Frage zur Reifentraglast JK 2,8 CRD

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CowCat

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Hallo Leute,
im letzten Jahr hatte ich mir neue Felgen mit Yokohama Geolandar AT/S in 265/70R17 121/118R (Tragfähigkeit 1450kg) gekauft.
Nun möchte ich das Reserverad ebenfalls in dieser Größe umrüsten.
Leider ist dieser Reifen momentan überall ausverkauft.
Legendlich der Geolandar AT/S 265/70R17 113S mit einer Reifentraglast von 1150kg ist lieferbar.

Da ich nichts in den Unterlagen gefunden habe, wie hoch sollte die Reifentraglast beim JK 2,8 CRD sein? Könnte ich den Reifen benutzen?

MfG,
 

Rescue

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Schau mal auf den Reifenaufkleber an der Fahrertür. Da sollte Traglastindex 113 stehen...

VG
Stephan
 

Rescue

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...allerdings steht im Gutachten zu den Duratrails bei 265/70R17 ein geforderter Traglastindex von 115... :(
 
Joachim

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...... wie hoch sollte die Reifentraglast beim JK 2,8 CRD sein? Könnte ich den Reifen benutzen?[/b] MfG,
Ein Reifen sollte mindestens die Hälfte von deiner Achslast 1 und 2. tragen. Unabhängig vom Autohersteller oder sonst was, den Blaukittel interessiert nur eines, dass deine beiden Reifen die max. zulässige Achslast 1 u. 2 tragen können. Bei zwei Reifen mit dem Index 113 kommst du auf eine Traglast von 2300kg. Im Fahrzeugschein darf bei Achse 1 u. 2 dann der Wert nicht höher sein.
Hat denn der Diesel eine höhere Achslast als 2300kg je Achse?
 
Bodo XJ

Bodo XJ

Überzeugungstäter
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JEEP - was sonst?
:hmmm: ... grundsätzlich zulässig ist, was in den Kfz-Papieren steht!
Daher gilt, dass die Reifen die Traglast haben müssen, die dort in den Kfz-Papieren angegeben ist.
Mann kann diese Angabe aber auch bei einem Gutachter korrigieren lassen.

Bei meinem Cherokee habe ich beim Umrüsten von Reifen darauf geachtet, dass der Gutachter nicht
den LI (vgl. Cherokee-XJ.de) vom Reifen abschreibt, sondern nur den notwendigen Wert übernimmt.
Das zGG meines JEEP sind 2.805kg mit den Einzelwerten von VA 1.205kg & HA 1.600kg.
Damit ergibt sich eine Mindesttragfähigkeit eines Reifen von 800kg, also ein LI von 100.

Meine ersten Reifen-Mods waren Yokohama Geolander GEO11 mit einem LI-Wert von 112 ...
... das hätte der Gutachter so übernommen, wenn ich nicht darauf hingewiesen hätte.

:wave:
Bodo
 
Deichschaf

Deichschaf

dodging the reaper
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Das hat dem Roomster meiner Frau einen neuen Satz Winterreifen eingebracht, nachdem der TÜV festgestellt hat, daß der Load Index eines Diesel auf der Vorderachse höher ist sein muß als bei einem Benziner. Die Fachwerkstatt hat das nicht gewußt.
 
Joachim

Joachim

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Ein kompetenter Mitarbeiter einer Werkstatt fragt (bevor er einen Reifen aussucht oder verkauft) IMMER nach der max. Achslast aus dem Fahrzeugschein (Punkt 7.1 und 7.2), dem ist´s egal ob es ein Diesel, Benziner oder ein Elektroauto ist.
Bei der Serienreifenangabe im Schein steht ja auch nicht der LI drin, bei mir zumindest nicht.
Und auch wenn ein TÜVer oder sonst wer die Daten vom Reifen 1:1 in die Papiere übernimmt und der LI dabei höher sein sollte als nötig, dann darf man diesen unterschreiten wenn er der angegebenen Achslast aus dem Schein entspricht!
Das ist nicht anderes als die Angaben bei V-Max. Wenn mir einer beim Reifen ZR in den Schein schreibt, nur weil es auf dem Reifen steht, heißt es noch lange nicht, dass ich beim nächsten Reifenwechsel ein ZR-Reifen nehmen muss, wenn mein Auto nur 180km/h rennt.
Man darf mit dem Kennung "runtergehen", der Reifen muss nur für die V-Max aus dem Schein genügen. Nicht mehr und nicht weniger.

Gruß
Joachim
 

Kardan06

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In der EG-Übereinstimmungsbescheinigung (kurz CoC) sind die ab Werk vorgesehenen Rad-/Reifenkombinationen mit Load Index aufgeführt. Bei Umrüstungen werden die Daten in die Zulassungsbescheinigung eingetragen.
Der vom Hersteller vorbeschriebene Geschwindigkeitsindex darf nicht nach Gutdünken des Fahrers unterschritten werden, auch wenn das Auto langsamer läuft. Eine Ausnahme besteht nur bei Winterreifen. Dafür gibt es dann den Hinweisaufkleber im "Sichtbereich des Fahrers". Weshalb Reifenhersteller ihre nicht geschwindigkeitsfesten Produkte unabhängig von der tatsächlichen Tauglichkeit gerne mit M/S beschriften.
 
Joachim

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Bei mir steht im Fahrzeugschein bei den Werksrädern kein Load Index! Und der muss da auch nicht stehen, weil sich alles nach der max. Achslast richtet und die den LI vorgibt. Wenn ihr mir nicht glaubt, sprecht mit dem TÜV.

Und klar gibt der Hersteller ein Geschwindiglkeitsindex vor, der liegt aber in der Regel nah an der Vmax. Alles andere macht keinen Sinn

Und die Ausnahme für Winterreifen ist dazu da, damit man Reifen fahren darf, die UNTER der Vmax aus dem Fahrzeugschein liegen.
Das ist aber was anderes als das was ich schrieben habe!
Ich wollte sagen, dass wenn ein TÜVer blind die Daten vom Reifen abschreibt, dieses die Werksvorgaben nicht außer Kraft setzt.
 

CowCat

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Danke für Eure Antworten, allerdings blicke ich bei der Sache noch nicht ganz durch.
In der Tür steht bei dem Serienreifen 245/75/17 110T. Das hat sich ja durch den Reifenwechsel erledigt.
Im Fahrzeugschein unter Punkt 7.1 (1259kg) und Punkt 7.2 (1452kg)
Bei meiner Duratrail Felge steht in dem Gutachten beim 265/70/17 Reifen ein Index von 115.
Was hat denn jetzt höhere Priorität? Die Angaben im Fahrzeugschein oder der Index von 115 beim Felgengutachten? Oder reichen die 110T?
 

ThomasW

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Für mich klingt das so, daß die Felge einen LI von 115 verträgt, aber nicht erfordert.
 
Joachim

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Also um das Ganze auf den Punkt zu bringen. Weder Felge noch Reifen haben eine höhere Priorität! Deine beiden Felgen müssen mindestens der max. Achslast je Achse entsprechen. Das Gleiche gilt für deine Reifen! Selbstverständlich dürfen deine Felgen und Reifen mehr aushalten als vorgeschrieben ist und das was vorgeschrieben ist steht unter 7.1 und 7.2 Nach oben darfst du gehen wie du Lust und Laune hast, nur deine beiden Felgen und Reifen dürfen die Werte aus 7.1 und 7.2 nicht unterschreiten In deinem Fall muss eine deiner Felgen und Reifen bei Achse 1 min. 629,5 kg aushalten und bei Achse 2 min. 726kg Beim Felgengutachten steht wohl ein LI von 115 weil es die Reifengröße nicht mit einem niedrigeren LI gibt. Selbst die 110 sind für dein Fahrzeug zu hoch. Es gibt nun mal bestimmte Reifen, die haben keinen kleineren LI, obwohl der bei unseren Kisten/Achsen vollkommen ausreichen würde.

Es gibt Autos, da kommen die LI Werte der Reifen, die wir fahren, ganz schnell an ihre Grenzen, nur der "leichte" JK zählt nicht dazu.

Zwei 115er Reifen sind für eine Achslast von 2430kg ausgelegt, das erreicht kein JK.

Gruß Joachim
 
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