Der Weg zum Offroad Spielzeug - 98er ZG 5.2

Diskutiere Der Weg zum Offroad Spielzeug - 98er ZG 5.2 im Buildups Forum im Bereich Jeep Modelle & Technik; Da ich jetzt ein paar Buildups gelesen habe, dachte ich mir, dass ich euch nun mal die Geschichte meines ZGs mitteile. Ich bin in meiner Kindheit...
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Da ich jetzt ein paar Buildups gelesen habe, dachte ich mir, dass ich euch nun mal die Geschichte meines ZGs mitteile.

Ich bin in meiner Kindheit ca. 10 Jahre mit dem 5.2er ZJ meiner Eltern aufgewachsen, dieser hat meinen Kopf auch nie wirklich verlassen, auch nicht als er 2011 verkauft wurde.
Seitdem hatte ich mir geschworen, irgendwann besitze ich auch einen ZJ/ZG mit V8.
Da man sich natürlich seine Träume auch hin und wieder mal erfüllen sollte, war es also im März 2019 soweit und ein 1998er ZG mit dem 5.2l V8 zog bei mir ein.
Hier erstmal ein Bild von dem Tag der Besichtigung und zugleich auch Abholung.
IMG-20190320-WA0001.jpg
Der ZG hatte zu dieser Zeit 9 Fahrzeughalter und ca. 349tkm auf der Uhr, war aber soweit bis auf ein paar kleiner Mängel im Lack fast Rostfrei und in gutem Zustand.
TÜV war natürlich auch abgelaufen seit guten 6 Monaten.
Als ich dann mit dem ZG zuhause war, musste sich erstmal um die neue TÜV Zulassung gekümmert werden, damit ich Ihn auf mich Zulassen konnte.
Ich wollte dann an einem meiner freien Tage, nachdem wir das Auto meiner Freundin aus der Werkstatt geholt hatten, zum TÜV und mein Glück versuchen ob der ZG diesen besteht.
Der Z hatte darauf aber anscheinend so gar keine Lust, als wir aus der Werkstatt kamen, hatte er sich "in die Hose" gemacht und unter der Vorderachse war alles voller Kühlmittel.
Das hieß dann wieder ab nach Hause und immer schön die Wassertemperatur im Blick behalten. Dort angekommen, erstmal einen Eimer geholt und untergestellt.
Der Z war zu diesem Zeitpunkt noch auf den Vorbesitzer angemeldet, somit erstmal den Z abgemeldet, damit ich nicht noch länger mit seinen Kennzeichen etc rumfahre bzw rumstehe.
Als Übeltäter stellte sich dann die Wasserpumpe heraus, also erstmal eine neue Pumpe bestellt und Dichtmittel dazu. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch keinerlei Ahnung vom Schrauben, außer etwas Modellbau (dieser brachte hier nur nicht viel :biggrin:). Also auf Youtube nach Anleitung zum Wechsel der Wasserpumpe gesucht und fündig geworden, das sah ja alles gar nicht so schwer und kompliziert aus. Habe mich dann mit Werkzeug und Handy an den Wechsel der WaPu gemacht und zur Not immer wieder Abschnitte aus dem Video angesehen, wenn ich nicht mehr weiter wusste. Nachdem die WaPu mit neuer Dichtung und neuen Bypassschlauch wieder montiert war, habe ich das Dichtmittel über Nacht trocknen lassen, am nächsten Tag alle Schrauben etwas nachgezogen und Kühlmittel eingefüllt, soweit alles gut. Motor gestartet und siehe da, immer noch tropft mir Kühlmittel entgegen, dann habe ich zur Kontrolle die neue WaPu nochmals ausgebaut und bemerkt, dass eine Schraube nicht richtig durch die Dichtung ging und dort das Kühlmittel austrat. Alles nochmals Ordnungsgemäß eingebaut und getestet, dann hatte ich meinen ersten Erfolg beim Schrauben, alles war dicht und ich konnte ich mich um Kurzzeitkennzeichen kümmern, damit der Z endlich zum TÜV konnte.
20190329_121953.jpg
Gesagt getan, rein in das Wägelchen und ab zum TÜV meines Vertrauens, der nette Herr, welcher die AU machte, war sehr von dem Zustand bei der Laufleistung angetan.
Die HU übernahm dann ein "super" Kollege, aber dass ist ein anderes Thema, dieser fand dann einen ausgeschlagenen Achsschenkelbolzen an der Vorderachse und eine Stabistange an der Hinterachse war gebrochen.
Somit hatte der Z keine neue Plakette bekommen, sondern eine Frist zum zweiten Date mit dem Prüfer.
Ich hatte aufgrund der Laufleistung mit mehr Mängeln gerechnet, somit war ich echt froh über diese 2 Kleinigkeiten.
Also habe ich mich vor meinen PC geklemmt und nach den passenden Ersatzteilen gesucht und diese sofort bestellt, zudem eine Presse für die Achsschenkelbolzen.
Die Achsschenkelbolzen und die Presse sind recht schnell bei mir eingetroffen, somit habe ich mich erstmal darum gekümmert.
Den Z aufgebockt, Reifen & Spurplatte runter, Bremssattel und Bremsscheibe demontiert, Lenkgestänge & ABS Sensor entfernt, dann konnte der Achsschenkel demontiert werden.
Für das erneuern der Achsschenkelbolzen natürlich im voraus wieder auf Youtube ein Video angesehen, der Wechsel ging dank der Presse auch recht schnell und einfach von statten.
Danach alles in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammengebaut.
Mittlerweile war seit der Bestellung der Teile eine ganze Woche vergangen, aber die Stabistangen waren immernoch nicht eingetroffen (Gekauft bei einem großen Deutschen Anbieter von Jeepteilen, den Namen lass ich mal lieber weg). Also hinters Telefon geklemmt und dort angerufen, angeblich habe der Drucker im Lager gesponnen und meinen Auftrag nicht gedruckt, die Teile sollten aber morgen auf den Weg zu mir sein.:banghead:
Die zwei Wochen für die Gültigkeit meiner Kurzzeitkennzeichen waren dann auch abgelaufen und die Teile immer noch nicht hier, diese kamen dann einen Tag nach dem Ablauf der Kennzeichen, diese konnten nicht mehr verlängert werden, also durfte ich erstmal neue Beantragen, an dem selben Tag kamen dann die neuen Stabistangen, der Jeep wartete schon vorbereitet im Hof auf die Teile. Päckchen angekommen und schon finde ich mich wieder am Z, beim Schrauben wieder. Einbau der Teile ging recht flott über die Bühne. Anbei noch ein Bildchen der Kaputten.
20190401_110015.jpg

Wieder mit den Papieren für die Zulassung, dem TÜV Bericht zur Nachuntersuchung auf den Weg in die Richtung TÜV aufgebrochen, dabei hatte dieser nur noch knappe 30 Minuten geöffnet. Ankunft beim TÜV war dann eine Punktlandung kurz vor Feierabend, der Prüfer vom erstenmal schaute Sich schnell die beiden Baustellen an und gab grünes Licht für die neue Plakette ohne Mängel für den Z. Also noch eben zur Zulassungsstelle, damit der Z endlich richtige Kennzeichen bekommt und Ich dass schöne Blubbern des V8 genießen kann.
Dort war dann alles innerhalb der nächsten 20 Minuten geregelt und der Z stand fertig zugelassen auf mich da.
IMG-20190415-WA0015.jpeg

Beim Kauf gab es einen Satz Y-Spoke Felgen und eine neue unlackierte Motorhaube dazu, da die aktuelle unter diesem hässlichen Haubenbra, schön vor sich hingammelte.
Alles weitere gibts dann in meinen nächsten Beiträgen, habe noch einiges zu erzählen.

Gruß Daniel
 

ewaewelina

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Hallo freut mich immer wieder solche Geschichten zu lesen :up:
 
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Danke für euer positives Feedback :)

In dem ersten Beitrag hatte ich eine Sache ganz vergessen.
Den Z habe ich mit brennender ABS Leuchte gekauft, dass Problem musste natürlich behoben werden bevor ich das erste mal zum TÜV wollte.
Mit der Fehlersuche wollte ich beim auslesen des Fehlerspeichers anfangen, demnach zuerst die näheste Jeep Vertragswerkstatt angerufen und gefragt ob diese den 98er Grand Cherokee auslesen können. Die Dame am Telefon musste erstmal den Werkstattleiter dazu fragen und gab mir nach einem kurzen Gespräch mit diesen die ernüchternde Antwort, dass die Werkstatt keinerlei Fahrzeuge vor dem Baujahr 2000 auslesen könne.
Da mein Problem dadurch natürlich nicht gelöst war, rief ich die nächste offizielle Jeep-Werkstatt an, auch dort bekam ich die selbe Antwort.
Bei der dritten Werkstatt, bekam ich dann auf die gestellte Frage folgende Antwort: Natürlich können wir das Fahrzeug auslesen, wir sind eine offizielle Jeep-Werkstatt und es wäre eine Schande, wenn wir dies nicht könnten.
Also Termin mit dem Herren am Telefon vereinbart und die knappen 80km Fahrt zu der Werkstatt auf mich genommen.
Das Werkstattpersonal hat den Z dann komplett durchgesehen und ausgelesen. Fehler kam nach dem löschen sofort wieder, also musste etwas defekt sein.
Dann bekam ich einen Kostenvoranschlag für eine neue Steckachse und neuen ABS Sensor mit Arbeitszeit im Wert von über 1600€ vorgelegt. Ich glaube ihr könnt euch selbst vorstellen, wie doof ich in diesem Moment geschaut hatte o_O. Der Serviceberater notierte mir dann alle Teilenummern, mit der Anmerkung, dass ich diese im Internet bestimmt billiger finden würde.
Problem war also lokalisiert aber ich war immer noch nicht wirklich weiter.
Am nächsten Tag erstmal nach den Teilenummern im Netz gesucht und alles um einiges billiger gefunden. Als ich dann die Bilder von dem ABS-Sensor sah, dachte ich mir, dass ich das Teil definitiv erkennen müsste wenn ich unter dem Jeep liege, also erstmal unter den Z gelegt und siehe an, dort habe ich einen kaputten ABS-Sensor vorgefunden.
20190328_141848.jpg
Rechts der Alte und Links dann der neue, den ich bestellt hatte, nachdem das Problem dann auf den Sensor zurückzuführen war.

Das als kurzer Nachtrag zu Beitrag#1


Es waren ein paar Tage und Kilometer vergangen seitdem der Jeep endlich angemeldet war.
Zwischendurch bekam er eine neue Batterie, da die verbaute die Pole an den falschen Positionen hatte und zudem leer war, dass ich nicht mehr ins Auto kam.
Da der Z nicht nur auf der Straße bewegt werden sollte und der Offroadpark Langenaltheim nicht weit entfernt von mir ist, war klar, dass es als nächstes dort hin ging um den Z mal in Ruhe zu testen.
Hier sind ein Bilder von dem ersten Ausflug ins Gelände
IMG-20190418-WA0010.jpgIMG-20190418-WA0008.jpg
Diesen Ausflug meisterte er mit Bravur und hatte nur einen kleinen Schaden davon getragen.
Mir fiel schon am Heimweg auf, dass etwas am Unterboden extrem klapperte, da es schon spät war, stellte ich den Z im Hof ab und beschloss das Klappern am nächsten Tag zu suchen.
Am Tag darauf, fand ich mich wieder liegend unter dem Z wieder. Das Problem war schnell gefunden, das Hitzeschutzblech über dem Auspuff war an den Löchern so ausgenudelt, dass die Scheiben mit welchen es montiert ist, keinerlei halt mehr fanden.
Nach kurzer Überlegung stand auch schon die Idee fest, welche das Problem beheben sollte.
Also schnell in den Baumarkt gefahren und etwas Material besorgt und darauf los gebastelt.
Hier könnte ihr das Ergebnis sehen:
20190425_200751.jpg
Einfach ein "Lochblech" zurechtgeschnitten, damit die Auflagefläche der Mutter vergrößert wurde. (Diese Lösung hält übrigens bis heute :yes:)

Im nächsten Teil gehts dann mit der Thematik des Homokineten weiter. :icon-smile-lachuh:
 
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Das mit dem Hitzeblech nach dem Gelände ist nen Klassiker... ich hab da zwischen den Schrauben nun Metallbänder drin, da fällt nix mehr runter.

Schöner Buildup bisher, ich bin gespannt was da noch so alles kommt. Aktuell sind wir ja erst auf Seite 1 :)
Allzeit knitterfreie Fahrt!
 
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Das mit dem Hitzeblech nach dem Gelände ist nen Klassiker... ich hab da zwischen den Schrauben nun Metallbänder drin, da fällt nix mehr runter.

Schöner Buildup bisher, ich bin gespannt was da noch so alles kommt. Aktuell sind wir ja erst auf Seite 1 :)
Allzeit knitterfreie Fahrt!
Hey Karsten, das mit den Metallbändern ist auch keine dumme Idee :yes:
Wird noch einiges kommen, der Z ist bis jetzt immer noch nicht Fertig, also wird auch noch für genügend Material und Bilder gesorgt.

Eventuell klappts heute noch mit der Fortsetzung, wenn nicht, dann gibts diese morgen :)
 
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Zwischenzeitlich gab es ein paar "neue" Scharniere für die Heckscheibe, da diese etwas verbogen waren und die Scheibe nicht mehr richtig in das Schloss einrastete.

Gute zwei Wochen sind seit dem ersten Offroadeinsatz in Langenaltheim vergangen, als ich mit ein paar Freunden im Z unterwegs war.
Als es Abends anfing zu dämmern, wollten wir nur noch einen eher unspektakulären Wiesenberg hinauf fahren, als es dann mehrmals laut krachte.
Nicht viel dabei gedacht und über den anliegenden Feldweg wieder Richtung Straße gefahren. Auf der Straße angekommen, vibrierte der Z ab ca. 35km/h echt schlimm vor sich hin. In der nächsten Ortschaft blieb ich kurz stehen und riskierte einen Blick unter das Auto, dabei habe ich trotz Taschenlampe nicht viel erkannt, da es bereits dunkel geworden ist.
Problemsuche also auf den nächsten Tag verlegt und an dem Abend noch mit 35km/h schleichend auf der Landstraße nach Hause gefahren.
In der Helligkeit am darauffolgenden Tag bot sich mir dann folgendes Bild an der vorderen Kardanwelle.
20190504_203202.jpg
Es war eindeutig klar, dass der Homokinet das zeitliche gesegnet hatte. Mit Werkzeug bewaffnet baute ich somit die vordere Kardanwelle aus und begab ich zur Sicherheit, damit nicht mehr kaputt ist, auf eine kurze Probefahrt. Dabei stellte ich fest, dass nur der Homokinet kaputt sein müsste, da der Z sich dann nur noch auf Heckantrieb echt ruhig und angenehm fuhr.
Die Kardanwelle mit in die Wohnung genommen und angefangen die Manschette vom Homokinet zu entfernen und die restlichen auf der Kardanwelle verbliebenen Teile des Homokinets zu demontieren. Dabei entstand folgendes Bild.
IMG-20190509-WA0036.jpeg
Homokinet im Netz bestellt und wieder auf der Kardanwelle montiert, diese verbaut und schon hatte der Z wieder 4 antreibende Räder und war somit bereit für den nächsten Einsatz in Langenaltheim.
Bei diesem hatte ich es dann wohl etwas zu gut gemeint, in diversen Wasserdurchfahrten. Im Park war Temperatur alles in Ordnung, auf dem Weg nach Hause merkte ich, dass die Wassertemperatur immer beim langsamen Fahren in Ortschaften nach oben ging und außerhalb wieder abfiel. Die Temperatur stieg aber nie auf über 100°C an. Zuhause öffnete ich dann die Motorhaube und zu kontrollieren, was den Anstieg der Temperatur auslöste, dabei wurde mir folgender Anblick geboten
IMG-20190518-WA0008.jpeg
Somit war klar, dass bei den sommerlichen Temperaturen, das Wasser-Schlamm-Gemisch auf dem weg nach Hause im Kühlerpaket vorne anfing zu trocknen und somit das Wasser nicht mehr ausreichend gekühlt wurde beim langsamen Fahren. Das Problem war Gott sei Dank mit dem Besuch der Waschbox erledigt und der Z hatte bei dem Einsatz keinerlei Schäden davon getragen. Der neue Homokinet an der Kardanwelle verrichtet auch ordnungsgemäß seinen Dienst.
Der Tag war so ein ganzer Erfolg mit viel Spaß im Gelände.

Ein paar Tage sind wieder vergangen bis ich in einem Waldstückchen, am Fuße eines Windrades, die Verschränkung des Z Testen konnte. Alle Koppelstangen waren verbaut und heile. Somit kam es zu folgenden Bildern.
20190616_205748.jpg20190616_205807.jpg
Irgendwie war das Ergebnis des Testes nicht wirklich befriedigend, aber Ich hatte keine offenen Baustellen und der Z fuhr verdammt gut, deswegen habe ich keinerlei Veränderung am Fahrwerk und Koppelstangen vorgenommen. Viel wichtiger wurde langsam das Thema Klimaanlage.
Bei den steigenden Temperaturen viel immer mehr auf, dass der Z kaum kalte Luft in den Innenraum brachte. (Das kannte ich von dem Z meiner Eltern anders).
Also auf zu einem befreundeten KFZ´ler, welcher dann das Kältemittel am Z auffüllte. Dieser meinte, dass ich bei im vorbeikommen sollte wenn die Klimaanlage wieder nachlässt, da er dann erkennen kann, wo die Leitungen oder sonstiges Undicht wären. Dies war nicht der Fall, die Klimaanlage verrichtete stets Ihren Dienst und es musste keiner mehr schwitzen.

Als nächstes war dann die Motorhaube mit dem hässlichen Haubenbra an der Reihe. Der Haubenbra war einfach zu entfernen und flog sofort in die Mülltonne, da dieser mit Sicherheit nie wieder an den Z kommen wird.
Im voraus habe ich mir 2 Dosen mit dem passenden Farbton vom Jeep bestellt und 1 Dose Klarlack (Ich merkte dann selbst, dass dies zu wenig Klarlack war :banghead: )
Nachdem nun die reine Motorhaube zu sehen war, hat sich an der vorderen Kante der Motorhaube folgendes zu Gesicht gezeigt
IMG-20190813-WA0005.jpeg
Diese war definitiv reif für den Schrott. Dort landete Sie auch nachdem ich alles entfernt hatte, was wieder an die neue Motorhaube montiert werden musste (Schloss, Wartungslicht), die Dämmmatte fiel beim entfernen auch in Ihre Einzelteilchen auf den Boden, somit landete Sie auch in der Mülltonne.
Die neue Motorhaube dann in der Garage auf 2 Unterstellböcke gelegt und in diversen Gängen mit Nassschleifpapier für den Lack vorbereitet.
Der Lack wurde dann in 3 Schichten aufgetragen und durfte komplett trocknen. Den Lack dann wieder nass angeschliffen, damit der Klarlack auch hält, beim Lackieren des Klarlackes, merkte ich dann, dass ich davon viel zu wenig gekauft hatte. Naja, also den Klarlack versucht so gut es ging auf der Motorhaube zu verteilen. Das Ergebnis könnt Ihr euch selbst ansehen
IMG-20190801-WA0007.jpeg
Durch die nicht ausreichende Schicht Klarlack, macht die Motorhaube eher einen matten Eindruck. Das störte mich erstmal nicht, da endlich dieses rostige Ding mit Haubenbra weg war.

Mit der "neuen" Motorhaube ging es dann ein paar Tage später wieder nach Langenaltheim. Dort traute ich mir und den Jeep mittlerweile schon mehr zu, da ich mich langsam an den Z gewöhnt habe. Auf einer steinigen Passage hörte man dann einen extrem lauten Knall, mein Mitfahrer und ich sind in diesem Moment richtig erschrocken und schauten uns doof an. Nützt ja nichts, also ausgestiegen und nach der Ursache gesucht, was so laut war bzw. was kaputt gegangen ist.
Nach kurzer Suche, stellte ich dann fest, dass die obere Schraube der Koppelstange vorne links abgerissen war, die Koppelstange hing also nur noch an der Aufnahme an der Achse. Die Koppelstange also in eine Position gedreht, damit ich beim lenken keinen Reifen aufschlitze und ab ins Fahrerlager.
Natürlich waren wir ohne jegliches Werkzeug unterwegs, also hieß es erstmal Kaffeepause.
An diesem Tag, waren die Jungs von Let´s Drive Offroad auch im Langenaltheim unterwegs, somit ging ich zu der Gruppe und fragte ob ich mir kurz Werkzeug von Ihnen ausleihen dürfte und schilderte mein Problem. Die ganze Gruppe nahm mich herzlichst auf und halfen mir sofort. (Seitdem bin ich teil dieser Gruppe und so oft es geht mit Ihnen unterwegs).
Am restlichen Tag lernte ich dann meinen Z von einer ganz neuen Seite kennen, nachdem der vordere Stabi durch den Schaden ausgehangen war.
Die Verschränkung wurde um Welten besser, Abschnitte die vorher nicht machbar waren, gingen dann relativ Problemlos.
Die Koppelstange wurde nach dieser Erfahrung nie wieder verbaut, da der Z nicht merklich anders auf der Straße agierte.
Was mir aber an diesem Tag bewusst wurde, dass es Zeit ist für MT Reifen für den Z, denn meine ATs welche beim Kauf montiert waren, glichen eher einem reinen Sommerreifen. Aber dazu lest Ihr im nächsten Beitrag mehr.;)
 
HeadHunter1995

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Und weiter gehts in der Story.

Nachdem ich beschlossen hatte, dass der Z neue Schuhe fürs Grobe benötigt. hatte ich erstmal geschaut welche Größen ich alle eingetragen bekomme ohne weitere Umbauten etc. Schnell war klar, dass es statt der Serienmäßigen 225/70 R16 folgende Größe 245/70 R16 werden sollte.
Die Reifen mussten natürlich auch das Alpine Symbol haben, damit ich Sie auch im Winter fahren durfte, im Netz dann den Nortenha MTK2 gefunden, welche das Alpine Symbol trägt und das obwohl der Reifen ein MT-Reifen ist. Preislich mit guten 115€ pro Reifen, waren diese dann recht schnell bestellt.
Als die Reifen ankamen, habe ich die Neuen natürlich erstmal neben die Alten gestellt und verglichen. Das sah dann so aus:
IMG-20190815-WA0004.jpeg
Das sieht doch schon viel mehr nach Gelände aus.
Da ich zu dem Z beim Kauf einen 2.ten Satz Y-Spoke felgen bekommen habe, leider in sehr schlechten Zustand, mussten diese erstmals aufbereitet werden.
Sollte einigermaßen gut aussehen wenn der Z sauber ist, aber nicht extrem viel Geld verschlingen, da der Z auch ordentlich in Langenaltheim bewegt wird.
Zur Aufbereitung habe ich mir im nächsten Baumarkt Sprühdosen für Felgen in der Farbe Gold und Silber & Klarlack geholt, Kosten hierfür knappe 30€.
Die Felgen mussten vorher abgeschliffen werden, hierfür habe ich im Baumarkt einen Deltaschleifer gekauft, zumindest für die "Vorderseite" der Felgen, kleinere Stellen an welchen das Salz den Lack gelöst hat, habe ich mit dem Dremel oder per Hand und Schleifpapier bearbeitet.
Jetzt musste die Felge abgeklebt werden, an dieser Stelle bin ich immer noch soooo froh über die Hilfe meiner Freundin, dies ist eine super Arbeit :banghead: .
Erst habe ich großflächig das Silber lackiert, danach wieder alle Felgen neu abgeklebt und das Gold lackiert, zum Schluss noch eine ordentliche Schicht Klarlack darüber. Das Ergebnis konnte sich sogar echt sehen lassen, meiner Meinung nach.IMG-20190816-WA0004.jpeg

Hier das ganze nochmals auf einen neuen Reifen gelegt.
IMG-20190816-WA0006.jpeg

Als die Felgen alle wieder aufbereitet und getrocknet waren, habe ich beim Reifenhändler meines Vertrauens angerufen und gefragt, wann diese mir die Reifen montieren könnten. Ich durfte am selben Tag noch vorbeikommen. Für einen runderneuerten Reifen, haben diese nicht mehr Wuchtgewichte benötigt als andere Straßenreifen, da war sogar der Monteur überrascht. Kaum daheim angekommen wurden die größeren Reifen sofort an den Jeep gesteckt.
20190819_125519.jpg
Die neue Optik gefällt mir echt gut.
Fürs Eintragen der Reifen habe ich im voraus schon alle Gutachten rausgesucht für die Reifen und Spurplatten, musste zuvor Testen ob beim Verschränken irgendwo der Reifen schleift, dafür habe ich mir kurzer Hand aus Pflanzringen ne Treppe gebaut um dies zu überprüfen.
20190821_165455.jpg20190821_165507.jpg
Als Ergebnis dieser Aktion musste nur die Kante an der Frontstoßstange etwas gekürzt werden, damit beim Lenken im eingefederten Zustand nichts schleift, dies wurde schnell mit einem Dremel erledigt, schon Stand der Eintragung nichts mehr im Wege.
Beim TÜV hatte ich dann wieder das Vergnügen mit dem netten Herren, welcher schon meine TÜV Abnahme machte. Recht viel besser konnte der Tag ja gar nicht mehr werden o_O.
Aber es wurde noch besser, ich hatte extra im Vorfeld gefragt ob die Reifengröße mit den Spurplatten als Einzelabnahme eingetragen werden kann, da hieß es noch es ist kein Problem.
Der Prüfer hat sich dann die Papiere angesehen und meinte nur in dem Gutachten von den Spurplatten wäre die Reifengröße nicht aufgeführt, deswegen könne er das nicht eintragen. Hat aber vorher 20 Minuten die eingravierte Nummer auf der Spurplatte gesucht. Er fragte dann ob er zumindest die Reifengröße eintragen solle, diesem stimmte ich zu. Als er meine Eintragung dann fertig hatte, meinte er, ich solle doch die Spurplatten zuhause einfach demontieren.
3x dürft Ihr raten, was mit den Spurplatten passiert ist :icon-smile-lachuh::icon-smile-lachuh::icon-smile-lachuh:

Ein paar Tage sind vergangen, seitdem der Z auf seinen neuen Schuhen steht, diese wurden bisher nur auf der Straße und dem ein oder anderen Feldweg bewegt.
Für den ersten richtigen Test der MT`s ging es wieder nach Langenaltheim, der Unterschied zu den alten Reifen, war wie Tag und Nacht. Die Performance des Jeeps war im Gelände um 100% gestiegen. Beim ersten Test entstanden wieder etliche Bilder, ich lasse euch mal eines hier.
IMG-20190824-WA0020.jpg

Das wars für diesen Beitrag wieder, seit gespannt wie es weiter geht. :wave:
 
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Die Felgen hast du wirklich schön aufbereitet! hätte nicht gedacht, dass man das mit so einfachen Mitteln hinbekommt. Werde ich mir merken!
 
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Ich bin ebenfalls sehr überrascht das Du die Felgen so gut hinbekommen hast, das Abkleben ist die Hölle. Ich habe das seinerzeit abends auf der Couch gemacht. :)
Aber: Original ist die Felge ja mit gedrehtem Stern und Klarlack.
Hast Du die jetzt plan geschliffen und dann einfach Silber und Gold drauf? Und welches Gold hast Du genutzt? Einfach "Baumarktgold?"

Aber der Schlamm in Langenaltenheim ist ja echt übel.. wenn ich das so sehe ist mein Motorraum nach einigen Einsätzen in Fürstenau nur halb so schlimm betroffen :)
 
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Klasse Buildup Bericht!
Schön, dass Du da mit so viel Enthusiasmus und handwerklichem Können ran gehst. Macht Spaß, das zu Lesen.
:)
 
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Ich bin ebenfalls sehr überrascht das Du die Felgen so gut hinbekommen hast, das Abkleben ist die Hölle. Ich habe das seinerzeit abends auf der Couch gemacht. :)
Aber: Original ist die Felge ja mit gedrehtem Stern und Klarlack.
Hast Du die jetzt plan geschliffen und dann einfach Silber und Gold drauf? Und welches Gold hast Du genutzt? Einfach "Baumarktgold?"
Hab einfach die ganze Felge angeschliffen, also auch das gedrehte. Kann leider noch keine Links posten, da ich noch keine 10 Nachrichten voll habe.
Freut mich aber zu hören, dass euch die Felgen gefallen :biggrin:
Aber der Schlamm in Langenaltenheim ist ja echt übel.. wenn ich das so sehe ist mein Motorraum nach einigen Einsätzen in Fürstenau nur halb so schlimm betroffen :)
Der Schlamm-Lehm-Steinbruch Dreck ist schon extrem anhänglich, aber mit gründlichen Reinigen bekommt man auch das wieder sauber, dauert halt nur etwas länger :icon-smile-lachuh:
Klasse Buildup Bericht!
Schön, dass Du da mit so viel Enthusiasmus und handwerklichem Können ran gehst. Macht Spaß, das zu Lesen.
:)
Schön, dass es dir gefällt. Ich denke der ganze Bericht wird noch spannender wenns dann an die Umbauten geht, welche natürlich nicht mehr TÜV-Konform sind.
 
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Wenn du die Aufbereitung der Felgen noch mal genauer beschreiben könntest, wäre das großartig! (Werkzeug, Farbe, usw.)
 
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Wenn du die Aufbereitung der Felgen noch mal genauer beschreiben könntest, wäre das großartig! (Werkzeug, Farbe, usw.)
Auf deinen Wunsch hier die ausführliche Beschreibung ;) :up:
Werkzeugliste:
-Dremel mit folgenden Aufsätzen
Dremelaufsätze.jpgDremelfräser.jpg
-Deltaschleifer (Schleifpapier mit verschiedenen Körnungen)
Deltaschleifer.jpg
-normales Schleifpapier
-Klebeband
-Lackspray in Gold und Silber
SprühlackGold.jpgSprühlackSilber.jpg
-Klarlackspray

Arbeitsabfolge:
Als erstes habe ich mit dem Deltaschleifer den Felgenstern und die äußerste Kante abgeschliffen mit sehr groben Schleifpapier, damit bei den Klarlackabplatzern der restliche "lockere" Klarlack/Lack von der Felge entfernt wird.
Mit dem Dremel und dem Fräsaufsatz habe ich dann in den Ecken und Kanten(Speichen etc.), wo ich mit dem Deltaschleifer nicht hingekommen bin, den lockeren Lack entfernt.
Als alle gröberen Schäden entfernt waren, habe ich alles wo der Deltaschleifer hin kam in mehreren Schritten mit immer feiner werdenden Schleifpapier bearbeitet bis eine saubere und relativ glatte Oberfläche entstand. Die kleineren Ecken und Kanten habe ich mit dem Dremel und den Schleifpapier aufsetzen bearbeitet, bis dort ebenfalls eine glatte Oberfläche entstand. (Theoretisch hätte man händisch noch mit Nassschleifpapier arbeiten können, damit die Oberfläche noch besser wird. Sah ich bei mir nicht für nötig, da die Felgen eh im Gelände enden).
Soweit war die Felge dann in Hinsicht aufs Thema Schleifen fürs Lackieren vorbereitet.

Dann habe ich alle Flächen, welche später Gold werden, abgeklebt mit Lackierklebeband (hieß so oder so ähnlich), diese hinterlässt beim späteren abziehen keine Kleberänder zurück. Als der Vorgang mit dem Abkleben bei allen 4 Felgen geschehen war, reinigte ich alle zu Bereiche, welche Silber lackiert wurden, mit Alkoholtüchern (Terpentin oder ähnliches ist dafür bestimmt besser geeignet, hatte ich aber nicht zur Hand).
Dann folgte das Lackieren der Farbe Silber in 3 Schichten pro Felge. Alle Felgen durften dann über Nacht in der Garage verweilen und trocknen.
Am nächsten Tag habe ich dann das Klebeband entfernt und damit begonnen das frisch lackierte Silber abzukleben, damit dort keine Goldene Farbe ran kommt.
Abkleben war natürlich wieder eine sch**ß Arbeit, aber durch die Hilfe meiner Freundin, recht schnell erledigt. Danach wieder mit Alkoholtüchern die Bereiche welche nun Gold werden sollten gereinigt und im Anschluss diese mit 3 Schichten in der Farbe Gold lackiert. Als das Gold leicht angetrocknet war, entfernte ich dann wieder das ganze Klebeband und lies die Felgen wieder über Nacht trocknen.
Als abschließende Arbeit mussten die Felgen dann nur noch mit Klarlack überzogen werden, dies geschah dann in 2 Schichten und einer anschließenden Trocknungszeit, wie zu erwarten, wieder über Nacht.
Am nächsten Tag als alles durchgetrocknet war, konnte man das Ergebnis schön anschauen und ich war sehr zufrieden damit.
Felgenergebnis.jpeg
Hier sieht man an diversen Stellen natürlich, dass sich darunter noch teilweise alter Lack befindet, hätte man mehr Zeit in das Abschleifen des Lackes gesteckt, wäre das Ergebnis mit Sicherheit nochmal ein paar Nummern besser.

Ach ich habe mal auf der Online Seite von dem Baumarkt, in dem ich den Lack gekauft habe, geschaut. Die Sprühdose hat 3,99€ gekostet, gekauft habe ich 2 Stück pro Farbe, davon blieb aber in einer Dose jeder Farbe sogar noch etwas übrig.

Falls weiter Fragen zu dem Theme Felgenaufbereitung oder etwas anderem sind. Immer raus damit, ich versuche diese so detailliert wie möglich zu Beantworten.
:wave:
 
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Super, vielen Dank für die detaillierte Beschreibung!
 
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Wenn ihr goldene Beschriftung am Wagen habt, dann nehm aber bitte RAL 1036 (Perlgold) das ist näher am Original als das standard Gelbgold.
 
joda

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//.. damit ich Sie auch im Winter fahren durfte, im Netz dann den Nortenha MTK2 gefunden, welche das Alpine Symbol trägt und das obwohl der Reifen ein MT-Reifen ist. Preislich mit guten 115€ pro Reifen, //...
Rundererneuerte? o_O Ich / wir sind mal auf Deine Erfahrungen gespannt!
Ehhhm - Du hast da einen Q - Reifen. Das der nur bis zu einer Vmax von 160km/h zugelassen ist, weißt Du?
Auch, das Du verpflichtet bist gut sichtbar den Warnaufkleber mit Achtung mit Winterreifen ncht schneller wie 160 Km/H zu haben?
 
raik

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Du hast dir mal das Endergebnis unter "Fotos ZJ" angesehen und den Text gelesen? Dürfte ihn wenig bis gar nicht interessieren.
 
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Huchgott...
Du hast recht, Raik.
Nach dem Post mit dem eintragen und dem poliertem Auto war ich auch vom Straßeneinsatz ausgegangen.
mea culpa
 
HeadHunter1995

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Rundererneuerte? o_O Ich / wir sind mal auf Deine Erfahrungen gespannt!
Ehhhm - Du hast da einen Q - Reifen. Das der nur bis zu einer Vmax von 160km/h zugelassen ist, weißt Du?
Auch, das Du verpflichtet bist gut sichtbar den Warnaufkleber mit Achtung mit Winterreifen ncht schneller wie 160 Km/H zu haben?
Das mit dem Geschwindigkeitsindex ist natürlich bei der ganzen Planung auch aufgefallen. Da der Z nicht zum schnell fahren da ist, war mir das eigentlich egal. Aber wie Du bereits richtig gesagt hast, hat auf dem Tacho natürlich ein Aufkleber mit 160km/h seinen Platz gefunden (zumindest so lange, bis ich beim TÜV vom Hof gefahren bin :angel:).
Zum Thema runderneuerte Reifen:
Die Reifen haben mich gute 2500-3000km Begleitet als der Z noch angemeldet war und haben viel Asphalt und Gelände gesehen. Geräuschentwicklung war definitiv lauter, ist bei dem Profil auch kein Wunder, aber war nie wirklich störend oder nervend. Nicht mal bei 140-150km/h. Die Reifen würde ich jederzeit wieder kaufen und das ganze Jahr fahren.

Der Plan war eigentlich auch, dass der Jeep auf der Straße bleibt. Aber ich glaub ihr wisst selbst, dass sich Pläne sehr schnell ändern können :blink:

P.S: Die aktuellsten Fotos von meinem Z in dem Foto Thread ist noch nicht das Endergebnis ;)
So Brauch ich keine Steinbeisser mitfahren und genau das ist das Ziel.
 
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