98er Grand Cherokee Limited LX 5.9

Diskutiere 98er Grand Cherokee Limited LX 5.9 im Forum Buildups im Bereich Jeep Modelle & Technik - Nachdem ich doch schon eine Menge an meinem Ex-Schweizer gemacht habe, will ich das mal alles in einem Thread bündeln. Wie alles begann, ist hier...
Das erinnert mich daran, daß das Bauteil schon länger bei mir im Lager liegt.

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Bei mir war die Alu-Ausführung unter der o.g. Teilenummer im Paket von RA.
Wollte ich bei der Plenumreperatur montieren, mangels längerer Schrauben war das mit dem dickeren Flansch (9,5mm) nicht möglich. Darauf also achten. Inzwischen habe ich Stehbolzen zur einfacheren Montage im Bierfass und beim nächsten Thermostatwechsel kommt das Teil dann rein.
 
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Nach Demontage des oberen Kühlerquerträgers konnte man schon gut erkennen, dass sich über die Jahre einiges an Zeugs zwischen dem Kühler und Verdampfers angesammelt hat.

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Gleiches zwischen dem Getriebeölkühler und Verdampfer.

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Mit einem Pinsel, Druckluft und viel Geduld den Verdampfer, Ölkühler und Umgebung gereinigt.

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Diese Arbeit konnte ich mir beim ausgebauten Wasserkühler dann allerdings sparen. Sah die Seite zum Motor noch gut aus....

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...war auf der dem Verdampfer zugewandten Seite erkennbar, dass der Kühler ein Leck haben muss. Da ich keinen wahrnehmbaren Kühlmittelverlust hatte, auch sonst nirgends ein Tropfen zu finden war, muss er sehr marginal gewesen sein. Das ändert aber nichts daran, dass der Kühler jetzt ersetzt werden muss.

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Da der Kühler sowieso seine letzte Reise antreten wird, habe ich gleich die Gelegenheit genutzt, die Wasserkästen abzunehmen, um den Zustand nach 27 Jahren Arbeit einmal zu begutachten. Der Einsatz des originalen, silikathaltigen Kühlmittel hat sich bezahlt gemacht. Das wird sich später z.B. bei den Schlauchadaptern für die Temperatursensoren noch deutlicher zeigen.

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Der originale Ölkühler. Auch hier kann man überall diesen superfeinen Silikatfilm sehen, der die Bauteile des Motors komplett vom Kühlwasser abgeschirmt hat. Da kann einfach nichts rosten oder gammeln.

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Zum Vergleich. Alle Nachbaukühler, haben nur noch ein doppelwandiges Rohr als Ölkühler im Wasserkasten. Das hier habe ich bei einem Nissens-Kühler fotografiert.
 
Die Suche nach einem adäquaten Kühlerersatz brachte vor allem eine Erkenntnis. Egal welcher Hersteller, es ist alles der gleiche Plunder. Ich habe mir mehrere Kühler zuschicken lassen, um die Entscheidung aus erster Hand zu treffen. Außerdem intensiv im Netz recherchiert. Die Alu-Kühlernetze selbst kommen mit Sicherheit aus einer Produktion. Die Anschlüsse an den Wasserkasten variieren leicht, aber auch hier sind gleiche Muster bei den unterschiedlichen Herstellern erkennbar. Das obere und untere U-Profil ist einmal mit der Öffnung nach außen, einmal nach innen angebracht. Hieraus ergeben sich genau zwei unterschiedliche Befestigungsvarianten, die auch wieder jeweils bei den unterschiedlichsten Herstellern zu finden sind. Auch von den Wasserkästen gibt es letztendlich nur 2 bis 3 Varianten. Nimmt man z.B. den Nissens her, dann erkennt man sehr schnell, dass auch der AKS Dasis den gleichen Wasserkasten nutzt. Im Vergleich zum Original machen aber irgendwie alle keinen richtig soliden Eindruck.

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Letzten Endes habe ich mich für den Nissens entschieden. Trotzdem ist er alles andere als überzeugend.

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Das fängt schon bei den unteren Halterungen an. Der Nissens hat U-Profile, die nach außen offen sind. Daraus ergibt sich wie bei allen anderen Kühlern in dieser Ausführung, dass hier aufgesteckte Halterungen benötigt werden. Die Haltenasen waren allerdings allesamt nicht korrekt eingerastet. Hätte man hier später den Lüfter draufgestellt, wären sie irgendwann während der Fahrt abgefallen. Der Grund warum sie nicht eingerastet waren, ist ein ziemlich verdelltes U-Profil in diesem Bereich.

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Der nächste Witz an diesem Kühler ist die Ablassschraube. Diese wurde in Anlehnung an das Original ausgeführt. Soweit so gut. Allerdings hat man bei diesem Wasserkasten ein entscheidendes Detail einfach weggelassen. Den dazugehörenden Ablauf. Während man beim Original die Ablassschraube entriegelt, diese dadurch ein Stück nach außen wandert und so die Kühlflüssigkeit über das Ablaufrohr herauslaufen kann ohne das die Ablassschraube entnommen werden muss, geht das bei dieser Ausführung nicht. Der O-Ring dichtet nämlich bis zum Ende der Aufnahme. Wenn hier also Kühlflüssigkeit herauslaufen soll, muss man die komplette Ablassschraube herausnehmen. Wozu dann also der umständliche Bajonettverschluss? Die Ablassschraube des Nissens-Kühler lässt sich zu allem Übel auch nur ziemlich widerwillig und fummelig einsetzen.

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Hier ist die einfache Schraublösung mit Flächendichtung der anderen Wasserkastenvarianten deutlich im Vorteil. Die könnte man dann nämlich gegen einen Metallstopfen tauschen und hätte so die Bruchgefahr des Plastikteils quasi genullt. Das könnte man beim Kauf vielleicht mit in die Waagschale werfen.

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Dazu ist die Nissens-Ablassschraube nur eine verkleinerte Version des Originals (links). Heißt, es gibt am Markt keinen Ersatz. Wenn das Ding mal bricht, kann man den Kühler entsorgen, oder die eines neuen Kühlers reinschrauben. Anders als beim Original wo z.B. Dormann Ersatz anbietet (rechts). Das heißt für mich, das Ding bleibt drin und wird nicht angerührt. Das Ablassen muss nun in Zukunft zwangsweise über den Schlauch erfolgen.

Wer übrigens den Ölkühler im Wasserkasten nutzen möchte, hat zumindest beim 98er Pech. Der obere Anschluss passt nicht auf den Nissens.

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Nachdem ich das untere U-Profil des Kühlernetzes wieder korrekt ausgerichtet hatte, konnte ich die Halterungen vernünftig einrasten. Zuvor die für den E-Lüfter des 5.9ers erforderlichen Clipse eingesetzt.

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Da der Hersteller zwingend eine Abdichtung des Kühlers nach allen Seiten fordert, habe ich zunächst vorsichtig alle alten Abdichtungen vom originalen Kühler entfernt. Mit einer entsprechenden Heißwasserbehandlung habe ich sie wieder in den Ursprungszustand versetzen können.

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Sämtliche benötigte Abdichtungen gereinigt und entsprechend aufgearbeitet. Gleiches gilt für die oberen Halterungen des Kühlers.

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Da der originale Kühler die beiden U-Profile mit der offenen Seite zum Kühlernetz hat, der Nissens aber nach außen, ist die originale Abdichtung für unten allerdings deutlich zu niedrig, um diesen Spalt zu schließen.

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Hier habe ich dann eine doppelt so hohe Dichtung eingesetzt und an den Halterungen entsprechend angepasst.

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Diese wurde dann mit hitzebeständigem Transferklebeband am Kühler befestigt.

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Zwei der mitgelieferten Ölkühleranschlüsse habe ich gekürzt und mit Dichtmasse verpresst. So ist der Ölkühler auch verschlossen.

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So ist der Kühler jetzt bereit für den Einbau. Hier sind die unteren Halteclipse mit E-Lüfter zusammen zu sehen. Ohne diese hängt der Lüfter nur an den zwei oberen Schrauben, steht unten nur auf und könnte so weggedrückt werden. Nicht alle Hersteller liefern sie mit.

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Die seitlichen Abdichtungen wieder angebracht. Das Dichtungsprofil zum Klimaverdampfer auch entsprechend gereinigt und mit Pflegemittel versehen.

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An den oberen Abdichtungen musste ich nichts ändern. Die passen so wie vom Original entnommen auch auf den Nissens und konnten direkt zwischen die Haltebleche geklemmt werden.
 
Eine Bestellung für unsere Dailys bei einem deutschen Teilehändler hat mir dann zusätzliche Arbeit verschafft. In den Warenkorb habe ich nämlich nochmal einen Bypass-Schlauch von Gates mit hineingelegt. Für schmale 3,27 Euro fiel der überhaupt nicht ins Gewicht und kann gut als Reserve im Regal liegen. Dachte ich.

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Der gelieferte Schlauch hat mir zweierlei Erkenntnisse gebracht. Ja, es ist doch das Produktionsdatum, was da auf dem Schlauch aufgedruckt war, auch wenn ich mir das schöngeredet habe. Eben weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass ich von rockauto entweder einen 22 Jahre alten, oder zumindest 12 Jahre alten Schlauch bekommen habe, je nachdem wie man die US-Schreibweise des Datums interpretiert. Bei dem Gates-Schlauch aus türkischer Produktion ist auf der Verpackung das Produktionsdatum angegeben. Gleiches findet sich dann auch auf dem Schlauch. Zweite Erkenntnis, der Gates-Schlauch von rockauto bleibt nicht drin. Wenn, dann richtig. Also alles nochmal ab.

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Mit dem montierten Bypass-Schlauch aus taufrischer Produktion kann nun wieder alles zurückgebaut werden. Am Ende sind jetzt tatsächlich alle drei Schläuche von rockauto im Müll gelandet. Etwas über 30 Euro für die Katz. Der 3,27 Euro Schlauch vom deutschen Händler hat letztendlich das Rennen gemacht. Manchmal lohnt es sich doch, über den Tellerrand zu schauen. Vor allem aber auch genau hinzuschauen. Bei aller Euphorie für rockauto.

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Da ich schon längere Zeit die Metallausführung der Servo-Riemenscheibe zu Hause liegen hatte, bot sich der Wechsel jetzt geradezu an.

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Angenehmer Nebeneffekt der abgezogenen Riemenscheibe ist nämlich, dass die Servopumpe an Ort und Stelle bleiben kann, wenn man den Geräteträger demontiert.

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Die originale Riemenscheibe zeigt bei mir noch keinerlei Alterungserscheinungen.

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Im Vergleich zur Metallriemenscheibe ist das Kunststoffteil knappe 2 mm höher. Wenn jemand ein Referenzmaß genommen hat, sollte das dann berücksichtigt werden. Ich habe die Scheibe mit einem Haarlineal ausgerichtet.

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Bei dieser Servopumpe benötigt man zum Abziehen diese Teile aus dem Werkzeugset.

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Montiert

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Zum Aufpressen diese Teile

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Montiert

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Dazu braucht es dann noch einen 26er Ring- oder Maulschlüssel und einen 1/2 Zoll Steck-, Ring- oder Maulschlüssel. Ein 13er tuts auch. Damit ist die Scheibe in 30 Sekunden runter oder drauf. Dabei bleibt auch die Kunststoffscheibe heile. Das Werkzeug greift ausschließlich auf die Metallhülse. Eine Beschädigung des Kunststoffes ist damit unmöglich.
 
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Bei den Schläuchen habe ich mich für Continental entschieden. Der untere Schlauch entspricht ziemlich genau dem Original.

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Der obere Schlauch hält sich ebenso ziemlich genau an das Original. Auch wenn es auf dem Foto nicht so ausschaut. Insgesamt ist der Continental-Schlauch aber ganze 2,5 cm kürzer als der originale Schlauch (ohne Schlauchadapter). Für die Montage sind die fehlenden Zentimeter aber irrelevant.

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Mit einem Blatt Papier, welches man um den Schlauch wickelt, kann man sehr gut die Markierung für den Schnitt anzeichnen.

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Die abgenommenen Schlauchadapter. Hier kann man beeindruckend die Arbeit des Silikats bewundern. Ein hauchdünner, geschlossener Film, welcher das Metall komplett abschirmt. Keine Chance für Rost.

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Im Unterschied zu vielen anderen Schlauchadaptern von 5.9ern, gibt es hier keinerlei Handlungsbedarf. Die Silikatschicht habe ich natürlich nicht angerührt. Wer über Jahrzehnte so gute Arbeit leistet, darf bzw. muss bleiben.

Silikatfreie OAT Kühlmittel, Prestone und Co. tragen diesen Schutzfilm übrigens innerhalb kürzester Zeit ab. Gleiches gilt natürlich auch für silikathaltige Kühlmittel, welche deutlich über dessen Wechselintervall drin gelassen wird.

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Die Feder wieder in den zurechtgeschnittenen unteren Schlauch eingesetzt.

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Oberer und unterer Kühlerschlauch fertig für den Einbau.

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Den unteren Kühlerschlauch wieder montiert.

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Den Oberen wieder montiert.

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Da der Gewebeschlauch als Schutz für den Kühlwasserschlauch im Bereich des Klimakompressors nichts taugt, mir diese Originallösung optisch sowieso nicht gefallen hat...

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...habe ich einen exakt passenden Silikonschlauch als Abstandshalter montiert. Schaut nun nicht mehr so dahin gewürfelt aus und vor allem gibts tatsächlich keinerlei Kontaktfläche mit dem Kühlwasserschlauch mehr.

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Zum Entlüften kann ich dieses Set wirklich empfehlen. Rechts ist das zu sehen, was man für den Kühlwasserwechsel beim Häuptling benötigt. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so ausschaut, Adapter A passt perfekt. Die Verwendung dieses Trichters verkürzt die Prozedur des Entlüftens deutlich. Man hat gleich beim ersten Durchlauf sämtliche Luft aus dem System.

Den Motor im Stand warmlaufen lassen. Wenn das Thermostat den großen Kühlkreislauf aufgemacht hat, auch mit erhöhtem Leerlauf entlüften. Bei mir z.B. sind die Schläuche runter zur Standheizung bei Standgas kalt geblieben. Erst ein bisschen mehr Geschwindigkeit im System hat die Luft dann dazu bewegt, Richtung Ausgang zu wandern. Vom Fahrersitz aus kann man gut das Blubberspiel im Trichter beobachten. Darauf achten, dass immer ausreichend Wasser/Kühlmittel (mischt sich rasend schnell) im Trichter steht. Wenns da drin dann ruhig geworden ist, den Motor wieder abkühlen lassen. Es kommt hoffentlich niemand auf die Idee, den Trichter bei noch heißem Kühlmittel abzunehmen. Während dieser Abkühlphase darauf achten, dass im Trichter noch ausreichend Kühlmittel steht. Da der Adapter den Ausgleichsbehälter vom Rest des Kühlsystems abschneidet, kann sich der Kühler keine Flüssigkeit von dort ziehen. Er nimmt sich fehlende Flüssigkeit durch Volumenverkleinerung bei der Abkühlung somit aus dem Trichter. Wenn der Motor wieder kalt ist, Stöpsel in den Trichter und abnehmen. Beim Herausnehmen des Adapters darauf achten, dass dessen Dichtung mitkommt und nicht im Kühleranschluss heften bleibt.

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Jetzt noch den Ausgleichsbehälter auffüllen und fertig ist der Kühlwasserwechsel.

Wer übrigens den Kühlwasserwechsel nicht nach Herstellervorgabe macht, die beiden! Ablassschrauben des Motorblocks also nicht herausdreht, sollte es tunlichst vermeiden Fertigmischungen zu verwenden. Insbesondere wenn man mehrere Runden mit klarem Wasser "fährt" oder durchspült, um das restliche Kühlmittel durch Verdünnung herauszubekommen.

Da eine nicht unerhebliche Menge Wasser im Block zurückbleibt, senkt man bei der Verwendung von Fertigmischungen dessen Kühlmittelanteil deutlich. Das reicht bei unseren milden Wintern dann vielleicht noch als Frostschutz. Ausreichender Korrosionsschutz ist damit aber nicht mehr gewährleistet. Genauso unvorteilhaft wäre es in diesem Fall natürlich, ein Konzentrat vorgemischt hineinzukippen. Ist dann ja auch nichts anderes als eine Fertigmischung, die direkt vor Ort hergestellt wird.

Da die Menge an zurückgebliebenen Wasser unbekannt ist, fängt man einfach mit der erforderlichen Menge an Kühlmittelkonzentrat an. Hier braucht man sich nur an der Angabe des Herstellers zur Gesamtfüllmenge zu orientieren. Beim 5.2/5.9 sind es 14,1 Liter. Das variiert ein wenig, je nachdem was man vielleicht an Änderungen am Kühlsystem vorgenommen hat. Bei mir z.B. eine Standheizung. Aber an dem Wert kann man sich orientieren. Es sollten also mind. 7 Liter Kühlmittelkonzentrat im System landen. Dieses kippt man nun zuerst unverdünnt in den Kühler. Wie viel Wasser jetzt noch nachgekippt werden muss, wie viel sich noch im System befindet, ist unerheblich. Wenn das System blasenfrei entlüftet ist, hat man mind. 50% Konzentrat im Kühlwasser.

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Bei der Gelegenheit gabs dann auch gleich noch einen neuen Antriebsriemen.

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Alles wieder zurück gebaut. Startklar für die kommende Saison.
 
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Kurz nachgefragt - diese Fühler im Schlauch ist sicherlich eine Modifikation von Dir.
Wird der Fühler genutzt für eine Anzeige, eine Schaltung oder evt. sogar für beides .... :unsure:
 
Die sind beim 5.9er original. Jeweils einer im oberen und einer im unteren Kühlerschlauch. Der Obere schaltet die erste Stufe des E-Lüfters. Der Untere schaltet die 2 Stufe.
 
Mich hat es ja schon immer etwas gestört, dass es keinen vernünftigen Motoröl-Einfülltrichter für den V8 gibt. Ich habe zwar ein Teil, was sich so leidlich klemmen lässt, aber der muss trotzdem zur Sicherheit immer gehalten werden. Andernfalls löst er sich schon mal. Zum Glück war kein Öl im Trichter, sonst hätte er mir den Motorraum damit versaut. Aber damit kam es auf meine zukünftige To-do-Liste. Da es aber eher unter die Kategorie "wenn's schöner geht, kann man's schöner machen", als Dinge, die die Welt dringend braucht, fiel, lag die Umsetzung schon länger auf Halde.

Das Einzige, was ich wusste, war, dass irgendwie ein Öleinfülldeckel involviert sein wird. Alles andere am Markt befindliche wäre wieder nur ein Kompromiss gewesen. Aber selbst hier fehlte es in letzter Instanz an einem vernünftigen Trichter, bei dem nicht die Gefahr bestand, dass er sich seitlich wegdreht und das Öl so in den Motorraum kippt. Der billigste Öleinfülldeckel war inzwischen schon längst mal als Paketbeschwerer mit einer Rockauto-Lieferung in meinem Teileregal gelandet.

Bei meiner allmorgendlichen Laufrunde gingen mir mal wieder tausend Gedanken durch den Kopf. Unter anderem fragte ich mich, ob es für den BGS Einfülltrichter für das Kühlwasser (siehe #205), noch eine andere Verwendung gibt. Da geht doch mehr, als alle fünf Jahre mal aus dem Regal holen. Irgendwann erschien mal wieder die berühmte Glühbirne über dem Kopf und ich fragte mich, ob das vielleicht DER Trichter ist, den ich die ganze Zeit schon suchte. Ich kann das Ergebnis schon vorwegnehmen. Er war es. Manchmal kann die Lösung so einfach sein.

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Zuerst einmal ein 20 mm Loch in den Öleinfülldeckel gebohrt. Dann mit dem Dremel die Bohrung vorsichtig so erweitert, dass das gerade Verlängerungsstück aus dem BGS-Set richtig schön straff drin saß.

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Da mit dieser Bohrung der Sperrriegel und seine Feder mit entfernt wurden, ist der Öleinfülldeckel so erstmal unbrauchbar. Man kann ihn nicht mehr eindrehen, da Innen- und Außenteil keinerlei Verbindung mehr zueinander haben und sich so nur das Außenteil dreht. Da zu 100 % verhindert werden musste, dass Teile der nun notwendigen neuen Arretierung beim Rein- oder Herausdrehen des Öleinfülldeckels aus Versehen in den Ventildeckel fallen, musste nun eine Lösung her, die das auch genauso garantiert. Kleben war mir, was die Dauerhaltbarkeit angeht, zu unsicher. Hier bot sich ja geradezu eine simple mechanische Sperre an. Eine Niete die man ja sowieso zu Hause hat, von oben in ein minimal kleineres Loch gedrückt, erfüllt all diese Voraussetzungen. Durch den Nietenkragen, welcher auf dem Außenteil aufliegt, ist es unmöglich, dass diese aus Versehen mal im Ventildeckel landen könnte. Mal abgesehen davon, dass sie so fest sitzt, dass man sie sowieso nur mit Werkzeug wieder entfernen könnte.

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Die Bohrung dabei so gesetzt, dass der Innenring mit angebohrt wurde. So sind die beiden Hälften fest miteinander verbunden und lassen sich nicht mehr gegeneinander verdrehen.

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Jetzt das gerade Verlängerungsstück aus dem BGS-Set, welches beim Kühlmittelwechsel nicht benötigt wird, entsprechend gekürzt und ebenfalls reingedrückt.

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Jetzt hält der Einfülltrichter sogar ein volles Ölgebinde, ohne die Gefahr des Lösens oder Verdrehen. Das heißt, in Zukunft kann ich die Gebinde hier schon richtig schön leerlaufen lassen und nebenbei dann noch was anderes machen. Kostenpunkt irgendwas um die 5 $. Erledigt, Haken dran.
 
Mal wieder etwas nicht technisches an dieser Stelle.

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Auch heuer hat der Häuptling, der durch seine Erbauer angedachten Bestimmung als Luxuslangstreckenreise,- und zugfahrzeug, wieder alle Ehre gemacht. Jeder der knapp 4000 km des Sommerurlaubs der pure Genuss. Selbst nach 13 Stunden am Steuer, hat man es einfach nicht über, ihm zuzuhören.

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Heuer hatten wir dann auch ein Jubiläum zu feiern. 20 seiner 44 Lebensjahre begleitet uns nun schon unser Eriba Triton. 2005 kam er so zu uns.

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Und wurde über das...

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oder das...

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Und über weitere hunderte von Schritten zu dem wie er heute dasteht. Ein Jahrzehnteprozess bei dem am Ende fast kein Teil unangetastet blieb. Dann auf die nächsten 20 Jahre, kleiner Meeresgott.
 
An dieser Stelle eine kleine Anleitung, wie man die Scheiben der hinteren Türen recht problemlos entfernen kann.

Als Erstes die Scheibe ganz nach unten fahren. Dann die Türverkleidungen abbauen. Aus der Türverkleidung den Bedienschalter für die Fensterheber ausbauen und wieder anstecken.

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Dann die Fensterschachtabdeckung abziehen. Zuvor aber die Sechskantschraube direkt an der B-Säule herausdrehen. Schlüsselgröße 4 übrigens.

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Als Nächstes muss das kleine Fenster raus. Anders als viele denken, ist das keine einzelne Scheibe, sondern ein Fenster mit untrennbaren Rahmen. Der Mittelsteg ist fest mit der Scheibe verbunden und mit zwei Schrauben an der Tür befestigt. Um an die obere Schraube zu kommen, muss das Scheibengummi der großen Scheibe von diesem Mittelsteg abgezogen werden. Die untere Schraube erreicht man über eine der Öffnungen im inneren Türblech.

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Die große Scheibe wird in der Innentür in diesen Schienen geführt. Die (frei stehende) Schiene zum Mittelsteg des kleinen Fensters jetzt abschrauben (Schrauben sind gut zugänglich). Damit lässt sich das Scheibengummi auf dieser Seite fast vollständig von der Scheibe abziehen.

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Durch diese Maßnahme lässt sich jetzt das Scheibengummi auf der Seite des kleinen Fensters nach oben herausziehen. Dadurch schafft man nun ausreichend Platz, um das kleine Fenster unbeschadet abzuziehen, natürlich erst, nachdem die beiden Schrauben entfernt wurden.

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Jetzt die Scheibe so in Position fahren, dass man an die beiden Befestigungsmuttern kommt.

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Diese abschrauben, Scheibe dann nach hinten aus dem Scheibengummi der B-Säule ziehen und nach oben herausnehmen.

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Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Beim Einbau des kleinen Fensters darauf achten, dass der untere breitere Teil des Mittelsteges auf die Führungsschiene gesteckt wird. Andernfalls fluchtet das Scheibengummi nicht und die Scheibe könnte sich verklemmen. Wenn alles wieder an Ort und Stelle sitzt, die Scheibe ausrichten, final befestigen und testen, ob sie spannungsfrei läuft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab besten Dank, die Anleitung hat mir gerade sehr geholfen und hätte zeitlich nicht besser passen können.

Bei der Gelegenheit könnte man auch gleich den Fensterheber ausbauen (6 Schrauben) und dessen Schienen und Drehlager säubern und neu schmieren. Ggf. muss das Gestänge zum Schloss ausgehängt werden.

Ich erlaube mir, zu ergänzen für diejenigen, die an der ausgebauten Tür arbeiten:

Belegung an dem 2-poligen Stecker des Fensterhebers (getestet am Pre-FL)
  • Hochfahren:
    • Gelbe Ader -> Plus
    • Grüne Ader -> Minus
  • Runterfahren:
    • Gelbe Ader -> Minus
    • Grüne Ader -> Plus
Spannungsversorgung über eine Starterbatterie oder ein (Labor-)Netzteil mit min. 10 A, ggf. Spannung auf >14 V hochstellen.
 
Super Anleitung, raik - aber verratest Du uns auch, was einen dazu veranlassen könnte, die hinteren Seitenscheiben aus- und dann wieder einzubauen?! :ohmy: :confused:

:wave:, ggie2
 
Das war der Grund dafür. Und das hat dann auch meine Möglichkeiten überschritten. Aber zumindest habe ich sämtliche Vor- und Nacharbeiten selbst erledigt, um die "Fremdhilfe" so minimal wie möglich zu halten.

Nächtlicher Besuch

Nächtlicher Besuch
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An dieser Stelle eine kleine Anleitung, wie man die Scheiben der hinteren Türen recht problemlos entfernen kann.

Als Erstes die Scheibe ganz nach unten fahren. Dann die Türverkleidungen abbauen. Aus der Türverkleidung den Bedienschalter für die Fensterheber ausbauen und wieder anstecken.

Anhang anzeigen 167295

Dann die Fensterschachtabdeckung abziehen. Zuvor aber die Sechskantschraube direkt an der B-Säule herausdrehen. Schlüsselgröße 4 übrigens.

Anhang anzeigen 167296

Als Nächstes muss das kleine Fenster raus. Anders als viele denken, ist das keine einzelne Scheibe, sondern ein Fenster mit untrennbaren Rahmen. Der Mittelsteg ist fest mit der Scheibe verbunden und mit zwei Schrauben an der Tür befestigt. Um an die obere Schraube zu kommen, muss das Scheibengummi der großen Scheibe von diesem Mittelsteg abgezogen werden. Die untere Schraube erreicht man über eine der Öffnungen im inneren Türblech.

Anhang anzeigen 167288
Anhang anzeigen 167289

Die große Scheibe wird in der Innentür in diesen Schienen geführt. Die (frei stehende) Schiene zum Mittelsteg des kleinen Fensters jetzt abschrauben (Schrauben sind gut zugänglich). Damit lässt sich das Scheibengummi auf dieser Seite fast vollständig von der Scheibe abziehen.

Anhang anzeigen 167278

Durch diese Maßnahme lässt sich jetzt das Scheibengummi auf der Seite des kleinen Fensters nach oben herausziehen. Dadurch schafft man nun ausreichend Platz, um das kleine Fenster unbeschadet abzuziehen, natürlich erst, nachdem die beiden Schrauben entfernt wurden.

Anhang anzeigen 167279
Anhang anzeigen 167280

Jetzt die Scheibe so in Position fahren, dass man an die beiden Befestigungsmuttern kommt.

Anhang anzeigen 167281

Diese abschrauben, Scheibe dann nach hinten aus dem Scheibengummi der B-Säule ziehen und nach oben herausnehmen.

Anhang anzeigen 167286

Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Beim Einbau des kleinen Fensters darauf achten, dass der untere breitere Teil des Mittelsteges auf die Führungsschiene gesteckt wird. Andernfalls fluchtet das Scheibengummi nicht und die Scheibe könnte sich verklemmen. Wenn alles wieder an Ort und Stelle sitzt, die Scheibe ausrichten, final befestigen und testen, ob sie spannungsfrei läuft.

@raik: hat da einer versucht das Fenster auszuhebeln? (Bild 5)

EDIT: alles klar, habe es im Nachgang gelesen.... diese Arschgeigen
 
Ja genau. Wenn du oben auf "Nächtlicher Besuch" klickst, hast du die ganze Geschichte dazu.
 
Da mein Niner in der Garage immer direkt ans Ladegerät gehangen wird, war die Lösung mit dem festverbauten Ctek-Schnellkontaktkabel an der Batterie auf Dauer doch suboptimal und hatte Verbesserungspotential. Motorhaube öffnen, Kabel anstecken -> Kabel abstecken, Motorhaube schließen. Den Part mit der Motorhaube wollte ich mir in Zukunft sparen.

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Das Kabel selbst an anderer Stelle zu positionieren, wurde dann recht schnell durch mich verworfen. Mit dem Ctek-Stecker wäre es wieder nur eine Wackelkonstruktion geworden. Wenn, dann diesmal 100 Prozent, ohne Kompromisse. Praktisch und unsichtbar.

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An der Visierheizung meines Motorradhelmes hatte ich noch das MagCode-Powersystem rumhängen. Das sollte bei meinen täglichen Winterfahrten im Falle eines Sturzes verhindern, dass mein Helm mit dem Motorrad verbunden bleibt. Damit wären wir schon beim Vorteil Nr. 1. Wenn ich aus der Garage herausfahre, kann auch gut mal vergessen werden, das Kabel vorher abzuhängen. Es trennt sich einfach selbst, ohne dass irgendein Schaden entsteht. Also als Erstes das Schnellkontaktkabel mit dem MagCode-Clip verbunden.

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Als Nächstes habe ich mir einen Halter hergestellt, welcher meiner Philosophie folgend, keine zusätzlichen Löcher in die Karosserie zu bohren, an einem bereits bestehenden Verschraubungspunkt befestigt werden soll. Vorteil Nr. 2, der Port ist von der Vorderseite her schon wasserdicht. Das Gefummel, bis die Gummikappe des Schnellkontaktkabels richtig saß, hat schon gut zugänglich an der Batterie genervt. Nicht vorzustellen, dass jedes Mal nach dem Abstecken zu tun, dann auch nicht mehr so gut zugänglich, weil der Stecker ja nicht sichtbar sein soll. Die Rückseite des Ports habe ich mit Flüssiggummi versiegelt, sodass auch diese nun wasserdicht ist.

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Von der Batterie habe ich entsprechend dimensionierte Kabel zur unteren Kühlertraverse gezogen. Kabel angesteckt, Halter verschraubt und fertig. Vorteil Nr. 3 versteckt verbaut und bewegt sich dabei keinen Millimeter.

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Zum "Andocken" muss ich den Port nicht mal sehen. Es reicht, das richtige Segment zu kennen. Wenn man dann mit dem Clip in die Nähe des Ports kommt, wird dieser dann magnetisch angezogen und der Ladevorgang beginnt automatisch.
 
Thema: 98er Grand Cherokee Limited LX 5.9

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