich kann dir auch nur etwas zum 2,7 er WG sagen.
Der hat eigentlich keinen permanent Allradantrieb . Normalerweise wird nur die Hinterradachse angetrieben und erst wenn die Hinterräder Schlupf (durchdrehen) bekommen , kommt das Antriebssystem auf die Idee die Vorderachse mitspielen zu lassen.
Ebenso verhält es sich mit den Differentialsperren , Du hast da keinen Einfluss drauf . Das ganze funktioniert (wenn´s funktioniert)
über sogenannte Gerotorpumpen (oder so ähnlich heißen die).
Das einzige was Du manuell zuschalten kannst , ist die Getriebeuntersetzung.
Ich hab beim ersten mal im Schnee fahren gedacht : Schrott gekauft. Mir ging nähmlich das Heck weg beim Anfahren.
Die Vorderachse kommt leicht verspätet erst dazu ,- ist ein bischen gewöhnungsbedürftig.
Oder Du stehst vor einem Matschloch und weißt : gleich brauchst Du Allrad und alles an Sperren was geht.
Ist nicht - der Wagen entscheidet wann, wie und wo Du was brauchst.
Das Injektorproblem ist hauptsächlich auf den 5.Zylinder konzentriert , da kommt man nämlich ganz schlecht dran.
Muss aber ja nicht jedem unbedingt der 5. kaputt gehen.
Zum Thema Rost : Bei meinem rosten die in Wagenfarbe lackierten Teile nicht , von unten gesehen , denkt man , die Karre wäre schon mal im See versenkt worden. Auch AHK nimmt Rost an ebenso Fensterschachtleisten sowie Sitzführungsschienen.

Gruß
Joshi
 

juliusb

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Hallo Joshi,

danke für Deine Rückmeldung! Noch habe ich den WJ nicht ganz vollständig erfasst, da sind solche Hinweise sehr wertvoll. Mein Wissensstand war, dass die Drehomentverteilung V/H im Normallfall 10:90 ist, und beim Aktivieren der Untersetzung fix auf 50:50 gesperrt wird. Dies empfinde ich zwar nicht als optimal, aber wenn die Untersetzung wirklich automatisch sperrt, könnte ich damit leben. Weil dann vor "Deinem Schlammloch" wirklich schon eine wesentliche Sache präventiv aktiviert werden könnte.

Nun nachgefragt an die "Gurus":

- stimmt meine Beschreibung der Drehmomentverteilung von oben (Zwangssperre 50:50 bei Einlegen der Reduktion)?
- bzgl. Quadradrive und automatische Diff-Sperren V+H: da liest man, in Europa wäre das ab BJ 2000 Serie. Stimmt das?
- mich interessiert der WJ 2.7 CRD Laredo zwischen 2003 und 2005. Gibt es davon deutsche Modelle OHNE Quadradrive bzw. automatische Diff-Sperren? Oder war dieses System bei diesem Modell immer Serie?
- bezogen auf o.g. Laredo: hat der tatsächlich längere Federn/Dämpfer als die anderen Ausstattungslinien bzw. die Benziner? Anders gefragt, weiß jemand vom 2.7 Laredo definitiv die Stock-Bodenfreiheit (Serienzustand)? Denn wäre der Diesel-Laredo tatsächlich von Haus aus schon höher, täte man sich mit höheren Reifen leichter :inlove:

Hiermit rufe ich nochmal alle Wissenden und Erfahrenen auf, mir mit den (zugegebenermaßen vielen) Fragen zu helfen. Ewiges Freibier im Jeeper-Himmel sei Euch gewiss. :angel:

Herzliche Grüße! Julius
 

cobracmd

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Zwischen den Laredos werden wahrscheinlich mehrere sein, die nur Quadra-Trac2 haben ohne die Diff Sperren des Quadra-Drive. Steht aber auf der Schaltkulisse was im Auto ist.
Die (US) Benziner haben etwas kürzere Federn als die CRDs, aber für größere Reifen braucht auch der Diesel die Spacer. 2" (eigentlich nur 1,75") Höherlegung geht einfach mit Plastikteller unter den Federn. Für mehr Lift brauchst du viel mehr Modifikationen, also viel teurer. Mit 2" Lift und 30mm SPV pro Seite passen 255/65R17 unter dem Auto.
Das Verteilergetriebe gibt im Normalfall 100% Kraft nach hinten, kann aber auch 100% nach vorne verleiten, wenn nötig. Im Untersetzung wird das VTG gesperrt, also 50-50% (als hättest du kein Mitteldiff, deshalb darf es auch nur auf losem Untergrund benutzt werden).
 

juliusb

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Zwischen den Laredos werden wahrscheinlich mehrere sein, die nur Quadra-Trac2 haben ohne die Diff Sperren des Quadra-Drive. Steht aber auf der Schaltkulisse was im Auto ist.
Die (US) Benziner haben etwas kürzere Federn als die CRDs, aber für größere Reifen braucht auch der Diesel die Spacer. 2" (eigentlich nur 1,75") Höherlegung geht einfach mit Plastikteller unter den Federn. Für mehr Lift brauchst du viel mehr Modifikationen, also viel teurer. Mit 2" Lift und 30mm SPV pro Seite passen 255/65R17 unter dem Auto.
Das Verteilergetriebe gibt im Normalfall 100% Kraft nach hinten, kann aber auch 100% nach vorne verleiten, wenn nötig. Im Untersetzung wird das VTG gesperrt, also 50-50% (als hättest du kein Mitteldiff, deshalb darf es auch nur auf losem Untergrund benutzt werden).
Hallo CobraHUN, danke für Deine Kommentare!

Wenn das QD auf der Schaltkulisse steht, dann lässt sich das ja vor einer Probefahrt als must-have Feature leicht erfragen. Denn dieses automatischen Diffsperren daugen mir schon sehr :inlove:

Bzgl. Räder: 265/75 R16 wäre schon mein Wunsch, weil man kann ja nie genug Luft unterm Diff haben. Und nur Spacer würd ich nicht verbauen, da ich gerne Federweg + Verschränkung optimiert haben möchte. Meine Mods würden absolut vorrangig der Verbesserung der offroad-Eigenschaften dienen, Optik ist dann "nur" das Nebenprodukt (darf natürlich fesch ausschauen). Deswegen bevorzuge ich die Höherlegung durch ein Komplettfahrwerk! Und wenn ich das schon nehme, dann tendiere ich derzeit nach eingehenden Studien dieses geilen Forums zu dem "WJ 3" Lift Kit" von Ironrock. Oder hat jemand noch andere, bessere Vorschläge, um die 265/75 R16er "schleiffrei" unter den WJ zu kriegen?

Wie viele Arbeitsstunden (eines halbwegs qualifizierten Mechanikers) würdet Ihr für den Einbau des 3" Kits inkl. aller "Nebenarbeiten" veranschlagen?

Da Ricy1 seinen WJ mit dem 6,5" Kit von Ironrock und Monsterreifen in Österreich typisiert bekommen hat, bin ich froher Hoffnung, dass ich das mit 3" und zivilen Gummis auch schaffe. Der TÜV sollte also kein Argument für z.B. OME sein, die ja 3" AFAIK nicht haben. Mein WJ sollte in halbwegs vernünftiger Verhältnismäßigkeit von Geldeinsatz und Ergebnis offroad-optimiert werden. Mit deutlich spürbarem Effekt, aber ohne zu übertreiben. Und wenn ich schon Reifen und Fahrwerk kaufe, dann gleich so, dass ich länger ein gutes Gefühl damit habe, und nicht gleich nach ein paar Monaten denke "hätt ichs doch gleich ordentlich gemacht".

Die Geschichte mit dem VTG ist mir nun ziemlich klar. Und da der WJ für mich der Zweitwagen wäre, kann ich die Sache mit dem "eigentlich fährt er normal mit Heckantrieb" verkraften. Immerhin scheint das VTG ja relativ schnell Drehmoment nach vorne zu leiten. Ich tu ja auch sehr gerne driften, dann kann ich das im Winter schön üben mit dem WJ :drive:
Mir ist mittlerweile klar, dass der Punkt "permanenter Allrad" aus meinem Lastenheft nicht ganz erfüllt wird. Das ist beim Toyo J9 (50:50) und J12 (40:60) schöner gelöst. Wenn ich mir aber vor Augen führe, dass der GC WJ vorne richtig geile Starrachsen hat, und deutlich bessere Verschränkung, Rampenwinkel und Böschungswinkel aufweist, sehe ich in Summe den WJ doch wieder recht attraktiv! Da wäre die einzige Alternative (weil auch mit Starrachse vorne) noch der Toyo J105, oder J7. Ersterer ist ein richtig geiles Auto, aber auch schwerer und deutlich teurer als der WJ. Und den J7 gibts in der BRD großteils nur mit dem superrobusten, aber doch etwas zahmen Saugdiesel. Den VDJ76 oder 78 mit dem V8 Diesel müsste man aus Australien importieren, und von Budget brauchen wir dann gar nicht mehr reden. Und alle diese Toyo-Starrachser haben AFAIK einen Zuschaltallrad, dh. da müsste ich auch erst das VTG gegen eine Permanent-Version tauschen lassen (z.B. bei Néstle). Wäre also ein teurer Spaß. Punkto Preis-Leistung vergebe ich daher den Pokal an den WJ :top:

Ich werd also drauf schauen, einen mit QuadraDrive zu bekommen, und ggf. die Diffs instandzusetzen, falls sie schon zu sehr verschlissen sind. Wenn es jedoch gelingen würde, ein Exemplar zu finden, das so gut wie nie den Asphalt verlassen hat, sollten die Reibbeläge noch eine Zeit lang halten. Oder?

Freu mich auf alle weiterführenden Tipps von Euch!

Herzliche Grüße Julius
 

juliusb

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Hallo Tino,

auch Dir danke für Deinen Senf! Geiles Video! :top:

Bzgl. Radgröße und Höherlegung habe ich mich ja schon weiter oben ausgiebig geoutet. Hilft wohl nix, wenn ich mir die großen Räder einbild, muss wohl auch der Rest konsequent gemacht werden. Dafür hab ich dann auch eine riesen Freude dran, ich kenn mich ja - Technikfetischist an der Grenze zum Neurotiker. Aber dann sollte ich doch ganz gut hier ins Forum passen, oder? :p

Bzgl. J9 und J12 (J15 ist definitiv zu teuer und zu modern für mich) - wie meinst Du das mit den Teilen? Eher im Scherz oder im Ernst? Ich hab ja in der Eröffnung schon ein paar Schwachstellen aufgezählt, aber wenn die beseitigt sind, gibt es wohl wenige halbwegs aktuelle und offroad-taugliche Autos auf diesem Planeten, die zuverlässiger laufen als ein LandCruiser. Oder hast Du andere Erfahrungen?

Mich würde es ganz im Ernst interessieren, ob hier jemand konkrete Vergleiche angestellt hat und davon "sachlich" berichten kann. Ich neige bei solchen Themen zwischendurch zum Pragmatismus, die Emotionen kommen dann eh von selbst wieder :Smilie048:

Da die Spielwiese hauptsächlich in Europa ist, würde ich mich über den im Vergleich zu Toyo evtl. etwas anfälligeren GC "drübertrauen". Hier bei uns kann man nie so verloren sein, dass es wirklich zum Problem wird, ganz im Gegensatz von "mitten in der Wüste" irgendwo in Afrika...

Freue mich weiterhin auf Eure Beiträge!

Alles Gute! Julius
 

schieber

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hi Julius,
da musst du dich noch ein bisschen einlesen,
-Reifen sind zu gross für den CRD - musst du nen v8 kaufen
-3 Zoll Lift kostet Geld - Kardanwellen und Längslenker usw. sind anzupassen. Da kauf ich gleich ein 4 Zoll oder höher, ansonsten halt nur 2 Zoll.

gruss
stefan
 

juliusb

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Hallo Jungs,

in Anlehnung an das anschauliche Video von BlackDiesel hab ich ein wenig im Web weiter recherchiert, und etwas gefunden, das Euch (und allen, die noch am recherchieren sind) gefallen könnte: http://www.wrangler4...d_cherokee3.htm

Viel Spaß! LG Julius
 

juliusb

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Hallo Stefan, danke für Deine Kommentare!

Ich mag z.B. den trockenen britischen Humor sehr gerne, und auch Deiner trockenen Art kann ich einiges abgewinnen. Kann aber schwer einschätzen, ob bzw. was ernst gemeint ist, und was mit einem Schmunzler.

da musst du dich noch ein bisschen einlesen
Klar, so isses. Bin auch noch mitten im Recherchierprozess bzgl. WJ. Aber das geht ja aus meinem Eingangsposting hervor... Freue mich also über jeden "zweckdienlichen Hinweis"!

-Reifen sind zu gross für den CRD - musst du nen v8 kaufen
Hier würde ich mich freuen, wenn Du etwas mehr ausholen würdest. Prinzipiell würd mir ein V8 Benziner schon sehr daugen. Dieses Blubbern, die Power, emotional einfach geil. Nicht zu toppen - keine Rede. Auch könnte sich der V8 gegenüber dem Benz-Diesel als unproblematischer erweisen. Kein Problem mit der Spritqualität, grüne Plakette, evtl. weniger Troubles und Kosten bzgl. Technik (Injektoren, ESP usw.) - wobei das auch nicht garantiert ist, weil man mit jedem Motor Glück oder Pech haben kann.

Gleichzeitig gibt es harte Fakten, die gegen den V8 und für den Trecker sprechen. Die wichtigste Tatsache für mich: die fast doppelte Reichweite, aufgrund des nahezu halben Verbrauchs. Hier muss es gar nicht darum gehen, ob ich mir die Spritkosten leisten kann und will. Auf meinen Touren durch Europa kann die Anreise (z.B. nach Spanien oder Rumänien) schon mal deutlich über 1.000km ausmachen. Macht also einen Unterschied, ob ich alle 6-700km, oder alle 3-400km tanken muss. Und bei ausgedehnten offroad-Wanderungen mag ich mir auch nicht immer evident halten, ob ich es bis zur nächsten Tanke schaffe oder nicht. Nun könnte man beim V8 einen Unterflur-Zusatztank statt dem Reserverad montieren, um die selbe Reichweite zu erreichen, die der Trecker "stock" hat. Das wär für mich dann aber eine fragwürdige Aktion, weil der Zusatztank und Extra-Sprit das Gewicht in die Höhe treibt, was die Offroad-Eigenschaften nicht verbessert. Und - je nach Sichtweise - unnötige Umbau-Kosten verursacht. "Unnötig" nur deshalb, weil mir prinzipiell die Leistung vom Diesel völlig ausreicht. Meine Vmax auf der AB wird 120 sein, wenn ganz eilig, dann (selten) 140. Für offroad gibts die Untersetzung und 400NM - wenn das nicht reicht, fehlts an der Fahrtechnik und Geduld. Und wenn ich doch mehr Power wollte, gibts von Brabus noch ein hochwertiges Chiptuning.

Bin dem V8 also nicht vollkommen abgeneigt, aber in Summe praktischer und vernünftiger erscheint mir der Diesel. Auch wenn das ganze hier ein emotional getriebenes Hobby ist, ich kann nicht aus meiner Haut - Ratio und Emotio müssen unter einen Hut.

-3 Zoll Lift kostet Geld - Kardanwellen und Längslenker usw. sind anzupassen. Da kauf ich gleich ein 4 Zoll oder höher, ansonsten halt nur 2 Zoll.
Ok, dann fasse ich "laut denkend" zusammen:

V1: AT-Bereifung mit 265/70 R16 + z.B. OME 2" Fahrwerk + Stoßstange bearbeiten + evtl. Panhardstab + evtl. SPV = rd. 3cm mehr Luft unterm Diff + in Summe rd. 8cm mehr Bodenfreiheit gegenüber Serie (=rd. 22cm beim WJ 2.7 CRD). Kompletter Unterfahrschutz kommt sowieso als allererstes. Finanziell eine tragbare Lösung, Offroad-Eigenschaften klar verbessert. Optik (subjektiv): deutlich besser, noch nicht zu auffällig.

V2: AT-Bereifung mit 265/75 R16 oder 235/85 R16 (Optik?)+ z.B. Ironrock 3" (bis max. 4", mehr will ich nicht) Fahrwerk + Stoßstange bearbeiten + SPV 30mm + Panhardstab + Kardan usw. = rd. 4cm mehr Luft unterm Diff + in Summe rd. 12-14cm mehr Bodenfreiheit gegenüber Serie. Finanziell aufwändiger, Offroad-Eigenschaften stark verbessert. Onroad wahrscheinlich etwas schwammiger zu fahren als V1, TÜV aufwändiger/mehr Aufregung. Optik: neigt schon zum Auffälligen, nix Understatement :closedeyes:

Nun meine Fragen:

=> habe ich bei V1 etwas vergessen? Ich möchte offroad eine absolut schleiffreie Lösung haben.

=> Welche Maßnahmen fehlen bei V2 noch? Nicht vergessen: schleiffrei bei voller Verschränkung :judge:

=> Wie hoch ist Eurer Erfahrung nach der Aufpreis von V1 auf V2? Bitte Material und Arbeitszeit grob getrennt aufführen.

Wenn ich den Aufpreis halbwegs einschätzen kann, ist es ja ein leichtes zu entscheiden, ob es mir den Mehraufwand und Zugewinn an Bodenfreiheit/Verschränkung wert ist.

Danke an alle im Voraus!

Sonnige Grüße - Julius
 
Gurti

Gurti

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Ohne jetzt ein Fahrzeug zu bevorzugen, grundsätzlich würde ich für ein Reisefahrzeug vor allem für ferne Länder die Serienbereifung nicht nennenswert vergrößern. Wichtiger ist eine Reifengröße die im Notfall überall zu bekommen ist, und Fahrwerksteile für ein Höherlegungsfahrwerk dürften in der Fremde auch schwerer zu besorgen sein als die Originalteile.
Und zum Thema Geländegängigkeit: Extremes Gelände fährt man im Wettbewerb in erreichbarer Entfernung von zuhause, aber nicht auf Fernreisen. Da werden Hindernisse umfahren soweit möglich und jedes Risiko vermieden. Was mit Serienreifen nicht geht ist irgendwo fernab der Zivilisation auch mit Höherlegung und mäßig größeren Reifen viel zu riskant. Schon im Serienzustand bist du den Einheimischen in den meisten afrikanischen Ländern haushoch überlegen, weil die da mit den von uns exportierten Abwrackprämienopfern vorliebnehmen müssen.
 

juliusb

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Ohne jetzt ein Fahrzeug zu bevorzugen, grundsätzlich würde ich für ein Reisefahrzeug vor allem für ferne Länder die Serienbereifung nicht nennenswert vergrößern. Wichtiger ist eine Reifengröße die im Notfall überall zu bekommen ist, und Fahrwerksteile für ein Höherlegungsfahrwerk dürften in der Fremde auch schwerer zu besorgen sein als die Originalteile.
Und zum Thema Geländegängigkeit: Extremes Gelände fährt man im Wettbewerb in erreichbarer Entfernung von zuhause, aber nicht auf Fernreisen. Da werden Hindernisse umfahren soweit möglich und jedes Risiko vermieden. Was mit Serienreifen nicht geht ist irgendwo fernab der Zivilisation auch mit Höherlegung und mäßig größeren Reifen viel zu riskant. Schon im Serienzustand bist du den Einheimischen in den meisten afrikanischen Ländern haushoch überlegen, weil die da mit den von uns exportierten Abwrackprämienopfern vorliebnehmen müssen.
Hallo Gurti,

ich stimme Dir prinzipiell voll zu. Nur ist die Sache die: der Jeep soll das Einstiegsfahrzeug in die Offroaderei sein. Hauptsächlich alles, was man so in Europa damit touren kann. Ich war in Afrika schon einiges unterwegs, und habe Jahre lang dem Hobby MTB-Downhill und Enduro gefrönt. Hab auch schon früher mal einen MB G gehabt, bin also auf viele Arten ein infizierter Offroader. Meine Frau ist diesbezüglich "Einsteigerin", und ich möchte ihr auf eine sanfte Art das 4x4 und Fernreise- Abenteuer-Hobby näher bringen. Der WJ wäre also primär kein Afrika-Mobil für wochen- oder gar monatelanges Reisen. Sondern ein Europa-Offroader für 4x4 Touren gemeinsam mit meiner Liebsten, gerne in der Gruppe mit anderen Offroadern. Und sehr wohl kann da die serienmäßige Bauchfreiheit zu wenig sein, Tuning und Prävention sind also auch hier sinnvoll. Zusätzlich möchte ich (ggf. auch alleine ohne Frau, nur mit anderen "Narrischen") die Offroadparks im Einzugsgebiet von Freilassing/Salzburg (max. 1 Tagesreise) als Spielwiese nutzen.

Die Reifendimension 265/75 R16 (auch Querschnitt 70) für AT-Bereifung ist eine sehr gängige, und die kriegt man in Europa leicht. In Afrika gibts die auch in den meisten größeren Städten. Gängiger wäre hier als Fernreisedimension 235/85 R16, ist nur leider optisch ein Kompromiss. Ausserdem hab ich ja ein Reserverad mit, in Afrika würde ich zusätzlich auf dem Dachgepäckträger einen Reservereifen ohne Felge mitnehmen. In Europa könnte ich im Falle eines Plattens, nach Montage des Ersatzrades, notfalls (per ÖAMTC sogar gratis) einen Ersatzreifen von Mayerosch & Co. nach Rumänien, Spanien, Ungarn, Tschechien, Frankreich usw. senden lassen. Alles schon gemacht, z.B. von Salzburg in den Süden von Kreta, wo mir 1999 in der Pampa die Kupplung gebrochen ist. War 48h später dort, und einen Tag nach Ankunft des Teiles eingebaut. Logistisch also kein Problem in Europa. Mit Abstrichen geht das auch in Afrika, nur kann die nächste DHL-Station halt doch mehrere Tagesreisen entfernt liegen...

Und da das ganze ja ein emotionales Hobby ist, und ich meinen Offroader ja auch einfach nur geil finden möchte, darf ruhig ein wenig Liebhaberei dabei sein. Ich möchte ja eine "Mehrzweckwaffe" haben, sprich zum gemütlichen Offroadwandern UND für Spaß in den Offroadparks. Darf also ruhig 2-4" höhergelegt sein und ein paar cm mehr Luft unterm Diff haben (=große Räder). Ausserdem ist es ja egal, welche Dimension ich kaufe, da neue ATs sowieso gekauft werden müssen. Kosten eh alle ca. gleich viel.

Mein Plan ist, wenn die Offroaderei meinem Schatz so viel Spaß macht wie mir, wir nach eingehenden Europa-Erfahrungen, ein paar kleinere Touren in Nord- bzw. Nordostafrika zu machen. Wenn ihr das auch noch daugt, dann möchte ich zusätzlich zum WJ (der bliebe das Spaßmobil) einen echten Reisewagen aufbauen, der expeditionstauglich ist. Das wäre dann ein Toyo LC HDJ105 oder VDJ78 mit Klappdach und allem Schnickschnack. Alternativ ein Bremach T-Rex mit Kofferaufbau (bin ich schon am Werksgelände probegefahren, sensationelles Auto).

Ich finde, dass mit dieser noch genaueren Definition des Einsatzzweckes meine WJ-Tuning-Pläne schlüssig erscheinen sollten.

Danke für alle Beiträge und das Mitdenken! Freu mich auf weitere Kommentare; die Frage vom vorletzten Absatz ist ja noch offen (V1 und V2...), und auch einige vom allerersten Post.

Herzliche Grüße Julius
 

juliusb

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Hab auf Youtube ein Video von einem WJ Laredo BJ 2002 gefunden, auf dem 265/75 R16 AT-Bereifung auf die Serienfelge aufgezogen worden ist. Der Besitzer hat seinen Jeep vor und nach der 4"-Höherlegung gefilmt. Ein wenig unspektakulär zwar, aber sehr anschaulich!


Ich muss sagen, ich hätte mir die Optik extremer erwartet. Für mich ist das positiv, dass der WJ mit meiner Wunschbereifung und 4" Höherlegung (was ich schon für recht hoch halte) noch relativ harmonisch und nicht zu auffällig aussieht. Gerade in dem unschuldigen weiss. Was dieses Auto offroad kann, werden die meisten auf den 1. Blick wohl völlig unterschätzen - das gefällt mir. Leider sieht man das Auto nicht in Action, oder voll verschränkt. Wüsste nur zu gern, ob er alles schleiffrei hingekriegt hat.

=> Am Ende vom Video ist eine Liste von allen Maßnahmen, die der Kerl gemacht hat. Hab das nicht ganz geschnallt, kann jemand die Maßnahmen zu deutsch auflisten?

=> Kann mir jemand sagen, wie viel so eine Fahrwerkslösung inkl. aller Zusatzarbeiten bei uns ca. kosten würde?

Herzliche Grüße Julius
 
Franky1B19

Franky1B19

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Das hab ich jetzt erst gesehen - stimmt, geil!

Sag, Franky, magst nicht ein wenig Senf dazugeben zu meinen Fragen?

Ciao Julius
Na wenn du mich soooo fragst, dann bitte:

Also ich wollte meinen eigentlich auch 2" höherlegen (nur wegen der Optik),
habe dann aber davon Abstand genommen, weil es die Homos beim WJ/WG auf Dauer killt.

Der Fachmann hier im Pott (der für gute und ehrliche Arbeit bekannt ist) hat mir davon abgeraten, obwohl er dadurch Umsatz verloren hat.

Und von 4" mal ganz zu schweigen.

Schau mal hier rein : http://www.google.de...6Bc884Z3ilr1Ehg

Und bei dem Weißen sieht es schon recht hoch aus, orientiere dich mal nur an der Schwellerkante, nicht an den Reifen.
Und die Fahreigenschaften leiden auch gewaltig unter so einer (4") Höherlegung.


So, das haste jetzt davon ! :jester:
 

schieber

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hi,
für 4 Zoll Höherlegung schaut der recht tief aus! Die Reifengrösse kannst du bei dem CRD eh vergessen, zu gross! Da spielt das Getriebe nicht mit. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Räder nirgends angehen. Bei meinem mussten bei 245/70 17 schon Federwegsbegrenzer verbaut und die vordere Stosstange bearbeitet werden.

http://up.picr.de/8695026sgn.jpg
 

juliusb

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@ Franky:

danke für Deinen Senf! Genau auf solche Infos bin ich aus. Besonders interessant ist Dein Link, und diese Beschreibung / Fotodokumentation von Offroadcenter.at!

Jetzt stell ich mir aber schon die Frage, ob denn all die schönen Fahrzeuge aus der WJ-Fotoliste, die ja großteils höhergelegt sind, dann konsequenterweise auch alle die Kardanwelle optimiert haben. Oder bei Weiterverwendung der Original-Kardanwelle tatsächlich alle paar tausend km defekte Homokineten haben?

Wie auch immer, jetzt geht es darum, herauszufinden, wieviel der Umbau auf das Doppelkreuzgelenk kostet. Kann mir das jemand hier posten?

Und Franky, wie meinst Du das, die Fahreigenschaften würden leiden? Ich seh da nur eine Verbesserung, und zwar für den Einsatzzweck, für den ich den Wagen kaufen möchte: Offroad. Ich fände das völlig ok, wenn er onroad ein wenig schwammiger wird oder der Geradeauslauf leidet usw. Ich hab einen gemütlichen Fahrstil, nach dem Motto "ich bin auf Urlaub und nicht auf der Flucht". Mein "daily driver" ist ein Passat Variant EcoFuel, der WJ darf sich also den Luxus der artgerechten Haltung gönnen und kann offroad brillieren, ohne faule Kompromisse durch Zweckentfremdung auf der Straße :xmas:

Würdest Du mir mit konkreten Hinweisen aber plausibel näherbringen, wie und warum und überhaupt der WJ mit 4" Fahrwerk onroad nahezu unfahrbar werden würde - ja das wär was anderes. Das Auto soll ja noch funktionieren. Wenn mir also jemand für mich nachvollziehbar erklärt, dass bei 2" Schluss ist, weil der WJ sonst unfahrbar wird auf der Straße, würde ich das berücksichtigen. Dafür brauch ich aber eine nachvollziehbare Argumentation...


@ schieber:

meine Rede, ich find auch, dass er für 4" sehr unspektakulär aussieht!

Aber wegen der Reifengröße: ich hab einiges gegoogelt, und die Größe 265/75 R16 fahren einige am WJ. Und in der WJ-Fotoliste hier im Forum gibts viele mit 265/70 R16, was ja nur geringfügig kleiner ist.

Bitte sei mir nicht böse, wenn ich Deine Aussage hinterfrage - aber woher hast Du die Information, dass das Getriebe vom 2.7 CRD-WJ die Räder nicht aushält? Welches Getriebe meinst Du? Und was genau soll innerhalb welcher km-Leistung defekt werden? Meine Wunschgröße hat nur einen 4% höheren Abrollumfang als Deine Dimension. Noch erschließt sich mir nicht der Zusammenhang, warum ein Getriebe wegen 4% eingehen soll. Sollte aber diese Info von Dir bestätigt werden, dann würde ich eben 265/70 R16 verbauen, so wie viele andere User. Das wäre dann der gleiche Durchmesser wie Dein Rad.

Zu Deinem verlinkten Foto: Ist das Rad hier eingefedert fotografiert? Hast Du also grad verschränkt? Weil das Rad ist ja voll im Radkasten drin, von Höherlegung sieht man da also nichts. Was für ein Fahrwerk hat Deiner?

Dass die vordere Stoßstange bearbeitet werden muss, davon geh ich aus. Federwegsbegrenzer will ich keine haben, genau dafür soll das Fahrwerk entsprechend höher werden.

Danke für Eure Rückmeldungen!

Herzliche Grüße - Julius
 

schieber

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das Rad ist natürlich eingefedert:) Ich hab 2 Zoll höher, kannst du in der Galerie angucken. Du musst vom Orginalrad ausgehen, 235/65 17. Dazu ist der Umfang um 9% grösser! Die grösste Grösse, welche im ABS/Getriebe einstellbar ist, ist die für das Orginalrad. Meine Bereifung ist lt. meinen Recherchen an der Grenze. Zudem habe ich somit grad noch so eine Bestätigung für den Tacho bekommen.
Die, welche grössere Räder fahren, haben einen Benziner und ein anderes Getriebe.
 
Franky1B19

Franky1B19

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@ Franky:

danke für Deinen Senf! Genau auf solche Infos bin ich aus. Besonders interessant ist Dein Link, und diese Beschreibung / Fotodokumentation von Offroadcenter.at!

Jetzt stell ich mir aber schon die Frage, ob denn all die schönen Fahrzeuge aus der WJ-Fotoliste, die ja großteils höhergelegt sind, dann konsequenterweise auch alle die Kardanwelle optimiert haben. Oder bei Weiterverwendung der Original-Kardanwelle tatsächlich alle paar tausend km defekte Homokineten haben?
Da du ihn ja für's Gelände brauchst, und ihn nicht über die AB treibst, sollte es kein wirkliches Problem darstellen.

Wie auch immer, jetzt geht es darum, herauszufinden, wieviel der Umbau auf das Doppelkreuzgelenk kostet. Kann mir das jemand hier posten?
Dazu habe ich keine Erkenntnisse.

Und Franky, wie meinst Du das, die Fahreigenschaften würden leiden? Ich seh da nur eine Verbesserung, und zwar für den Einsatzzweck, für den ich den Wagen kaufen möchte: Offroad. Ich fände das völlig ok, wenn er onroad ein wenig schwammiger wird oder der Geradeauslauf leidet usw. Ich hab einen gemütlichen Fahrstil, nach dem Motto "ich bin auf Urlaub und nicht auf der Flucht". Mein "daily driver" ist ein Passat Variant EcoFuel, der WJ darf sich also den Luxus der artgerechten Haltung gönnen und kann offroad brillieren, ohne faule Kompromisse durch Zweckentfremdung auf der Straße :xmas:
Ich dachte natürlich nur an die Straße, da ich deinen eigentlichen Grund nicht mehr auf dem Schirm hatte.

Würdest Du mir mit konkreten Hinweisen aber plausibel näherbringen, wie und warum und überhaupt der WJ mit 4" Fahrwerk onroad nahezu unfahrbar werden würde - ja das wär was anderes. Das Auto soll ja noch funktionieren. Wenn mir also jemand für mich nachvollziehbar erklärt, dass bei 2" Schluss ist, weil der WJ sonst unfahrbar wird auf der Straße, würde ich das berücksichtigen. Dafür brauch ich aber eine nachvollziehbare Argumentation...
Unfahrbar kann ich mir nicht vorstellen.


Herzliche Grüße - Julius
 

emil77b

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eine zwischenfrage sei erlaubt,

wer aus der on und offroadfraktion hatte bereits ärger mit der vorderen antriebswelle?

@julius:
du hast mit diesem thema ein auch für mich sehr interessantes eröffnet. habe mein fzg noch nicht so lange, möchte mit ihm das jahr über mobil sein (ca. 2000km/mtl) + insbesondere interessante höhenwege der europäischen gebirge befahren. auch bei mir stellt sich die spacerfrage eher nicht. (fahre 225/75-16 geolandar at-s, abstand zur vorderen radschale ca 1,5cm bei normalbeladung eingeschlagen)

abzuwägen ist 2" höher oder mehr, welche reifengröße. .. odeeeeer ein finanziell machbares portalsystem, welches vielleicht NUR mit verlängerten bremsleitungen realisierbar wäre.
gern frage ich hiermit alle dannach, ob sie so ein system kennen, damit erfahrungen haben.

angenehmes fest allen
gruß emil
 
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