E-Auto-Strom wird rationiert...sonst gehen die Lichter aus.....

Diskutiere E-Auto-Strom wird rationiert...sonst gehen die Lichter aus..... im Treffpunkt Forum im Bereich Allgemeines; Ja, das ist ökologischer Wahnsinn.
Heisseluft

Heisseluft

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Ja, das ist ökologischer Wahnsinn.
 
Gurti

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auch du hast nicht verstanden, wie es funktionieren könnte.
Dochdoch, habe es schon verstanden. Nur versucht, das Ergebnis der Idee zu Ende zu denken...
Grundsätzlich ist es ein Problem der ganzen Weltverbesserer, nicht weiter zu denken als bis zum Ende der nächsten Legislaturperiode. Dabei kommt dann so was raus wie bei der Zwangsbeimischung von Pflanzenöl zum Diesel: Abholzung des ganzen südostasiatiaschen Urwalds für den Anbau von Palmöl.
Dabei hatten gerade viele deutsche Bauern Pressen angeschafft, um ihren Treibstoff aus selbst angebauten Pflanzen (Raps) zu erzeugen - das musste aber natürlich dringend durch Besteuerung unrentabel gemacht werden. Dafür müssen jetzt die Bauern Biogasanlagen mit Mais füttern, um zu überleben... danke schön, liebe grüne Träumer!
Zurük zum Thema Elektoauto: Natürlich bin ich ein Fan des elektrischen Antriebs! Aber die Idee, Energie in Akkus zu speichern ist Quark! Die Natur arbeitet seit Milionen von Jahren daran, Energiespeicherung zu optimieren, und alle "Versuche" der Evolution haben als einzige effektive Möglichkeit die Speicherung in Form chemischer Verbindungen ergeben. Für uns bedeutet das: Wasserstofftechnologie und Brennstoffzelle.
Die zur Zeit offensichtlichen Bemühungen der Regierenden (meiner Absicht nach bekanntlich die Lobbyisten der Auoindustrie) zielen darauf ab, uns noch schnell die (veraltete) Batteietechnologie zu verkaufen, bevor die H - Technologie Einzug hält.
Ich bin zwar noch nicht soooo alt, aber alt genug um nicht jeder Sau nachzurennen, die durchs Dorf getrieben wird...
 
Steira

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das „problem“ ist, dass h2 zur zeit aus erdgas gewonnen wird. für eine zukünftige nutzung ein no go. motoren laufen aber einwandfrei damit. schon seit den 90ern gibt es gut funktionierende h2 motoren. die brennstoffzelle ist eine weitere gute alternative antriebsform. die batterie hat auch seine daseinsberechtigung, aber sicher nicht in dem umfang, wie man es uns verkaufen möchte. und eine entsprechende besteuerung für o. g. fahrzeuge ist bestimmt schon in der obersten schublade.
 
tom28865

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..habe mich in diesem Zusammenhang auch schon gefragt warum man nicht schon seit Jahren in jede Tiefgarage eine Leitung für Diesel und eine Leitung für Benzin gelegt hat. Spart den Weg zur Tanke. Also warum nicht ?
Weil es bescheuert ist - darum.
 
Gurti

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das „problem“ ist, dass h2 zur zeit aus erdgas gewonnen wird. für eine zukünftige nutzung ein no go. motoren laufen aber einwandfrei damit. schon seit den 90ern gibt es gut funktionierende h2 motoren. die brennstoffzelle ist eine weitere gute alternative antriebsform. die batterie hat auch seine daseinsberechtigung, aber sicher nicht in dem umfang, wie man es uns verkaufen möchte. und eine entsprechende besteuerung für o. g. fahrzeuge ist bestimmt schon in der obersten schublade.
Genau. Eine (zu lange) Zeitlang hat man versucht, herkömmliche Ottomotoren mit Wasserstoffgas zu betreiben - das ist natürlich allein wegen des schlechten Wirkungsgrades dieser Wärmekraftmaschinen mit dem Abfallprodukt Bewegungsenergie suboptimal. Und die Gewinnung von H2 aus Erdgas kommt natürlich von der kleinen Menge, es rechnet sich einfach nicht für ein paar halbherzige Versuchsträger eine effektive H2 - Produktion auszubauen. Das sah ja bei den Ladestationen anfangs ähnlich aus (Stichwort Dieselgenerator hinter der Ladesäule).
Benutzt man allerdings das vorhandene Erdgasnetz zum Transport des Wasserstoffs im Form von Methan, kann man mit dem Verfahren im Prinzip zuhause sein Fahrzeug mit Wasserstoff betanken - man hat ja dann die ganze Nacht Zeit ;) .Das dabei freigesetzte CO2 wurde ja vorher bei der Herstellung von Methan aus dem H2 gebunden.
Und so macht sogar der Spruch mit dem Netz als Puffer Sinn, man braucht ja nur den Gasdruck zwischen den bisher schon genormten Grenzen schwanken lassen. Ja, und natürlich sind da die Gaskavernen, die schon vorhanden sind und genutzt werden.
Die ersten Power-to-Gas Stationen laufen bereits. Man hat nur so lange damit geschlafen, weil unbedingt den Batterien der Vorzug gegeben werden sollte. Der Batteriewahn ging sogar so weit, dass man im Emsland vorhandene Erdgaskavernen mit Elektrolyt fluten und als riesige Batterien nutzen wollte...
 

JoergMoeller

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Na ja "elektrisch" klingt aber viel ökologischer ... "Brennstoff"-zelle hat was mit "Verbrennen" und "Abgasen" zu tun ... das ist bäh. Da ist das Scheitern quasi schon im Namen drin. Damit das Erfolg hätte haben können, hätte da ein anderer Name dran gemusst. Irgendwas mit "Green" oder "Smart" .... Green Flux Compensator Technology mit Unwahrscheinlichkeitsdrive ;-)
 
guidolenz123

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Na ja "elektrisch" klingt aber viel ökologischer ... "Brennstoff"-zelle hat was mit "Verbrennen" und "Abgasen" zu tun ... das ist bäh. Da ist das Scheitern quasi schon im Namen drin. Damit das Erfolg hätte haben können, hätte da ein anderer Name dran gemusst. Irgendwas mit "Green" oder "Smart" .... Green Flux Compensator Technology mit Unwahrscheinlichkeitsdrive ;-)
Zelle als Lebenshort klingt doch positiv..
Heinz Erhardt:
"Das Leben beginnt in einer Zelle
und bei Strolchen endet's oft in einer solchen."
 

Ruedi1952

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Der Lodgy Bj, 13 meiner Frau hat eine Flüssig einspritzende LPG Anlage der Verbrauch 8 ltr/100 km.
Kosten 1700 Euro, Reparatur 300 Euro = 2000 Euro, die Anlage ist Wartungsfrei.
Gefahrene km 123000, bei 58 Cent =5700 Euro.
Im Benzinbetrieb wären es 11500 Euro gewesen.
In zwei Jahren muss der Tank neu werden für 300 Euro.
Trotz allem eine enorme Ersparniss auch mit den 30 Euro alle zwei Jahre für die Gasprüfung.
Bisher können nur die alten Bleibatterien recycelt werden.
Bei unseren Strompreisen ein E Auto nein danke.
Wir waren in Norwegen da stehen die Ladesäulen massenhaft umher und bei 7 Cent die kW sieht die Sache anders aus.
 
Sarge

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Eben, die Industrie und die Politik hat kein Interesse an Produkten, die ewig halten, ist doch logisch.
Leasing und alle 3 Jahre was neues, darauf wird gesetzt. Der alte geht dann noch ca. 5 Jahre in den Gebrauchtmarkt, bevor er so fertig ist, das sich der Neukauf eines neuen Gebrauchten eher lohnt, als die Reparatur.
Den Rest seines Lebens geht das Fahrzeug dann in den Export, wo er dann in Afrika oder Nahost noch 10 Jahre fährt.
Neben 50 Jahre alten VWs, Benz, Japanern usw...
 
Rubi42

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Vergleicht mal den Gesammtwirkungsgrad von Wasserstoff und Akku als Energieträger im Auto, dann seht Ihr, warum der Akku zur Zeit dermassen gepusht wird. Ich finde die Entwicklung mit den Akkus nicht falsch, aber es ist klar, dass das 1. keine Endlösung und 2. nur für einen Teil der Fahr- und Flugzeuge eine Alternative ist.
Mein Bauchgefühl sagt mir, dass wir eine neue Akkutechnologie für den Nahverkehr und eine komplett neue Technologie für den Fernverkehr benötigen, wenn wir nachhaltig von den fossilen Brensstoffen weg wollen.

Ein Punkt fällt mir bei eAuto Diskussionen immer wieder auf. Wir werden vermutlich irgendwann einsehen, dass die fossilen Rohstoffe durch nichts 1:1 ersetzt werden können. Das müssen wir meiner Meinung nach auch nicht, denn wenn es für alle Bedürfnisse entsprechende Alternativen gibt, brauchen wir nicht die eine Lösung.
Ich fahre zur Zeit auch 2 unterschiedliche Autos, weil es nicht das eine Auto für mich gibt.
 
monk

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Müssen wir jetzt eigentlich unsere Heizungen im Haus wieder auf Strom umstellen?

🤔
 
Gerd

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und ich habe bis eben noch geglaubt das hier ist das Jeep Forum ,
musste mich oben im Browser erst vergewissern .
dachte schon bin im E-Auto Forum
gut das ich schon so alt bin ,das mir meine 2 V8s und der eine 6bänger bis Lebens Ende reichen werden .
nun macht mal fröhlich weiter mit euren Strom Problemen .
 
copklaus

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Wenn ich H2 und O2 verbrenne, erhalte ich Wasser. Wenn ich H2 mit Luft verbrenne, erhalte ich Wasser + Stickoxyd. Was die Innenstädte betrifft, habe ich dann nichts gewonnen, oder?
 
guzzi97

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.i.st doch "alt" das Thema.

Daher haben doch alle Gemeinde mittlerweile die Vorschrift erlassen, dass vor Einbau / Installation einer sog. "WallBox" vom örtlichen
Stromversorger bzw. Netzbetrieber eine Genehmigung einzuholen ist.
Der Grund ist einfach, die "Umspannugnswerke" können nur X-MegaWattt "abgeben" und wenn daher in einem "Straßenzug" die
max. Leistuing erreicht ist, dann gibts halt keine weitere "WallBox", dann darfste Deinen E-Compass an der 220V Steckdose mit 16A laden,
was dann nur schlanke 16 bis 20 Stunden dauert :) :)
Siehe unsere "Vorreiter" Schweden & Norwegen. Dort ist es erstmal vorbei mit der Zulassung von E-Autos sowie Ausbau der
Wallboxen, weil das Stromnetz "zusammenbrechen" würde..
Denn, die Leitungsinfrastruktur ist für den höheren Stromverbrauch nicht gebaut, hier muss erstmal nachgebessert werden.

Also, wer mit dem Gedanken spielt, sich eine WallBox in seine Garage/CarPort einbauen zu lassen, der sollte das jetzt machen,
denn, in einigen Jahren zieht er evtl. den kürzeren, da dann die anderen Eigentümer in der Straße schneller waren :)

Willkommen in der Energie-Wende, die mal wieder an so kleinen Dingen, wie der Infrastruktur, "scheitern" wird...ääh, sich verlöangsamt..

Aber, solange die EU-Bosse für Kurz-/Städtereisen immer noch den Flieger nehmen, ist doch alles super.. :D :D
 
Sarge

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Das mit der Genehmigung der Stromversorger kann ich mir gut vorstellen.
Bei meinem Hallenneubau musste ich einen Verteiler weiter nehmen, weil der direkt gegenüber voll war von der Auslastung her.
Hat mal eben 7500€ mehr gekostet, weil die ca. 500m weiter buddeln/bohren mussten.
 
Rubi42

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nun macht mal fröhlich weiter mit euren Strom Problemen .
Spannend finde ich, dass die Verfechter von eAutos im Gegensatz zu Petrolheads oft keine Stromprobleme haben ;)
 
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