2.8 CRD Motorschaden... was tun?

Diskutiere 2.8 CRD Motorschaden... was tun? im Forum Wrangler JK Forum im Bereich Wrangler Forum - Gude, Leider hat es meinen Dicken erwischt :( Bei 140 auf der Autobahn hat es den Turbo zerlegt, Metallspäne sind in die Zylinder gekommen und...
  • Ersteller Ersteller Jonesy
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Ja ich meinte bzw. schrieb "in den nächsten 10 Jahren". Bin von den letzten 11 Jahren 7 Frankfurt/Karlsruhe gependelt + diverse Touren nach Frankreich, CZ und Schweden gefahren. Pendeln ist nicht mehr und was die Touren angeht wohl auch nicht mehr so viel.

Geht eine Kompressionsmessung in ausgebautem Zustand? Bzw. wenn die Kompression nicht stimmt, sollte man das doch gleich merken. Abgesehen davon, ist diese überhaupt wirklich sinnvoll?
Die Werkstatt wo er nach dem Schaden direkt hingeschleppt wurde (weil es die am nächsten gelegene war - angeblich auch eine Jeep Werkstatt), hat erst 10 Tage nix gemacht, meinten aber nach kurzer Begutachtung "Turbo defekt, hört sich aber nach auf 3 Zylinder laufendem Motor an" und sie wollen eine Kompressionsmessung für 250€ machen, um zu schauen ob der Motor was abbekommen hat. Haben mir aber, bevor diese geschehen ist, direkt ein Angebot für einen "nagelneuen" Turbo geschickt (alleine knapp 7k für den neuen Turbo plus Einbau = 10k). Nachdem ich das gesehen habe, hab ich mit der mir vertrauten Werkstatt telefoniert. Die meinten der Turbo Preis für einen neuen originalen stimmt schon, aber dort einen nagelneuen einbauen wäre Schwachsinn, lieber so einen werksüberholten Turbo und keine Kompressionsmessung durchführen lassen. Sie würde eher eine Druckverlustmessung machen und mit dem Endoskop gucken. Also Auto in meine Werkstatt schleppen lassen.

Ich bin bei meiner Werkstatt seit 10 Jahren Kunde mit dem Dicken, sie sind nicht die billigsten, aber auch keine mega Apotheke mit 180€ Stundensatz. Alles was sie bisher gemacht haben, war für mich schlüssig. Wenn sie mal einen Fehler gemacht haben, haben Sie dazu gestanden und ihn anstandslos behoben (kam einmal vor). Die Werkstatt macht schon lange Jeep. Sie gucken sich den Dicken noch mal genau an bevor sie was machen, wenn ich zu dem Angebot ja sage, den Motor bestimmt ebenso. Und ich gehe davon aus, dass sie das ordentlich machen werden.
Ich denke auch, dass der Motor, wenn er 10 tkm hält, auch noch weiter 100k ordentlich läuft... muss ich halt im ersten Jahr mal wieder etwas mehr fahren.

Für mich stellt sich die Frage... jetzt die 14k+ investieren und in den nächsten 10 Jahren immer wieder mit einem Grinsen in meinen Dicken einsteigen, oder jetzt 40k - 50k in einen Neuwagen investieren (und das würde wohl kein Wrangler mehr werden - vermutlich Ford Ranger) und mich evtl. mit den Macken eines Neuwagens rumärgern was die ganze Elektronik betrifft.

Und klar, sowas könnte immer wieder passieren.... Aber einen Turboschaden kann ich mir anscheinend auch mit einem JL nach 5 Jahren einfangen, siehe Post von BertiMV hier im Forum.
 
Moin,

das hört sich doch danach an, als wenn der genaue Schaden noch gar nicht festgestellt wurde. Also ist alles Kaffeesatzleserei. Als erstes mal eine ordentliche Diagnose abwarten. Vorher würde ich garnichts entscheiden. Dazu gehört Turbo checken, Zylinder mit Endoskop ansehen und wenn da nichts an Brocken erkennbar wäre - dann Kompression messen und falls erforderlich einen Druckverlusttest damit man eventuelle Schäden eingrenzen kann. Das alles vorher gesagte hört sich eher nach „Zurufdiagnose“ an - könnte… aber muss nicht. Also Tatsachen feststellen lassen und dann entsprechend weiter vorgehen.

Drück dir die Daumen

VG Heiko
 
Da hab ich mich entweder falsch Ausgedrückt, oder das kam nicht richtig an. Die Diagnose vom Motor ist gemacht. Wie in Post 1 geschrieben "Turbo zerlegt, Metallspäne sind in die Zylinder gekommen" (sichtbare Riefen in den Zylinderwänden usw.). Hätte das auch noch detaillierter schreiben können.
Das wurde von meiner Werkstatt gemacht (mit Endoskop).
Bzw. Werkstatt 1. hat trotz meines Wunsches keine Kompressionsmessung zu machen, dann doch eine gemacht, weil bei denen intern die Kommunikation nicht gestimmt hat. Haben sie mir im Nachhinein gesagt. Zylinder 1 = 29 Bar, 2 Zylinder = 5 Bar, Zylinder 3 = 29 Bar... dann haben sie aufgehört zu messen. Musste das natürlich nicht bezahlen.

Ich hatte die Geschichte bzgl. der Kompressionsmessung geschrieben, weil "Prüfen sollte man: Kompressionsmessung, ..." dies beziehe ich auf den Austauschmotor, oder hab ich das falsch verstanden?
Und ich frage, ob ich das von meiner Werkstatt explizit bzgl. des neuen Motors verlangen soll und ob das in ausgebautem Zustand möglich ist und ob das sinnvoll ist? Die Frage ob das sinnvoll ist, weil meine Werkstatt eben anders vorgegangen wäre, als Werkstatt Nr. 1 und eben nicht mit einer Kompressionsmessung gestartet hätte.
Generell sollte ich mMn gar nichts fragen müssen und die sollten alles mögliche und nötige tun, um gewissenhaft den neuen Austauschmotor zu prüfen und ihn mit gutem Gewissen einbauen zu können. Immerhin gibts 1 Jahr Garantie und ist ja in ihrem Interesse. Aber auf Grund meiner Erfahrung mit Autos und Werkstätten, sollte man doch das eine oder andere genauer hinterfragen bzw. verlangen :D

Ach und das sie sich das Auto noch mal genauer angucken wollen, damit war "alles andere" gemeint. Um beurteilen zu können, ob es sich ihrer Meinung nach auch lohnen (ja das ist relativ) würde den Austauschmotor überhaupt einzubauen, oder ob nicht doch noch irgendwelche jetzt beurteilbaren größere Baustellen vorhanden sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch wenn du den Jeep neu gekauft und dadurch eine besonders innige Verbindung zu genau dem Auto hast, trifft die nüchterne Beurteilung "wirtschaftlicher Totalschaden" bei der Laufleistung den Kern der Sache. Der Rest ist ja genauso alt und die Wahrscheinlichkeit, dass in den nächsten Jahren der Partikelfilter erneuert oder das Getriebe überholt werden muss gehört genauso in die Betrachtung wie die üblichen altersbedingten "Peanuts" wie Radlager etc.. Es ist kein seltener Oldtimer, für dessen Erhalt sich fast jede Anstrengung lohnt.
Unabhängig davon ist es bitter, dass solche immer wieder vorkommenden Folgeschäden nach Turboladerdefekt nicht konstruktiv verhindert werden. Ein Filter oder Sieb zwischen Turbolader und Lufteinlassbrücke sollte doch machbar sein. Ist wohl zu teuer für die Hersteller und schließlich hält der Turbo ein Autoleben lang. :angel:
 
Auch wenn du den Jeep neu gekauft und dadurch eine besonders innige Verbindung zu genau dem Auto hast, trifft die nüchterne Beurteilung "wirtschaftlicher Totalschaden" bei der Laufleistung den Kern der Sache. Der Rest ist ja genauso alt und die Wahrscheinlichkeit, dass in den nächsten Jahren der Partikelfilter erneuert oder das Getriebe überholt werden muss gehört genauso in die Betrachtung wie die üblichen altersbedingten "Peanuts" wie Radlager etc.. Es ist kein seltener Oldtimer, für dessen Erhalt sich fast jede Anstrengung lohnt.
Unabhängig davon ist es bitter, dass solche immer wieder vorkommenden Folgeschäden nach Turboladerdefekt nicht konstruktiv verhindert werden. Ein Filter oder Sieb zwischen Turbolader und Lufteinlassbrücke sollte doch machbar sein. Ist wohl zu teuer für die Hersteller und schließlich hält der Turbo ein Autoleben lang. :angel:
Leider war. Meiner ist 19 Jahre alt und ich habe in den letzten 3 Jahren schon 9k in die Peripherie gesteckt. Und so, wie sich die Ersatzteilbeschaffung und damit der Preis entwickelt wird auch bei mir der nächste Schaden der letzte sein.
 
Mein Wrangler hat jetzt etwas über 320.000km km auf dem Buckel, der Rumpf ist noch der selbe, neu sind inzwischen HD Pumpe, Injektoren, Zylinderkopf weil die Injektoren nicht raus wollen, Turbolader, Wasserpumpe und Zahnriemen logischerweise und seit einer Woche das Getriebe.
Gefahren und bisher rund 2000km pro Woche damit.
Nur mal blöd gefragt, weil ich das von vielen anderen Fahrzeugen kenne, welche Geschwindigkeiten fährst du so auf der Autobahn bzw. welche Temperaturen erreichen da die Öle und das Wasser? Weil oft werden solche Fahrzeuge wirklich "hart" ran genommen, mit 140+ über die Autobahn gescheucht und dann entstehen diese Probleme. Mangelschmierung durch zu heißes Öl etc. Muss nicht immer was passieren, aber beim Wrangler ist das Kühlsystem für 245er Reifen ausgelegt quasi, im Serienzustand. Mit 35", Höherlegung, LED-Lightbar, Winde etc. nimmt die Belastung deutlich zu. Wenn man da nicht einen größeren Kühler und zusätzlichen Ölkühler oder vergleichbare Maßnahmen ergreift, dann geht das alles ziemlich schnell kaputt...
 
Ja ich meinte bzw. schrieb "in den nächsten 10 Jahren". Bin von den letzten 11 Jahren 7 Frankfurt/Karlsruhe gependelt + diverse Touren nach Frankreich, CZ und Schweden gefahren. Pendeln ist nicht mehr und was die Touren angeht wohl auch nicht mehr so viel.

Geht eine Kompressionsmessung in ausgebautem Zustand? Bzw. wenn die Kompression nicht stimmt, sollte man das doch gleich merken. Abgesehen davon, ist diese überhaupt wirklich sinnvoll?
Die Werkstatt wo er nach dem Schaden direkt hingeschleppt wurde (weil es die am nächsten gelegene war - angeblich auch eine Jeep Werkstatt), hat erst 10 Tage nix gemacht, meinten aber nach kurzer Begutachtung "Turbo defekt, hört sich aber nach auf 3 Zylinder laufendem Motor an" und sie wollen eine Kompressionsmessung für 250€ machen, um zu schauen ob der Motor was abbekommen hat. Haben mir aber, bevor diese geschehen ist, direkt ein Angebot für einen "nagelneuen" Turbo geschickt (alleine knapp 7k für den neuen Turbo plus Einbau = 10k). Nachdem ich das gesehen habe, hab ich mit der mir vertrauten Werkstatt telefoniert. Die meinten der Turbo Preis für einen neuen originalen stimmt schon, aber dort einen nagelneuen einbauen wäre Schwachsinn, lieber so einen werksüberholten Turbo und keine Kompressionsmessung durchführen lassen. Sie würde eher eine Druckverlustmessung machen und mit dem Endoskop gucken. Also Auto in meine Werkstatt schleppen lassen.

Ich bin bei meiner Werkstatt seit 10 Jahren Kunde mit dem Dicken, sie sind nicht die billigsten, aber auch keine mega Apotheke mit 180€ Stundensatz. Alles was sie bisher gemacht haben, war für mich schlüssig. Wenn sie mal einen Fehler gemacht haben, haben Sie dazu gestanden und ihn anstandslos behoben (kam einmal vor). Die Werkstatt macht schon lange Jeep. Sie gucken sich den Dicken noch mal genau an bevor sie was machen, wenn ich zu dem Angebot ja sage, den Motor bestimmt ebenso. Und ich gehe davon aus, dass sie das ordentlich machen werden.
Ich denke auch, dass der Motor, wenn er 10 tkm hält, auch noch weiter 100k ordentlich läuft... muss ich halt im ersten Jahr mal wieder etwas mehr fahren.

Für mich stellt sich die Frage... jetzt die 14k+ investieren und in den nächsten 10 Jahren immer wieder mit einem Grinsen in meinen Dicken einsteigen, oder jetzt 40k - 50k in einen Neuwagen investieren (und das würde wohl kein Wrangler mehr werden - vermutlich Ford Ranger) und mich evtl. mit den Macken eines Neuwagens rumärgern was die ganze Elektronik betrifft.

Und klar, sowas könnte immer wieder passieren.... Aber einen Turboschaden kann ich mir anscheinend auch mit einem JL nach 5 Jahren einfangen, siehe Post von BertiMV hier im Forum.
Irgendwie geht es ganz schön wirr durcheinander.

Ein neuer Turbolader kostet bei FCA 7000 EUR vielleicht. Direkt von OEM Garret nicht, da kaufe ich regelmäßig ein.

Eine Kompressionsmessung von 29 Bar halte ich für Schwachsinn. Denn der ENS Motor hat neu eine Verdichtung von 18,5 :1 da müssten 1.8 Bar Umgebungsluftdruck herrschen. Entscheidend sind hierbei aber nicht so sehr die absoluten Werte als die Differenz zwischen den Zylindern.

Ein Kompressionsverlust muss nicht durch eine Defekte Zylinderwand entstehen. Möglich wäre auch ein undichter Ventilhals. Das kann man mit ca. 1 Stunde Arbeitsaufwand feststellen in dem man den Motor abdrückt.

Die Entscheidung was du machst liegt bei dir. Ich Stelle mit zunehmend die Frage ob überhaupt ein Schaden wirklich festgestellt wurde bisher.

Wie bereits gesagt habe ich in ein paar Wochen einen überholten Motor da. Im Zweifel auch als Rumpfmotor mit Kopf etc. Da wirst aber mit 14K nicht hinkommen.

Ich Stelle mal in den Raum das du jetzt 5 stellig investiert und dann nicht grinsend im Auto sitzt wenn 2 Monate Später das Nächste daherkommt. Das sollte man bei allem Optimismus schon mitdenken
 
Irgendwie geht es ganz schön wirr durcheinander.

Ein neuer Turbolader kostet bei FCA 7000 EUR vielleicht. Direkt von OEM Garret nicht, da kaufe ich regelmäßig ein.

Eine Kompressionsmessung von 29 Bar halte ich für Schwachsinn. Denn der ENS Motor hat neu eine Verdichtung von 18,5 :1 da müssten 1.8 Bar Umgebungsluftdruck herrschen. Entscheidend sind hierbei aber nicht so sehr die absoluten Werte als die Differenz zwischen den Zylindern.

Ein Kompressionsverlust muss nicht durch eine Defekte Zylinderwand entstehen. Möglich wäre auch ein undichter Ventilhals. Das kann man mit ca. 1 Stunde Arbeitsaufwand feststellen in dem man den Motor abdrückt.

Die Entscheidung was du machst liegt bei dir. Ich Stelle mit zunehmend die Frage ob überhaupt ein Schaden wirklich festgestellt wurde bisher.

Wie bereits gesagt habe ich in ein paar Wochen einen überholten Motor da. Im Zweifel auch als Rumpfmotor mit Kopf etc. Da wirst aber mit 14K nicht hinkommen.

Ich Stelle mal in den Raum das du jetzt 5 stellig investiert und dann nicht grinsend im Auto sitzt wenn 2 Monate Später das Nächste daherkommt. Das sollte man bei allem Optimismus schon mitdenken
Anscheinend schreibe ich echt sehr unverständlich, bzw. sollte mehr Zitate verwenden, auf wessen Posts ich antworte. Oder Du ließt nicht alles? ;)
In Kurzform... Schaden auf der Autobahn -> Abgeschleppt zur nächsten "Jeep" Werkstatt. Diese macht erst nix bzw. dann Quatsch und erzählt Quatsch. Kopie aus der Mail, nach einer durchgeführten Kompressionsmessung am aktuellem Motor, welche ich explizit NICHT wollte:
"Meine Techniker waren sehr fleißig und haben tatsächlich Mittwoch morgen die Kompressionsmessung gemacht.

Sie waren leider schneller, als ich ihnen mitteilen konnte, dass es nicht mehr zu machen ist.

Ich berechne es ihnen natürlich trotzdem nicht, allerdings habe ich dementsprechend jetzt Infos zum Motorzustand.

Der 4. Zylinder konnte leider nicht geprüft werden, da dieser sehr schlecht erreichbar ist und wir vorher bereits stark auffällige Messwerte hatten.

Zylinder 1: 29Bar, 2: 5Bar, 3: 29Bar.

Das heißt hier liegt tatsächlich auch ein Mechanischer Motorschaden am 2. Zylinder vor."
Nein, ich werde den Namen nicht nennen, darf hier ja nicht drüber herziehen.

Meine Entscheidung: Die machen NIX. Der Dicke wird zu "meiner" Werkstatt gebracht, die sollen gucken.
Hab mittlerweile gelernt, "gute Sachen" über Werkstätte darf ich sogar mit Klarnamen sagen.

Meine Werkstatt (in Weinheim, Bernd Christ, Ralf Matthes) hat eine Diagnose durchgeführt, unter anderem mit Endoskop. Ich denke, die können das. Kannst ja mal nach "Bernd Christ" hier im Forum suchen. Der Dicke ist da fast seit Begin seines Lebens in Behandlung, Scheckheftgepflegt und mehr nach Empfehlung der beiden Herren. Die kennen das Auto also und es wurden auch immer schön alle Sachen gemacht... als letztes, siehe Post #1 "vor kurzem TÜV und Inspektion... Im Zuge dessen wurden unter anderem Zahnriemen, Bremsen hinten, Traggelenke vorne und vordere Kardanwelle gemacht.". Ich könnte jetzt noch ne lange Liste machen, was in den letzten 10 Jahren an dem Dicken Umgebaut und welche der altersbedingten "Peanuts" schon gemacht wurden... Bin mit dem viel Autobahn und viel Gelände gefahren.

Das da in den nächsten Jahren wohl noch das eine oder andere Verschleißteil gemacht werden muss, ist wohl klar. Aber nachdem sie den Dicken jetzt noch mal durchgeschaut haben und das Auto gut kennen, erwarte ich da keinen Hammer in den nächsten zwei Monaten. Also ich denke ich werde das machen. Das Telefonat mit Herrn Christ war heute auch sehr zufriedenstellend. Abgesehen davon sind die 14k inklusive Steuern und der Jeep ist mein Firmenwagen. Kann ich also alles absetzen :D

So kann ich (m)ein Auto behalten, was zwar kein Old Timer ist, aber in der Version (JKU Sport 2.8 CRD, MY2015+, Schaltgetriebe) anscheinend so gut wie nicht mehr zu bekommen ist. Zumindest habe ich (und die Recherche von ChatGPT) genau einen gefunden. Der hat 120 tkm drauf, wird für 30k angeboten und hat nicht halb so viel gemacht wie meiner. Aber ich kann natürlich auch was übersehen haben...

Ich bedanke mich für deinen/euren Input und eure Gedanken! Ihr habt mir sehr geholfen.
Ich werde es dich/euch wissen lassen, wenn ich in den nächsten 100 tkm noch mal liegen bleiben sollte oder der nächste teure Hammer kommt. Dann darfst Du sagen "Ich habs ja gesagt" ;)
 
Nur mal blöd gefragt, weil ich das von vielen anderen Fahrzeugen kenne, welche Geschwindigkeiten fährst du so auf der Autobahn bzw. welche Temperaturen erreichen da die Öle und das Wasser? Weil oft werden solche Fahrzeuge wirklich "hart" ran genommen, mit 140+ über die Autobahn gescheucht und dann entstehen diese Probleme. Mangelschmierung durch zu heißes Öl etc. Muss nicht immer was passieren, aber beim Wrangler ist das Kühlsystem für 245er Reifen ausgelegt quasi, im Serienzustand. Mit 35", Höherlegung, LED-Lightbar, Winde etc. nimmt die Belastung deutlich zu. Wenn man da nicht einen größeren Kühler und zusätzlichen Ölkühler oder vergleichbare Maßnahmen ergreift, dann geht das alles ziemlich schnell kaputt...
Also die jenigen die meinen Wrangler kennen wissen das der komplett umgebaut ist, sprich 4" höher, jetzt mit 35er anstatt 37er Reifen, größerer Lüfter, jetzt optimiertes Getriebe samt Wandler, optimierte Software (PCM/TCM), Geschwindigkeit auf der Autobahn irgendwo zwischen 95 und 110 km/h maximal, Temperaturen Kühlwasser zwischen 78 und 107 Grad je nachdem welche Höhen überwunden werden müssen. Und nahezu jedes Wochenende im Bösen Wolf unterwegs.
 
Anscheinend schreibe ich echt sehr unverständlich, bzw. sollte mehr Zitate verwenden, auf wessen Posts ich antworte. Oder Du ließt nicht alles? ;)
In Kurzform... Schaden auf der Autobahn -> Abgeschleppt zur nächsten "Jeep" Werkstatt. Diese macht erst nix bzw. dann Quatsch und erzählt Quatsch. Kopie aus der Mail, nach einer durchgeführten Kompressionsmessung am aktuellem Motor, welche ich explizit NICHT wollte:
"Meine Techniker waren sehr fleißig und haben tatsächlich Mittwoch morgen die Kompressionsmessung gemacht.

Sie waren leider schneller, als ich ihnen mitteilen konnte, dass es nicht mehr zu machen ist.

Ich berechne es ihnen natürlich trotzdem nicht, allerdings habe ich dementsprechend jetzt Infos zum Motorzustand.

Der 4. Zylinder konnte leider nicht geprüft werden, da dieser sehr schlecht erreichbar ist und wir vorher bereits stark auffällige Messwerte hatten.

Zylinder 1: 29Bar, 2: 5Bar, 3: 29Bar.

Das heißt hier liegt tatsächlich auch ein Mechanischer Motorschaden am 2. Zylinder vor."
Nein, ich werde den Namen nicht nennen, darf hier ja nicht drüber herziehen.

Meine Entscheidung: Die machen NIX. Der Dicke wird zu "meiner" Werkstatt gebracht, die sollen gucken.
Hab mittlerweile gelernt, "gute Sachen" über Werkstätte darf ich sogar mit Klarnamen sagen.

Meine Werkstatt (in Weinheim, Bernd Christ, Ralf Matthes) hat eine Diagnose durchgeführt, unter anderem mit Endoskop. Ich denke, die können das. Kannst ja mal nach "Bernd Christ" hier im Forum suchen. Der Dicke ist da fast seit Begin seines Lebens in Behandlung, Scheckheftgepflegt und mehr nach Empfehlung der beiden Herren. Die kennen das Auto also und es wurden auch immer schön alle Sachen gemacht... als letztes, siehe Post #1 "vor kurzem TÜV und Inspektion... Im Zuge dessen wurden unter anderem Zahnriemen, Bremsen hinten, Traggelenke vorne und vordere Kardanwelle gemacht.". Ich könnte jetzt noch ne lange Liste machen, was in den letzten 10 Jahren an dem Dicken Umgebaut und welche der altersbedingten "Peanuts" schon gemacht wurden... Bin mit dem viel Autobahn und viel Gelände gefahren.

Das da in den nächsten Jahren wohl noch das eine oder andere Verschleißteil gemacht werden muss, ist wohl klar. Aber nachdem sie den Dicken jetzt noch mal durchgeschaut haben und das Auto gut kennen, erwarte ich da keinen Hammer in den nächsten zwei Monaten. Also ich denke ich werde das machen. Das Telefonat mit Herrn Christ war heute auch sehr zufriedenstellend. Abgesehen davon sind die 14k inklusive Steuern und der Jeep ist mein Firmenwagen. Kann ich also alles absetzen :D

So kann ich (m)ein Auto behalten, was zwar kein Old Timer ist, aber in der Version (JKU Sport 2.8 CRD, MY2015+, Schaltgetriebe) anscheinend so gut wie nicht mehr zu bekommen ist. Zumindest habe ich (und die Recherche von ChatGPT) genau einen gefunden. Der hat 120 tkm drauf, wird für 30k angeboten und hat nicht halb so viel gemacht wie meiner. Aber ich kann natürlich auch was übersehen haben...

Ich bedanke mich für deinen/euren Input und eure Gedanken! Ihr habt mir sehr geholfen.
Ich werde es dich/euch wissen lassen, wenn ich in den nächsten 100 tkm noch mal liegen bleiben sollte oder der nächste teure Hammer kommt. Dann darfst Du sagen "Ich habs ja gesagt" ;)
Hi,

du missversehst mich. Und ich zweifle auch nicht an das deine Werkstatt das kompetent betreut.

29 Bar Kompression sind jedenfalls auszuschließen der Wert ist unplausibel.

Ich konnte bisher aus keinem Post lesen ob festgestellt wurde wo er die Kompression verliert. Über eine beschädigt Zylinderwand oder woanders.

Der 4. Zylinder ist dann auch irrelvant wenn der dritte bereits keine Kompression mehr hat.

Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg und vorallem das der Worst Case eben nicht eintritt.

Was die Einschätzung des Fahrzeugwertes angeht, da würde ich eher nicht damit rechnen wir andere Leute ihre Fahrzeuge anbieten, ebenso wenig das durchgeführte Umbauten und Reparaturen sich zwingend Wertsteigernd auswirken. Aber das ist hier ja irrelevant wenn er repariert wird.
 
Hi,

du missversehst mich. Und ich zweifle auch nicht an das deine Werkstatt das kompetent betreut.

29 Bar Kompression sind jedenfalls auszuschließen der Wert ist unplausibel.

Ich konnte bisher aus keinem Post lesen ob festgestellt wurde wo er die Kompression verliert. Über eine beschädigt Zylinderwand oder woanders.

Der 4. Zylinder ist dann auch irrelvant wenn der dritte bereits keine Kompression mehr hat.

Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg und vorallem das der Worst Case eben nicht eintritt.

Was die Einschätzung des Fahrzeugwertes angeht, da würde ich eher nicht damit rechnen wir andere Leute ihre Fahrzeuge anbieten, ebenso wenig das durchgeführte Umbauten und Reparaturen sich zwingend Wertsteigernd auswirken. Aber das ist hier ja irrelevant wenn er repariert wird.
In seinem 2 post: Die haben mit einem Endoskop geschaut. Die Metallspäne haben sich in die Zylinderwand eingerieben.

@Jonesy : viel Erfolg. Behalte im Hinterkopf, viele teure Ersatzteile die hier genannt wurden, gibt es erheblich günstiger im Netz zu kaufen. Von günstigen überholten Teilen über nagelneue vom Hersteller der Originalteile.
Alleine so kannst du erheblich Geld sparen.
 
In seinem 2 post: Die haben mit einem Endoskop geschaut. Die Metallspäne haben sich in die Zylinderwand eingerieben.

@Jonesy : viel Erfolg. Behalte im Hinterkopf, viele teure Ersatzteile die hier genannt wurden, gibt es erheblich günstiger im Netz zu kaufen. Von günstigen überholten Teilen über nagelneue vom Hersteller der Originalteile.
Alleine so kannst du erheblich Geld sparen.
Und das Endoskop ermittelt dir jetzt wo der Kompressionsdruck hingeht? Die Frage ist nicht ob die Laufbahn Spuren hat sondern ob sie undicht ist.

Unbedingt besonders wenn man einen Motor spaltet und dort zig Stunden reinsteckt würde ich dringend möglichst Preiswertes Material verbauen.

Aber gern kannst mir eine Quelle für einen kompletten Motordichtsatz nennen der eine glaubhafte Qualität hat. Gleiches gilt für Kurbelwellenlagersätze in allen 5 Farbcodierungen bitte. Da könnte man richtig Geld sparen.👌habe noch 2 ENS Blöcke hier stehen die fertig gebohrt sind.
 
Wenn ich bei all den freundlichen Ratschlägen nicht völlig den Überblick verloren habe, ist die die Entscheidung für den AT-Motor doch gefallen und die Hinweise auf günstige Teile, die ein Vertragshändler anders als eine freie Werkstatt oder ein Motoreninstandsetzer normalerweise eh nicht einbaut, machen die Instandsetzung für Jonesy nicht günstiger. Aber vielleicht verkauft er ja den defekten Altmotor an jemanden, der ihn wieder aufbauen möchte.
 
Also die jenigen die meinen Wrangler kennen wissen das der komplett umgebaut ist, sprich 4" höher, jetzt mit 35er anstatt 37er Reifen, größerer Lüfter, jetzt optimiertes Getriebe samt Wandler, optimierte Software (PCM/TCM), Geschwindigkeit auf der Autobahn irgendwo zwischen 95 und 110 km/h maximal, Temperaturen Kühlwasser zwischen 78 und 107 Grad je nachdem welche Höhen überwunden werden müssen. Und nahezu jedes Wochenende im Bösen Wolf unterwegs.
OK, das klingt vernünftig. Du hast den originalen Wasserkühler drin? Ich denke der ist ab einer gewissen Reifengröße/Aufbauart unterdimensioniert. Ich kann das bei meinem gut beobachten, wie ab ca. 100 km/h die Temperatur nach oben geht. Wenn man länger mit solchen Temperaturen fährt dann ist es definitiv nicht förderlich für die Langlebigkeit der Maschine.
 
Jetzt bin ich beruhigt, ich dachte ich wäre der einzige der so fährt. Aber ja, bis 100 km/h sind Verbrauch und Temperatur voll OK, darüber wird es "teuer".
 
Ich fahr gerne hinter einem Reisebus her, der ist Windschattenspender für unaerodynamische Geländefahrzeuge :D

Aber es scheint wirklich so zu sein, dass der Motor die Hitze gar nicht mag. Also, mag eigentlich kein Motor, aber beim Jeep ist das mit den ganzen Umbauten echt schnell erreicht, dass das Kühlsystem überlastet ist...
 
Thema: 2.8 CRD Motorschaden... was tun?

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