>>> Fotos LPG Anlagen und Eure Erfahrungen / Sammelthread<<<

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Okay, dass wusste ich so nicht!

Wobei ich mir das bei Prins, einer Premiummarke, nicht vorstellen kann. Muss mal meinen Kollegen fragen, der fährt eine Prins Gasanlge in einem Dodge Ram mit V8 und wir haben hier in der Pfalz einen Einbau- / Servicebetrieb für Prins-Gasanlagen. Ich meld mich dazu nochmal, wenn ich das genauer weiß.
Gruss Joachim
 
Hm - ich will mal nicht schlauer sein, aber der Begriff 'Kalibrieren' verspricht evtl. mehr,
wie rein technisch möglich ist. Nachfolgend mal meine Erfahrungen mit div. Anlagen.
-
Defakto macht der Hersteller seine Tanks nicht selbst, sondern kauft die irgendwo zu.
Mit dem Tank kommt auch ein Tankgeber ... usw. ... .
Inwieweit sich ein Tank (in Ansätzen) kalibrieren lässt, liegt primär an der Bauart eines
Tanks und im zweiten Schritt an dem verbauten Tankgeber-Technik.
Als Beispiel - wer einen Toroidal-Tank (Stehender Tank) verbaut hat, hat immer den
identischen Tankhersteller und muss mit einem Schätzeisen als Tankanzeige leben.
-
Nachvollziehen kann man vorstehende Zeilen u.A. an der zuletzt bei mir verbauten
Pins-LPG-Anlage, die genau den identischen Tank nutzt, wie die Frontgas-Anlage,
die vor 5 Jahren in meinen anderen XJ gekommen ist.
-
Der Unterflur-Tank an meinem RAM ist wesentlich genauer, obwohl die Anlage auch
von Frontgas eingebaut wurde. Das liegt einfach an der Technik der Tank-Variante.
-
Vorstehend nur meine Wahrnehmung ohne Anspruch auf allgemeine Gültigkeit.
 
Meiner (Tank), ist auch stehend.
Ich kann das aber in der Software "relativ" genau einstellen.
Nichts für absolute Genauigkeitsjunkies, aber für mich zufriedenstellend.
 
Der Tankgeber sitzt aber im Multiventil wenn ich mich nicht irre und ist damit nur bedingt Teil des Tankes oder?
 
Okay, dass wusste ich so nicht!

Wobei ich mir das bei Prins, einer Premiummarke, nicht vorstellen kann. Muss mal meinen Kollegen fragen, der fährt eine Prins Gasanlge in einem Dodge Ram mit V8 und wir haben hier in der Pfalz einen Einbau- / Servicebetrieb für Prins-Gasanlagen. Ich meld mich dazu nochmal, wenn ich das genauer weiß.
Gruss Joachimß,1
Prins kann man nicht kalibrieren, KME schon.

Am Ende...wenn du nur 4 LED hast, was willst du da "kalibrieren"?
 
Nun Ja, ich stimme Ninja schon voll und ganz zu, es ist und bleibt ein "Schätzeisen", da es zwischen "Tankgeber" und Tankanzeige keine feste Verbindung gibt! Der Gesetzgeber schreibt nun mal eine funktionierende Tankanzeige vor und so ist sie an allen Fahrzeugen verbaut.
Der Tankgeber sitzt tatsächlich am Multiventil, ist aber nur ein Magnet, der durch einen Schwimmer bewegt wird. Dieser Magnet überträgt den ungefähren Füllstand an eine aussen montierte Tankanzeige mit elektrischem Anschluß, oder an einen Sensor. Die Gas-Elektronik wird entweder mit der Tankanzeige oder dem Sensor hartverdrahtet und rechnet das empfangene Signal dann um, damit die Tankanzeige im Sichtbereich des Fahrer dann entsprechend angesteuert werden kann.
Viele Gasanlagenhersteller implementieren in ihrer Software dazu eine Anpassungsmöglichkeit, um die Anzeige so genau wie möglich einstellen zu können. Dazu muss man den Tank einmal ganz leerfahren und einmal komplett gefüllt haben, um die entsprechenden Werte in der Software sehen zu können und ggf. anzupassen. Bis heute kenne ich das nur so.
Dennoch bleibt die tatsächliche Tankanzeige immer noch ein Schätzeisen und es macht auf jeden Fall Sinn, sich nach den gefahrenen Kilometern und dem Einsatzprofil des Fahrzeugs zu richten. Die Anzeige war und ist für mich dann nur noch eine zusätzliche Information.
 
Also meine Prins vsi 2 zeigt den Füllstand recht genau an. 60% Stadt 40% Landstraße = 430-470km. Wenn ich mich an meine kme Anlage im w211 e500 erinnere, war es die reinste Lotterie.
 
... 3 Jeeps laufen aktuell bei mir mit LPG.
Die Tankanzeige ist als Schätzeisen akzeptiert, gefahren wird nach km-Zähler.
Das funktioniert ziemlich gut, jedenfalls besser ... .

Bei den letzten 3 LPG-Fahrzeugen war das ähnlich, daher nichts Ungewöhnliches.
Es gibt genügend Pkws, wo die Tankanzeige (Benzin) als Schätzeisen arbeitet.
Die fahren auch und wenn man die Angewohnheiten der Tankanzeige kennt,
völlig unauffällig und reibungsarm :angel:
 
Da hier ja sonst nüscht los ist...

Ich fahre jetzt mein fünftes Fahrzeug auf Gas.
1. BMW E36 320i
2. BMW E38 728i (90 l Tank in der Reserveradmulde :) )
3. Subaru Legacy BH 2,5 l
4. Jeep ZJ 4.0 (Zylindertank 100 l, quer im Kofferraum)
5. Jeep ZJ 5.2 (Toroid-Tank stehend statt Reserverad)

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Hersteller waren bis auf einen, dessen Name mir nicht mehr einfällt, KME oder Landirenzo. Prins hatte ich nie.

Gerade bei den ersten beiden BMWs war die Anlage bzw. dessen Einstellung nicht so toll. Zu frühes Umschalten, Absaufen im Leerlauf usw.

Dafür war die Tankanzeige irgendwie genauer.
Da handhabe ich es jedoch wie bei Vielen üblich mit dem Kilometerzähler. Das klappt gut und das Resetten ist zum Automatismus geworden. Gleichzeitig hat man immer eine Verbrauchsrechnung.

Meine Erfahrung?
Generell kann ich mit meiner Erfahrung jedem ans Herz legen, bei der Gebrauchtwagensuche über eine bereits installierte Gasanlage mindestens nachzudenken.
Selbst einbauen zu lassen ist in der Regel nicht wirtschaftlich.
Nur einmal hatte ich ein Problem nicht mit, sondern wegen der Gasanlage (Kühlwasser).
Ansonsten weder beim Betrieb noch bei der GAP/HU Probleme gehabt. Und das seit 2016. Gesamte Einsparung liegt im 5-stellligen Bereich. :) Und dsa im Grunde ohne jegliche Investition.

Anfangs war es noch nervig und anstrengend, die Diskussionen um Autogas zu führen... "Aber der verbraucht doch auch mehr, nä?!", "Die Motoren halten oft nicht so lange", "Der Kumpel eines Schwagers vom Nachbar eines Kollegen hatte nen Motorschaden mit Autogas.", ...
Ich bin mir sicher, ihr kennt das ;)
Mittlerweile freue ich mich auf derartige Gespräche:drink: erst recht, wenn man mal mit Zahlen kommt.
Ich versuche niemanden zu bekehren und zeige gern die Vorteile auf.

Mal am Rande, mein Kollege hat sich, nachdem er mit seinem Octavia 400 tkm auf Gas abgespult hat, einen neuen Dacia Duster mit LPG ab Werk gekauft. Leider nur noch bei den Franzosen möglich...
 
Aus der Erfahrung über knapp 100.000 km würde es wieder eine Anlage von FRONTGAS werden, weil die Anlage
nicht nur einen störungsfreien Betrieb ermöglicht, sondern auch 'vollgasfest' fest ist.

Könntest du das bitte noch genauer erklären?
Was meint "vollgasfest"?
Ist die Verträglichkeit hoher Drehzahlen in Kombination mit der Gaseinspritzung nicht eher eine Frage des Motors und dessen Architektur, v.a. hinsichtlich der Thermodynamik?
 
Nun Ja, "Vollgasfest" ist auf zweierlei Art zu verstehen:
Zum Einen gibt es manche Gasanlagen (unter Anderem Prins) die dauernd etwas Benzin im Gasbetrieb mit zusteuern, damit die Ventile im Motor gekühlt werden. Das hängt damit zusammen, dass Autogas etwas heißer, aber vor allen Dingen eine sehr trockene Verbrennung erzeugt und die Ventile somit nicht mehr ausreichend gekühlt werden. Deshalb empfehlen viele seriöse Gasanlagen-Einbaubetriebe entweder die Nachrüstung einer Additivierung (z.B. Flash Lube) oder die Umrüstung auf gehärtete Ventilsitzringe und geeignete Einlassventile.
Manche Gasanlagen schalten aber auch komplett ab, wenn man das Gaspedal mal ganz durchtritt.

Zum Anderen weiß man mittlerweile, dass die Ventile, bei einer Motordrehzahl über ca. 4000 1/min, nicht mehr lange genug den Zylinderkopf / die Ventilsitzringe berühren, um ausreichend gekühlt zu werden, was über kurz oder lang zu den bekannten Schäden mit durchgebrannten Einlaßventilen führt.

Fazit von mir, aus ca. 18 Jahren Autogaserfahrung: Die Funktionalität hängt entscheidend vom EInbaubetrieb ab und wie gut oder schlecht die Anlage eingestellt ist. Ich persönlich fahr keine Drehzahlen über 4000 1/min, auch nicht dann, wenn es mich juckt, das Pedal unten rechts mal voll durch zu treten. Bisher konnte ich damit, mit einem Peugeot (3,0 V6), einem Suzuki GV (3,2 V6) und einem Jeep GC (3,6 V6) schon mehrere 100 000 Km (mit Wohnwagen und Transportanhänger) problemlos absolvieren. Der Peugeot läuft im Übrigen immer noch, mit mehr als 400 000 Km.
 
Könntest du das bitte noch genauer erklären?
Was meint "vollgasfest"?
Ist die Verträglichkeit hoher Drehzahlen in Kombination mit der Gaseinspritzung nicht eher eine Frage des Motors und dessen Architektur, v.a. hinsichtlich der Thermodynamik?
:idea1: ... da war ich wohl direkt angesprochen :unsure:

Das Szenario, dass das Navi beim XJ mit 31er die Zahl 200km/h kommuniziert,
spricht für eine leicht streuende I6-Engine und einen 'übermütigen' Fahrer.

Mit nur LPG als Betriebsstoff spricht für eine vollgasfeste LPG-Anlage.
In meinem Umfeld war das damals nicht so selbstverständlich.
Denn oft reichte das LPG nicht für den Top-Speed ... damals vor knapp 15 Jahren.
Das fand ich sehr cool bei der Frontgas-Anlage meines XJs :coolman:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi. Dann bitte auch gleich die entsprechenden Aussagen widerlegen, auch wenn es vielleicht Mühe macht.
Wer gackert, muss auch legen.
Da muss man nicht viel widerlegen.
Prins gibt Benzin zu ... VSI 1 nimmer, VSI 2 normal nicht. Direkteinspritzer sollten aussen vor sein, weil komplett andere Gemischaufbereitung erfolgt. Da hat die Zugabe von Benzin nix mit der Vollgasfestigkeit des Motors zu tun, sondern dient zum Schutz der Einspritzventile. Nicht der Einlassventile.

Vollgasfestigkeit von Motoren
Da muss man nur Mal schauen welche Motoren auf der Rennstrecke bewegt werden, i.d.R. kann man diese als uneingeschränkt LPG tauglich bezeichnen.
Es gibt evtl auch außerhalb dieser Masse einige, wo der Konstrukteur ein entsprechendes Niveau hatte...
Thema Ventilschäden...es ist nicht die Zeit bei 4000 Touren, die ein Ventil schädigen, sondern vielmehr der nachtgebende Ventilsitz woraus sich ein zu kleines Ventilspiel entwickelt, weil die Hydros bald am Ende sind...und so nimmt das Unheil seinen Lauf. Erst im Endresultat entsteht ein klassischer Ventilabbrand. Übrigens gibt es das auch bei rein Benzin betrieben Motor, selbst bei Porsche...die Ursachen sind dort aber komplett andere.

@Gungstol hoffe das reicht dir erst einmal...
 
Es sind halt die 0,4l Hubraum weniger, die mich zu einem "Vollwissenden" machen würden.

Damit kann ich aber Leben.
 
Es sind halt die 0,4l Hubraum weniger, die mich zu einem "Vollwissenden" machen würden.
Damit kann ich aber Leben.
.... sorry - dieses Statement irritiert mich jedes Mal beim Lesen.
Ein paar Mal habe ich es ignoriert, aber es unkommentiert stehen lassen, wollte ich nicht.
Faktisch ist `ne knappe Maß an Hubraumplus durchaus interessant, aber im Detail eher bedeutungslos
bei dem Hobby, mit dem wir uns beschäftigen ... :angel:#
Zumindest mir ist der Jeeper mit dem 4-Banger genauso lieb, wie der mit einem GC-V8.

nix-für-ungut
:wave:
Bodo
 
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