Also ich lass es in Salzburg beim Taubenreuther "umbauen". Ich will nicht selbst durch Hardtop bohren

Aber das ist Geschmacksache.
Mit denen hab ich lange telefoniert und bin zu dem Entschluss gekommen das die Pioneer Platform - nur um das Dachzelt darauf zu legen - für mich völlig unnötig und eben auch um einiges teurer ist.
Die Sportz weil ich 1. so "flach" wie möglich bleiben möchte, 2. der Herr von Taubenreuther sehr überzeugend geklungen hat in Punkto Erfahrung damit, 3. die Erfahrung mit der Dachzeltmontage eine Bessere ist lt. Taubenreuther, 4. um einiges weniger Gewicht
Die Pioneer Platform wäre tatsächlich auch "nur" Optik gewesen im Endeffekt
Wichtig ist halt das Backbone System - wegen dem Gewicht
Stimmt soweit alles

Die Sportz sind der Nachfolger der Vortex-Träger. Wenn die komplette Plattform (dauerhaft) vom Dachzelt belegt ist, macht eine Plattform keinen Sinn, da sie schwerer und teurer ist, außerdem ist die Montage vom Dachzelt an die Plattform aufwendiger als auf Querträger.
Es sei denn, man hat "Habewolle", dann spricht nichts gegen eine Pioneer Plattform
Ist die Plattform nur zum Teil durch das Dachzelt belegt, bietet sie im Gegensatz zu den Querträgern die Möglichkeit, weitere Ausrüstung zu tansportieren.
Ja klingt vernünftig. Den Sportz hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm.
Welches Dachzelt ist noch unklar. Fände halt eine echte quick Release Lösung für das gesamte Konstrukt Dachträger und Zelt sehr cool.
Beim Sportz hast Du die neue Twin-Strip-Technologie, die verbessert gezielt die Aerodynamik und minimiert Windgeräusche.
Durch eine optimierte Geometrie der oberen Gummi-Leisten wird der Luftstrom schräg über das Profil geführt, wodurch Kanalverwirbelungen effektiv reduziert werden. Das Ergebnis sind deutlich weniger Windgeräusche und ein ruhigeres fahren, selbst bei höheren Geschwindigkeiten.
Die Sportz Träger sind (inoffiziell) auch etwas stabiler als die Vortex-Träger.
Die Idee, Dachzelt, Markise und Träger als Einheit abzuheben, funktioniert mit den RLT600 problem- und werkzeuglos. Wenn man alleine ist, sollte man sich unbedingt eine Hebevorrichtung bauen/anschaffen, dann ist das eine sehr entspannte Sache.
Hat man dafür nicht die Möglichkeit, benötigt man 4 Leute für 4 Ecken. RLT600 lösen, alles anheben und wegtragen.
Wer so flach wie möglich bleiben möchte, muss jedoch die Höhe der RLT600 beachten - sie sind mit 75mm die höchsten Füße.
Um flacher zu kommen, kann RCH bzw. RX300H mit 52mm verbaut werden, alternativ auch RCL bzw. RX300L mit 37mm Aufbauhöhe.
Jedoch werden diese Füße mit je einer M6-Schraube am Backbone verschraubt, die (De-)Montage ist dann nicht mehr werkzeuglos und dauert ein paar Minuten länger.
Der guten Ordnung halber sei noch erwähnt, dass diese M6-Schraube in eine im Backbone-Sockel eingelassene Stoppmutter gedreht wird. Deren Stoppfunktion wird durch regelmäßiges ein- und ausdrehen der Schraube nicht besser...
Ein Tröpfchen Schraubesicherung hilft auf lange Sicht, alternativ kann die Stoppmutter auch getauscht werden wenn der Sockel demoniert ist.
Gruß
