Batterie leer nach 2 Wochen am Campingplatz

Diskutiere Batterie leer nach 2 Wochen am Campingplatz im Forum Wrangler JL, JLU Forum im Bereich Wrangler Forum - Ich war jetzt im August 2 Wochen in Kroatien campen und hatte den Jeep am Stellplatz abgestellt. In den 2 Wochen hatte ich die Hecktüre tagsüber...
  • Ersteller Ersteller haagi
  • Erstellt am Erstellt am
@ haagi.....Als ich meinen Bock gekauft habe, kaufte ich alles mögliche damit er
immer läuft.
Booster bis 7 Liter Hubraum, Ctek Erhaltung, Bosch Ladegerät, Batterietrennschalter.
Ich hatte keinen Bock irgendwo liegen
zu bleiben.
 
Wie wäre es mit einer Powerstation mit 230V AC Ausgang und daran dann ein 12V Ladegerät während des Campings einfach angeschlossen zu haben für die Erhaltungsladung?
Da muss man sich dann aber schon ein ziemlich dickes Teil hinstellen.

Meine 500 W Box ist immer nach 1-2 Tagen laden leer.

Ich würde einfach ein normales Ladegerät an 230 V vom Campingplatz anschliessen und gut ist es.
Wenn man 2-3 Wochen irgendwo steht wird es da ja wahrscheinlich auch Strom geben.
 
Ja das stimmt!
Nehmen wir mal an eine 96 Ah Batterie schafft grob 50 mal auf und zuschließen inklusive aufwachen und einschlafen der Steuergeräte, bis sie so leer ist dass der Motor nicht mehr gestartet werden kann.

Eine 500 Wh Powerstation kompensiert dann ungefähr 15 weitere dieser Vorgänge, bevor sie extern aufgeladen werden muss.
Nicht die Welt, aber besser als nichts.
 
Wie wäre es mit einem Solarpanel zur Erhaltungsladung? In Camperforen gibt es sicher Erfahrungen, was da taugt.
 
Auf einem Dachzelt Solar-Module zu bauen wird auch meine Lösung werden, aber warum man sich noch nicht für Module in eine Motorhaube integriert interessiert, ist mir schon ein Rätsel.
Okay, durch die Temperaturen wird es nicht sehr ergiebig sein und solange "Abzocker" lieber die Hauben im Regal liegen haben, als etwas günstiger her zu geben, werde ich nicht anfangen mir eine Schablone zu basteln...

(Das Foto ist vom Mäuseflüsterer: T-Maui auf youtube geklaut)

... so ist es auch perfekt gelöst.
 

Anhänge

  • 2026-08-21 at 16.57.40.jpg
    2026-08-21 at 16.57.40.jpg
    172,5 KB · Aufrufe: 10
[…] aber warum man sich noch nicht für Module in eine Motorhaube integriert interessiert, ist mir schon ein Rätsel.[…]

Dein „Rätsel“ kann gelöst werden… 😉

IMG_5691.jpeg

Meine Motorhaube liefert immer genug Erhaltungsladung, so dass ich weder auf Tour noch auf Campingplätzen je wieder Probleme hatte… Das „Noco“ habe ich seit dem immer nur für Andere vorgekramt… (Aux ist entfernt + Exide EK820 als Starterbatterie) 😎

IMG_5442.png
 
Ich verstehe Dein Rätsel auch nicht so wirklich, einmal die Suchmaschine angeworfen, gibt’s X Treffer, preislich und von der Leistung her von bis, und auch von Anbietern in Deutschland:

Google Search
 
Uups, für "eure" Autos habe ich gar nicht gekuckt und bin geistig beim WK2 gewesen... - Aber das es viele Lösungen gibt für den Wrangler ist doch schon mal schön.
Dann dürfte es ja nicht mehr lange für den WK2 dauern, aber seine vielen Hauben-Formen machen es den Herstellern auch nicht wirklich leichter... - Ist aber jetzt auch wieder Off-Topic, da anderer Wagen...

Funfakt: Die lassen es sich echt vergolden... - 500€ für 100W - Wie wäre es mit einem Windrad? *zwinker*
 
Muss ja nicht gleich die Goldrandlösung sind. Hier ging es ursprünglich nicht um tägliches Weiterfahren, sondern zwei Wochen stationäres Campen. Wer das Zelt aufgebaut hat, kann auch so ein Panel aufklappen und z.B. an die Fremdstartpunkte im Auto anschließen. Wahrscheinlich tut es für den Zweck schon eine kleinere Anlage als das Beispiel im Link . Die sind inzwischen billiger als ein Ctek.:) Sogar bei hiesigen Anbietern.
https://www.fritz-berger.de/artikel...-solarpanel-set-100-w-inkl.-laderegler-441673
 
Muss ja nicht gleich die Goldrandlösung sind. Hier ging es ursprünglich nicht um tägliches Weiterfahren, sondern zwei Wochen stationäres Campen. Wer das Zelt aufgebaut hat, kann auch so ein Panel aufklappen und z.B. an die Fremdstartpunkte im Auto anschließen. Wahrscheinlich tut es für den Zweck schon eine kleinere Anlage als das Beispiel im Link . Die sind inzwischen billiger als ein Ctek.:) Sogar bei hiesigen Anbietern.
https://www.fritz-berger.de/artikel...-solarpanel-set-100-w-inkl.-laderegler-441673

Genau sowas wäre auch meine erste Wahl für einen stationären Betrieb… ich hab das (anderer Hersteller) für längere Standphasen als Ergänzung zur Motorhauben-PV und kann damit sogar dauerhaft die Kompressor-Kühlbox befeuern ohne dass die Startleistung eingeschränkt ist.
 
Moderne Zeiten. Machte man vor (gefühlt) noch gar nicht so langer Zeit beim Campen eine Dose Ravioli bei Schein der Petroleumlampe auf dem Benzinkocher warm, darf es heute beim Aufbau der PV-Anlage auch mal ein kühles Bier aus der Box sein.:)
 
Ich hab aus Spaß mal für unsere geerbte Standuhr - eine 99er Renter A -Klasse von Oma sowas hier gekauft https://ebay.io/m/mBpnAc (Anzeige)
Der Elch steht manchmal 2 Monate rum ohne benutzt zu werden und sollte auch eigentlich weg, aber für eine 3 monatige Weiterbildung soll er doch noch herhalten. Keine Lust mit dem JK täglich nach Frankfurt reinzu fahren. Jedenfalls mit dem Popel Panel direkt an der OBD Dose angesteckt- springt er immer an. Klar lädt das Dingelchen die Batterie nicht wirklich nennenswert, scheint aber zu reichen die Selbstentladung auszugleichen. Und dabei liegt das Teil sogar noch innen/hinter der Frontscheibe Richtung Süden. Vorher musst ich die Gurke immer nachladen, seit einem Jahr klappt es ohne. Vielleicht reicht sowas auch für den CP Urlaub. Wobei ich beim JK all die Jahre keine Probleme hatte.

VG Heiko
 
Eine gesunde Batterie kann ohne weiteres auch sechs Wochen oder deutlich mehr aushalten und dann noch problemlos das Fahrzeug starten.
Bei modernen Fahrzeugen sind es aber die Aufweck- und Einschlafvorgänge, welche die Batterie so belasten. Ist also nicht ganz der gleiche Use Case
 
Wir haben in jedem Fahrzeug eine Yaberauto Powerbank zum Fremdstarten.

Einmal die große YA60 im Cherokee (war damals für den 3l Diesel im Kia) und im Wrangler hab ich die kleinere YA70 mit Kompressor (reicht für einen Reifen aufpumpen im Notfall)

Damit kannst du dir dann selber Starthilfe geben und zur Not auch mal deinem Camping Nachbarn

PS: warum die im Mammut bei Daniel nicht funktioniert hat weiß ich nicht / 4 Wochen später am Bahnhof hat sie einem Leipziger den Golf gestartet

Edit: hat auch eine USB und USB C Dose zum laden dran. Damit kannst dein Handy gefühlt 100 mal aufladen 🤣
 
Hier geht es doch nicht um einen unerwarteten Notfall, sondern um das kontinuierliche Entladen der Batterie aus den reichlich diskutierten Gründen auf dem Campingplatz. Es wäre geradezu fahrlässig, die Batterie über das ständige Auf und Zu der Türen bewusst in die schädigende Tiefentladung laufen zu lassen, um dann den Wagen mit Starthilfe, egal ob von Powerbank oder einem freundlichen Helfer nach zwei Wochen wieder zum Laufen zu bringen.
 
Korrekt. :up:

Und die Lösung dafür stand schon in #8 :read:

===>>> Batterie leer nach 2 Wochen am Campingplatz

Und ja, Batterien haben ein Gedächtnis was Tiefentladung und der damit einhergehenden Sulfatierung angeht.

Zumindest im Sinne von Blei / Säure Batterien, damit wird die Lebensdauer der Batterie ganz erheblich verkürzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein CTEK nehme ich immer zum Campen mit. Meist vergesse ich es dran zu machen, aber bisher waren wir nie länger als eine Woche an einem Ort. Da gibt es ja auch genug Strom.

Anders als jetzt für die Tour.
Da gehe ich davon aus das der Kühlschrank von Dienstag bis darauf die Woche Mittwoch durchlaufen muss. Trotz mehren Stunden Fahrt und dann, theoretisch, voller Batterie (75Ah) wird es eng bis der Kühlschrank über Nacht an seine Abschaltgrenze kommt. Daher nun die Zweitbatterie mit Trennrelais bei 12.8V
Die Lima liefert ja genug Ampere um beide zu laden. Und extra 75Ah für den Kühlschrank geben Sicherheit.


Ist thematisch etwas weg vom eigentlichen Problem hier, denn das kann man mit dem System nun mal nicht lösen.

Solar aufs Dachzelt/Dach ist sicher ne gute Idee. Geht aber nur bei Hartschalen….
 
Nun hat @haagi in seinem 4xe noch eine nette kleine Zusatzbatterie unter der Rückbank. Die lädt die 12V-Batterie im Ready-Modus mit hohem Ladestrom auf (ca. 40A). Ich würde den 4xe beim Camping ein mal pro Tag für ca. 15 Minuten in den Ready-Modus bringen (Licht, Klima und sonstige Verbraucher ausgeschaltet), um die 12V-Batterie wieder aufzuladen. Die Innenraumbeleuchtung würde ich permanent ausschalten und die Türen nicht regelmäßig auf und zu machen, sondern bei Bedarf einfach länger offen lassen oder die Scheibe runterfahren, dann schlafen auch die Steuergeräte nach einiger Zeit wieder ein und werden nicht bei jedem mal Öffnen wieder aufgeweckt.
 
Es gibt auch noch diese Variante:

Dynatrac ProSwitch Battery Disconnect Switch and Auxiliary Panel​

1789754634539.png
Wurde für JL/U entwickelt.
Denke darüber nach da meiner eh als in Winterschlaf geht und der neue Standplatz das vorschreibt.

****
Laut KI kein Problem (frage aber besser noch mal in der Werkstatt nach)

Verträgt die Elektronik das Abschalten?​


Ja, problemlos für zeitweises Ausschalten (z. B. über Nacht, Wochenende oder Lagerung).
  • Moderne Steuergeräte sind darauf ausgelegt, dass die Batterie abgeklemmt wird (Servicearbeiten, Lagerung etc.).
  • Nach dem Wiedereinschalten können harmlose Dinge neu lernen müssen: Uhrzeit, Radio-Presets, Fenster-Hochlauf, Spiegel-Memory, Leerlauf-Adaption o. Ä. Das ist normal und verschwindet nach kurzer Fahrt bzw. wenigen Zündungszyklen.
  • Der Intelligent Battery Sensor (IBS) am Minuspol der Hauptbatterie sollte nicht abgezogen werden – sonst kann das Start-Stop-System bis zu 24 Stunden im Lernmodus bleiben.
Es gibt keine bekannten Berichte über dauerhafte Schäden an der Elektronik durch sauberes, zeitweises Abschalten. Probleme entstehen eher, wenn man nur eine der beiden Batterien trennt oder den IBS falsch behandelt.

Praktische Hinweise zur Installation
  • Am besten den Minuspol trennen (sicherer, weniger Kurzschlussrisiko).
  • Bei Dual-Battery-System: Beide Batterien vollständig isolieren (Haupt-Minus und die Verbindung zur Aux-Batterie).
  • Hochwertigen Schalter mit ausreichender Strombelastbarkeit wählen (mindestens 300–500 A continuous, besser mit Schutz vor Feuchtigkeit).
  • Bei Winch: Oft wird nur der Winch-Stromkreis getrennt, nicht das gesamte Bordnetz.
  • Nach dem Anschluss kurz prüfen, ob alle Systeme (Uconnect, Fenster, Start-Stop etc.) normal reagieren.

Fazit: Ein Batterietrennschalter ist bei deinem 2020er JLU uneingeschränkt möglich und wird sogar vom Hersteller für längere Standzeiten empfohlen. Die Elektronik kommt damit gut zurecht – du musst höchstens mit kleinen Re-Lernvorgängen rechnen.
 
Thema: Batterie leer nach 2 Wochen am Campingplatz

Ähnliche Themen

Wagen startet nicht mehr nach Elektrik-Problem

Stromversorgung als Overlander und (AUX-) Batterie mit Solar - Erfahrung

Batterie leer, Fernbedienung reagiert nicht, Notschlüssel entpuppt sich als Rohling :-(

Batterie leer!!!

2.7CRD - Elektrik (beim Start) kurzzeitig "tot"

Zurück
Oben