BFG KO2 285 70 R17 113S

Diskutiere BFG KO2 285 70 R17 113S im Reifen und Felgen Forum im Bereich Jeep Modelle & Technik; Hallo, noch einmal benötige ich Eure, wie immer kompetente, Hilfe. Zur Zeit fahre ich einen Jeep Wrangler JKU auf den 9 x 17 Duratrail Felgen...

michalop

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Hallo,
noch einmal benötige ich Eure, wie immer kompetente, Hilfe.

Zur Zeit fahre ich einen Jeep Wrangler JKU
auf den 9 x 17 Duratrail Felgen und 285 70 R17 118R BFG AT KO2 Reifen.
Diese Kombi ist auch in den Papieren eingetragen - auch wenn bisschen komisch: 285/70R118 T(Siehe Angang)
In dem Felgen Gutachten steht dagegen : 285/70 R 17 - 118
So langsam kommt aber die Zeit, wo ich meine Reifen auch wechseln muss.
Als neue, habe ich mir BFG KO2 285 70 R17 113S überlegt.
… und jetzt kommt die Frage:
Darf ich die Reifen einfach einsetzen?
Rein rechnerisch, müsste es passen. Geschwindigkeit Index ist Höher und die Traglast 113 reicht vollkommen aus.
…nur die Erwähnung von 118 in der Eintragung macht mir Sorgen.
Verstehe ich auch richtig, dass die Traglast im Felgen Gutachten die Obergrenze darstellt (also Bis 180)?
Was meint Ihr?

LG
Piotr
 

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Möchte mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen, aber wenn die Traglast 118 eingetragen ist, kannst Du nicht mit Traglast 113 vorfahren. Eventuell erst mal mit einem Prüfer vom Überwachungsverein sprechen. Denn hier stehen ja einige Anschaffungskosten auf Deinem Plan.
PS: bereits montierte Reifen kann man nicht umtauschen - so wird es jedenfalls bei unseren Reifendealern im Umkreis gehandhabt.
:) Wer zweimal kauft, kommt zum Erfolg:)

Gruß aus der Mitte von Deutschland
 
Dave1989

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113er Traglast reicht vollkommen. Da ist dem Prüfer wohl nen Fehler unterlaufen... R118. Das wäre ne ziemlich große Felge. Muldenkipper haben R63. :p

Zu der Traglast der Felgen steht da nichts. Auf jedenfall mit dem Prüfer sprechen.
 
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113er Traglast reicht vollkommen. Da ist dem Prüfer wohl nen Fehler unterlaufen... R118. Das wäre ne ziemlich große Felge. Muldenkipper haben R63. :p

Zu der Traglast der Felgen steht da nichts. Auf jedenfall mit dem Prüfer sprechen.
Hallo Dave1989,
hier muss ich Dir leider etwas widersprechen. Fahre auch den BF Goodrich AT in 285/70 17 - und bei mir ist im Fahrzeug Schein hinter dem Eintrag
(285/70 17) 121/118R eingetragen. Also kann man nicht ohne weiteres einen Reifen mit anderer Traglast fahren.

und zur Traglast steht in dem abgebildeten Gutachten eindeutig R118 -- zur Reifengröße in Zoll steht da nix - dies ist bei der Felge zu erlesen.
Da bist Du wohl einem Fehlerteufel auf die Spur gekommen. ;)
 
Dave1989

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Nein. Es werden halt die Reifen eingetragen, die gerade drauf sind. Eventuell gibt die Umbereifung oder die Felge eine Mindesttraglast vor - meistens wird aber die maximale Traglast der Felge angegeben. Aber so wie oben habe ich das noch nicht gesehen...
 
Todi

Todi

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285/70R118 T(Siehe Angang) […]
Servus,

unabhängig davon, dass der Prüfer hier geschlampert hat - die Eintragung müsste wirklich 285/70 R17 118T lauten (das solltest du korrigieren lassen) - hat BFGoodrich wohl heimlich, still und leise die Traglasten der KO2 herabgesetzt.

Beigefügt habe ich mal eine Freigabe (Auszug) aus 07/2020 in der eine Tragfähigkeit 118/121 genannt ist, auf der Homepage wird aktuell (14.01.2022) ein Label mit 113/116 geführt. Oder gibt es hier mal wieder eine neue EU-Verordnung, die für eine Neudefinition sorgt?

Gruß
Todi

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michalop

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Meines Wissens gibt es immer noch beide Varianten: 121/118 und 116/113. diese unterscheiden sich auch deutlich im Preis.

mein Prüfer sieht da kein Problem - Er orientiert sich an dem maximalen Traglast der Achsen - aber ich möchte nicht Probleme auf der Straße oder im Ausland bekommen.
vielleicht kann einer bestätigen, aus meiner Sicht wäre es nur logisch, dass im Gegensatz zu den Fahrzeugpapieren, in der Gutachten der Felge die maximale zulässige Traglast und Geschwindigkeitsindex eingetragen ist. D.h., mehr Traglast darf die Felge nicht aufnehmen.
 
Todi

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Edit sagt:

Vielleicht (vermutlich) hängt es auch mit der Anpassung (Anhebung) des Geschwindigkeitsindex zusammen… (ist mir grad erst aufgefallen):

alt (07/2020) = „R“ = max. 170 km/h
aktuell = „S“ = max. 180 km/h

Damit dürften die 118/121 R die Altversion sein (wo noch verfügbar)… 113/116 S die neue (zukünftige)

Bekommt der “Grenadier“ die vielleicht als Erstausrüstung? Das könnte eine solche Anpassung erklären… ;)
 
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Edit sagt:

Vielleicht (vermutlich) hängt es auch mit der Anpassung (Anhebung) des Geschwindigkeitsindex zusammen… (ist mir grad erst aufgefallen):

alt (07/2020) = „R“ = max. 180 km/h
aktuell = „S“ = max. 190 km/h

Damit dürften die 118/121 R die Altversion sein (wo noch verfügbar)… 113/116 S die neue (zukünftige)

Bekommt der “Grenadier“ die vielleicht als Erstausrüstung? Das könnte eine solche Anpassung erklären… ;)
Vorsicht, Du gibst den Reifen 10 km/h zu viel!


Servus
Rainer
 

michalop

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Update heute: laut ASP Eberle bezieht sich das Traglastindex von -118 im Felgen Gutachten auf maximale für die Felge zulässige Traglast - also bis 118.
Finde ich nur logisch.
TÜV sieht da erstmal keine Probleme.
Laut Weiden müssen die neue Reifen nicht eingetragen werden.
 
Todi

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[...]Laut Weiden müssen die neue Reifen nicht eingetragen werden.
Das ist erstmal gut für dich.....

[...]Diese Kombi ist auch in den Papieren eingetragen - auch wenn bisschen komisch: 285/70R118 T (Siehe Angang)[...]
Diese Eintragung ist trotzdem formal falsch bzw. nicht vollständig und sollte korrigiert werden...
 
MoabUnlimited

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Wer das bestätigt bzw. verbockt hat, der soll das auch korrigieren!
Später weiß keiner mehr was davon und Diskussionen mit der Rennleitung oder bei zukünftigen Abnahmen (incl. §29) gehen mit Sicherheit in die falsche Richtung.
Ich möchte über sowas, schon gar nicht im Ausland irgendwelche Erklärungsversuche machen müssen.
Was unter Bereifung steht muss stimmen, das hat nichts mit irgendwelchen Felgenwerten zu tun, die in den Papieren nicht mal stehen.
Das ist meine Erfahrung und Meinung.

Servus
Rainer
 
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