Erhaltungsladung beim Renegade mit Start-Stop-Automatik?

Diskutiere Erhaltungsladung beim Renegade mit Start-Stop-Automatik? im Renegade Forum Forum im Bereich Jeep Modelle & Technik; Hallo, ich habe einen gebrauchten 2015er  JEEP RENEGADE 2.0L MULTIJET AUTOMATIK 4x4 gekauft, und finde mich mit Hilfe der Foren langsam, aber...

Vadderhp

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Hallo, ich habe einen gebrauchten 2015er  JEEP RENEGADE 2.0L MULTIJET AUTOMATIK 4x4 gekauft, und finde mich mit Hilfe der Foren langsam, aber sicher in die Bedienung ein.
Aber eine Frage zum Laden der Start-Stop-Batterie finde ich nicht. Im Handbuch (runtergeladen bei FCA) gibt es eine dubiose Erklärung zum Laden der Batterie: Da ist von einem Sensor (Batterieladezustand) die Rede, der vom Minus-POL der Batterie getrennt werden muss und und und. Ich nutze ein Ladegerät der Fa. Ctek über eine lösbare Steckverbindung. Dieses ist mit dem Fahrzeug verbunden und so wird es über Nacht oder bei längerem Stillstand automatisch nachgeladen,Bei meinem VW Touran mit Start-Stop-Automatik war das kein Problem- da gab es so einen Sensor nicht. Dieses Ctek-Gerät ist für Gel-Batterien geeignet.
Meine Frage ins Forum: Kann ich nicht einfach das Ctek-Gerät polrichtig am Plus- und Minuspol das Ladegerät anschließen und in der Nacht eine Erhaltungsladung durchführen? Was könnte geschehen, wenn ich diesen Sensor (Batterieladezustand) beim Laden nicht trenne? Wie gesagt, das Ladekabel wird fest mit den Polen der Batterie verschraubt und bleibt im Fahrzeug.
Freue mich über Eure Antworten und Danke für die mögliche Hilfe. 
 
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Kannste so machen, passiert garnichts, mein 2015er hängt ständig am Erhaltungsladegerät, allerding ist das Cetek für meine Begriffe "überqualifiziert", diese vielen Ladezyklentypen sind so wirksam wie Handauflegen.
https://www.amazon.de/AEG-Automotive-97175-Dauererhaltungsladeger%C3%A4t-Sicherheitsfunktionen/dp/B00TU2VLIE/ref=sr_1_8?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=261LVBMA6628P&keywords=aeg+ladeger%C3%A4t&qid=1565452425&s=gateway&sprefix=aeg+lad%2Caps%2C187&sr=8-8 .
 
TGSA

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Ich verstehe die Frage nicht ?
 
Muss man die Batterie an ein Ladegerät anschliessen ?
 
Normal sollte die Ladung im Fahrbetrieb erfolgen.
So ist es jedenfalls vom Hersteller vorgesehen, ansonsten wäre ein externes Ladegerät in der Fahrzeugausstattung vorhanden. 
 
blob

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Vadderhp schrieb:
"Dieses ist mit dem Fahrzeug verbunden und so wird es über Nacht oder bei längerem Stillstand automatisch nachgeladen"
 
Was ist da nicht zu verstehen? Längerer Stillstand ist mit "Fahrbetrieb" unvereinbar.
 
 
ManEater666

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Auf Nummer Sicher gehst du, wenn du den Minuspol an Masse des Fahrzeugs (Motorhalter) etc. befestigst und den Pluspol an der Batterie ... dann bekommt der Sensor die zusätzliche Ladung mit ... ansonsten einfach den Minuspol abnehmen (die kleine Nase am Stecker eindrücken und nach oben abziehen, nicht die Klemme abschrauben) dadurch wird das System komplett resetted und der Sensor bekommt einen neuen Richtwert basierend auf der tatsächlichen Ladung.
 
Nur laden wie gewohnt ist kontraproduktiv, weil das Lademanagment durcheinanderkommt

 
ManEater666

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TGSA schrieb:
Ich verstehe die Frage nicht ?
 
Muss man die Batterie an ein Ladegerät anschliessen ?
 
Normal sollte die Ladung im Fahrbetrieb erfolgen.
So ist es jedenfalls vom Hersteller vorgesehen, ansonsten wäre ein externes Ladegerät in der Fahrzeugausstattung vorhanden. 
 
Ja muss man ... in der Kiste sind nahezu 100 Steuergeräte verbaut und im Kurzstreckenbetrieb wird weniger geladen als durch Starts etc. verbraucht wird, auch zieht die Kiste im ausgeschaltetem Zustand merklich an der Batterie ... wenn diese älter wird und die Kapazität nachlässt ist es vor allem im Winter und bei längeren Standzeiten angeraten etwas nachzuladen.
 
Nicht zu vergessen, die Spezialisten in den Jeep Werkstätten ... stundenlang mit öffener Tür (Innenbeleuchtung an) und plärrendem Radio vertragen die Kisten nicht mehr, da ist so eine Batterie schnell gehimmelt ...
 
Das ist heutzutage bei den rollenden Computern einfach so ... dafür kann man die nicht mehr leerorgeln und damit tiefentladen, da sperrt das System frühzeitig den Anlasser und gut isses ...
 
lowrhinebuddy

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ManEater666 schrieb:
Nicht zu vergessen, die Spezialisten in den Jeep Werkstätten ... stundenlang mit offener Tür (Innenbeleuchtung an) und plärrendem Radio vertragen die Kisten nicht mehr, da ist so eine Batterie schnell gehimmelt ...
 
offtopic 
Seit sicher über 20 Jahren wurden alle meine Autos, gleichgültig ob Ford, BMW, Saab oder jetzt Jeep, mit abgeschalteter Audianlage an mich zurückgegeben. Auch der Titel von Cassette oder CD war noch der Gleiche wie der Abgabe. Ich wäre mit Sicherheit reichlich angepxxx, wenn ich mein KFZ mit abgerocktem Akku zurückbekomme. Ich vermute, das ist eine Frage des Meisters bzw. Chefs, der es gar nicht erst zulässt, dass Kundenfahrzeuge zur persönlichen Erbauung herhalten müssen. Von der Probefahrt mal abgesehen. Mein Dealer des Vertrauens hat neben Jeep auch Dodge (Charger), Chevrolet (Camaro), Caddilac und Corvette im Angebot. Hin und wieder auch mal so was profanes wie ´nen Mustang.
Da sieht man immer wieder ein sehr breites Mechaniker-Lächeln nach der Probefahrt  :drive:
 
TGSA

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blob schrieb:
 
Was ist da nicht zu verstehen? Längerer Stillstand ist mit "Fahrbetrieb" unvereinbar.
 
 
Deswegen heißt es ja auch Fahrzeug und nicht Stehzeug.  
ich darf/muss jeden Tag mit meinem Jeep fahren. Da braucht man keine lebenserhaltenen Maßnahmen. 
 
ManEater666 schrieb:
 
Ja muss man ... in der Kiste sind nahezu 100 Steuergeräte verbaut und im Kurzstreckenbetrieb wird weniger geladen als durch Starts etc. verbraucht wird, auch zieht die Kiste im ausgeschaltetem Zustand merklich an der Batterie ... wenn diese älter wird und die Kapazität nachlässt ist es vor allem im Winter und bei längeren Standzeiten angeraten etwas nachzuladen.
 
Nicht zu vergessen, die Spezialisten in den Jeep Werkstätten ... stundenlang mit öffener Tür (Innenbeleuchtung an) und plärrendem Radio vertragen die Kisten nicht mehr, da ist so eine Batterie schnell gehimmelt ...
 
Das ist heutzutage bei den rollenden Computern einfach so ... dafür kann man die nicht mehr leerorgeln und damit tiefentladen, da sperrt das System frühzeitig den Anlasser und gut isses ...
 
DANKE für die ausführliche Erklärung. 
 

KLdriver

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Was ich hier lese, klingt für mich auch nach der weit verbreiteten Forum-Batterie-Paranoia, die überall geschürt wird. Warum sollte es nötig sein, das Auto ständig nachzuladen und am Besten niemals ohne Starter-Pack aus dem Haus zu gehen? Auch ein "rollender Computer" verträgt Standzeiten von 3 Wochen ganz locker, vorausgesetzt, alle Systeme arbeiten normal. Wo das nicht der Fall ist, muss entsprechend ein Defekt repariert werden. Alles andere kann man sich schenken.
 
ManEater666

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Grundsätzlich richtig ... aber durch die Verschiffung der Fahrzeuge im Fall Jeep stehen die schon einige Zeit auf dem Schiff und werden dann vor der Auslieferung nicht nachgeladen ... dann noch eine 40 minütige Einweisung bei der Übergabe ... mit Auto an aber ohne laufenden Motor und schon ist ein nicht unerheblicher Teil der Batterien vorgeschädigt ... auffallen tut sowas, wenn das Start/Stop dauernd nicht funktioniert, da ist ein Kriterium der Ladestand der Batterie ...

Meine hat nach knapp 2 1/4 Jahren die Grätsche gemacht, obwohl Start/Stop dauerhaft deaktiviert war bei einer wöchentlichen Fahrleistung von 800-1000 km ... am Schluß war der Akku im Winter nach 3Tagen Stand so platt, dass die Elektronik den Anlasser gesperrt hat ... Im Sommer gings noch im Winter war dann endgültig Schluß ...
 

KLdriver

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Am Verschiffen liegts definitiv nicht, während der Zeit werden die Autos in den Ship-Mode versetzt. Heißt nix anderes als das alle Steuergeräte abgeschalten werden. Wenn die Batterie nach zwei Jahren die Grätsche macht, ist es halt blöd gelaufen. Bei meinem Mopped ist mir auch mal eine nach acht Monaten gestorben, die war wohl Ausschuss. Dagegen kannst nix machen.
 
TheGrandJeep

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Sorry, aber dieser Batterie-Paranoia kann ich auch nichts abgewinnen. Standzeiten von ein paar Wochen steckt jedes gesunde Auto weg. Im kanadischen Winter stand unser 5.3 Chevy monatelang rum. Im Frühjahr am Kabel gestartet, Viertelstunde tuckern lassen und die Kiste funktionierte wie sie sollte.
 
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