Das Ende von STELLANTIS | Youtube

Diskutiere Das Ende von STELLANTIS | Youtube im Treffpunkt Forum im Bereich Allgemeines; Interessant - nur subjektiv ist es nicht so einfach :coolman:
Bodo XJ

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Interessant - nur subjektiv ist es nicht so einfach :coolman:
 
Weisshair

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Mal abwarten wo die Reise hingeht :D
 
KLdriver

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Die ganzen Probleme einzig auf die Elektromobilität zu schieben grenzt schon an massiven Realitätsverlust. So lange man sich bei Stellantis weigert einzugestehen, dass deren Autos unabhängig davon was für ein Motor drinsteckt mit dem gegenwärtigen Qualitätsniveau und ohne funktionierende Vertriebs- und Servicestruktur erst recht nicht zu den absurden Mondpreisen abzusetzen sind, kann das nichts werden. Die haben mit ihrer Gewinnsucht jegliche Kundenbedürfnisse aus den Augen verloren und bekommen jetzt die Quittung dafür. Ich habe noch keinen Hersteller gesehen, der exzessiv gegen die eigenen Kunden arbeitet, statt für die Kunden.
 
cherokee xj

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Das Thema "Elektromobilität" wird auch noch anderen Herstellern auf die Füsse fallen.

Tut mir aber gar nicht leid....:devil::boid:

Elektrisch kann man bekanntlich auf der Kirmes fahren.

Oder im AOK-Chopper.:biglaugh::jester:

Und der letzte Wagen ist bekanntlich immer ein Kombi, ob der dann auch elektrisch ist ? :tongue:

Von den Defiziten, die der Konzern Stellantis im Sinne von Preisgestaltung und Kundenservice bislang gelebt hat, ganz abgesehen.

Das kann so nicht funktionieren und um das zu erkennen, braucht es auch kein BWL-Studium.

Es braucht dafür auch keine Unternehmensberatung wie z.B. PWC und ähnliche Strategen, die völlig realitätsfern unterwegs sind.

Die auch alle brav, folgsam und gehorsamst mit der Agenda 2030 mitschwimmen. :thefinger::thefinger-red:

Good Bye Stellantis / Go Woke - Go Broke :wave:
 
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Echt schade was diese Holding aus Jeep gemacht hat!
Ob die in Holland zu oft im Coffeeshop waren?
 
Bodo XJ

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Ganz unternehmensunabhängig - die Probleme sind hausgemacht und man bezahlt sie als Kunde.

So ein Unternehmen denkt von Quartal zu Quartal.
Die Zahlen für die Börse müssen passen und werden notfalls passend gemacht, egal zu welchen Kosten.
Eine Kursanpassung ist kaum möglich, da man der eigenen Rede nicht untreu werden kann/darf.
Wenn Verluste bzw. Einbruch, dann gewaltig und alles wird kaputt geschoben und man fängt aus der
Asche neu an. Das kann verziehen werden und es geht weiter.
Dazu kommt im Fall Stellantis:
  • Qualitätsanspruch runter - eine Standzeit ist nach der Mindeststandzeit bedeutungslos.
  • Eine Konstruktion muss cheap zu realisieren sein, die Funktion nur tendenziell erfüllt.
  • Entwicklungszyklus eingedampft - es kommt nicht auf den Markt, wenn fertig, sondern wenn die
    Zeit abgelaufen ist. Einen Platz für einen Projekt-Neustart bzw. New-/Reengineering gibt es nicht.
  • Die Gleichteile-Strategie ist gesetzt - die Funktion verliert an Bedeutung.
  • Zwecks Neukunden - man bedient das Klischee, den Brand und verliert die Funktion aus dem Auge.
  • Echte Wünsche von Bestandskunden werden kaum berücksichtigt.
  • Man kreiert Top-Modelle, da man damit mit marginalem Mehr-Aufwand sehr hohe Margen erzielt.
  • Als Folge dessen zerstört man eine Markenidentität.
  • usw ...
Soweit der eine Part der Fehlleistung.
Dazu kommt noch das Desaster aus der Elektromobilität ... :frust:

Es ist immer wieder ein sehr ähnliches Szenario.
Bei Stellantis war das mit Ansage - dort hat man schon sehr viel ignoriert.
Mit das Grundproblem ist/war dort, dass man die mahnenden Kollegen, die von der Basis kamen, ganz
simpel 'ausgesteuert' hat und die Anzahl der 'keilförmigen Applaudierer' immer mehr wurden.
Man klopft sich für Teilerfolge gegenseitig auf die Schulter, freut sich über kleine Schlachten, und merkt
dabei nicht, dass der Krieg weiterläuft und man zwischenzeitlich abgehängt wurde.
Diese Entwicklungen/Tendenzen ist nicht begrenzt auf diese Branchen.

Aus meiner Wahrnehmung aus der Ferne hat diese Thematik 'Elektromobilität' bei Stellantis ein völlig
neues Aufgabenfeld geschaffen. Aus der Situation kamen andere Gewichtungen und die Bedeutung von
so Details wie 'Aufräumen des bestehenden Chaos' verschwand in der allgemeinen Wahrnehmung.
Allerdings wurde die Sichtbarkeit beschleunigt, da sich Stellantis auf die Elektromobilität als rettenden
Anker gestürzt hat, nur dieser Anker die angedachte Funktion nicht übernehmen konnte.
Die von einer gewissen Gesellschaft herbeigeredete Aktualität war noch nicht vorhanden, insbesondere
nicht für die von Stellantis angedachte Masse.
Pow - damit waren weitere Ressourcen wenig weiterführend verbraten, ohne dass man die grundsätzliche
Probleme wirklich angegangen ist/war.
Jetzt hat man nicht nur die 'alten' Probleme ...
... sondern auch das Budget um Aufzuräumen ist deutlich dünner.
 
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The Grinch

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Dazu kommt das in den letzten Monaten die chinesische Elektromobilität gerade zu explosionsartig hier
in Europa aufschlägt, und, um so erstaunlicher, auch die Benzin-Verbrenner von den Chinesen gut
vertreten ist (auch Diesel ist von denen zu bekommen).
Und als wenn das nicht ausreicht, unterbieten die chinesischen Hersteller die Preise, von den
voll ausgestatteten Fahrzeugen, dramatisch!
Da bekommt man einen 4x4er mit voller Hütte für 42k€ - Starrachse inkl.!
OK, ob die Werkstatt-Infrastruktur es her gibt steht auf einem anderen Blatt,
aber die Werkstattkultur seitens Stellantis ist ähnlich als wenn man den Ast absägt auf dem man gerade sitzt.
Und was die Qualität der Werkstätte angeht - jedenfalls in meiner Region - ist die unter aller Kanone!
Dazu völlig unpassend die Zahlen auf den Werkstatt-Rechnungen, zur gebotenen Leistung,
wenn man dann sein Fahrzeug mal fertig zurück bekommt.
 
Bodo XJ

Bodo XJ

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... so jenseits der 18okm finde ich einen kompetenten Ansprechpartner bei/für Jeep.
Beim Dodge war es vergleichbar.
Selbst beim Werksrückruf bin ich hereingefallen und ab da immer die 200km zum PAULI gefahren.

Aber unter uns - bei FIAT ist es durchaus ähnlich.
Im Umkreis von 15km gibt es keinen FIAT-Partner mehr.
Noch gar nicht so lange her, da gab es einen im Ort und in jede Richtung auf 15 km evtl. sogar zwei.
Bei Citroën dürfte es einer im Umkreis von >30km sein, bei Peugeot ist es vergleichbar.

Aber das mangelnde Service-Netz bringt Stellantis nicht um.
Zumindest bei uns ist es bei allen Japanern nicht wirklich besser.
Stellantis krankt an der eigenen Arroganz ... evtl. wird der Konzern irgendwann zerschlagen :unsure:
 
The Grinch

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Die Probleme hat man bei fast allen "Nischenherstellern unter der Fuchtel von Stellantis"!
Ich würde die 200Km zum Pauli auch in Kauf nehmen, nur sind es vom mir dahin schlappe 500Km.

Und das Vertragswerkstätten-Desaster bringt Stellantis sicher nicht um,
schliesslich geht denen das meilenweit an den 4 Buchstaben vorbei, auch erkennbar an den
Handelspreisen für original Ersatzteilen mit der Feeenstaub-Füllung - man verdient doch genug
an den Deppen die das freiwillig bezahlen.

Aktuell erreiche ich keine Vertragswerkstatt unter 25km!
Und die wären die Wahl zwischen Schwarze Pocken und Ebola.
 
V8Jeeper

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Darnell's Garage "Christine"
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Vieleicht haben wir ja Glück und das Thema kommt noch mal auf...........


im Jahr 2024 hat
Frank B. Rhodes Jr., ein Urenkel des Chrysler-Gründers Walter P. Chrysler, tatsächlich den Versuch unternommen, die Marken Chrysler, Dodge, Jeep und Ram aus dem Stellantis-Konzern herauszukaufen.
 
The Grinch

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Nun ja, heute kann ein solches Unternehmen (in diesem Fall Jeep) ohne einen Konzern im Rücken
nicht lange überleben!
Dafür hat die globale Marktwirschaft schon gesorgt.

Schaut doch nur mal wie viele Namen sich unter dem VAG-Deckmantel verstecken!
Hier mal ein Auszug aus der Wikipedia zu VAG:

1772541285541.png

Und fast alles die selbst ernannten Premium-Marken!
 
KLdriver

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Das mit dem Rauskaufen von Chrysler hätte zweifelsfrei einen gewissen Charme. Blöd halt, dass Chrysler zu lange in übergeordneten Konzernen integriert war. Erst Daimler, dann Fiat. Eigenständig arbeiten und dabei überleben ist daher erstmal nicht möglich. Das würde Jahre dauern und Unmengen an Geld verschlingen, um aus einem Rumpf ohne Kopf wieder einen funktionierenden Betrieb zu machen. Erfolg ungewiss.
 
The Grinch

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Kein Hersteller von Automobilen/Fahrzeugen kann nur von einer Marke leben!
Selbst die japanischen Hersteller schaffen das nicht, z.B. Mitsubishi - die stellen sich auch breit auf um nicht hinten runter zu fallen!

Zitat aus Wikipedie:

Die wichtigsten Unternehmen, die das Mitsubishi-Konglomerat bilden, sind:

Das sich Jeep raus zieht und versucht als Einzelkämpfer zu überleben wird nicht funktionieren!
Das wissen selbst gescheiterte BWL-Studenten und sonstige Rotstiftschwinger.
 
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SRT: Unvernunft ist die Türe zum Glück
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Schade, dass die "Ehe" zwischen Chrysler und Daimler nicht länger hielt. Der WH mit dem obertollen V6- 320 CDI-Motor und Automatikgetriebe von Mercedes war ja ein Traum den zu fahren. Der WH war sicher nicht der schönste GC aber für mich der technisch aller Beste. Ohne die E4-Fahrverbote hier hätte ich den ganz sicher heute noch.

Auch der DODGE Challenger von meinem Sohn hat ein Mercedesgetriebe und eine Hinterachse von Mercedes drin. Auch die Bremsen sind identisch. Tun seit 15 Jahren ohne jedliche Auffälligkeiten ihre Dienste.

Selbst im WK2 sind weiterhin viele Mercedesteile verbaut. Zum Beispiel die Chassis ist die von der ML-Klasse (Baureihe 166), ebenso beim Diesel die Bremsen (die Bremssattelträger haben sogar den Mercedesstern eingegossen).

Deshalb hätte es der Qualität und der Ersatzteileversorgung sicher nichts geschadet wenn die beiden noch "verheiratet" wären.
Habe einige Ersatzteile für den WH bei Mercedes gekauft die alle passten. Und dabei noch viel Geld gespart, denn die ET bei Daimler sind tatsächlich nicht teuer wenn man die mit Jeep oder auch mit VAG-Preisen vergleicht.
 
The Grinch

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Und der Monopolstellung mit MOPAR gehört einen Riegel vorgeschoben, freie Marktwirtschaft hin oder her!
Das ein Unternehmen Mondpreise veranschlagen kann, oder eine marktbeherrschende Position inne hat, gehört untersagt (wurde bei Micro$oft schon angewendet)!

Gelebter Verbraucherschutz sieht anders aus!
 
The Grinch

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Zu Fuß gehen ist eine Lösung, sicher!
Noch beträgt mein Arbeitsweg, einfach, 30Km - macht natürlich Sinn erst mal 5 Stunden zur Arbeit hin,
und Abends wieder Zurück!
Radfahren wäre noch eine Alternative, sollte ich mir nur ein leuchtendes Fadenkreuz auf den Rücke
mölern, damit man mich auch richtig trifft (und nicht nur so halb).

Nur wem muss man auf die Füße treten damit sich mal was gravierend ändert?
(und das ganze nat. hier im Forum ohne politisch zu werden)

Ich finde das ganze Alteisen spannend, toll das sich Leute finden die solche Fahrzeuge hegen und Pflegen - ich hab für so etwas nur nicht die Zeit, die Möglichkeiten und den Platz!
Und Rentner bin ich auch noch nicht das ich den ganzen Tag mit dem Staubwedel ums Fahrzeug renne!

Ich bin es aber langsam echt leid das JEDER, aber auch wirklich absolut JEDER, in mein Portmonai griffelt!
 
Nichtraucher

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2017 haben wir für meine Frau einen Mokka gekauft, wegen Neuwagengarantie musste das Ding für jede Inspektion in die Vertragswerkstatt, nach Ablauf der (verlängerten, nicht billigen Garantie) ging der Ausgleichsbehälter für Kühlwasser kaputt.
Der Zeitwert, ich habe grad mal nach dem Baujahr, (keine 40000Km) geschaut, dürfte zwischen 8- und 10000€ liegen.
Verlust also rund 15-17000€ plus die Inspektionskosten.
Den WJ haben wir 2015 für 5000€ gekauft, keine Garantie, darum Inspektionen durch mich, Filter wechseln oder ausklopfen, Öl wechseln, einmal Kerzen gewechselt, zwei Koppelstangen, zwei Achsmanschetten und die Bremsen vorn, Scheiben und Sättel, ich glaube das wars in den 10 Jahren, mehr weiß ich grad nicht.
Fuhr immer aber viel angenehmer als der Opel und das Wertgutachten sagt 10500€ Wiederbeschaffung, die Wahrheit dürfte in der Mitte zwischen Kauf und dem Gutachtenwert liegen.

Mit der Pflege übertreiben tu ich es nicht, meist reichen Staubsauger und Waschanlage.

Mit dem Arbeitsweg hatte ich allerdings Glück, früher als die Karren an der Dienststelle abgestellt werden mussten kam ich gut zu Fuß oder mit dem Rad hin, 800-900m je nach Weg und später begann der Dienst daheim und der Dienstwagen stand vor der Garage.

Heute fahre ich manches mit dem Fahrrad, vieles mit dem Roller und nur wenns nicht anders geht mit einem Auto, Getränke holen, Grünschnitt wegbringen und sowas.

Darum habe ich Glück keinen Neuwagen mehr kaufen zu müssen.

Gruß
Willy
 
Stuntman Mike

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Ich finde das ganze Alteisen spannend, toll das sich Leute finden die solche Fahrzeuge hegen und Pflegen - ich hab für so etwas nur nicht die Zeit, die Möglichkeiten und den Platz!
Wenn man mal ganz objektiv an die Sache rangeht braucht man für ein Alteisen eigentlich nicht mehr Zeit und Platz wie für ein neueres Fahrzeug.
Und wenn man eine gute Werkstatt kennt bekommt man die alten Kisten meist deutlicher repariert als viele Neufahrzeuge.
Allerdings muss man eventuell bereit sein Kompromisse einzugehen.

Als Beispiel z.B. einen XJ 4.0, Baujahr vor 2000.

Der hat noch nicht so viel Elektronik und ich kann mir vorstellen das man da ein sehr gutes Exemplar für unter 30 T€ bekommt.
Wenn der Wagen in einem wirklich gutem Zustand ist wird der mindestens genauso zuverlässig sein wie ein aktueller Jeep.

ABER, er fährt sich deutlich oldiemässiger, verbraucht wesentlich mehr Sprit und ist halt auch nicht ganz so sicher wie manch neueres Fahrzeug.
 
Bodo XJ

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... Als Beispiel z.B. einen XJ 4.0, Baujahr vor 2000.
Der hat noch nicht so viel Elektronik und ich kann mir vorstellen das man da ein sehr gutes Exemplar für unter 30 T€ bekommt.
Wenn der Wagen in einem wirklich gutem Zustand ist wird der mindestens genauso zuverlässig sein wie ein aktueller Jeep. ....
Bin ganz bei Dir!
Faktisch gibt es wirklich gute XJ durchaus schon bei 20'€ - aber die sind absolut rar :cool:

Nur der Preis sagt i.d.R. wenig über die Qualität bzw. den Zustand eines XJs aus.
Denn die meisten XJ, für die mehr wie 15'€ aufgerufen werden, sind das Geld nicht wert :frust:
Zumindest meine Erfahrung.

Wenn ich morgen eine Tour nach Moskau starten müsste, fände ich das in der aktuellen Situation eine
völlig 'bescheuerte' Ansage, aber ich würde für die Tour meinen XJ`00 nehmen.
Denn in puncto ankommen sind die alten XJ schon ziemlich zuverlässig
So ein alter Indianer hängt die Latte schon ziemlich hoch ... :coolman:
 
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