Cherokee Chief von 1980

Diskutiere Cherokee Chief von 1980 im Forum Full Size Jeeps im Bereich Jeep Modelle & Technik - Hallo zusammen, wir suchen seit einiger Zeit ein SJ Model. Jetzt haben wir eins gefunden, aber es gibt ein paar Hürden, bei denen ich auf Eure...
  • Ersteller Ersteller Stang33
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Bei den Schrauben die den Body auf dem Rahmen halten, kommt man teilweise von unten an die Muttern ran.
Sind die Schrauben oben verschweißt oder gibt es eine Möglichkeit die ohne zu kontern zu lösen?
 
Bei den Schrauben die den Body auf dem Rahmen halten, kommt man teilweise von unten an die Muttern ran.
Sind die Schrauben oben verschweißt oder gibt es eine Möglichkeit die ohne zu kontern zu lösen?
Die Frage nach den Muttern kann ich dir leider nicht beantworten. Ich kenne nur die Bolzen beim CJ. Da sind Muttern in Einschweißkäfigen im Body. Und die lieben es abzureißen. Ich hab immer die Schraubenköpfe (das Einzige wo man rankam) ordentlich warm gemacht. Dann ging es meistens.

Im Bild 4 bei der Bremse. Ist das Sperr-Blech richtig montiert? Irgendwas muß doch in den Zahn vom Nachsteller eingreifen und ihn halten/ nachstellen. Vielleicht links rechts vertauscht oder nur nicht erkennbar auf dem Bild?

Die Zange gibts auch von Hazet. Wirklich hilfreich! Deine Version ist eigentlich für Bremsbacken mit genieteten Belägen. Die Spitze greift dann in das Loch vom Niet. Die gibt es auch noch eine (Hazet 797) mit so einer Art Krone dran. Die soll den Belag schonen beim "einkrallen".

Ansonsten: Ride On :)
 
Im Bild 4 bei der Bremse. Ist das Sperr-Blech richtig montiert? Irgendwas muß doch in den Zahn vom Nachsteller eingreifen und ihn halten/ nachstellen. Vielleicht links rechts vertauscht oder nur nicht erkennbar auf dem Bild?
Ich habe da gestern bestimmt ne halbe Stunde rum gepuzzelt. Auf den Blechen die auf den Nachsteller gehen ist ein "L" und ein "R"
Die rasten gut ein in die Verzahnung, auf dem Bild sieht man das besser.
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Danke, dass Du Dir das so genau anschaust!
Das Automatikgetriebe hat mir weniger Kopfzerbrechen beschert wie die Bremse ;-)
 
Mir kam nur komisch vor, das die Kantung (relativ rund) in das Zahnrad einrastet und nicht eine "scharfe" Blechkante. Wenn du von Hand nachstellst, drückst du ja durch ein Loch im Ankerblech dieses Sperrblech weg. So das du mit dem Schraubendreher (oder Nachsteller Tool) das Zahnrad drehen kannst.
Gab es links und rechtsgewinde bei den Nachstellern? Ich hab das nicht mehr ganz auf dem Schirm.

Am Anfang des Bremsenkapitels in der Bibel steht die Bremse sehr gut erklärt. Quasi 3. Lehrjahr Berufsschule für KFZ Mechaniker anno 1980.
Man muß sich nur von allem was man denkt freimachen und wirklich verstehen was die da schreiben. Die Trommel-Bremse und der Nachsteller funktionieren anders als man das als Laie denken würde. (Duplex.Simplex usw. ) Ich hab jedenfalls ne Weile gebraucht bis ich das verstanden hatte.
Z.B. der Nachsteller funktioniert nicht mit 5x Handbremse treten (die Landläufige Meinung), sondern mit Rückwärtsfahren und anhalten. Ich glaube es waren 10x laut Bibel.

Ich hatte mal einen Anhänger geschenkt bekommen. (Der Besitzer hatte aufgegeben). Die Bremse ging nicht, obwohl alles neu war. Ein flüchtiger Blick zeigte: Alles neu, alles wie es gehört. Er hatte sogar die HU bestanden, aber nur weil ich beim LKW Spezialisten nebenan die Bremse nachstellen lies. Die riefen dann zum Prüfer: Alles OK. Rechnung bezahlt und gut. :)
Durch Zufall hab ich dann gemerkt das er nur beim Rückwärtsfahren bremst und immer noch nicht beim Vorwärtsfahren.
Ich hab dann ewig vor der Bremse gessenen und gedacht: Ist doch alles richtig zusammen gebaut. Bis ich dann irgendwann gemerkt habe, das die linke und rechte Seite vertauscht war. Getauscht, Bremse Top, verkauft, Eis essen gegangen und gefreut.
Anhängerbremsen haben allerdings die "Bremsfreischaltung" beim Rückwärtsfahren. Das gibts beim Auto ja nicht...

Vorne-Hinten, Rechts-Links kann aber den Unterschied machen...
 
...drückst du ja durch ein Loch im Ankerblech dieses Sperrblech weg. So das du mit dem Schraubendreher (oder Nachsteller Tool) das Zahnrad drehen kannst.
Gab es links und rechtsgewinde bei den Nachstellern?
Ich teste das dann nochmal, ob der das macht was er soll.
Bei den Nachstellern, war einer mit Links- und einer mit Rechtsgewinde dabei. Wenn der Chinese das alles richtig gepackt hat, sind die auch richtig verbaut, checke ich aber zur Sicherheit auch nochmal.
 
Gestern war es so weit. Öl in den Motor gefüllt, aus dem alten Verteiler einen Antrieb für die Ölpumpe gebaut, den Akkuschrauber Startklar gemacht und... nichts, kein Öldruck.
Auf der Fehlersuche habe ich die Ölpumpe nochmal zerlegt und alles geprüft, da ist mir aufgefallen, dass die beiden Antriebe noch zu eng an der Ölfilterplatte sitzen.
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O.1 - 0.2 mm sollten es sein... hatte ich beim ersten Anlauf vergessen...
Wie sich später - nach dem erneuten lesen des TSM rausstellte - nicht nur das, dazu später mehr.

Die Dichtung war hinüber aber bei der "Gelegenheit" habe ich die beiden Zahnräder, nachdem die Höhe korrigiert war, noch glatt geschliffen. Weniger Reibung ist hier wünschenswert ;-)
Die Dichtung war leider bei dem Motordichtsatz nicht mit dabei, daher musst ich die selber zurecht schneiden.
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Geschadet hat diese Aktion jedenfalls nicht, aber was ich im TSM überlesen hatte.
1. Die Ölpumpe soll komplett mit Vasiline gefüllt werden um eine Selbstansaugung sicher zu stellen. Wenn man drüber nachdenkt echt Sinnvoll ;-)
Dieser Teil mit den Zahnrädern muss gefüllt werden.
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2. den Ölfiler, wie auch bei einem normalen Ölwechsel, komplett mit Öl füllen

3. Ölfilterplatte mit Ölfilter und neuer Dichtung auf die Ölpumpe setzen

4. Mit einem Schraubendreher die Ölpumpe vorsichtig von Hand drehen, manchmal klemmt die Dichtung.

5. Einen Akkuschrauber oder Bohrmaschine mit dem Adapter für die Ölpumpe auf den Schaft der Ölpumpe setzen. Wichtig, kein Druck auf den Schaft ausüben, das Zahnrad ist nicht separat gesichert und liegt nur auf der Metallplatte vom Filter auf. Das gibt unnötigen Abrieb.

6. Die Ölpumpe IM Uhrzeigersinn drehen. Man merkt wie sich der Öldruck aufbaut, der Akku tut sich merklich schwerer. Sobald Öl auf 2-3 Kipphebel läuft, die Kurbelwelle um 1/4tel drehen, dann weiter "pumpen"
Das ganze macht man so lange bis aus allen Stößelstangen Öl gekommen ist.
Und das wichtigste, man freut sich wie Schnitzel
:)
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Den Break In Zusatz habe ich gleich mit eingefüllt
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Frage an die Profis, weiß jemand bei welcher Drehzahl vom Akkuschrauber welcher Öldruck angezeigt werden soll?
Mein Akkuschrauber macht auf
1: 550 Umdrehungen / min.
2: 2.100 Umdrehungen / min.
 
Bei mir ging es mit Akkuschrauber gar nicht. Habe die alte AEG 2 Gang bemüht im ersten Gang.
Du solltest unbedingt die Nocken nochmals schmieren mit Motormontagefett.
Das rote Zeug haftet zu wenig an und wenn von Hand durchgedreht hast ist es vmtl eh flüchtig.
 
Ich hätte auch nicht gedacht, das es mit einer Akku Maschine geht. Hatte auch ne Kabel Maschine im 1. Gang. Metabo... :)

Denke nicht, das es bei der Übung auf Druck ankommt. Es soll ja möglichst die Luft in den Leitungen mit Öl ersetzt werden. Und eben besonders in der Ölpumpe und den Lagern. Vaseline hab ich nie genommen. Das ging bei mir immer so.
 
x2

Vaseline brauchts nur im Getriebe zum die einzelnen Rollen einkleben.

Wenn die Ölpp mit Motoröl vorfüllst und den Filter geht es auch so...
Ist jetzt aber egal weils ja funktioniert

Wichtig wäre noch die Geometrie der Kipphebel (Tragbild am Ventil) zu prüfen falls ne andere Nockenwelle / Lifter verbaut wurde. Falls das nicht passt brauchts längere/kürzere Stösselstangen.

In den Rand vom Thermostat bohre ich als ein 1.5-2mm Loch, das erleichtert das entlüften und hat keinen Einfluss auf die Funktion

Rest der Break In Prozedur bei FT sollte ja hinlänglich bekannt sein
 
Heute habe ich mit der Vorderachse begonnen.
Bremsflüssigkeit ist da nur noch zum Teil drin gewesen...
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Aber die Kolben und die Flächen im Zylinder sehen noch gut aus
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Bisschen reinigen und Rostschutz drauf, sieht gleich besser aus
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...und weiter geht's
Im TSM steht, dass das Lenkgetriebe nur in den seltensten Fällen komplett zerlegt werden muss.

Ich präsentiere, den seltenen Fall ;-)

Wer das nicht komplett zerlegen möchte, macht vor der Reinigung am besten die Druckleitungen dicht
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Als erstes wird der Deckel geöffnet.
Um den Sicherungsring zu öffnen, ist ein Spezialwerkzeug nötig... Ein Nagel...
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ganz nach meinem Geschmack :-)

Wenn der Ring raus ist, dreht man an der Welle gegen den Uhrzeigersinn und der Deckel kommt raus
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und da sind die ersten Kugeln
Magnetschalen sind super, wenn man eine Zwangsneurose hat ;-)
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Sieht soweit ganz okay aus, bis auf den Schlick, aber das bin ich langsam gewohnt...
Das Lenkgetriebe hat eine eingestellte Vorspannung, wenn man davon ausgeht, dass alles passt, die Position markieren, damit man es später wieder genau so zusammen bauen kann
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Die Mutter lösen hat im Schraubstock am besten geklappt
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einfach am Gehäuse drehen und man kann den Kolben raus nehmen
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Innen noch ein bisschen Rost entfernen
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und Feierabend!
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Auseinander hat am LG super geklappt, auch das reinigen und Ersatz der Dichtungen…

Aber dann! Ich bin gespannt!
 
Ich habe noch eine Frage.
In TSM steht, dass man nur Servolenkungsöl und kein ATF nehmen soll. Hier in Forum habe ich gelesen, dass ATF auch funktioniert. Das was da aus dem Lenkgetriebe gelaufen ist hatte auch die Farbe von ATF.

Kann ich das ATF+4 für die Servolenkung nutzten ohne, dass ich da Probleme bekomme?
 
Ich hab bisher immer ATF Dexron II eingefüllt.
 
Danke für die Antworten!

Da Fedex sich heute verspätet hat, habe ich ein bisschen gebastelt.
Mal schauen ob das hält. :-)
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und noch ein bisschen gestrichen und die Tieferlegung angeschweißt.
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Thema: Cherokee Chief von 1980

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