Forestgrünes Spielmobil mit Spaßpotential – Cherokee XJ

Diskutiere Forestgrünes Spielmobil mit Spaßpotential – Cherokee XJ im Buildups Forum im Bereich Jeep Modelle & Technik; Hey David, unglaublich, was an Informationen und Liebe zum Fahrzeug in diesen Seiten steckt - wirklich ein super Nachschlagewerk (wie das gesamte...
Faustrohr

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Hey David,

unglaublich, was an Informationen und Liebe zum Fahrzeug in diesen Seiten steckt - wirklich ein super Nachschlagewerk (wie das gesamte Forum eigentlich)!

Beeindruckend und erschreckend zugleich für jemanden, der seit Monaten auf der Suche nach einem solchen Wagen ist.

Gruß

edit: und danke
 
Dave1989

Dave1989

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Für das Treffen gab es ja diesmal ein paar Regeln. So zum Beispiel, dass jeder der kann, sein eigenes Wohnklo mitbringt. Also eins ausgeliehen und drangehangen - denkste! Ist der Kugelkopf etwas nah an der Verstellplatte. Mit hängen und würgen ging es dann so.

AHK_WoAH1.jpgAHK_WoAH2.jpg


Das fahren mit dem XJ und dem 1,1t Wohnanhänger hatte ich mir schwieriger vorgestellt. Besonders die Höherlegung mit tiefgesetzter Anhängerkupplung und den großen und groben Rädern. Aber das war alles super stabil und fing in keiner Situation an zu schleudern.

Auf dem Hinweg habe ich es wohl etwas zu sportlich gemeint. Das AW4 hat seinen Unmut mit ein paar Tröpfchen Dexron 3 angezeigt. Ich war wohl zu oft im Overdrive und mit offener Wandlerbrücke unterwegs.

AHK_WoAH3.jpg


Auf dem Treffen konnten dann mit Schlagschrauber und 24er Schlüssel die 4 Schrauben und somit die ganze AHK demontiert werden. Top! Zum schleppen oder Bergen hätte man einen Gurt hinter der Platte durchfädeln können.

AHK_WoAH4.jpg


Auf dem Treffen fuhr es sich dann mit ausgebautem Stabi und 1 bar Luftruck auf den S/T Maxx locker flockig durch alle Hindernisse und Hürden. Dazu aber hier ein paar schöne BIlder:


Ansonsten war für mich das Highlight, dass der Indianer sich 1,5h lang die Winchstrecke vom Sandbunker zum Prinzessinenweg hochgekämpft hat. Mit ein paar Pausen zum Abkühlen des ATGs. 1/4 Tank ging dafür drauf - aber das war es wirklich wert.

IMG_20200620_170924.jpg


Kleine Blessuren, wie ein paar Kratzer in den Türbeplankung links (vom ersten Treffen ist da eh noch eine Delle vom Prinzessinenweg in der Fahrertür), ein paar ausgehangene Radlaufverbeiterung (ist auch schon so ne Krankheit) und ein eingedrückter Schweller sind da kaum erwähnenswert.

Schaden1.jpg

Schaden2.jpg

Schaden3.jpg


Eventuell kommen noch 1-2 Kreuzgelenke dazu... Aber den Weg hat er locker nachhause gefunden! Auf dem Rückweg hab ich es dann auch langsamer angehen lassen. Das Getriebe lief weitgehendst im 3ten Gang und geschlossener Wandlerbrücke. Auf dem hinweg waren es 21Liter auf 100km. Auf dem Rückweg dann nur 18 LIter auf 100km. Das war schon gut.
 
Dave1989

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Jetzt mal wieder zum Build Up zurück...

Die Tankanzeige ging trotz neuer Pumpe inkl. Sensor immer noch nicht richtig... Also wollte ich da mal ran. Da zum entquitschen sowieso die halbe Armaturentafel raus musste, konnte das gleich mal mitgemacht werden. Also auf zum Tacho...

Tacho1.jpgTacho2.jpgTacho3.jpgTacho4.jpgTacho5.jpgTacho6.jpgTacho7.jpgTacho8.jpg


Anzeigen und Lötstellen waren soweit in Ordnung. Nichts, was mich hätte aufschrecken müssen. Da die ganzen Anzeigen ihre Informationen vom CCD-Bus erhalten, war auch an den Signalen nicht viel zu messen. Bis auf eins: Die Masse! Und da fand ich etwas...

Auf den beiden Steckern für den Tacho liegen jewils einmal Masse (schwarz grün). Der rechte hatte in Verbindung mit zwei verschiedenen Messstellen 0 Ohm - alles gut. Der linke Stecker allerdings hatte 4 Ohm zu diesen beiden Stellen. Die Masspunkte befinden sich links neben dem Lichtschalter. Es sind zwei verschiedene.

Also fix eine 2,5mm² Brücke aus Ringkabelschuhen angefertigt und die beiden Massepunkte mit dem Verschraubungspunkt für das Gestell des Armaturenbrettes (A-Säule links) "geerdet" - 0 Ohm auf beiden Leitungen. Dabei sahen die Verschraubungspunkte und Kabelschuhe noch sehr gut aus.

Armaturen1.jpg
Armaturen2.jpg
Armaturen3.jpg
Armaturen4.jpg


Da nun alles auseinander war, hab ich die HVAC-Unit auch komplett zerlegt, gereinigt und neu geschmiert. Nur drehen sich die drei schalter wieder schön leicht und wirken nicht wie fesgepappt. Dazu kam dann der lang ersehnte A/C-Off Switch. Der kommt dann unten noch mit in das Bezel, wo die Zusatzschalter für NSW/NSL und Co zu finden sind:


Für die Klimaanlage bietet sich ein NSW-Schalter an. Damit hat es dann auch eine Kontrolleuchte.

Für den Schalter muss nur Pin 6 (hellgrün) geschaltet werden. Top!

Klimaschalter1.jpgKlimaschalter2.jpg


Das komplette Armaturenbrett wurde dann mit Vlies-Klebeband entdröhnt und entquietscht. Jedes Loch für eine Schraube oder einen Clips hat da Zeug abbekommen. War echt viel. Hinter der HVAC-Unit ist eine Blende, hinter der ein Kabelstrang lang geht. Die Isolierung davon quietscht an der Blende. Dort habe ich ein Stück Karton zwischengeschoben.

Langzeittests werden zeigen, ob nun Ruhe ist...
 
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Dave1989

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Als letztes kam dann noch der Himmel an die Reihe. Der Bezugsstoff hatte dich ja abgelöst. So kann das auf dauer nicht bleiben bzw. es wird ja immer schlimmer. Also komplett raus und alles beziehen lassen. Die Sonnenblenden werden am schwierigsten, da die nicht ganz so einfach zu öffnen sind.

Ein Stück Antennenkabel habe ich dann vom Vorbesitzer auch noch gefunden. Reste vom CB-Funk.

Himmel1.jpgHimmel2.jpgHimmel3.jpg

Die Pickel am Dach sind von einer Art Tauchlackierung oder sehe ich das falsch? Rost ist es zumindest nicht...

Im gleichen Zuge arbeite ich dann noch an einer Reichweitenverlängerung der originales Fernbedienung. Dazu aber hier mehr:


Ich denke mit dem neuen Himmel wird dann auch hinten die Lautsprecherbar etwas aufgewertet bzw. verstärkt, erneuert, ausgestopft. Und das Dach auch etwas "entdröhnt" - aber dazu habe ich noch keinen richtigen Plan.


Und schon war das Wochenende rum. :beerchug:
 
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Also komplett raus und alles beziehen lassen. Die Sonnenblenden werden am schwierigsten, da die nicht ganz so einfach zu öffnen sind.

Hallo Dave,

*lassen* :butbut:
Geht doch prima selber :exclamation:
Ich hab nicht nur die Schale selber repariert, sondern auch mit Schatzi neu bezogen - easy going.
Musst nur den richtigen Kleber, den Stoff und einen Heißluftföhn haben ( hast doch meinen himmel gesehen?)

Grüße aus dem - gerade mächtig windigen - Norden!
 
Dave1989

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Vor lauter Schrauberei gar nicht mehr zum Build-Up schreiben gekommen...

Den Himmel hatte ich ausgebaut und auch die Mittelkonsole + die Sonnenblenden sollten bezogen werden. Zwischenzeitlich habe ich mich daran gemacht, das Lautsprecher-Board hinten oben zu "verbessern". Dazu hier mehr:


Nebenbei habe ich dann hier und da getestet, wie man die Reichweite der 0m Fernbedienung erhöhen könnte. Dazu habe ich hier ausführlich den Umbau beschrieben. Seitdem ist es endlich eine "Fern"bedienung.


Der Himmel war schneller fertig als gedacht und der Stoff hat fast exakt die gleiche Farbe - ist nur etwas feiner. Wunderschön geworden. Hinter den Lautsprecheröffnungen wurde etwas Stoff aufgeworfen und daher sind dort minimal Falten im Stoff. Wird aber fast vollständig von der Abschlussleiste verborgen.



Da ich gerne eine Freisprecheinrichtung und Bluetooth für den Jeep haben wollte, hab ich mir auch das Electronic-Modul gekauft und etwas gebastelt. Hier die Quellen:



Achtung! Es gibt ein Modul ohne Bluetooth und mit Bluetooth.

BT1.jpg

Nach oben genannten Themen muss dann noch eine Umpolung des Steckers vorgenommen werden. Dazu kauft man sich einen passenden Stecker und eine 8-polige Steuerleitung zum Verlängern. Ich wollte das Modul gerne im Handschuhfach, versteckt, einbauen. Wobei die Leitungslänge bei der Bluetooth-Version knapp reicht. Bei der nur USB-Version ist die Leitung wohl zu kurz, sagt @Candyman .

BT3.jpg

Das Mikrofon für die FSE ist direkt die A-Säule hochgewandert und hat neben der Fahrer-Sonnenblende Platz gefunden. Auch hier wollte ich es wenig auffällig haben.

Das Modul ist im Handschuhfach an der linken Seite gelandet. Dafür musste unten ein großes Loch für den Stecker zum Radio gebohrt werden. Trotzdem fand ich es so am sinnvollsten. Die Taste für Rufannahme ist in den Fahrerfußraum unterhalb der Mittelkonsole gewandert.

BT2.jpg

BT4.jpg

Das System funktioniert einwandfrei. FSE ist klar und deutlich. Klar gibt es schwächen... Zum Beispiel muss für Bluetooth das Speichermedium oder das Klinke-Kabel entfernt werden. Aber alles geht halt nicht auf dieser simplen Schnittstelle. Zumal der Preis extrem günstig ist, für das was es kann und welche Abspiel- und Sprachqualität es liefert.

In Kombination mit dem Mikrofon der FSE wurde dann der Himmel eingebaut. Das hat zwei Tage gedauert, weil auch für das Lautsprecherboard noch Verstärkungen angebracht werden mussten - und man natürlich am neuen Himmel nichts beschädigen wollte. :satisfied:

Der ganze Aufwand hat sich gelohnt. Es sieht wieder hübsch im Indianer aus - zum wohlfühlen. Nur der Sound von hinten bleibt weiter bescheiden.
 
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Dave1989

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Da der diesjährige Bosnien-Urlaub ausgefallen ist, ging es nur eine Woche ind die Eifel - schön wandern! Daher blieb die zweite Woche übrig...

SCHRAUBERWOCHE! :biglaugh:

Mir fiel ein, dass der Indianer im September zur HU/AU muss... Also das Ziel: Diese Schrauberwoche für die Prüfung nutzen... Und da war dann wieder diese Checkliste. Die Außenbeleuchtung war schnell gecheckt und vollständig - sogar die Leuchtweitenregulierung tat nach 2 Jahren ihren Dienst! :angel:

Nach dem Treffen im Mammutpark war dann aber auch am Indianer nicht viel passiert... Weder gewartet, noch geputzt. :dozingoff::closedeyes::sadlike:

Also ging es vorne los und einmal die Schürze vorne richten - irgendwo musste es anfangen.

Zwei Auspuffhalter haben sich dann auch mal zerlegt. Diese Konstruktion des Auspuffs hat ja auch eigentlich viel zu lange gehalten. Also wieder neue angefertigt und ein bisschen an der Abgasanlage herumgebogen.

APAH1.jpgAPAH2.jpg

Durch das 3,5 Zoll Fahrwerk sind die Achsanschläge zu kurz. So hab ich doch wirklich etwas längerer schwarze Gummis für hinten und vorne bekommen. :wub: Besonders für vorne... Da waren nämlich diese Schaumstoff-Puffer schon weggegammelt.

AA1.jpg


Für vorne hatte ich geplant die Teile einfach durch die Windungen zu schieben... Naja - die neuen Puffer waren deutlich dicker und härter. Die steife Feder tat ihr übriges. Also Vorderachse verschränkt, Feder auseinander gebogen und mit einem Spanngurt den Puffer da reingezogen. Gewusst wie. Feder ausbauen oder Achse abschrauben war jetzt nicht so die Option. :hehe:

AA2.jpg

AA3.jpg


Weiter ging es mit dem Getriebeölwechsel am AW4. Das war zwar nicht für die HU nötig, brannte mir aber auf der Seele. Damals beim Kauf war das Öl neu und schön rot... Nach denn 4 Jahren und einigen hitzigen fahrten (Mammutpark mit Wohnklo und Windenhang im Park) war das Öl dann doch sehr trüb und braun.

Öl abgelassen und Ölwanne an meinem Flexrohr vorbei. Dabei natürlich etwas Rest aus der Ölwanne abbekommen - die erste ATG-Salbung. Ich denke, dass muss so. :hehe:

ATG1.jpg

Etwas Schmutz war schon drin...

ATG2.jpg

Magnetschalter durchgemessen - alle 12,6 Ohm. Top! Alles von den Dichtresten gereinigt (händisch mit Schleifvlies :cry:) und den Body etwas nachgezogen. Neuen FIlter - alles Tutti.

ATG3.jpg

ATG4.jpg

Die Ölwanne wurde dann mit einer schönen Korkdichtung eingesetzt. Das Werkstatthandbuch sieht keine Dichtung vor - nur Dichtmumpe. Aber das habe ich mir gespart. Alles dicht und wirklich schön sauber.

Nachdem ich dann das Getriebe aufgefüllt habe, bin ich an das Durchspülen gegangen. Dazu habe ich dieses Video als Beispiel herangezogen:


Allerdings bin ich direkt an den Rücklauf des Getriebes an der Ölwanne gegangen (hinterer Anschluss). Diesen habe ich ausgesteckt und mit einem Schlauch zu einem Behälter geführt. Im Video oben wird am Kühler abgezwackt - ich wollte aber komplett alle Kühler und Leitungen spülen.

So läuft der Kreislauf vom Automatikgetriebe:
- vorderer Ausgang (Druckseite) am Getriebe --> Wasserkühler unterer Anschluss (Werkstatthandbuch sagt oben - ist aber falsch),
- Wasserkühler oberer Anschluss --> Getriebeölkühler oberer Anschluss,
- Getriebeölkühler unterer Anschluss --> hinterer Eingang (Rücklauf) am Getriebe).

Immer so 3 Liter rein, 3 Liter raus. Ich meine es wären 12 Liter gewesen. Im Anschluss passend auffüllen - besser etwas weniger und ein paar mal kontrollieren. Ist einfacher zu händeln.

ATG5.jpg

Schaltet butterweich. Es kommt einem auch so vor, als hätte er etwas weniger schlupf. Naja, bin zufrieden und es war dringend nötig - und der Aufwand (bis auf Dichtreste entfernen) echt überschaubar.

Als vorletztes ging es an die Kotflügeverbreiterungen. Da hatte ich schonmal was mit Einziehmuttern gebastelt - da hat mich der @Foley drauf gebracht.


Es wurden alle Bleche abgebaut und die Stehbolzen durch Nietmuttern (mit Loctite zusätzlich eingeklebt) ersetzt. Alles ist jetzt mit verzinkten M5 Sechskantschrauben zusammengesetzt. Dazu wurden auch noch 36mm Karosseriescheiben aus Kunststoff gebastelt, um die Radhausverkleidung gleich mit zu verschrauben.

KFV1.jpg

KFV2.jpg

Krönender Abschluss war dann, wie kann es anders sein, die Trommelbremse. Zerlegen, reinigen und einstellen...

TBS1.jpg

Nein, der Bremszylinder ist nicht undicht. ;)

Zwischndurch wurde noch das Lenkgetriebe etwas nachjustiert und das Lenkrad in die Mitte gestellt.

Für die Prüfung wurde das Fahrzeug dann von innen und außen auf Hochglanz gebracht. Alles nass gewischt und in der Waschanlage den Staubsauger mit Mammutpark-Schlammbrocken gefüllt. :p

Hat sich gelohnt!





 
Dave1989

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Direkt nach der HU ging es dann an die Quick-Disconnects. Die lagen auch schon länger im Keller. Auch von Rubicon Express und natürlich abschmierbar. Teilweise habe ich Teile von den Vorgängern benutzt und mir noch Abstandshalter gebaut, damit die Stangen etwas gerader stehen.

QD2.jpg

Alt:

QD1.jpg

Neu:

QD5.jpg

Matilda, der Ringtrick...

QD3.jpg

QD4.jpg

Jetzt muss ich mir noch etwas einfallen lassen, wie die Teile oben befestigt werden können, ohne mit Kabelbindern, a la @Tasteman zu hantieren. Aber da ist mir noch keine Idee gekommen. Mit der Feder ist eng und die beilgelegten Haltestifte passen auch nirgends wirklich hin...

Verschränken geht weiterhin gut und es schleift nichts... Naja, vorne die Ecke vielleicht ein bisschen. :hehe:

Flex1.jpg

Flex2.jpg

Flex3.jpg
 
Dave1989

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Im amerikanischen Forum wird immer mal wieder von einem Durango Hauptbremszylinder geschrieben, der ohne Änderungen in den XJ passt. Der Durchmesser ist 1.125 Zoll statt 1 Zoll beim XJ.


Hier eine tolle Liste:


Zunächst das Reservoir vom alten HBZ leer gesaugt bis zum letzten Rest. Den neuen HBZ vorentlüften, damit man nicht die Luft irgendwo im Bereich HBZ/Druckbegrenzungsventil oder sogar in die ABS-Einheit drückt. Auch bekommt man die Luft sonst kaum da raus.

HBZ1.jpg

Am alten HBZ die Leitungen lösen und das Bremsdruckventil für die Hinterachse und dann den HBZ selbst abschrauben. Dichtfläche am Bremskraftverstärker kontrollieren und säubern! Schauen, ob alles im inneren in Ordnung ist (undichter HBZ zum Beispiel --> Bremsflüssigkeit da drin --> Rost).

Neuen HBZ die Dichtfläche etwas fetten (Vaseline) und in den BKV einsetzen und festschrauben. Jetzt das Bremspedal mit einem Stück Holz oder ähnliches am Sitz verkeilen, sodass es etwas gespannt ist. Dadurch werden die Nachlaufbohrungen am HBZ verschlossen. Jetzt können die Leitungen vom neuen HBZ entfernt werden und die vom Bremsdruckventil angeschlossen werden.

Entlüften und auffüllen nicht vergessen!

Leider passt der Behälter vom XJ nicht auf den neuen HBZ, da die Bohrungen dafür ein anderes Maß haben. Der neue Behälter steht sehr schräg - passt aber noch so unter die Haube.

HBZ2.jpg

Deutlich schnelleres Ansprechverhalten und verringerter Pedalweg. Sportlich - wenn man das so sagen darf. :sadlike:


Der Walker Quiet-Flow war gar nicht so quiet und ist daher auch wieder rausgeflogen... @Candyman ist hier für den XJ der Endtopf-Spezialist:


Daher ist der AP Exhaust MSL Maximum 3236 eingezogen. Für meine Auspuffanlage, die vor der Hinterachse endet, musste noch ein Rohbogen dran. Es ist ein 60,5er Edelstahlbogen mit 60° von Fox geworden. Das war so der einzige, der vernünftig gebogen wurde (billige verschlanken sich an der Biegestelle).





ESD1.jpg

ESD2.jpg

@Ivo76 wird wohl die Augenverdrehen... Stümperhaft zusammengeschustert. Und ich bewundere ihn, wie er das mit dem Edelstahlrohr immer so schön hinbekommt. :wub: Dabei dann auch gemerkt, dass der Haushalt nicht für Edelstahlbearbeitung ausgelegt ist. Verdammt widerspenstig so Edelstahl.

Es ist so viel leiser geworden - ein Traum aus meiner Sicht! Jetzt muss nur noch der Krümmer neu. Der ist jetzt richtig fertig. Nach dem Durch- und Spannungsfrei glühen bin ich auf der Suche nach jemanden, der das Planfräsen kann. 707mm Kantenlänge - beim Kollegen gibt es nur 600mm. Aber das wird bestimmt auch noch etwas.

AGK2.jpg

AGK1.jpg

Zuletzt kamen dann die Spurverbreiterungen von HansenStyling drauf, weil er innen bei Geländefahrten immer Schleifspuren gab. Bei 245/75R16 waren rechts noch 15mm Platz bis zur Kotflügelkante und links 30mm. Also sitzt die Achse nicht mittitg... Theoretisch wären 22,5mm Platz pro Seite - daher 23mm Spurverbreiterungen, um nicht rauszukommen.

SPV2.jpg

SPV1.jpg

Und dann ziehen wir die Achse mal an Position... :jester:

AK2.jpg


Da ich mit 8° Achskeilen die Achse 2° nach oben aus der Mitte gedreht hatte, habe ich heute nochmal gemessen. Es hat sich etwas gesetzt und der Versatz von Achse zur Kardan betrug nur noch 1°. Daher habe ich die 8° Keile durch 6° Keile ersetzt und im gleichen Zug eine Federlage entfernt, weil mir die Hinterachse zu holprig war.

AK1.jpg

Jetzt steht die Kardanwelle mit 0,2-0,3° perfekt zur Achse - besser ist wohl kaum möglich. Und der Fahrkomfort ist deutlich gestiegen. Das hätte ich jetzt so nicht in dem Maße erwartet.

Achse hat jetzt einen Versatz von 1mm. Genauer ist nicht. Und: Immer U-Bügel kontrollieren und nachziehen!


So, das ist wohl der aktuelle Stand. Motorölwechsel wäre wohl auch mal wieder dran... Aber die Tage dieses Aggregats sind ja sowieso schon gezählt. :devil:
 
joda

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MoinMoin Dave,

Da hast du ja wieder einen Rundumschlag gemacht :exclamation:
Die Sache mit dem Getriebe spülen weckt mein Interesse...
Ich hatte ja vor anderthalb Jahren den Deckel runter und Filter gewechselt.
Allerdings ohne spülen - das hole ich jetzt einfach mal ohne Filterwechsel nach :hehe:

Ganz normales Dexron III hattest Du genommen? Oder hast zum spülen irgendwas beigemischt?


Und zu Deinem Stabi... wie wäre es hiermit?

Oder was zum Arettieren?

Grüße aus dem Land zwischen den Meeren....
 
Dave1989

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Ganz normales Dexron III hattest Du genommen?
Jop. Mannol Dexron III...

Falls die Klammer an dem Getriebeeingang etwas dreckig ist, etwas mit einem kleinen schraubendreher dreck rauspulen und die Zungen der Verriegelung schnacken lassen. Dann kommt der Dreck da raus. Rohr dann immer etwas auf und ab bewegen und die Schellen und Klammern an der Ölwanne lösen nicht vergessen.

Und zu Deinem Stabi... wie wäre es hiermit?

Oder was zum Arettieren?

Grüße aus dem Land zwischen den Meeren....
Ersteres sieht nicht schlecht aus und hat mich auf die Idee gebracht: "Verschlusslager" - so ist das dann auch gegen herausfallen gesichert. DANKESCHÖN für den Denkansatz!


Zweites ist wohl etwas zu klobig und nicht einfach genug. :laugh:
 
Dave1989

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Das hat leider noch nicht zum gewünschten Erfolg geführt. Die Tankanzeige ist immer noch schlecht... Als ich den Wagen gekauft habe war das einwandfrei.

Bei 300km ging die Warnleuchte an. Dann rechne ich mit 50km bei normaler Fahrt. Bei 340kmn lag der Zeiger schon links auf und bewegte sich kein Stück. Getankt habe ich aber nur 65 Liter - macht bei 74 Litern Tankinhalt noch 9 Liter.

Ich denke, dass der Widerstand in der Leitung bis zum Steuergerät nicht stimmt. Entweder schlechter Kontakt oder am Steuergerät selbst. Das werde ich die Tage Mal durchmessen und eventuell ein Poti zum abstimmen einbauen.
 
Dave1989

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Ersteres sieht nicht schlecht aus und hat mich auf die Idee gebracht: "Verschlusslager" - so ist das dann auch gegen herausfallen gesichert. DANKESCHÖN für den Denkansatz!

verschlusslager - Google Suche
Zweites ist wohl etwas zu klobig und nicht einfach genug. :laugh:
Auch obiges Verschlusslager ist zu klobig. Der Stabi geht nicht vorbei. Also nix mit Festspannen. Gut, hab ich jetzt zwei tolle Spatenhalter in schwarz von GHE. Kann man bestimmt nochmal verwenden.

Dafür habe ich die Lösung wieder bei YouTube gefunden. Mitgeliefert wurden Pinne zum Befestigen. Die kann man beim XJ aber nicht ohne weiteres anbauen, weil der Stabi sich nicht weit genug hocklappen lässt.

Hier auch gut beschreiben:

Die Drop-Brackets habe ich jetzt bestellt. RE 9921. Waren leider nicht bei den quick Disconnects dabei. Naja, könnte man sich auch selbst machen. Hab ich aber nicht die Werkzeuge für.
 
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